JETZT LOSLEGENICH WILL EIN BANK-KONTO BEI CASH
BERATUNG/INFOS UNTER00800 0800 55 55
BörsenabosMit Realtime Quotes, Portfolio, Watchlist und weiteren Services. Mehr »
Online TradingHandeln direkt aus cash.ch. Mehr »
Newsletterund cash GuruGratis abonnieren »
Zocker hoffen wegen scheinbar billigen Aktien auf das grosse Geld. Vor allem in unsicheren Zeiten und volatilen Märkten steigt bei den Spielertypen der Mut zum Risiko.
Wenn stabile Aktien kaum vorwärtskommen, sollen die kleinen Zocker-Titel, deren Kurse sich im Rappen- oder einstelligen Frankenbereich befinden, mit ihren volatilen und kaum vorhersehbaren Bewegungen für Rendite sorgen.
Ein Blick auf die täglichen Gewinner- und Verliereraktien zeigt, um welche Titel es zum Beispiel an der Schweizer Börse geht: Cytos, Mindset, Mondobiotech, Newron oder Swissmetal. Oftmals bewegen sich diese Titel ruckartig, ohne dass zwingend eine unternehmensspezifische Nachricht bekannt geworden wäre. Der einzige Antrieb beruht auf der Hoffnung der Anleger auf einen Deal, eine Übernahme oder die Marktreife eines neuen Produkts.
50 Prozent Gewinn an einem Tag beim richtigen Einstiegszeitpunkt
Verflüchtigt sich dann die Hoffnung, reagiert der Aktienkurs umso heftiger – in die andere Richtung. Das Paradebeispiel war die Aktie von Petroplus, die im Juni dekotiert werden musste. Denn am ?24. Januar hatte das Unternehmen die Nachlassstundung angekündigt. Die Aktie brach zu Beginn des Handelstages über 90 Prozent auf 17 Rappen ein. Daraufhin stieg sie aber wieder auf 26 Rappen an.
Wer beim Tiefpunkt eingestiegen war, konnte also in einem Tag über 50 Prozent Gewinn erzielen. In den Wochen danach stieg die Aktie sogar gegen einen Franken an, bevor sie bei der Bekanntgabe der bevorstehenden Dekotierung wieder implodierte.
Doch nicht nur Aktien von jungen Unternehmen, Beinahe-Bankrotteuren oder dubiosen Firmen sind «Penny-Stocks». Sogar renommierte Unternehmen kann es in diese Sphären hinunterziehen. So war die Aktie von ABB am Ende der Dotcom-Krise im Jahr 2003 bloss noch 1,12 Franken Wert. Wer damals Mut hatte und eingestiegen ist, konnte viel Geld verdienen.
Spekulationen mit Zocker-Aktien sind hochriskant. Oftmals stecken die Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten. Der Aktienkurs ist tief gesunken und lässt sich mit wenig Geld schnell und leicht bewegen. Dabei wird gehofft, dass andere Anleger darauf anspringen und helfen, den Kurs noch weiter in die Höhe zu treiben. Oftmals stecken dahinter dubiose Börsenbriefherausgeber oder Tippgeber in einschlägigen Börsenforen. Dort kann es dann zum Beispiel zu einer bestimmten Aktie heissen: «Ich habe mir auch 100‘000 Stück ins Depot gelegt. Die Aktie ging schon paar Mal ab ohne News. Aber jetzt, wo man sieht, dass doch was in der Luft liegt, kann man ruhig mit etwas Risiko zocken.» Ein anderer exemplarischer Kommentar lautet so: «Bei 10 Rappen würde ich nochmals einen 1000er riskieren. Das ist ein ganz klares Zocken auf 50 Prozent Verlust, aber auf diesem tiefen Niveau kann man es wagen.»
Sechs SPI-Aktien unter der Marke von einem Franken
Die Kommentare wollen grosse Gewinnchancen suggerieren, obschon das Risiko eines hohen Verlustes ungleich grösser ist. Und oftmals klingen die Argumente einleuchtend. Denn wer weiss schon ohne Recherche, welche Kleinstfirma welche Projekte in Angriff nehmen will und wer vor einem massgeblichen Durchbruch steht? Denn solche Firmen werden von den Analyseabteilungen der Banken nicht mehr abgedeckt. Und auch in den Medien finden sie kaum Beachtung.
Im Juli zählte die Schweizer Börse im SPI-Segment sechs Titel, deren Kurs unter der Ein-Franken-Grenze lag – darunter Firmen wie Perfect, die in der Flugzeug-Charter-Branche ihr Auskommen sucht, Mondobiotech und Evolva, zwei Biotech-Unternehmen, die sich in Nachlassstundung befindende Swissmetal sowie die Logistikfirma Swisslog, die seit Jahren finanziell darbt.
Mittelfristig ist bei keinem dieser Titel die Chance auf einen Turnaround ersichtlich. Wer trotzdem Risiko und Nervenkitzel nicht scheut, sollte sich bewusst sein, dass auch ein Totalverlust möglich ist – siehe Petroplus.
Als «Penny-Stock» bezeichnet man Aktien, deren Kurs in der Regel sehr tief ist und bei einer Währungseinheit liegt. Das heisst: bei 1 Franken, 1 Dollar oder 1 Euro. http://www.cash.ch/news/topnews/pennystocks_wer_den_rappen_nicht_ehrt-12...
_
Der Gemeine Wadenbeißer ist ein hundeartiges Tier (vergl. Köter, Kläffer, Daisy) aus der Familie der Gemeinen Hunde. Die Ernährungsform ist z.T. emotiophag. Er gehört zur Gruppe der Wutsauger http://www.stupidedia.org/stupi/Wadenbei%C3%9Fer
Elias hat am 17.08.2012 - 08:15 folgendes geschrieben:
Zum Artikel: Ich hätte Swisslog nicht in den gleichen Topf geworfen mit dem Rest der genannten Firmen. Swisslog steht meiner Meinung um Welten besser da als der Rest der genannten Firmen. Was nicht viel bedeutet, wenigstens die beste der "schlechtesten" Firmen.
Auch gibt es beim Rest noch grosse Unterschiede zwischen Lottoscheinen (Biotech-Firmen), offensichtlich scheintoten Firmen (ich nenne keinen Namen) und Firmen in Insolvenz (Swissmetal, Petroplus...).
Wichtig wäre auch der Unterschied zwischen Firmen, die einfach einen tiefen Kurs haben, in finanziellen Schwierigkeiten stecken aber seriös sind und offensichtlichen Betrugsversuchen ("Pump & Dump", Briefkastenfirmen mit falscher PR...etc.) auf der anderen Seite.
Siehe frühere Beiträge für Details.
Hmmm Donuts. There are three ways to make a living in this business: be first, be smarter, or cheat.
bscyb hat am 08.08.2012 - 09:46 folgendes geschrieben:
Und wenn ich mal ergänzen darf - und das gilt nicht nur für Pennystocks:
Es sollte nicht nur Gewinn/Dividende pro Aktie betrachtet werden sondern auch Schulden pro Aktie!
------
Gesammelte Postings (16.8.2011)
http://www.scribd.com/fullscreen/62431988?access_key=key-2bzg3z7yr905afvhd87y
Sonne, Mond und Steuergelder...
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/BVK-Ein-Astrologe-bestimmte-...
Edit: Und BT&T-Meier scheint fein aus dem Schneider zu kommen bisher:
http://www.bilanz.ch/people/bvk-personalvorsorge-hier-kassiere-ich
CH-Regulation, ein Hohn
?!
Hmmm Donuts. There are three ways to make a living in this business: be first, be smarter, or cheat.
Seiten