GLOSSAR
| Abschlag | Bei Börsenkursen ergibt sich ein Abschlag vom aktuellen Kurswert der Aktie durch den Abzug einer ausgeschütteten Dividende oder durch den Wegfall eines Bezugrechtes. Bei strukturierten Produkten werden die über die Laufzeit anfallenden Dividenden teilweise abdiskontiert und dann als Ausgabeabschlag dem Kunden ausbezahlt. |
|---|---|
| Absicherung (Hedging) | Die Absicherung eines Produkts oder Portfolios dient dazu ein bestehendes Marktrisiko zu minimieren. Dabei werden mit geeigneten Transaktionen die Kursschwankungen des Produkts oder Portfolios ausgeglichen. |
| Airbag-Zertifikate | Ein Airbag-Zertifikat bietet uneingeschränkte Beteiligung am Kursanstieg des Basiswerts und gleichzeitigen Teilschutz bei sinkenden Kursen. Entwickelt sich der Basiswert negativ, so bietet ein Airbag-Zertifikat bis zum Strike einen bedingten Kapitalschutz. Erst beim Unterschreiten der Schutzschwelle erreicht der Anleger die Verlustzone. Der Verlust fällt aber in jedem Fall geringer aus, als bei einer Direktanlage. Durch den Einbehalt der laufenden Erträge des Basiswerts (z.B. Dividenden) wird der Schutzmechanismus finanziert. |
| Aktive Anlageinstrumente | Im Gegensatz zu passiven Anlageinstrumenten findet hier eine aktive Bewirtschaftung statt. Dies bedeutet, dass sich z. B. die Zusammensetzung des Instruments, bspw. durch das aktive Eingreifen eines Fondsmanagers, ändern kann. |
| Am Geld (At-the-money) | Eine Option ist "at-the-money", wenn der Kurs des Basiswertes genau dem Ausübungspreis der Option entspricht. |
| Amerikanische Option | Bezeichnung für eine Optionsvariante, bei welcher das Optionsrecht während der gesamten Laufzeit ausgeübt werden kann. |
| Arbitrage | Es handelt sich um ein Geschäft, das die Erzielung eines risikolosen Gewinns ermöglicht. Dies geschieht zum Beispiel durch das Ausnutzen von Marktineffizienzen. |
| Asset Allocation | Ziel einer Asset Allocation ist die Optimierung von Risiko und Ertrag in einem Portfolio. Dabei beschreibt die Asset Allocation die Aufteilung des Kapitals auf verschiedene Finanzprodukte (Aktien, Obligationen, Strukturierte Produkte, Devisen, Immobilien etc.). |
| At-the-money (Am Geld) | Eine Option ist "at-the-money", wenn der Kurs des Basiswertes genau dem Ausübungspreis der Option entspricht. |
| Attraktivste Warrants | Die attraktivsten Warrants werden von cash selektiert. Berücksichtigt werden folgende Faktoren:
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| Aus dem Geld (Out-of-the-money) | Eine Option ist "out-of-the-money", wenn der Kurs des Basiswertes tiefer (bei einer Call-Option) bzw. höher (bei einer Put-Option) liegt, als der Ausübungspreis der Option. |
| Ausübungspreis (Strike) | Der Ausübungspreis eines Strukturierten Produkts wird üblicherweise durch die Optionskomponente bestimmt. Der Ausübungspreis bestimmt, zu welchem Kurs der zugrundeliegende Basiswert einer Option ge- (Call) oder verkauft (Put) werden kann. Im Payoff-Diagramm des Strukturierten Produkts erscheint der Strike als Knick. |
| Backtesting | Das Backtesting ermöglicht die Beobachtung des möglichen Verhaltens eines Strukturierten Produkts während der Laufzeit anhand historischer Daten. |
| Baisse (Bear Market) | Bezeichnung für starke Kursrückgänge an den Börsen über eine längere Zeit. Pessimistische Anleger, die mit einer Baisse rechnen, werden als Baissier bezeichnet. |
| Barrier Level | Der Barrier-Level bestimmt die Kursschwelle, bei denen das Optionsrecht aktiviert wird oder verfällt, wenn der Kurs des Basiswerts diese Barriere über- bzw. unterschreitet. |
| Barrier Range Reverse Convertible | Der Barrier Range Reverse Convertible stellt einen ehemaligen Produkttyp der SVSP Swiss Derivate Map dar. Das Produkt ermöglicht neben einem bedingten Kapitalschutz einen attraktiven Coupon, wenn sich der Basiswertkurs während der ganzen Laufzeit innerhalb eines vordefinierten Bereichs aufhält. |
| Barrier Reverse Convertible | Im Gegensatz zum klassischen Reverse Convertible besitzt der Barrier Reverse Convertible einen Knock-In. Wird dieser während der Laufzeit nicht berührt, erhält der Anleger das Kapital plus die Coupons ausbezahlt. Wird der Knock-In während der Laufzeit berührt, wandelt sich das Zertifikat in einen normalen Reverse Convertible. |
| Barrier-Discount-Zertifikate | Ein Barrier-Discount-Zertifikat besitzt – im Gegensatz zu einem klassischen Discount-Zertifikat – einen Knock-In. Wird dieser während der Laufzeit nicht berührt, erhält der Anleger den maximalen Rückzahlungsbetrag ausbezahlt, unabhängig vom Preis des Basiswerts. Wird der Knock-In berührt, wandelt sich das Barrier-Discount- zum normalen Discount-Zertifikat. |
