Das ökonomische Eigenkapital (Economic Net Worth, ENW) belief sich per Ende 2012 auf 33,9 Mrd USD. Ende Dezember 2011 hatte dieser Wert 29,0 Mrd betragen. Je Aktie errechnet sich ein ökonomisches Eigenkapital von 98,87 (VJ 84,72) USD.


Die EVM-Methode basiert auf marktnahen Bewertungen und erfasst die Kapitalkosten. Das EVM-System hat die Swiss Re im Jahr 2003 eingeführt. Es dient der Unterstützung geschäftlicher und strategischer Finanzentscheidungen sowie der Festlegung der variablen Vergütung innerhalb der Gruppe.


Weiter hat die Swiss-Re-Gruppe auch noch den Geschäftsbericht und die Traktanden für die am 10. April stattfindende Generalversammlung publiziert. Den Aktionären wird unter anderen die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von 3,50 CHF und einer Sonderdividende von 4,00 CHF je Aktie vorgeschlagen. Die geplante Kapitalrückzahlung im Umfang von rund 2,8 Mrd USD spiegle die 'hervorragende' Kapitalbasis und die 'starke' Kapitalausstattung der Gruppe wider, so die Mitteilung.


Desweiteren schlägt der Verwaltungsrat die Zuwahl von Mary Francis als neues unabhängiges Mitglied des Gremiums für eine Amtsdauer von drei Jahren vor. Als ehemalige Generaldirektorin der Association of British Insurers werde sie ihr Wissen über die Versicherungsbranche in den VR einbringen.


Zudem sollen im bedingten und genehmigten Kapital geringfügige Änderungen beschlossen werden. Da die Ermächtigung, im Rahmen des derzeit genehmigten Kapitals Aktien zu emittieren, am 20. Mai 2013 ausläuft, schlägt der VR vor, diese Genehmigung für weitere zwei Jahre bis zum 10. April 2015 zu verlängern. Die Bezugs- respektive Vorwegzeichnungsrechte der bestehenden Aktionäre sollen bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin ausgeschlossen und die Zahl der allenfalls zu emittierenden Aktien auf 74 Mio begrenzt werden.