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Wall Streeter, hier eine positive Mitteilung für QE3.
USA: Arbeitslosenquote im Juli überraschend gestiegen
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Top-Artikel | Allgemein USA + Südamerika (Politik, Makro-Wirtschaftsdaten etc) | Uhrzeit: 14:58
Washington (BoerseGo.de) – In den USA ist die Arbeitslosenquote im Juli überraschend gestiegen. Die Arbeitslosenquote notiert im Juli bei 8,3 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am heutigen Freitag in Washington mitteilte. Im Vormonat Juni wurde noch eine Arbeitslosenquote von nur 8,2 Prozent ausgewiesen. Im Mai wurde ebenfalls eine Arbeitslosenquote von 8,2 Prozent notiert, im April lag die Arbeitslosenquote bei nur 8,1 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld der Daten mit einer unveränderten Arbeitslosenquote von 8,2 Prozent für Juli gerechnet.
Insgesamt zeigte sich die Zahl der Arbeitslosen bei 12,8 Millionen Personen leicht höher im Vergleich zum Juni mit 12,7 Millionen. Unter den verschiedenen Gruppen wurde die Arbeitslosenrate für erwachsene Frauen mit 7,5 Prozent (zuvor 7,4 Prozent) und für erwachsene Männer mit 7,7 Prozent (zuvor 7,8 Prozent) angegeben. Die Arbeitslosigkeit unter Teenagern wurde mit 23,8 Prozent (zuvor 23,7 Prozent) ausgewiesen.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (diejenigen die für 27 Wochen oder länger arbeitslos sind) lag im Juli leicht tiefer zum Vormonat bei 5,2 Millionen (zuvor 5,4 Millionen) und machte einen Anteil von 40,7 Prozent (zuvor 41,9 Prozent) aller Arbeitslosen aus. Die Beschäftigungsquote der Bevölkerung lag im Juli marginal tiefer bei 58,4 Prozent (zuvor 58,6 Prozent).
Ermutigend fielen die Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft aus. Im Monatsvergleich legte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 163.000 Stellen zu, wie das Ministerium mitteilte. Dies lag über den Erwartungen der Volkswirte von 100.000 Stellen. Seit Jahresbeginn wurden je Monat rund 151.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Im Vorjahr 2011 lag der Durchschnitt bei 153.000 Stellen im Monat.
Der Stellenaufbau im Vormonat Juni wurde jedoch etwas schwächer ausgewiesen als zunächst ermittelt. Anstatt eines Zuwachses um 80.000 Stellen ergibt sich nun ein Plus von 64.000 Jobs. Auch im Mai und April waren jeweils deutlich weniger als 100.000 Stellen geschaffen worden.
Die US-Stundenlöhne stiegen im Juli weniger als erwartet um 0,1 Prozent oder 2 Cents auf 23,52 Dollar. Volkswirte hatten hier einen Anstieg von 0,2 Prozent gesehen. Im Vormonat Juni zeigten sich die durchschnittlichen Stundenlöhne mit einem Anstieg von 0,3 Prozent noch stärker. In den letzten 12 Monaten stiegen die Stundenlöhne um 1,7 Prozent an. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit lag im Juli unverändert zum Vormonat bei 34,5 Stunden. Damit wurden die Analystenerwartungen erfüllt.
Emil
Gestern blieb Regierungschef Mariano Rajoy die Antwort noch schuldig und wich Fragen zu einem möglichen Hilfsantrag beim Euro-Rettungsfonds aus. Heute wurde er an einer Pressekonferenz in Madrid konkreter. «Wir werden tun, was für das Land das Beste ist», sagte Rajoy.
EZB-Chef Mario Draghi sagte gestern, Krisenländer müssten zuerst beim Euro-Rettungsfonds einen Antrag stellen und damit Auflagen akzeptieren. Erst danach werde die EZB möglicherweis aktiv, indem sie Staatsanleihen der krisengeplagten Länder aufkaufe.
Er wisse immer noch nicht, wie die Massnahmen der EZB genau ausgestaltet seien, sagte Rajoy. Man werde erst eine Entscheidung fällen, wenn die Details und die Bedingungen bekannt seien. «Bis jetzt haben wir noch keinen Entscheid getroffen.»
Zudem räumte Rajoy ein, dass es derzeit für Spanien sehr schwierig sei, sich zu refinanzieren. «Das grösste Problem für unser Land ist, dass viele Schulden ausstehen und wir dieses Geld zurückzahlen müssen.»
Nach Rajoys Aussagen haben sich die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen entspannt und liegen wieder unter 7%. Zuvor waren diese der Enttäuschung der Märkte über die Krisenpläne der Europäischen Zentralbank (EZB) über 7% gestiegen. Die 7-%-Marke gilt als kritisch.
Steigt der Zinssatz dauerhaft darüber, wird es für ein Land sehr schwierig, sich zu refinanzieren. Vor der EZB-Ankündigung am Donnerstag war der Zins für spanische Staatsanleihen in Erwartung eines Ankaufprogramms von Staatsanleihen für mehrere Tage unter diese Marke gefallen http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/spanien-schl...
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Der Gemeine Wadenbeißer ist ein hundeartiges Tier (vergl. Köter, Kläffer, Daisy) aus der Familie der Gemeinen Hunde. Die Ernährungsform ist z.T. emotiophag. Er gehört zur Gruppe der Wutsauger http://www.stupidedia.org/stupi/Wadenbei%C3%9Fer
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So ein Pech....
USA: ISM-Einkaufsmanagerindex hellt sich auf
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Top-Artikel | Allgemein USA + Südamerika (Politik, Makro-Wirtschaftsdaten etc) | Uhrzeit: 16:20
Washington (BoerseGo.de) – In den USA hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor in den USA aufgehellt. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor ist im Juli saisonal bereinigt auf 52,6 Punkte gestiegen, wie das Institute for Supply Management (ISM) am heutigen Freitag in Washington mitteilte. Im Vormonat Juni notierte der Indikator nur bei 52,1 Einheiten. Ökonomen hatten im Vorfeld der Daten mit einem Wert von 52,5 Einheiten gerechnet.
Der ISM-Index ist ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Ein Wert über 50 Einheiten signalisiert dabei eine Expansion, während ein Wert unter 50 Einheiten auf eine Kontraktion der Wirtschaftsaktivität hindeutet.
Unter den einzelnen Komponenten des Index erhöhte sich der Produktions-Index um 5,5 Einheiten auf 57,2 Einheiten. Der Subindex für die Beschäftigung verschlechterte sich im gleichen Zeitraum hingegen um drei Zähler von 52,3 Zählern auf 49,3 Zähler. Der Auftragsindex legte gleichzeitig um 1 Punkt von 53,3 Einheiten im Vormonat auf 54,3 Einheiten zu. Der Preisindex stieg deutlich von 48,9 Einheiten auf 54,9 Einheiten.
Emil
Die dänische Zentralbank hat vor einem Monat den Zinssatz, den sie Geschäftsbanken auf Einlagenzertifikate bietet, auf minus 0,2 Prozent gesenkt. Damit ist Nationalbanken “zum Testfall” geworden, sagt Paul Mortimer-Lee, weltweiter Leiter Marktökonomie bei BNP Paribas in London. “Wir sollten das beobachten, weil unser Wissen über diese Dinge dünn ist.”
