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Sind Schweizer Bank-Aktien nun attraktiv?
Bild: Keystone
17.01.2012 00:03
«Finger weg von Bank-Aktien!», rufen Anlagechefs landauf, landab den Anlegern zu. Ganz im Sinne eines «Contrarian»-Ansatzes gibt es für risikobereite Anleger durchaus Gründe für ein Investment.
Von Anfang August 2011 bis Ende Jahr bewegte sich die UBS-Aktie in einem Kursband zwischen 10 Franken und 12 Franken. Ein Blick auf den langjährigen Chart der Aktie zeigt, dass dies die längste Seitwärtsbewegung der Aktie seit 15 Jahren ist. Und langanhaltende Seitwärtsbewegungen bei Aktien können durchaus ein Indiz für das Erreichen einer Talsohle sein. Womöglich sind aber die Bankaktien aber bereits nach oben ausgebrochen.
So konnte die UBS-Aktie in den letzten vier Wochen eine Performance von gut 5 Prozent hinlegen. Damit schlägt der Titel den Leitindex der Schweizer Börse, der im selben Zeitraum bloss 4 Prozent addieren konnte. Auch die Valoren von Julius Bär und Credit Suisse konnten innert Monatsfrist Zugewinne verzeichnen. Dies erstaunt in Anbetracht des Kurszerfalls der Bankaktien in den letzten Jahren.
Denn sowohl die CS- als auch die UBS-Titel sind seit der Lehmann-Krise 2008 um je 80 Prozent eingebrochen. Und auch im 2011 gehörten beide Werte zu den Topverlieren im Swiss Market Index (SMI). Doch laut einer Studie der Citibank könnte nun aber die Talsohle erreicht sein.
Die Titel der UBS, Credit Suisse und Julius Bär gehören bei den Analysten der amerikanischen Grossbank zu den Sektorfavoriten. Dies ist eine mutiger, aber kein keine grundlose Einschätzung. Denn viel Negatives ist in den Kursen eingepreist. Die Bankinstitute verfügen – im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz – über gute Fundamentaldaten und sind zudem günstig bewertet.
Die geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGV) für 2013 der beiden Grossbanken gehören zu den tiefsten im Swiss Market Index (SMI). Mit 6,7 (CS) und 7,2 (UBS) liegen sie über dem europäischen Branchenschnitt.
Wenig PIIGS-Risiken, hohe Eigenkapitalquoten
Warum Schweizer Bankaktien? Erstens: Geringe Exposures in Euro-Peripherieländer. Sollte die Euro-Zone wirklich auseinanderbrechen, dann träfe dies vor allem italienische, spanische und französische Banken. Laut dem letzten Stresstest vom Dezember 2011 hält die BNP Paribas über 40 Milliarden Euro an Anleihen der so genannten PIIGS-Staaten. Bei der Intesa Sanpaolo beläuft sich das Engagement sogar 60 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die UBS ist laut dem Drittquartalsbericht vom September des letzten Jahres mit knapp 11 Milliarden Euro und die CS mit rund 15 Milliarden Euro exponiert.
Zweitens: Kapitalpolster für turbulente Zeiten. Die Kernkapitalquote oder "Core Tier-1 Ratio", also jene Zahl, welche das Aktienkapital und die zurückbehaltenen Gewinne ins Verhältnis zu den risikogewichteten Anlagen setzt, ist bei den Schweizer Instituten weit höher als bei der ausländischen Konkurrenz.
Die Bank Julius Bär hat mit einer Quote von 24 Prozent die höchste Marke in Europa. Und auch die beiden Schweizer Grossbanken verfügen über Zahlen nahe der 19-Prozent-Marke. Auf den hinteren Rängen hingegen liegen die Commerzbank und die Deutsche Bank mit rund 13 Prozent. Schweizer Finanzinstitute verfügen somit über ein weit dickeres Eigenkapitalpolster als vergleichbare ausländische Banken.
Drittens: Gute Positionierung in Wachstumsmärkten. Neugelder stammen immer mehr aus den Wachstumsländern Asiens und Lateinamerikas. Und diese dürften trotz Konjunkturabkühlungen weiter anhalten. Die Schweizer Banken haben ihr Netz an Niederlassungen in den Schwellenländern schon früh ausgebaut.
Damoklesschwert Euro-Schuldenkrise
Dennoch sollten die nach wie vor schwellenden Gefahrenherde nicht unterschätzt werden. So hängt eine mögliche Eskalation der Euro-Schulden-Krise wie ein Damoklesschwert über den Bankinstituten. Die Abwertung von Frankreich und Oesterreich von AAA auf AA+ durch die Ratingagentur Standard & Poor's am letzten Freitag macht die Überwindung der Euro-Krise noch schwieriger. Allerdings drückte die Nachricht kaum auf die Aktienkurse der drei Schweizer Banken.