| Basispreis (Bezugspreis) | Der Basispreis ist der Preis, zu dem der Inhaber einer Option oder eines Warrant den Basiswert erwerben oder veräussern kann, wenn er das Optionsrecht ausübt. Der Basispreis entspricht dem Ausübungspreis (Strike). |
| Basiswert (Underlying) | Der Basiswert ist das Finanzinstrument, auf den sich ein Hebel- oder Strukturiertes Produkt bezieht. Die Kursbewegung des Basiswerts ist der wichtigste Einflussfaktor für die Kursbewegung des strukturierten Produkts. Als Basiswerte kommen Aktien, Aktienkörbe (Baskets), Indizes, Währungen, Rohstoffe, Anleihen oder Futures in Frage. |
| Basket | Entspricht einem Korb (Basket) von einzelnen Anlagewerten. Meist werden Produkte aus demselben Sektor in einem Basket vereint. Bei den Strukturierten Produkten beziehen sich meist Tracker-Zertifikate auf vordefinierte Aktien-Körbe (Baskets). |
| Bear Market (Baisse) | Bezeichnung für starke Kursrückgänge an den Börsen über eine längere Zeit. Pessimistische Anleger, die mit einer Baisse rechnen, werden als Baissier bezeichnet. |
| Benchmark (Vergleichsindex) | Ist ein Referenz- oder Vergleichswert, der zur Beurteilung von Erfolg und Misserfolg einer Anlage herangezogen wird. |
| Besichert (COSI) | COSI steht für Collateral Secured Instruments und bezeichnet ein neues Segment von Strukturierten Produkten, welches das Emittentenrisiko minimiert. Dabei werden auf Basis des Marktpreises und des Fair Value eines Produkts Sicherheiten in Form eines Pfands bei der SIX Swiss Exchange hinterlegt. |
| Bezugspreis (Basispreis) | Der Basispreis ist der Preis, zu dem der Inhaber einer Option oder eines Warrant den Basiswert erwerben oder veräussern kann, wenn er das Optionsrecht ausübt. Der Basispreis entspricht dem Ausübungspreis (Strike). |
| Bezugsverhältnis (Ratio) | Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Einheiten des Basiswerts über das Strukturierte Produkt oder die Option bezogen oder verkauft werden können. Das Bezugsverhältnis entspricht geradem dem Kehrwert der Ratio. |
| Black-Scholes-Modell | Finanzmathematisches Modell zur Bewertung von Optionsscheinen, welches von den Wirtschaftswissenschaftern Fischer Black und Myron Scholes entwickelt wurde. Das Modell zielt darauf ab, den theoretisch richtigen (fairen) Optionspreis zu ermitteln. Wichtigste Bestimmungsgrössen sind der Kurs des Basiswertes, der Basispreis, die Restlaufzeit der Option, der risikofreie Zinssatz sowie die erwartete Volatilität des Basiswertes. |
| Bondfloor | Wert der verzinslichen Komponente (Bondkomponente) eines Strukturierten Produkts. Wird vor allem für die modifizierte Differenzbesteuerung benötigt. |
| Bonus-Level | Das Bonus-Level entspricht dem Strike eines Bonus-Zertifikats. Es gibt an, welcher Betrag der Anleger mindestens erhält, wenn die Barriere nie verletzt wurde. |
| Bonus-Zertifikate | Ein Bonus-Zertifikat bietet bei seitwärtstendierenden Märkten die Chance auf eine attraktive Rendite. Wird während der Laufzeit des Zertifikats der Knock-In nicht berührt, ist eine fixe Bonuszahlung garantiert. Zusätzlich partizipiert das Bonus-Zertifikat unbeschränkt am Kursanstieg des Basiswerts. Wird jedoch während der Laufzeit der Knock-In einmal berührt, wandelt sich das Bonus- zum Tracker-Zertifikat. Um diese Strategie zu finanzieren, verzichtet der Anleger auf die laufenden Erträge des Basiswerts. |
| Briefkurs | Der Briefkurs (engl.Ask) stellt den Verkaufspreis aus Sicht des Market Maker dar. Es entspricht dem Kurs, zu dem der Anleger ein Wertpapier kaufen kann. |
| Bull Market (Hausse) | Der Bullenmarkt (oder Hausse) beschreibt einen Anstieg der Kurse über einen längeren Zeitraum. |
| Call-Option | Eine Call-Option enthält das Recht, zu einem festen Zeitpunkt (europäischer Optionstyp) oder während einer bestimmten Frist (amerikanischer Optionstyp) oder an bestimmten Tagen (Bermuda-Option) einen bestimmten Basiswert zu einem genau festgelegten Preis (Strike/Ausübungspreis) in einer bestimmten Mende zu kaufen. Ein steigender Preis des Basiswerts führt daher zu einer Wertsteigerung des Optionsrechts und damit der Option. Inhaber von Calls profitieren folglich von steigenden Kursen des Basiswerts. |
| Cap | Strukturierte Produkte sind teils mit einem Cap ausgestattet. Er begrenzt zwar das Gewinnpotenzial des Anlegers, erlaubt aber im Gegenzug attraktivere Konditionen bei seitwärts tendierenden oder nur leicht steigenden Kursen. |