Das Argument für Draghi wäre, dass Negativzinsen die Banken bewegen könnten, mehr Kredite zu vergeben.
Dänemark findet jetzt langsam heraus, was es bedeutet, negative Zinsen zu haben. Nachdem im vergangenen Monat die Schwelle von null durchbrochen wurde, gehen der Notenbank die Instrumente zur Begrenzung des Aufwärtstrends der Krone aus.
Bestenfalls noch einmal die Zinsen senken
“Die dänische Zentralbank kann bestenfalls noch einmal die Zinsen senken, dann ist dieses Instrument ausgereizt”, sagte Berg. “Danach bleiben nur noch die Devisenreserven. Prinzipiell gibt es keine Grenze, wie kräftig diese steigen können. Aber irgendwann könnten sie so stark zunehmen, dass sie selbst zum Risiko werden.”
Das dänische Experiment mit negativen Zinsen ist wohl noch interessanter für die Schweizerische Nationalbank, die ein ähnliches Problem wie Bernstein hat und den Mindestkurs des Euro zum Franken verteidigt. Dennoch kann Draghi von dem dänischen Beispiel einen Eindruck erhalten, wie die Banken auf negative Zinsen reagieren.
Es gibt ein “großes Risiko bei dieser Politik”, sagt Mortimer-Lee bei BNP Paribas. “Sie besteuert praktisch die Vermittlungsdienste der Banken und zu irgendeinem Zeitpunkt werden diese Vermittlungsdienste vergrault und die Kreditpolitik beeinträchtigt.”
"Es gibt Kosten beim Bankengeschäft"
Wenn die Bankgeschäfte teurer werden, schrumpfe die Fähigkeit der Branche, der Wirtschaft Kredite zur Verfügung zu stellen, warnt er. “Es gibt Kosten beim Bankengeschäft”, erläutert Mortimer-Lee. “Wenn sie zu weit gehen und die Leute nicht mehr als Vermittler fungieren, würde die Position des Bankensektors schwieriger und nicht leichter werden. Das ist nicht beabsichtigt. Die Bereitstellung von Krediten soll nicht erschwert werden.”
Bernstein hat gesagt, es gebe keine Grenze, wie weit der Einlagesatz gesenkt werden könne. Er hat Kapitalkontrollen zur Verteidigung der Kronen-Anbindung zum Euro ausgeschlossen und will lieber stärker auf konventionelle Instrumente zurückgreifen.
Im Juni erreichten die dänischen Devisenreserven ein beispielloses Niveau von 511,6 Mrd. Kronen (68,8 Mrd. Euro), verglichen mit weniger als 200 Mrd. Kronen zwischen 2000 und 2006. Die dänische Notenbank verteidigt eine Schwankungsbandbreite der Krone von 2,25 Prozent zum Euro, toleriert in der Praxis jedoch nur geringere Ausschläge innerhalb dieser Marge. http://www.cash.ch/news/topnews/daenemark_ist_ein_testbetrieb_fuer_dragh...
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Der Gemeine Wadenbeißer ist ein hundeartiges Tier (vergl. Köter, Kläffer, Daisy) aus der Familie der Gemeinen Hunde. Die Ernährungsform ist z.T. emotiophag. Er gehört zur Gruppe der Wutsauger http://www.stupidedia.org/stupi/Wadenbei%C3%9Fer
Es gibt ja viele, die die QE-Programme schon immer schlecht gefunden haben. Wenn er die Wahlen gewinnt, geht der Wunsch in Erfüllung. Vielleicht gibt es dann sogar noch ein paar QTs (quantitative tightening).
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Der Gemeine Wadenbeißer ist ein hundeartiges Tier (vergl. Köter, Kläffer, Daisy) aus der Familie der Gemeinen Hunde. Die Ernährungsform ist z.T. emotiophag. Er gehört zur Gruppe der Wutsauger http://www.stupidedia.org/stupi/Wadenbei%C3%9Fer
Elias hat am 06.08.2012 - 13:13 folgendes geschrieben:
Klar. Die werden dann alle im Iran gebraucht....
Elias hat am 06.08.2012 - 13:13 folgendes geschrieben:
Glaubst Du daran?
Als Gegenpol gäbe es ja dann noch den Vorschlag von Paul Krugman: Mega-Bazooka!
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Gesammelte Postings (16.8.2011)
http://www.scribd.com/fullscreen/62431988?access_key=key-2bzg3z7yr905afvhd87y
Mit Video:
http://www.latimes.com/business/money/la-fi-mo-bernanke-economic-data-pa...
Gruss,
Simona
MarcusFabian hat am 06.08.2012 - 18:46 folgendes geschrieben:
Solange er nicht gewählt ist, mache ich mir keine ernsthaften Gedanken darüber.
Schon eher möglich ist, dass die EZB und FED tatsächlich schon in den nächsten Wochen was mit der grossen Kelle anrühren. In dem Umfeld macht es einfachkeinen Sinn, irgendwelche Prognosen zu stellen.
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Der Gemeine Wadenbeißer ist ein hundeartiges Tier (vergl. Köter, Kläffer, Daisy) aus der Familie der Gemeinen Hunde. Die Ernährungsform ist z.T. emotiophag. Er gehört zur Gruppe der Wutsauger http://www.stupidedia.org/stupi/Wadenbei%C3%9Fer
US-Präsident Barack Obama hat der spanischen Regierung in der Schuldenkrise die Unterstützung seines Landes zugesagt. Die USA würden die Bemühungen Spaniens mittragen, die Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen, sagte Obama am Montagabend (MESZ) dem US-Präsidialamt zufolge in einem Telefonat mit dem spanischen Regierungschef Mariano Rajoy. Spanien erlebe derzeit schwere Zeiten, räumte Obama demnach ein.
Das Präsidialamt teilte mit, das Telefonat sei Teil Obamas laufender Diskussionen mit europäischen Regierungschefs zur wirtschaftlichen Entwicklung der Euro-Zone. Obama sorgt sich, dass sich die Konjunkturschwäche in Europa auch auf die fragile Erholung in den USA niederschlägt. Im November findet die US-Präsidentenwahl statt. http://www.cash.ch/news/topnews/obama_verspricht_spanien_finanzielle_hil...
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Der Gemeine Wadenbeißer ist ein hundeartiges Tier (vergl. Köter, Kläffer, Daisy) aus der Familie der Gemeinen Hunde. Die Ernährungsform ist z.T. emotiophag. Er gehört zur Gruppe der Wutsauger http://www.stupidedia.org/stupi/Wadenbei%C3%9Fer
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17:10:52 07-08-2012 16:45 AKTIEN NEW YORK: Freundlich - Aufwärtstrend setzt sich fort (AF)
NEW YORK (awp international) - Der Aufwärtstrend an der Wall Street hat auch im frühen Dienstagshandel angehalten. Neben der fortschreitenden Berichtssaison legten Börsianer ihren Fokus weiterhin auf die Hoffnung, dass die globalen Notenbanken neue Massnahmen gegen die Krise und die drohende Wirtschaftsflaute ergreifen würden. Schwache Wirtschaftsdaten aus Europa erhöhten den Druck auf die Europäische Zentralbank, hiess es. Zudem habe die deutsche Regierung ihre grundsätzliche Unterstützung für den Kauf von Anleihen angeschlagener Euroländer durch die Notenbank signalisiert, sagten Händler. Mit Spannung warten Anleger nun darauf, ob Spanien tatsächlich Hilfen beantragen werde.
Der Dow Jones stieg um 0,62 Prozent auf 13.199,13 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit drei Monaten. Seit seinem Zwischentief am Donnerstag hat er bereits mehr als drei Prozent an Wert gewonnen. Der breiter gefasste S&P 500-Index übersprang erstmals seit Anfang Mai wieder knapp die Marke von 1.400 Punkten: Mit einem Plus von 0,70 Prozent stand er bei 1.403,95 Zählern. An der Nasdaq arbeitete sich der Composite Index über die Schwelle von 3.000 Punkten vor: Er kletterte um 0,86 Prozent auf 3.015,49 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann dort 0,77 Prozent auf 2.714,83 Punkte
Der grösste Gewinner im Dow Jones kam wie schon am Vortag aus dem Finanzsektor: Diesmal waren aber JPMorgan mit einem Anstieg um 3,66 Prozent auf 37,63 US-Dollar der Spitzenreiter, gefolgt von den am Vortag führenden Aktien der Bank of America mit einem Plus von 2,36 Prozent. Sie trotzten damit den schlechten Nachrichten aus Europa, wo ein Kurseinbruch bei der britischen Bank Standard Chartered den Sektor belastete. Hintergrund sind Ermittlungen der New Yorker Finanzaufsicht, wonach das Institut trotz geltender Sanktionen für iranische Banken Geldgeschäfte abgewickelt haben soll. Standard Chartered wies die Vorwürfe jedoch zurück.
Schwäche zeigten dagegen die Aktien aus dem US-Pharmasektor. Die in New York gelisteten Titel von Elan Corp sackten um 6,58 Prozent ab, nachdem das irische Biotech-Unternehmen seinen Anteil an einem Joint-Venture auf Null abgeschrieben hatte. Bereits Ende Juli war bekannt geworden, dass das neue Alzheimer-Medikament, das der Pharmakonzern zusammen mit Johnson & Johnson und Pfizer entwickelt, in einer Studie enttäuscht hatte. Die Aktien der beiden US-Pharmakonzerne gehörten mit Einbussen von 0,41 und 1,44 Prozent im Dow Jones zu den grössten Verlierern.
Zahlen gab es nur von Unternehmen aus der zweiten Reihe zu vermelden. Titel von Chesapeake Energy etwa preschten aufgrund eines Rekordgewinns im zweiten Quartal um rund neun Prozent vor, profitierten dabei aber auch von der marktbreiten Stärke von Aktien aus dem Energiesektor. Nach Handelsschluss wird mit Spannung auf die Resultate des Medienkonzerns Walt Disney gewartet, von dem sich Börsianer gute Quartalszahlen versprechen. Für die Papiere ging es am Dienstag moderat um rund ein halbes Prozent nach oben./tih/he
Emil
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US-Immobilienpreise steigen 7,3% im zweiten Quartal
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Uhrzeit: 16:41
New York (BoerseGo.de) – Die Immobilienpreise in den USA haben im zweiten Quartal im Jahresvergleich die stärkste Zunahme seit mehr als sechs Jahren gezeigt, was ein Zeichen dafür ist, dass sich der Immobilienmarkt erholt.
Der nationale Durchschnittspreis für verkaufte Einfamilienhäuser zwischen April und Juni lag bei 181.500 US-Dollar, was ein Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres ist, teilte der Hausverband NAR (National Association of Realtors) am Donnerstag mit. Es war der größte Anstieg seit dem ersten Quartal 2006.
Die Preise stiegen im Vergleich zum Vorjahr in 110 von 147 Metropolen. Die Preise fielen in 34 Metropolen und in drei Metropolen blieben sie unverändert. Lawrence Yun, Ökonom bei NAR, sprach von einer sehr ermutigenden Entwicklung. Neben dem Preisanstieg sei die breite regionale Basis bei den wachsenden Preisen hervorzuheben, so die Aussage.
Wischiwaschi-Meldung....
US-Lagerbestände im Großhandel sinken im Juni
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Top-Artikel | Uhrzeit: 16:25
Washington D.C. (BoerseGo.de) – Die US-Lagerbestände im Großhandel sind im Juni leicht gesunken. Es gab einen saisonbereinigten Rückgang um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat auf einen Bestandswert von 481,9 Milliarden US-Dollar, berichtete das Handelsministerium am Donnerstag. Im Vergleich zum Juni 2011 stieg der Bestand um 5,3 Prozent.
Bei den langlebigen Wirtschaftsgütern gab es bei den Vorräten im Juni einen Zuwachs um 0,2 Prozent gegenüber dem Mai und um 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Das Segment der „nicht langlebigen Wirtschaftsgüter“ schrumpfte im Juni um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat, legte aber um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert zu.
Im Vergleich zum Mai 2012 sanken die Umsätze im Großhandel um 1,4 Prozent auf 402,9 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Juni 2011 gab es aber ein Plus von 5,7 Prozent. Das Verhältnis der Vorräte zum Umsatz stieg im Juni auf 1,2, von zuvor 1,18 im Mai. Im Juni 2011 hatte der Quotient bei 1,17 gelegen.
Steigende Lagerbestände werden im Allgemeinen als ein positives Signal gewertet, da sich die Unternehmen in Erwartung einer guten Nachfrage mit Waren eindecken. Ein Anstieg kann aber auch darauf hindeuten, dass die Nachfrage schwächer als erwartet ist.
Ich sagte schon immer, es Kann Alles sein......und es ist August.
Emil
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21:53:46 14-08-2012 19:43 AKTIEN NEW YORK: Moderat im Plus nach positiven Einzelhandelsdaten
NEW YORK (awp international) - Erfreuliche Einzelhandelsdaten aus den USA sowie positive Konjunkturnachrichten aus der Eurozone haben die US-Börsen am Dienstag etwas freundlicher tendieren lassen. Für überschwängliche Freude sorgten diese Fakten allerdings nicht: Bis zuletzt legte der Leitindex Dow Jones nur moderat um 0,16 Prozent auf 13.190,07 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P 500-Index stieg ebenfalls um 0,16 Prozent auf 1.406,39 Zähler. Auch die Technologiewerte an der Nasdaq zeigten sich nur leicht im Plus: Der Composite Index gewann 0,06 Prozent auf 3.024,47 Punkte, und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,19 Prozent auf 2.733,77 Zähler zu.
Mit der leicht positiven Tendenz folgten die US-Börsen der noch festeren Kursentwicklung in Europa und Asien, wo bereits gute BIP-Daten aus Deutschland und Frankreich sowie die Hoffnung auf Konjunkturmassnahmen der japanischen Notenbank für Gewinne gesorgt hatten. Positiv hinzu kamen dann die Einzelhandelsumsätze in den USA, die im Juli deutlich stärker als prognostiziert gestiegen waren. Laut Analyst Tobias Basse von der NordLB relativieren deutliche Abwärtsrevisionen für Juni zwar das positive Bild der Zahlen. "Trotzdem sind sie ein weiterer Hinweis auf eine robuste US-Wirtschaft", so der Experte. "Insofern starten wir mit einem gewissen Optimismus in das zweite Halbjahr", fügte er hinzu.