| Capped-Outperformance Zertifikate | Bei einem Capped-Outperformance Zertifikat ist, innerhalb eines definierten Bereichs, gegenüber dem Basiswert ein doppelter Ertrag möglich. Dieser Bereich liegt zwischen dem Preis des Basiswerts bei Ausgabe des Zertifikats und dem vordefinierten Cap. Der Anleger partizipiert aber nicht an Kursgewinnen, welche den Cap übersteigen. Liegt der Kurs des Basiswerts bei Verfall unter dem Startniveau, wird der Basiswert geliefert. Liegt er darüber, findet eine Barabgeltung statt. |
| Cash-Settlement | Abwicklung der Rückzahlung von Derivaten mittels einer Geldzahlung. |
| Commodities | Commodities ist der englische Ausdruck für Waren und Güter wie z. B. Getreide, Öl, Kakao etc. |
| Compliance | Compliance bezeichnet die Einhaltung von Verhaltensmassregeln, Gesetzen und Richtlinien durch Unternehmen. |
| Composite | Entspricht die Handelswährung eines Strukturierten Produkts nicht der Währung des Basiswerts, so handelt es sich um ein Composite-Produkt. Der Preis des Produkts ergibt sich aus der Kursentwicklung des Basiswerts und den Veränderungen des Wechselkurses. Eine mögliche Absicherung wird durch die Quanto-Ausgestaltung umgesetzt. |
| Convertible Bond (Wandelanleihe) | Der Inhaber einer Wandelanleihe kann diese während der Laufzeit in eine bestimmte, vorher festgelegte Anzahl von Aktien der emittierenden Aktiengesellschaft umtauschen. Mit dem Umtausch in Aktien endet die Wandelanleihe. Findet keine Ausübung des Wandlungsrechts statt, wird die Anleihe am Ende der Laufzeit zurückbezahlt. |
| Convertible price (Wandelpreis) | Der Wandelpreis ist typisch für Exchangeable-Zertifikate. Erst wenn der Kurs des Basiswerts den Wandelpreis übersteigt, beginnt die eigentliche Partizipation an der positiven Kursentwicklung des Basiswerts. |
| COSI (Besichert) | COSI steht für Collateral Secured Instruments und bezeichnet ein neues Segment von Strukturierten Produkten, welches das Emittentenrisiko minimiert. Dabei werden auf Basis des Marktpreises und des Fair Value eines Produkts Sicherheiten in Form eines Pfands bei der SIX Swiss Exchange hinterlegt. |
| Coupon | Wird bei der Herausgabe von festverzinzlichen Wertpapieren festgelegt und periodisch ausgezahlt. |
| Coupon at risk | Der Coupon wird bei Eintreffen eines bestimmten Szenarios nicht ausgezahlt. |
| Delta | Delta zählt zu den dynamischen Kennzahlen für Derivate. Das Delta einer Option gibt an, wie stark sich der Wert der Option absolut verändert, wenn der Basiswert sich um eine Geldeinheit bewegt. Dabei muss zusätzlich das Bezugsverhältnis berücksichtigt werden, falls es nicht 1 ist. Während das Delta für Call-Optionen zwischen 0 und 1 liegt, befindet es sich bei Put-Optionen zwischen -1 und 0. |
| Derivat | Derivate sind künstlich geschaffene Finanzinstrumente, deren Wert vom Kurs eines oder mehrerer zugrundeliegender Basiswerte abgeleitet werden kann. Ein Derivat entsteht durch die vertragliche Vereinbarung zweier Parteien. Warrants und Strukturierte Produkte zählen zu den verbrieften Derivaten. Als Wertpapiere sind sie für Privatanleger leichter zugänglich als nicht verbriefte Derivate wie Futures oder Optionen. |
| Discount-Zertifikat | Mit dem Kauf eines Discount-Zertifikats erwirbt der Anleger einen Basiswert zu einem Discount. Liegt der Basiswert am Ende der Laufzeit über dem Ausübungspreis (Strike), erhält der Anleger eine Barrückzahlung, welche im Voraus durch den Cap festgelegt wurde. Dadurch sind die Gewinnmöglichkeiten begrenzt. Liegt der Basiswert bei Verfall indes unter dem Strike, erhält der Anleger den Basiswert zu einem tieferen Einstandspreis geliefert. |
| Diversifikation | Entspricht der Verteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageobjekte mit dem Ziel, das Gesamtrisiko des Portfolios zu vermindern. |
| Emission | Emission (vom lateinischen emittere = herausgeben, hinaussenden) ist die Ausgabe von Wertpapieren. Die Emission bezeichnet das öffentliche Angebot eines Wertpapiers zur Aufnahme an einem geregelten Markt. |
| Emittent | Als Emittent wird der Herausgeber eines Strukturierten Produkts bezeichnet. |
| Europäische Option | Bezeichnung für eine Optionsvariante, bei welcher das Optionsrecht nur am Ende der Laufzeit ausgeübt werden kann. |
| Europäischer Knock-In | Es gibt keine Knock-In Frist, nur der letzte Tag (close price) ist für den Barrier-Watch relevant. |
| Exotische Option | Optionen mit komplexeren Auszahlungsstrukturen, als dies bei Plain-Vanilla-Optionen wie z. B. Call-Optionen der Fall ist. |
| Exposure | Wird das Vermögen dem Einfluss sich verändernder Werte (Risikofaktoren) ausgesetzt, besteht ein Exposure gegenüber diesen Werten |