Die Spitze im Dow Jones gehörte den Aktien von Home Depot mit einem Anstieg um etwas mehr als vier Prozent auf 54,96 US-Dollar. Nach einem überraschend starken Gewinnanstieg im zweiten Quartal hatte sich die Baumarktkette erneut optimistischer für das Gesamtjahr geäussert. Der Gewinn je Aktie (EPS) soll im Ende Januar auslaufenden Geschäftsjahr auf 2,95 Dollar steigen. Das sind 5 Cent mehr als bislang angepeilt. Home Depot hatte erst im Frühjahr seinen Ausblick angehoben.
Dahinter setzten sich einige Aktien aus dem Bankensektor fest. Bank of America nahmen mit einem Anstieg um 1,81 Prozent den zweiten und JPMorgan mit plus 0,.62 Prozent den fünften Platz im US-Leitindex ein. Weiter schwach zeigten sich hingegen die Aktien aus den Technologie- und Rohstoffsektoren wie Cisco und Alcoa mit Einbussen von 1,01 und 0,91 Prozent. Schon am Vortag hatten sie zu den grösseren Verlierern gehört.
Einen Kurssturz von mehr als einem Viertel erlitten an der Nasdaq die Aktien von Groupon . Das in Rekordzeit zu einem Milliardenkonzern herangewachsene Schnäppchenportal hatte einen kräftigen Dämpfer einstecken müssen. Der Zulauf an Kunden hatte sich im zweiten Quartal ebenso deutlich abgeschwächt wie das Umsatzwachstum. Der Trend wird sich nach Ansicht des Managements im laufenden dritten Quartal noch verschlimmern./tih/he
Emil
15:30 15.08.12
So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,6 Prozent über dem Vormonatsniveau, während er im Juni um revidiert 0,1 (vorläufig: 0,4) Prozent gestiegen war. Volkswirte hatten ein Plus von 0,6 Prozent prognostiziert.
Zudem wuchs die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 79,3 Prozent, während die Prognose ebenfalls auf 79,3 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung nur bei 78,9 Prozent gestanden.
Quelle; www.aktiencheck.de
So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.
Frei nach I Ging
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US-Immobilienmarkt: Aufwärtstrend ist unübersehbar
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Top-Artikel | Wirtschaftsdaten USA | Uhrzeit: 15:13
Washington (BoerseGo.de) - Der Aufschwung am US-Immobilienmarkt nimmt Gestalt an. Im Juli stieg die Zahl der Baugenehmigungen von annualisiert 760.000 auf 812.000 Einheiten, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit wurde nicht nur die Markterwartung von 765.000 Genehmigungen deutlich übertroffen, der Juli-Wert stellt auch noch das beste Ergebnis seit August 2008 dar.
Bei den Baubeginnen kam es dagegen zu dem erwarteten leichten Dämpfer. Die Zahl sank von revidiert 754.000 auf 746.000 Einheiten. Der Markt hatte mit 752.000 gerechnet. Der Rückgang ist wenig dramatisch: Im Juni war ein kräftiger Anstieg erzielt worden, dem nun eine leichte Gegenbewegung folgte. Die Juli-Zahl liegt immer noch deutlich über dem Durchschnittsniveau des zweiten Quartals.
Die Erholungstendenz am US-Immobilienmarkt, die vor gut einem Jahr eingesetzt und sich seitdem in kleinen Schritten fortgesetzt hat, scheint nun in einen nachhaltigen Aufschwung überzugehen. Dennoch liegt die Zahl der Baugenehmigungen noch um 42 Prozent unter dem Durchschnittsniveau der vergangenen 20 Jahre, bei den Baubeginnen sind es sogar 46 Prozent.
Emil
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USA: Michigan-Konsumklima steigt überraschend
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Top-Artikel | Allgemein USA + Südamerika (Politik, Makro-Wirtschaftsdaten etc) | Uhrzeit: 16:23
Ann Arbor (BoerseGo.de) - In den USA hat sich der Konsumklimaindex der Universität Michigan (MCSI) im Monat August laut vorläufigen Daten besser entwickelt, als zunächst vermutet.
Der Index stieg von 72,3 Einheiten im Vormonat Juli auf 73,6 Einheiten, wie die Universität am heutigen Freitag mitteilte. Volkswirte hatten im Vorfeld der Daten hingegen mit einem leichten Rückgang auf 72,2 Punkte gerechnet.
Im August 2011 wurde mit 55,7 Einheiten noch der niedrigste Stand im MCSI seit November 2008 notiert. Im September 2011 stieg der MCSI dann auf 59,4 Einheiten, im Oktober auf 60,9 Zähler, im November auf 64,1 Einheiten und im Dezember auf 69,9 Punkte. Im Januar 2012 legte der Index weiter auf 75,0 Einheiten, im Februar auf 75,3 Zähler und im März auf 76,2 Einheiten zu. Im April gab es dann einen weiteren kleinen Anstieg auf 76,4 Zähler und im Mai einen Sprung auf 79,3 Punkte. Im Juni sackte der Indikator dann aber auf 73,2 Einheiten kräftig ab. In den fünf Jahren vor dem Beginn der letzten Rezession von Dezember 2007 bis Juni 2009 lag der Wert im Durchschnitt mit 89 Zählern noch deutlich höher.
Die Lagekomponente stieg im August 2012 den vorläufigen Daten zufolge auf 87,6 Punkte, nach 82,7 Punkten im Vormonat Juli. Der Index für die wirtschaftlichen Erwartungen für die nächsten 6 Monate wird im August mit 64,5 Punkten angegeben. Im Juli lag der Wert noch bei höheren 65,6 Einheiten.
Der MCSI misst die Konsumneigung der US-Verbraucher und spiegelt ihre Einschätzung zur persönlichen Einkommenssituation und generellen Wirtschaftslage wider. Ein fallender Indikator wird als Vorzeichen für fallende Konsumausgaben interpretiert, ein steigender Indikator gilt als Anzeichen für steigende Konsumausgaben. Der Index wird von Thomson Reuters und der Universität Michigan auf der Grundlage von Daten unter 500 repräsentativ ausgewählten US-Haushalten berechnet (vorläufige Schätzung unter 300 Haushalten).
Zu den abgefragten Gebieten gehören Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Situation sowie zu den entsprechenden Erwartungen. Sein Basiswert wurde 1966 mit 100 Einheiten festgelegt. Der MCSI gilt als Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung der USA und wird von Marktteilnehmern genauestens beobachtet, da die Konsumausgaben rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. Der Index wird zweimal im Monat in einer vorläufigen Schätzung und mit den endgültigen Daten publiziert.
Die endgültigen Daten für den August-MCSI werden am 31. August 2012 veröffentlicht.
Emil
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Na, Cowboys, man muss auch mal etwas zufrieden sein, ist doch ganz gut, zudem war Ferienzeit.....
Chicago Fed National Activity Index: Ansteigende Tendenz
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Top-Artikel | Wirtschaftsdaten USA | Uhrzeit: 15:10
Chicago (BoerseGo.de) - Der von der Federal Reserve Bank of Chicago herausgegebene National Activity Indikator hat sich im Juli 2012 zwar verbessert, Ökonomen hatten aber eine deutlichere Aufholjagd erwartet. Wie die regionale Notenbank am Montag mitteilte, erholte sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) im Berichtsmonat auf minus 0,13 Punkte, während Analysten einen Wert von minus 0,05 Zählern in Aussicht gestellt hatten. Im Vormonat Mai wurden revidiert minus 0,34 Punkte ausgewiesen.

Im aussagekräftigeren und weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Durchschnitt hat die Chicago-Fed einen Wert von minus 0,21 Punkten ermittelt, nach revidiert minus 0,18 Punkten im Mai.
Der National Activity Index bildet die aktuelle wirtschaftliche Situation ab und besteht aus 85 verschiedenen nationalen Konjunkturindikatoren. Ein Wert über Null signalisiert eine expandierende Wirtschaft, während ein Wert unter Null einen wirtschaftlichen Rückgang anzeigt. Fällt der Drei-Monats-Durchschnitt unter minus 0,7 Punkte zeigt dies ein erhöhtes Rezessionsrisiko an. Ein Drei-Monats-Durchschnitt, der nach einer Rezession oberhalb von 0,2 Punkten liegt, deutet auf das Ende einer Rezession hin.
Emil
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Umfrage: US-Kleinunternehmen weiter auf Erholungskurs
Kategorie: US-Markt News | Uhrzeit: 17:29
New York (BoerseGo.de) - Laut einer Umfrage von Capital One Financial Group hat sich die finanzielle Lage von US-Kleinunternehmen im zweiten Quartal moderat aber beständig verbessert. 37 Prozent der befragten Unternehmen wollen in den kommenden sechs Monaten ihr Personal aufstocken, was den höchsten Prozentsatz seit zwei Jahren bedeutet. 16 Prozent der befragten Unternehmen gebe an, dass sie Stellen zu vergeben hätten, allerdings nicht die entsprechend qualifizierten Arbeitskräfte finden.
15 Prozent der befragten Unternehmen erwarten, dass sich das Umfeld für Unternehmen verbessern und die Investitionsausgaben erhöht werden. Etwa ein Viertel der befragten Unternehmen gaben an, dass sie innerhalb der letzten 12 Monate versucht haben, Finanzierunghilfen zu erhalten.
....Das ist ja ähnlich wie bei uns, es fehlt einfach an der Qualifikation, oder wie das heisst....
Emil
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US-Hausverkäufe mit positivem Rückprall im Juli
Kategorie: boerse-go: Research | z externer Content Analyse Konjunktur | Uhrzeit: 16:45
Die Verkäufe bereits bestehender Häuser und Wohnungen in den USA haben im Juli wieder etwas Boden gutgemacht. Nachdem sie im Vormonat auf den niedrigsten Wert seit acht Monaten gefallen waren, kletterten sie von 4,37 Mio. auf 4,47 Mio. Einheiten in annualisierter Rechnung. Dies lag leicht unterhalb der Markterwartung von 4,51 Mio. Hausverkäufen.
Vor allem die Verkäufe von Eigentumswohnungen zogen im Juli an. Sie stiegen um 4,3% gegenüber dem Vormonat, waren jedoch im Mai und Juni jeweils deutlich rückläufig. Relevanter für den US-Immobilienmarkt sind jedoch freistehenden Häuser. Auch hier wurde ein Anstieg ausgewiesen. Allerdings fiel dieser geringer aus als der Rückgang aus dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die gesamten Verkäufe bestehender Häuser und Wohnungen um 10,4%. Dies bestätigt einerseits den positiven Trend der vergangenen Monate. Andererseits bleibt jedoch auch festzuhalten, dass sich dieser auf äußerst niedrigem Niveau abspielte.
Neben den reinen Verkaufszahlen sprechen auch andere Daten für eine gewisse Entspannung auf dem US-Wohnimmobilienmarkt. Zwar sind die Preise im Juli gegenüber dem Vormonat gesunken, in den letzten Monaten hat sich jedoch auch hier ein stabiler Aufwärtstrend etabliert. Gleichzeitig ist der Anteil der Zwangsversteigerungen an den Hausverkäufen weiter gesunken.
In der Summe bleibt festzuhalten, dass der recht deutliche Rückgang der Verkäufe im Juni ein negativer Ausreiße war, der im Juli zumindest zum Teil wieder korrigiert wurde. Damit bleibt der Aufwärtstrend grundsätzlich intakt. Auch die ergänzenden Daten sprechen dafür, dass sich der US-Immobilienmarkt langsam auf dem Wege der Besserung befindet.
Quelle: Postbank
Emil
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Fed-Protokoll: QE3 könnte relativ bald Wirklichkeit werden
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Trackbox US | Top-Artikel | Uhrzeit: 20:30
:drink:Washington (BoerseGo.de) - Wie aus den Protokollen der letzten Sitzung des Offenmartkausschusses der US-Notenbank Fed hervorgeht, könnte es nicht mehr lange dauern, bis die Fed-Mitglieder den Startschuss für ein erneutes Anleihekaufprogramm geben. Weiter weisen die Protokolle darauf hin, dass das Versprechen, den Schlüsselzins bis tief ins Jahr 2014 hinein auf ultraniedrigem Niveau belassen zu wollen, etwas modifiziert werden könnte. Viele Mitglieder des geldpolitischen Gremiums rechtfertigen eine baldige erneute Lockerung der Geldpolitik (QE3), falls die anstehenden Konjunkturdaten nicht ausreichend Beweis für eine substantielle und nachhaltige Stärke bei der Geschwindigkeit der Erholung der Wirtschaft liefern.
Die erste Handlungsmöglichkeit beliefe sich laut den Notenbankern darauf, dass die Fed ihr Niedrigzinsversprechen über den Zeitraum Ende 2014 hinaus verlängern wird, auch wenn sich die Erholung der Wirtschaft fortsetzen sollte. Die andere Option laufe auf eine erneute Lockerung der Geldpolitik (QE3) hinaus. Nach Ansicht der meisten Fed-Mitglieder könnte ein weiteres größeres Ankaufprogramm von Wertpapieren die Wirtschaft unterstützen, indem die langfristigen Zinsen niedrig gehalten werden und die allgemeine Lage an den Finanzmärkten verbessert werde.
Emil
Na dann.... Nicht reden - machen!
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Cowboys, hier etwas aus unserer
23.08.2012
Das Federal Reserve spielt mit den Märkten
Christoph Gisiger, New York
Das Geheimnis des Tempels: Was sich hinter den Mauern des Federal Reserve wirklich abspielt, ist schwierig abzuschätzen. (Bild: Andrew Harrer/Bloomberg)
In der amerikanischen Zentralbank wird intensiv über Massnahmen diskutiert, um die Wirtschaft zu beleben. An den Finanzmärkten sorgt das einmal mehr für Spekulation.
«Viele Mitglieder befanden, dass eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik wohl bereits recht bald wünschenswert wäre. Es sei denn, neue Informationen würden auf eine substanzielle und nachhaltige Beschleunig der konjunkturellen Erholung hindeuten.» Das ist die Schlüsselstelle des am Mittwoch veröffentlichten Protokolls zur letzten Sitzung des Federal Reserve von Anfang August. Investoren deuten das als Signal, dass in der US-Notenbank die Befürworter weiterer Stimulusmassnahmen mehr und mehr Boden gewinnen. Am vorangegangenen Treffen im Juni hiess es noch, dass nur «einige Mitglieder» für ein weiteres Lockern der geldpolitischen Zügel bereit seien.