| Express Zertifikate | Express Zertifikate bezwecken eine schnellstmögliche Rückzahlung mit einer attraktiven Rendite. Notiert der Basiswert am Beobachtungstag über dem Startniveau (Ausübungspreis), wird das investierte Kapital zusätzlich eines im Voraus festgelegten Coupons sofort zurückbezahlt. Wenn dies nicht der Fall ist, läuft das Zertifikat weiter bis zum nächsten Beobachtungstag. Liegt der Basiswert während der gesamten Laufzeit des Express Zertifikats an keinem Beobachtungstag über dem Startniveau, so wird bei Verfall des Zertifikats das Kapital zu 100 Prozent ausbezahlt, falls der Basiswert den Knock-In nicht berührt hat. Falls ein Knock-In Ereignis stattgefunden hat, wird das Kapital entsprechend dem Kursverlauf des Basiswerts gekürzt. |
| Federführer (Lead-Manager) | Bezeichnung für die federführende(n) Bank(en) an der Spitze des Emissionskonsortiums. Der Lead-Manager ist für die Zusammensetzung des Konsortiums, Konditionen- und Vertragsgestaltung, Dokumentation usw. zuständig. Im Deutschen spricht man auch vom Federführer. |
| Final Fixing (Verfall) | Mit Verfall bezeichnet man den vertraglich festgelegten Tag, an dem ein Derivat mit einer begrenzten Laufzeit verfällt. |
| Financing level (Finanzierungslevel) | Das Finanzierungslevel wird bei den Mini-Futures herangezogen. Es bestimmt die Höhe des Fremdfinanzierungsanteils und damit auch den Wert des Mini-Futures. In der Regel wird es über Nacht mit den aufgelaufenen Zinsen angepasst. |
| Finanzierungslevel (Financing level) | Das Finanzierungslevel wird bei den Mini-Futures herangezogen. Es bestimmt die Höhe des Fremdfinanzierungsanteils und damit auch den Wert des Mini-Futures. In der Regel wird es über Nacht mit den aufgelaufenen Zinsen angepasst. |
| Floating Rate Notes | Floating Rate Notes (kurz Floater) haben keinen festen, sondern einen variablen Zinssatz. Nach jeder Zinsperiode, zum Beispiel nach Ablauf von 3, 6 oder 12 Monaten, zahlt der Emittent der Anleihe die Zinsen und gibt gleichzeitig den Zinssatz für die neue Periode bekannt. |
| Floor | Bezeichnet den Minimalbetrag, der bei Verfall des Produkts unabhängig vom Kursverlauf des Basiswerts ausgezahlt wird. |
| Fluctuating Trigger | Der Trigger ändert sich während der Laufzeit des Produkts. |
| Futures (Margin) | Futures sind standardisierte Finanztermingeschäfte, die an Terminbörsen wie der EUREX gehandelt werden. Futures zählen zu den unbedingten Termingeschäften. Bei Fälligkeit sind beide Parteien - Käufer und Verkäufer - zur Erfüllung des Geschäfts verpflichtet. |
| Geld-Brief-Spanne (Spread) | Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs. Die Höhe der Geld-Brief-Spanne hängt einerseits von der Liquidität des Basiswerts und der zugrundliegenden Volatilität ab. Andererseits übt die Qualität des Market Maker einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Spanne aus. Wird dem Market Making keine grosse Beachtung geschenkt, resultiert daraus oft ein zu hoher Spread, zu wenig Volumen oder gar das Fehlen von Bid- und Ask-Kursen. |
| Geldkurs | Zum aktuellen Geldkurs kann ein Strukturiertes Produkt verkauft werden. Bei weniger liquiden Produkten werden Geld- und Briefkurse vom Market Maker gestellt. Der Geldkurs liegt dabei unterhalb des Briefkurses. |
| Hard Call | Ein definiertes Szenario führt zu einier frühzeitigen Ausübung (Rückzahlung) des Produkts (z. B. Triggered Auto-Call). |
| Hausse (Bull Market) | Der Bullenmarkt (oder Hausse) beschreibt einen Anstieg der Kurse über einen längeren Zeitraum. |
| Hebel (Leverage) | Der Leverage ist eine Kennzahl zur Beurteilung der Hebelleistung von Optionen resp.Warrants. Er gibt an, um wie viel Prozent sich der Preis eines Call (Put) erhöht (verringert), wenn der Kurs des Basiswerts um 1% steigt. |
| Hebelprodukte | Produkte, die mit einem Hebel ausgestattet sind und dadurch überproportional an der Entwicklung eines Basiswertes partizipieren. Der Hebel entsteht, weil mit geringerem Kapitaleinsatz die gleiche Performance wie beim Basiswert erzielt werden kann. |
| Hedging (Absicherung) | Absichern eines Portfolios oder einer Position gegen Kursschwankungen. |
| Hist. Vola (Historische Volatilität) | Volatilität im Finanzbereich ist ein Gradmesser für die Schwankungsstärke eines Finanzinstruments. Die historische Volatilität gibt an, wie stark der Kurs eines bestimmten Finanzinstruments in der Vergangenheit geschwankt ist. Volatilitäten können für unterschiedliche Zeiträume berechnet werden. Häufig werden 100 oder 250 Handelstage verwendet. |
| Im Geld (In-the-money) | Eine Call-Option notiert im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts deutlich über dem Strike liegt. Ein Put liegt im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts deutlich unter dem Strike liegt. |