Das Federal Reserve nährt damit abermals Spekulationen um eine neue Geldspritze. Entsprechend wächst der Risikoappetit der Investoren: Nachdem sich der US-Leitindex S&P 500 am Mittwoch zunächst im Minus bewegt hatte, verspürte er nach der Publikation des Fed-Sitzungsprotokolls Auftrieb und machte den Verlust bis Handelsschluss wett. Am Devisenmarkt gab der Dollar gab nach, wogegen der Goldpreis avancierte. Anders die Reaktion im Sektor für US-Staatsanleihen: Die Möglichkeit einer Intervention des Fed liess dort die Preise steigen und die Zinsen sinken: Die Rendite zehnjähriger Treasuries gab 8 Basispunkte auf 1,72% nach.
Altbekanntes Verhaltensmuster
Das Verhalten der Finanzmärkte erinnert an ein inzwischen gut bekanntes Muster. Bereits seit vergangenem Herbst lockt Fed- Präsident Ben Bernanke Investoren immer wieder mit Andeutungen auf QE3 aus der Reserve. So wird an Wallstreet ein unkonventionelles Instrument der Geldpolitik genannt, mit dem die US-Notenbank zusätzliche Liquidität ins System pumpt, indem sie Wertschriften wie Staatsanleihen oder verbriefte Hypotheken kauft und dadurch ihre Bilanz weiter aufbläht. Das Gerede um QE3 ist damit längst zum festen Bestandteil des Inventars an Werkzeugen geworden, mit denen Bernanke den Markt zu beeinflussen sucht.
Dass die US-Notenbank ihre Handlungsbereitschaft erneut bekräftigt, sagt deshalb allein wenig aus. Die amerikanische Wirtschaft wächst zwar nur langsam und ist anfällig für externe Schocks – beispielsweise drastische Sparmassnahmen im öffentlichen Sektor oder ein Eskalieren der europäischen Staatsschuldenkrise. Dennoch haben die jüngsten Konjunkturdaten angenehm überrascht und die Inflationserwartung bewegt sich nach wie vor im akzeptablen Rahmen. Auf dieser Basis lässt sich ein schwerer Eingriff wie QE3 wohl kaum rechtfertigen. Das nicht zuletzt auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen, bei denen das Federal Reserve als politisch neutrale Institution kaum im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen will. Kommt hinzu, dass die Meinungen selbst innerhalb der US-Notenbank weit auseinandergehen.
Arbeitsmarktzahlen entscheiden
Wie ernst es Bernanke tatsächlich mit QE3 ist, kann er Ende August darlegen. Dann findet das renommierte Wirtschaftssymposium der Distriktnotenbank von Kansas City in Jackson Hole statt, an dem der Fed-Chef wie jedes Jahr eine vielbeachtete Rede halten wird. Bereits wenige Tage später folgen dann die monatlichen Arbeitsmarktdaten. Nachdem das Jobwachstum im Juli besser als erwartet ausgefallen ist, werden die Zahlen zum August eine wichtige Entscheidungsgrundlage für das nächste Treffen der US-Notenbank vom 12. und 13. September bilden. Die Währungshüter werden dann auch darüber befinden, ob sie den Leitzins sogar noch über 2014 hinaus auf ultratiefem Niveau belassen wollen.
Emil
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USA: Auftragseingang der Industrie stärker als erwartet
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Top-Artikel | Allgemein USA + Südamerika (Politik, Makro-Wirtschaftsdaten etc) | Uhrzeit: 15:36
Washington (BoerseGo.de) – In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter (Auftragseingang in der US-Industrie) im Juli deutlich stärker gestiegen, als erwartet. Angetrieben wurden die Aufträge dabei gerade vom Transportbereich.
Die gesamten Aufträge sind im Monatsvergleich um 4,2 Prozent geklettert, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Im Vormonat Juni wurde ein Plus von 1,6 Prozent (revidiert von 1,3 Prozent) ausgewiesen. Ökonomen zeigten sich überrascht, sie hatten zuvor nur mit einem Wachstum der Auftragseingänge von 2,0 Prozent für Juli gerechnet.
Bereinigt um die Transportaufträge wurde ein Rückgang der Aufträge in der Industrie von 0,4 Prozent notiert. Hier hatten Ökonomen hier zuvor aber ein höheres Plus von 0,6 Prozent gesehen. Im Vormonat sanken die um den Bereich Transport bereinigten Aufträge um 2,2 Prozent (zuvor minus 1,4 Prozent).
Der Auftragseingang exklusive Rüstungsgüter ging im Juli um 3,4 Prozent zurück, nach einem Rückgang um 1,4 Prozent im Vormonat. Hier lagen die Erwartungen der Volkswirte allerdings nur bei einem leichten Minus von 0,2 Prozent.
Merkel: «Griechenland muss Zusagen einhalten»
Bild: Reuters
24.08.2012 14:45
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone ausgesprochen und Athen aufgefordert, die Reform- und Sparzusagen einzuhalten.
"Ich möchte, dass Griechenland Teil der Euro-Zone bleibt", sagte Merkel am Freitag in Berlin nach einem gut einstündigen Gespräch mit dem griechischen Ministerpräsident Antonis Samaras. Sie forderte zugleich, dass die Erwartungen erfüllt werden müssten. Von Griechenland werde erwartet, dass die gemachten Zusagen umgesetzt werden und den Worten auch Taten folgen. Merkel betonte, es gelte Vertrauen zurück zu gewinnen. Dazu gehöre, die Erwartungen zu erfüllen.
Samaras betonte, sein Land werde sehr bald die Ziele erreichen, indem es den Verpflichtungen nachkomme. "Wir sind ein sehr stolzes Volk, und wir mögen nicht, von geliehenem Geld abhängig zu sein." Griechenland habe enorme, leider brachliegende Ressourcen, sagte Samaras weiter. Sein Land benötige Chancen zum Wachstum.
«Troika wird zu positiver Bewertung kommen»
Samaras zeigte sich überzeugt, dass die Troika zu einer positiven Bewertung der griechischen Reformanstrengungen kommen werde. Für Athen gelte es, nicht nur über die Reformen zu reden, sondern Ergebnisse vorzulegen. Zudem sei es nötig, das Defizit im Staatshaushalt zu beseitigen - sowie das Defizit an Vertrauen.
Merkel sagte, Deutschland und Frankreich wollten beide, dass Griechenland im Euro-Raum bleibe. Dazu gehöre aber auch, dass die Erwartungen und Verpflichtungen erfüllt werden. Deutschland und Frankreich wollen Griechenland dabei unterstützen. Der "Troika"-Bericht der Geldgeber müsse zunächst abgewartet werden. Dies sei auch die Position des französischen Präsidenten François Hollande. Die Probleme könnten mit Glaubwürdigkeit gelöst werden.
Wachstum hat Priorität
Samaras unterstrich, grosse Priorität habe Wachstum. Griechenland wolle nicht mehr Geld. "Wir brauchen Zeit zum Atmen", sagte er mit Blick auf den Wunsch Athens, einen Aufschub bei den eingegangenen Verpflichtungen zu bekommen.
Merkel bekräftigte, zunächst müsse der "Troika"-Bericht von Internationalem Währungsfonds, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission abgewartet werden. Es dürften keine vorschnellen Urteile gefällt werden, die Verpflichtungen und Erwartungen müssten eingehalten werden.
"Das wird dann dazu führen, dass auch Glaubwürdigkeit für die ganze Euro-Zone zurückkehrt", sagte Merkel. "Und deshalb glaube ich, dass es wichtig ist, dass wir den Weg fortsetzen, dass wir die Anstrengungen der neuen griechischen Regierung unterstützen." Sie habe immer gesagt, die Eurokrise werde sich nicht lösen lassen mit einem einzigen Paukenschlag, sondern nur Schritt für Schritt. "Das erfordert viel Arbeit. Aber Deutschland ist Griechenland freundschaftlich verbunden und möchte hilfreich auf diesem Wege sein."
Merkel sagte nach dem ersten Gespräch mit Samaras als neuem Regierungschef: "Das ist ein guter Anfang, wie ich finde." Es gebe aber noch viel zu tun. Sie sei aber fest gewillt, dass Deutschland einen Beitrag leiste und Erwartungen erfüllt werden.
«Sehr offenes Gespräch»
Merkel sprach von einem "sehr offenen Gespräch". Die Kanzlerin betonte, sie lese jeden Tag die griechische Presseschau. Die Auflagen der Geldgeber seien nicht gemacht worden, um den Menschen in Griechenland immer mehr Beschwernisse aufzubürden, sondern damit Strukturreformen zu einem Aufschwung und zu Licht am Ende des Tunnels führen.
Samaras kritisierte indirekt die Stimmen in Deutschland, die über einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone spekulieren. Das Treffen mit Merkel markiere aus seiner Sicht einen Neuanfang. Man habe damit "den Startschuss für neue Beziehungen" gegeben. Natürlich erwarte man Lösungen nicht mit dem ersten Schritt. "Aber wir sind überzeugt, dass wir einen guten Start hatten."
Samaras sagte zur Verantwortung für die aktuelle Lage: "Niemand ist unschuldig." Wachstum sei jetzt das wichtigste Rezept. Zudem sei er entschlossen, die konkreten Punkte zur Sanierung des Haushalts anzugehen. Er wolle dabei auch Steuerhinterziehung bekämpfen, sicherte Samaras zu.
(AWP)
Emil
http://www.jacksonhole.com/summer/vacation-planning/summer-getting-to-ja...
http://www.cash.ch/news/topnews/jackson_hole_notenbanktreff_mit_legenden...
http://www.youtube.com/watch?v=zIlT0wkW9Vg
Gute Reise.
Der Titel des Threads müsste schon lange angepasst werden. "Illiquid" war einmal.
Seit Donnerstag verfügt Apple über mehr liquide Mittel als die USA
http://www.shortnews.de/id/908020/Seit-Donnerstag-verfugt-Apple-uber-meh...
Es gibt viele Firmen, die im Geld schwimmen. Und diejenigen, die bräuchten, kommen nur schwer an neues Geld ran. Da nützt auch QE99 nichts.
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Der Gemeine Wadenbeißer ist ein hundeartiges Tier (vergl. Köter, Kläffer, Daisy) aus der Familie der Gemeinen Hunde. Die Ernährungsform ist z.T. emotiophag. Er gehört zur Gruppe der Wutsauger http://www.stupidedia.org/stupi/Wadenbei%C3%9Fer
Man könnte dieses Wort allenfalls durch Krisen ersetzten, wobei die gesamte Börse ja durch die Krisen manipuliert wird, d.h. die Krisen werden theateralisch hochgeredet bis sie dann tatsächlich stattfinden. Aufgrund in vergangener und momentaner Zeit sehr unfähiger Wirtschafts-Politschauspieler sowie deren Mediengeilheit (und dem Drang der Medien, dies zu unterstützen) und deren Gier zur Selbstdarstellung sowie dem Hang zum perfekten Kapitalklau am Investor.
Man könnte das Wort auch einfach weglassen.
Weil der Thread aber nicht von mir ist, kann ich nichts ändern.
Emil
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Anstehende US-Hausverkäufe klettern im Juli auf höchstes Niveau seit April 2010
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Uhrzeit: 16:16
Washington (BoerseGo.de) - Gemäß der National Association of Realtors (NAR) ist die Anzahl der anstehenden Hausverkäufe im Juli gegenüber dem Vormonat um 2,4 Prozent angestiegen, Volkswirte sind von einem Anstieg gegenüber dem Vormonat von 1,0 Prozent ausgegangen. Damit klettert die Zahl der anstehenden Hausverkäufe auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren (April 2010).
Laut NAR-Chefökonom Lawrence Yun handelt es sich bereits um den fünfzehnten Monat in Folge, in dem Anzahl der anstehenden Hausverkäufe einen Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Weiter geht er davon aus, dass sich die Hauspreise in den kommenden zwei Jahren um 10 Prozent verteuern werden. Bei den „Pending Home Sales“ handelt es sich um Hausverkäufe, die zwar unterschrieben, aber noch nicht abgewickelt sind.
Emil
14:53 29.08.12
Gegenüber dem Vorquartal kletterte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 1,7 Prozent, während vorläufig ein Plus von 1,5 Prozent ausgewiesen worden war. Volkswirte hatten für den Berichtszeitraum einen BIP-Anstieg um 1,6 Prozent erwartet.
Im ersten Quartal 2012 war die Wirtschaftsleistung der weltweit stärksten Volkswirtschaft noch um 2,0 Prozent gewachsen. (29.08.2012
So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.
Frei nach I Ging
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USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unverändert bei 374.000
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Uhrzeit: 14:36
Washington (BoerseGo.de) – Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag in der Woche zum 25.August unverändert bei 374.000. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag weiter mitteilte, wurde der Vorwochenwert von 372.000 auf 374.000 revidiert. Analysten hatten im Konsens aktuell mit einem Wert von 370.000 gerechnet.
Der aussagekräftigere Vier-Wochenschnitt ist um 1.500 auf 370.250 gestiegen. Die Zahl der fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der Woche zum 18. August um 5.000 auf 3,32 Millionen
US-Konsum steigt im Juli
Kategorie: boerse-go: Research | z externer Content Analyse Konjunktur | Uhrzeit: 15:08
Die privaten US-Haushalte haben ihre Konsumausgaben im Juli um 0,4% gegenüber dem Vormonat ausgeweitet. Damit blieb das Ergebnis zwar leicht hinter den Erwartungen zurück. Zugleich handelte es sich aber um den höchsten Zuwachs seit fünf Monaten. Die privaten Einkommen kletterten um 0,3%, sodass die Sparquote geringfügig von 4,3% auf 4,2% sank. Damit bewegt sie sich aber weiterhin innerhalb der seit Längerem bestehenden Bandbreite.
In realer Rechnung wurden die Konsumausgaben ebenfalls um 0,4% gesteigert. Dies war der erste Zuwachs seit April und der höchste in diesem Jahr. Der Start ins 3. Quartal kann damit von dieser Seite aus als gelungen bezeichnet werden. Es besteht jetzt eine gute Chance, dass der private Verbrauch im gesamten 3. Quartal stärker wächst als im 2. Quartal, in dem eine annualisierte Zuwachsrate von 1,7% zu verzeichnen war.