| Implizite Volatilität | Die implizite Volatilität ist neben dem Kurs des Basiswerts der wichtigste Einflussfaktor für den Wert von Optionen. Eine steigende implizite Volatilität des Basiswerts führt zu steigenden Preisen von Optionen, da sich die Chancen auf eine hohe Rückzahlung bei Fälligkeit erhöhen, während der maximale Verlust für den Käufer stets auf das eingesetzte Kapital begrenzt ist. |
| In-the-money (Im Geld) | Eine Call-Option notiert im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts deutlich über dem Strike liegt. Ein Put liegt im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts deutlich unter dem Strike liegt. |
| Index-Tracker | Index-Tracker gehören zum Produkttyp der Tracker-Zertifikate. Sie bilden die Performance eines Index eins zu eins ab. |
| Innerer Wert | Der Kurs einer Option besteht aus zwei Komponenten: dem Zeitwert und dem inneren Wert. Der innere Wert einer Call-Option ist die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Strike, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (resp. dividiert durch die Ratio). Eine Option besitzt nur dann einen inneren Wert, wenn sie im Geld notiert. Andernfalls beträgt der innere Wert null. Der innere Wert ist niemals negativ. |
| Intérêt unique prédominant-IUP (Nicht-IUP) | Ein Begriff aus der Steuergesetzgebung, der verzinsliche Finanzinstrumente bezeichnet, bei denen der überwiegende Teil der Rendite die Form einer Einmalentschädigung hat (auch überwiegend Einmalverzinsung). Bei der umgekehrten Form handelt es sich um Nicht-IUP (keine überwiegende Einmalverzinsung). |
| Kapitalschutz (Protection level) | Bezeichnet den Betrag, der bei Verfall unabhängig von der Kursentwicklung garantiert zurückgezahlt wird (engl. Floor). |
| Kapitalschutz Zertifikat mit Cap | Kapitalschutz Zertifikate mit Cap haben genau die gleiche Funktionsweise, wie solche ohne Cap. Einziger Unterschied ist, dass bei steigendem Basiswert die Gewinne nur bis zum Cap ausbezahlt werden. |
| Kapitalschutz Zertifikat ohne Cap | Kapitalschutz Zertifikate ohne Cap bieten eine unbeschränkte Beteiligung an der Kursentwicklung des Basiswerts mit einer fixen Partizipationsrate. Zusätzlich besitzen sie einen garantierten Rückzahlungsbetrag, der unabhängig vom Kursverlauf des Basiswerts ausbezahlt wird. Der Kapitalschutz gilt nur per Verfall und ausschliesslich auf den ursprünglichen Ausgabepreis. |
| Knock-In | Ehemalige Bezeichnung für die Barriere (engl. barrier). |
| Knock-Out | Der Knock-Out bestimmt die Kursschwelle bei welcher die Optionskomponente oder gar das ganze Produkt wertlos verfällt. |
| Knock-Out Warrant | Grundsätzlich funktioniert der Knock-Out Warrant gleich wie ein herkömmlicher Warrant. Einziger Unterschied ist das Knock-Out Level: Wird dieser Knock-Out während der Laufzeit einmal berührt, verfällt der Knock-Out Warrant sofort und wertlos. |
| Lead-Manager (Federführer) | Bezeichnung für die federführende(n) Bank(en) an der Spitze des Emissionskonsortiums. Der Lead-Manager ist für die Zusammensetzung des Konsortiums, Konditionen- und Vertragsgestaltung, Dokumentation usw. zuständig. Im Deutschen spricht man auch vom Federführer. |
| Leverage (Hebel) | Der Leverage ist eine Kennzahl zur Beurteilung der Hebelleistung von Optionen resp.Warrants. Er gibt an, um wie viel Prozent sich der Preis eines Call (Put) erhöht (verringert), wenn der Kurs des Basiswerts um 1% steigt. |
| Liquiditäts-Rating | Das Liquiditäts-Rating wird von unserem Datenlieferant DerivativePartners kalkuliert. Berücksichtigt werden folgende Faktoren: Durchschnittlicher Spread, Verfügbarkeit der Kurse und Durschnittliches Geld-Volumen. Aufgrund dieser Faktoren wird die Liquidität beurteilt und in 6 Stufen eingeteilt:
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| Lock-In | Produkte mit einer Lock-In Ausgestaltung ermöglichen das Festhalten von möglichen Gewinnen. Wird das Lock-In-Level erreicht, wird per Laufzeitende unabhängig von der Basiswertkursentwicklung eine Rückzahlung mindestens in der Höhe des Lock-In geleistet. |
| Lookback | Barriere und/oder Strike werden erst nach einer Lockbackphase festgelegt. |
| Lower Knock-Out | Der Lower Knock-Out bestimmt die Kursschwelle, bei der die Optionskomponente oder gar das ganze Produkt wertlos verfällt, wenn der Kurs des Basiswerts diese unterschreitet. |
| Margin (Futures) | Futures sind standardisierte Finanztermingeschäfte, die an Terminbörsen wie der EUREX gehandelt werden. Futures zählen zu den unbedingten Termingeschäften. Bei Fälligkeit sind beide Parteien - Käufer und Verkäufer - zur Erfüllung des Geschäfts verpflichtet. |
| Maximalrendite | Die maximale Rendite zeigt die maximal zu erwartende Gewinnmöglichkeiten. Diese Kennzahl wird bei allen Zertifikaten mit Maximalrendite verwendet. |
| Mini-Future | Mini-Futures gehören zu den Hebelprodukten und bilden eine Alternative zum klassischen Futures-Kontrakt. Mini-Futures erzeugen mit geringem Kapitaleinsatz einen Hebeleffekt gegenüber dem Basiswert. Mini-Futures haben keine Laufzeitbegrenzung, besitzen jedoch ein Stop-Loss. Wird der Stop-Loss erreicht, wird der Mini-Future aufgelöst und ein eventueller Restwert zurückbezahlt. Im Gegensatz zu Optionen hat die Volatilität keinen Einfluss auf den Preis von Mini-Futures. Mini-Futures Long spekulieren auf steigende Kurse, während Mini-Futures Short auf sinkende Kurse setzen. |
| Nennwert (Nominalwert) | Bei Anleihen entspricht der Nennwert dem auf dem Wertpapier angegebenen Forderungsbetrag. Der Nennwert ist daher massgeblich für die Verzinsung. |
| Nicht-IUP (Intérêt unique prédominant - IUP) | Ein Begriff aus der Steuergesetzgebung, der verzinsliche Finanzinstrumente bezeichnet, bei denen der überwiegende Teil der Rendite die Form einer Einmalentschädigung hat (auch überwiegend Einmalverzinsung). Bei der umgekehrten Form handelt es sich um Nicht-IUP (keine überwiegende Einmalverzinsung). |
| Nominalwert (Nennwert) | Bei Anleihen entspricht der Nennwert dem auf dem Wertpapier angegebenen Forderungsbetrag. Der Nennwert ist daher massgeblich für die Verzinsung. |
| Option | Eine Option enthält das Recht zum Kauf oder Verkauf eines Basiswerts zu einem festgelegten Preis in einer bestimmten Menge zu einem festgelegten Zeitpunkt (europäischer Optionstyp) oder während einer bestimmten Frist (amerikanischer Optionstyp). |
| OTC (over-the-counter) | Das Over-the-Counter-Geschäft bezeichnet den ausserbörslichen Handel. Das Geschäft wird individuell zwischen zwei Marktteilnehmern vereinbart und abgewickelt. |
| Out-of-the-money (Aus dem Geld) | Eine Option ist "out-of-the-money", wenn der Kurs des Basiswertes tiefer (bei einer Call-Option) bzw. höher (bei einer Put-Option) liegt, als der Ausübungspreis der Option. |
| Outperformance | Man spricht von einer Outperformance, wenn eine Anlage eine höhere Rendite erzielt, als der im Voraus definierte Vergleichsindex. |
| Outperformance-Zertifikate | Outperformance-Zertifikate bieten eine überproportionale Beteiligung an der positiven Entwicklung eines Basiswerts, falls er bei Verfall über dem Strike liegt. Liegt der Basiswert darunter, ergibt sich eine 1:1 Partizipation. Der Anleger verzichtet auf die laufenden Erträge des Basiswerts (zum Beispiel Dividende) zugunsten der Strategie. |
| Pari | Preis, der dem Nennwert (Nominal) eines Strukturierten Produkts entspricht. |
| Partizipation | Bei Strukturierten Produkten wird mit der Partizipation angegeben, wie stark (in Prozent) der Anleger von der Kursbewegung des Basiswerts profitieren kann. |
| Pay-off-Diagramm | Unter Payoff-Diagramm wird die Auszahlungsstruktur eines Finanzinstruments im Hinblick auf den Kapitalrückfluss verstanden. |
| Physische Lieferung | Je nach Ausgestaltung des Produkts kann es per Laufzeitende zu einer physischen Lieferung kommen, also einer Übertragung des Basiswerts in das Depot des Anlegers. |
| Plain-Vanilla Option | Mit dem Ausdruck Plain Vanilla ist im Bereich der Strukturierten Produkte regelmässig die Standardvariante eines Produkttyps gemeint. Ursprünglich wurde der Ausdruck Plain-Vanilla-Optionen für klassische Optionen verwendet. Heute wird er jedoch auch für andere Produkttypen genutzt, z. B. Plain Vanilla Discounts für klassische Discount-Zertifikate. |
| Primärmarkt | Zeit zwischen Emission und Liberierung eines Produkts. |
| Protection level (Kapitalschutz) | Der Kapitalschutz bezeichnet den Betrag, der bei Verfall garantiert zurückbezahlt wird und zwar unabhängig von der Kursentwicklung des Basiswerts. |
| Prämie | Die Prämie (Aufgeld) wird in Prozent des Basiswertkurses ermittelt und gibt an, wie viel der Basiswertkurs bis Verfall steigen muss, damit sich das Investment lohnt. Die Prämie zeigt, wie weit der Basiswertkurs vom Break-even entfernt ist. |
| Put-Option | Option, die den Käufer berechtigt, aber nicht verpflichtet, eine bestimmte Menge eines Basiswerts zu einem im Voraus festgelegten Ausübungspreis während oder am Ende der Laufzeit der Option zu verkaufen. |
| QQM-Methode (Quotes Quality Metrics) | Die QQM-Methode (Quotes Quality Metrics) wurde zur Beurteilung der Qualität von Quotes konzipiert und wird auf alle bei der Scoach Schweiz AG gehandelten Wertpapiere angewendet. mehr » |