Quelle: Postbank
Emil
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USA: Michigan-Konsumklima steigt stärker als erwartet
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Top-Artikel | Allgemein USA + Südamerika (Politik, Makro-Wirtschaftsdaten etc) | Uhrzeit: 16:18
Ann Arbor (BoerseGo.de) - In den USA hat sich der Konsumklimaindex der Universität Michigan (MCSI) im Monat August laut endgültigen Daten zufolge besser entwickelt als zunächst vermutet. Der Index stieg von 72,3 Einheiten im Vormonat Juli auf 74,30 Einheiten (zunächst 73,6 Einheiten), wie die Universität am heutigen Freitag mitteilte. Volkswirte hatten im Vorfeld der Daten hingegen mit einem geringeren Anstieg auf 73,60 Punkte gerechnet.
Im August 2011 wurde mit 55,7 Einheiten noch der niedrigste Stand im MCSI seit November 2008 notiert. Im September 2011 stieg der MCSI dann auf 59,4 Einheiten, im Oktober auf 60,9 Zähler, im November auf 64,1 Einheiten und im Dezember auf 69,9 Punkte. Im Januar 2012 legte der Index weiter auf 75,0 Einheiten, im Februar auf 75,3 Zähler und im März auf 76,2 Einheiten zu. Im April gab es dann einen weiteren kleinen Anstieg auf 76,4 Zähler und im Mai einen Sprung auf 79,3 Punkte. Im Juni sackte der Indikator dann aber auf 73,2 Einheiten kräftig ab. In den fünf Jahren vor dem Beginn der letzten Rezession von Dezember 2007 bis Juni 2009 lag der Wert im Durchschnitt mit 89 Zählern noch deutlich höher.
Die Lagekomponente stieg im August 2012 den endgültigen Daten zufolge auf 88,7 Punkte, nach 82,7 Punkten im Vormonat Juli. Es ist der höchste Stand seit Januar 2008. Der Index für die wirtschaftlichen Erwartungen für die nächsten 6 Monate wird im August mit 65,1 Punkten angegeben. Im Juli lag der Wert noch bei höheren 65,6 Einheiten. Es ist der niedrigste Stand seit Dezember 2011.
Der MCSI misst die Konsumneigung der US-Verbraucher und spiegelt ihre Einschätzung zur persönlichen Einkommenssituation und generellen Wirtschaftslage wider. Ein fallender Indikator wird als Vorzeichen für fallende Konsumausgaben interpretiert, ein steigender Indikator gilt als Anzeichen für steigende Konsumausgaben. Der Index wird von Thomson Reuters und der Universität Michigan auf der Grundlage von Daten unter 500 repräsentativ ausgewählten US-Haushalten berechnet (vorläufige Schätzung unter 300 Haushalten).
Zu den abgefragten Gebieten gehören Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Situation sowie zu den entsprechenden Erwartungen. Sein Basiswert wurde 1966 mit 100 Einheiten festgelegt. Der MCSI gilt als Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung der USA und wird von Marktteilnehmern genauestens beobachtet, da die Konsumausgaben rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. Der Index wird zweimal im Monat in einer vorläufigen Schätzung und mit den endgültigen Daten publiziert.
Die vorläufigen Daten für den September-MCSI werden am 14. September 2012 veröffentlicht
US-Konjunkturdaten durchwachsen bis leicht positiv
Kategorie: boerse-go: Research | z externer Content Analyse Konjunktur | Uhrzeit: 18:25
Die zum Wochenschluss veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen sehr gemischt aus. So gab der Index der Einkaufsmanager von Chicago im August von 53,7 auf 53,0 Punkte nach. Dabei zogen allerdings die produktionsnahen Subindizes für Auftragseingänge und Produktion recht deutlich an, ebenso der für die Zahl der Beschäftigten. Als negativ bewerten wir das Ergebnis der Unternehmensumfrage damit nicht.
Der US-Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan kletterte im August von 72,3 auf 74,3 Punkte, womit das vorläufige Ergebnis von 73,6 Punkten nach oben korrigiert wurde. Neue Erkenntnisse über das US-Konsumverhalten lassen sich aus dieser eher mäßigen Verbesserung aber nicht schließen. Zudem bewegt sich der Index immer noch in der unteren Hälfte der Bandbreite, die sich in diesem Jahr herausgebildet hat.
Die US-Industrieaufträge wiederum sind im Juli um 2,8% gegenüber dem Vormonat und damit noch kräftiger als ohnehin erwartet gestiegen. Jedoch war die Auftragsentwicklung in den Vormonaten auch schwach gewesen und der Zuwachs resultierte überwiegend aus den volatilen Transportgüteraufträgen. Dies führt tendenziell zu einer Überzeichnung, sodass die Aufträge keine zunehmende Dynamik in der Industrie signalisieren, wohl aber sehr deutlich gegen eine Abwärtsbewegung sprechen.
Unser Gesamtfazit: Durchwachsen mit positivem Unterton.
US-Industrieaufträge im Juli besser als erwartet
Kategorie: US-Markt News | USA Wirtschaftsdaten | Uhrzeit: 17:48
New York (BoerseGo.de) – Die Industrieaufträge in den USA sind im Juli etwas besser als erwartet ausgefallen. Das Auftragsvolumen ist im Monatsvergleich um 2,8 Prozent gestiegen, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Die Analysten hatten im Konsens nur mit einem Zuwachs um 2,0 Prozent gerechnet. Im Juni waren die Industrieaufträge um 0,5 Prozent gesunken.
Die Aufträge für die langlebigen Güter mit einer Lebensdauer von mindestens drei Jahren legten im Juli um 1,5 Prozent zu. Im Juni hatte es ein Plus von 4,1 Prozent gegeben (revidiert von 4,2 Prozent). Die Vorräte legten im Juli um 0,5 Prozent zu. Das Verhältnis der Vorräte zum Umsatz sank von 1,29 auf 1,27.
Fed hält sich Option auf QE3 grundsätzlich offen
Kategorie: US-Markt News | Trackbox US | Top-Artikel | Uhrzeit: 16:44
Jackson Hole (BoerseGo.de) - US-Notenbankchef Ben Bernanke hat sich bei seiner Rede auf der Konferenz der Federal Reserve in Jackson Hole die Option auf QE3 grundsätzlich offen gehalten. Wie MarketWatch meldete, sind weitere Konjunkturhilfen zur Stützung der Wirtschaft eine Option.
Das Wachstum in den USA reiche derzeit nicht aus, um die hohe Arbeitslosigkeit nachhaltig zu verringern. Insbesondere am Arbeitsmarkt müsse man aber weitere Fortschritte erzielen. Bei Bedarf sei man daher zum Handeln bereit. Die bisherigen Stützungsprogramme QE1 und QE2 haben ihren Zweck erfüllt und seien auch nötig gewesen. Das Wirtschaftswachstum sei sehr zäh und die wirtschaftliche Unsicherheit ist erhöht.
Konkrete Hinweise, dass weitere Konjunkturhilfen unmittelbar bevorstehen könnten, gab der oberste US-Währungshüter jedoch nicht. Der nächste Zinsentscheid der Fed findet am 13. September statt. Viele Marktbeobachter hatten für die heutige Rede konkrete Hinweise auf QE3 erwartet, die zumindest bisher ausgeblieben sind.
......wusste man ja bereits.....
Emil
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