| Quanto (Währungsgesichert) | Viele Basiswerte von Strukturierten Produkten notieren an ihrer Heimatbörse in Fremdwährungen (z. B. japanische Aktien in JPY). Da sich der Wert von solchen Produkten bei Fälligkeit in einer Fremdwährung berechnet, unterliegt der Anleger beim Kauf dieser Produkte einem Wechselkursrisiko. Bei Strukturierten Produkten mit dem Zusatz Quanto handelt es sich um Produkte mit eingebauter Währungssicherung (mithilfe einer Quanto-Option), die den Anleger vor Wechselkursschwankungen schützt. |
| Rating | Ein Rating ist eine Einstufung von Ländern, Banken und Kapitalmarkttiteln nach ihrer Bonität. Die Einstufung in einem Klassifikationssystem (z. B. AAA, AA, A, BBB etc.) wird von neutralen Ratingagenturen oder auch von Redaktionen international anerkannter Finanzzeitschriften vorgenommen. Ein Rating kann auch auf Wunsch des Emittenten durchgeführt werden. Zu den weltweit führenden Ratingagenturen zählen: Standard & Poor's Corporation: Moody's Investors Service; Keefe, Bruyette & Wood's Inc.; International Banking Credit Analysis Ltd. |
| Ratio (Bezugsverhältnis) | Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Einheiten des Basiswerts über das Strukturierte Produkt oder die Option bezogen oder verkauft werden können. Das Bezugsverhältnis entspricht geradem dem Kehrwert der Ratio. |
| Recovery | Eine Barrier-Verletzung wird rückgängig gemacht. |
| Reverse Convertibles | Bei einem Reverse Convertible erhält der Anleger in jedem Fall den garantierten Coupon ausbezahlt. Liegt der Kurs des Basiswerts bei Verfall über dem Ausübungspreis, wird das Kapital zusammen mit dem letzten Coupon zurückbezahlt. Liegt der Kurs unter dem Ausübungspreis, erfolgt die letzte Couponzahlung mit der Lieferung des Basiswerts. |
| Risikoloser Zinssatz | Rendite, die ohne Risiko erzielt werden kann. |
| Risikoprofil | Jeder Anleger hat auf der Grundlage seiner Vermögenssituation, seiner Risikobereitschaft und seines Anlagehorizonts ein individuelles Risikoprofil. Dabei wird zwischen risikoaversen, risikoneutralen und risikofreudigen Anlegern unterschieden. |
| Sekundärmarkt | Handelszeit zwischen Liberierung und Verfall eines Produkts. |
| Soft Call | Der Emittent hat die Möglichkeit das Produkt frühzeitig zu callen (Rückruf des Produktes). |
| Spread (Geld-Brief-Spanne) | Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs. Die Höhe der Geld-Brief-Spanne hängt einerseits von der Liquidität des Basiswerts und der zugrundliegenden Volatilität ab. Andererseits übt die Qualität des Market Maker einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Spanne aus. Wird dem Market Making keine grosse Beachtung geschenkt, resultiert daraus oft ein zu hoher Spread, zu wenig Volumen oder gar das Fehlen von Bid- und Ask-Kursen. |
| Status bei Barrieren | cash kalkuliert für Produkte mit Barrieren den Barrieren-Status. Dieser zeigt optisch, wie weit der Aktuelle Kurs des Basiswertes von dieser Barriere entfernt ist. Folgende Paramater werden verwendet:
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| Step Zertifikate | Step Zertifikate bieten eine eingeschränkte Partizipation an der Kursentwicklung des Basiswerts bis zum Cap. Zusätzlich besitzen Step Zertifikate einen Teilschutz bei sinkenden Kursen bis zum Strike. Erst beim Unterschreiten des Strikes tritt ein Verlust ein, welcher aber geringer ist, als bei einer Direktanlage. Die laufenden Erträge des Basiswerts dienen zur Finanzierung dieser Strategie. |
| Stillhalter-Geschäft | Verkauf von Call- oder Put-Optionen. Der Verkäufer muss sich der Entscheidung des Käufers beugen, ob dieser seine Option ausübt. |
| Stop-Level | Der Stop-Level wird bei den Capped-Outperformance-Zertifikaten verwendet. Der Stop-Level bestimmt den Höchstbetrag, der für den Basiswert bei der Auszahlung verwendet wird. |
| Stop-Loss | Mini-Futures sind zusätzlich mit einer Stop-Loss-Schwelle ausgestattet. Berührt der Kurs des Basiswerts während der Laufzeit die Stop-Loss-Schwelle, wird das Produkt sofort vorzeitig fällig. In den meisten Fällen erhält der Anleger bei Verletzung der Stop-Loss-Schwelle noch einen Restbetrag gutgeschrieben. |
| Strike (Ausübungspreis) | Der Ausübungspreis eines Strukturierten Produkts wird üblicherweise durch die Optionskomponente bestimmt. Der Ausübungspreis bestimmt, zu welchem Kurs der zugrundeliegende Basiswert einer Option ge- (Call) oder verkauft (Put) werden kann. Im Payoff-Diagramm des Strukturierten Produkts erscheint der Strike als Knick. |
| Strukturiertes Produkt | Ein Strukturiertes Produkt ist eine Komination von klassischen Finanzanlagen und Derivaten, die als eigenständiges Produkt verknüpft in einem Wertpapier verbrieft und von einem Emittenten herausgegeben wird. |
| SVSP Risk Rating | Die SVSP Risikokennzahl ermöglicht auf Basis des Value-at-Risk (VaR) Ansatzes das Martkrisiko eines strukturierten Produktes abzuschätzen. Um die Einordnung zu erleichtern werden strukturierte Produkte in 6 Risikokategorien eingeteilt, wobei die Kategorie 6 das höchste Risiko für eine Investition in ein Produkt bedeutet und Kategorie 1 das geringste Risiko. Die Risikokennzahl wird täglich berechnet und dem Markt zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite "VAR & RISIKOKENNZAHL". |
| Termingeschäft | Beim Termingeschäft werden jeweils die Konditionen für ein in der Zukunft liegendes Geschäft vereinbart. Termingeschäfte sind dadurch gekennzeichnet, dass Leistung und Gegenleistung nicht bei Vertragsabschluss oder unmittelbar danach, sondern erst zu einem künftigen Zeitpunkt stattfinden. |
| Termsheet | Das Termsheet ist ein Dokument, in dem die Terms & Conditions stehen. Die Emittenten stellen diese Termsheets den Investoren in der Regel unentgeltlich zur Verfügung. |
| Tracker-Zertifikate | Tracker-Zertifikate bilden die Kursentwicklung eines Basiswertes 1:1 ab. Somit besteht auch das gleiche Risiko wie beim Kauf des Basiswerts. Beim einem Tracker-Zertifikat fallen Gebühren in Form von Management Fees oder durch den Einbehalt von laufenden Erträgen an. |
| Twin-Win Zertifikate | Twin-Win Zertifikate bieten eine Gewinnmöglichkeit bei steigenden, wie auch bei sinkenden Kursen. Ist die Performance des Basiswerts positiv, partizipiert das Zertifikat in der Regel überproportional. Kursverluste des Basiswertes werden bis zum Knock-In 1:1 in Gewinne umgewandelt. Wird der Knock-In berührt, wandelt sich das Twin-Win in ein Outperformance-Zertifikat. |
| Underlying (Basiswert) | Der Basiswert ist das Finanzinstrument, auf den sich ein Hebel- oder Strukturiertes Produkt bezieht. Die Kursbewegung des Basiswerts ist der wichtigste Einflussfaktor für die Kursbewegung des strukturierten Produkts. Als Basiswerte kommen Aktien, Aktienkörbe (Baskets), Indizes, Währungen, Rohstoffe, Anleihen oder Futures in Frage. |
| Upper Knock-Out | Der Lower Knock-Out bestimmt die Kursschwelle, bei der die Optionskomponente oder gar das ganze Produkt wertlos verfällt, wenn der Kurs des Basiswerts diese überschreitet. |
| Variabler Coupon | Die Höhe des Coupons kann, abhängig von einem definierten Szenario, variieren. |
| Variabler Kapitalschutz | Die Höhe des Kapitalschutzes kann, abhängig von einem definierten Szenario, variieren. |
| Verfall (Final Fixing) | Mit Verfall bezeichnet man den vertraglich festgelegten Tag, an dem ein Derivat mit einer begrenzten Laufzeit verfällt. |
| Vergleichsindex (Benchmark) | Ist ein Referenz- oder Vergleichswert, der zur Beurteilung von Erfolg und Misserfolg einer Anlage herangezogen wird. |
| Volatilität | Die Volatilität umschreibt die Intensität der Kursschwankungen eines Wertpapiers. Es wird zwischen historischer und impliziter Volatilität unterschieden. |
| Wandelanleihe (Convertible Bond) | Der Inhaber einer Wandelanleihe kann diese während der Laufzeit in eine bestimmte, vorher festgelegte Anzahl von Aktien der emittierenden Aktiengesellschaft umtauschen. Mit dem Umtausch in Aktien endet die Wandelanleihe. Findet keine Ausübung des Wandlungsrechts statt, wird die Anleihe am Ende der Laufzeit zurückbezahlt. |
| Wandelpreis (Convertible price) | Der Wandelpreis ist typisch für Exchangeable-Zertifikate. Erst wenn der Kurs des Basiswerts den Wandelpreis übersteigt, beginnt die eigentliche Partizipation an der positiven Kursentwicklung des Basiswerts. |
| Warrant | Ein Warrant ist eine in einem Wertpapier verbriefte Option, deren Übertragbarkeit dadurch erleichtert wird. Warrants werden von einer Bank emittiert und sind meistens an einer Börse kotiert. |
| Währungsgesichert (Quanto) | Die Handelswährung eines Produktes entspricht nicht der Währung des Basiswerts. Die Entwicklung des Wechselkurses wird jedoch abgesichert. Dadurch wird der Preis eines Quanto-Produkts nur durch die Kursentwicklung des Basiswerts beeinflusst. Wechselkursveränderungen haben deshalb keinen Einfluss auf den Preis des Produkts. |
| Überwiegende Einmalverzinsung (Intérêt unique prédominant - IUP) | Ein Begriff aus der Steuergesetzgebung, welcher verzinsliche Finanzinstrumente bezeichnet, bei denen der überwiegende Teil der Rendite in Form einer Einmalentschädigung erfolgt (auch überwiegend Einmalverzinsung). Die umgekehrte Form heisst Nicht-IUP (keine überwiegende Einmalverzinsung). |
| Zeichnungsfrist | Die Zeichnungsfrist ist der Zeitraum, während dessen der Anleger neue Strukturierte Produkte zeichnen kann um sie später zu Emissionsbedingungen zu beziehen. |

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