Zudem flattern immer wieder Klagen aus den USA wegen mutmasslicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung in die Rechtsabteilungen der Finanzinstitute. Dies zwingt die Banken, Rückstellungen zu bilden. Allerdings dürfte die Klageflut aus den USA langsam abebben, da diverse Schweizer Bankinstitute den USA den Rücken zukehren. Die CS zum Beispiel kündigte Ende November 2011 an, gänzlich vom US-Offshore-Geschäft auszusteigen.
Tiefe Kurs-Gewinn-Verhältnisse
Weiter lassen strengere Kapital- und Liquiditätsvorschriften die Margen der Banken schmelzen. Laut des Bankenbarometers 2011 des Beratungsunternehmens Ernst & Young sind die Mehrheit der befragten Banken der Ansicht, dass die Zusatzkosten nicht auf Kunden und Produkte überwälzt werden können. Deshalb müssten Aktionäre künftig mit tieferen Renditen rechnen. Und nicht zuletzt drückt der stärker werdende Franken zusätzlich auf die Margen. Seit dem Rücktritt des SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand nähert sich der Franken der Kursuntergrenze von 1,20 Franken zum Euro (zum Artikel).
Engagements in Schweizer Bankaktien sind also eine (Hoch-)Risikoangelegenheit. Vieles hängt vom Ausgang der europäischen Schuldenkrise ab. Würde die Eurozone tatsächlich auseinanderbrechen, dann dürften einige Europa-Banken in Existenznöte geraten. Auch UBS, CS und Julius Bär wären stark betroffen und die Aktienkurse würden massiv einbrechen.
Für den risikobereiten Anleger bietet sich dennoch eine gute Gelegenheit, Schweizer Bankaktien gestaffelt aufzubauen.
Analysieren wir doch mal die Lohnkosten dieser Bank, daran erkennen wir sehr schnell wohin die Renditen hinfallen. Und jetzt können wir nur noch darauf warten bis die Immobilienblase:bomb:
Die wahren Versager sind nicht die Eu- Länder sondern Banken sowie Investment-Banken und diese werden bald ins andere Horn balsen müssen, denn sonst gibts ein böses spielchen auf dieser Welt.
Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.
UBS: Die Tochter UBS Global Asset Management zahlt in den USA der Börsenaufsicht SEC eine Busse von 300‘000 $. Die Bank hatte Wertpapiere zu einem deutlich zu hohen inneren Wert bewertet, woraus den Anlegern ein geringer Schaden entstanden ist.
Quelle FUW
Gefreute Sache!!!
Hoffentlich kommt da keine zu grosse Ernüchterung am 7. Februar!
Alle Banken erholen sich, auch diese.

Habe Gottseidank den CBLUB5 Faktor5 Zertifikat "durchgeseucht", was sich nun bezahlt macht
Ich möchte dir nicht die Laune verderben, aber der Zustand dieser Bank und der SNB sieht verdammt schei*** aus. Der alleinige Kurs/Gewinn wird auch dich nicht Reicher machen, sobald die Inflation in die Decke schiesst.....
Vor zwei Jahren hat einer der SNB ganz schön ins Horn geblasen mit der Bemerkung: Die UBS habe keine Zeit, die SNB schon! Heute sieht das anderes aus, denn die SNB hat gröbere Probleme zu bewältigen, als die UBS, die ja von uns Steuerzahler weiterhin gestützt wird.
Und nebenbei sei noch dies zu erwähnen:
Bei den Hypothekarschulden ist die Schweiz mit 155 Prozent vom BIP, Bankrott gefährdet, und die UBS gehört ja bekanntlich zu den besten bei den Hypotheken vergabe. Fazit: Die UBS kann in ernsthafte Schwierikeiten geraten sowie auch eine CS.
Ich habe das Gefühl, dass Banken/Bänker/Analysten keine Ahnung von Wirtschaft haben.....
Vom Verdienst einsame Weltspitze, das Resultat
Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.
Danke für deine Warnung, aber die ist für mich 5 Jahre zu spät dran.
Wahrscheinlich haben sich die Amis nun genügen mit billigen Titeln eingedeckt, so dass das drauschiessen aufgehört hat (in letzter Zeit)
Auch profitiert nun der Steuerzahler gar von den durch die SNB übernommen "üblen" Papieren, indem sie diese mit Mrd. Gewinn verkaufen kann (darum konnte diese die UBS auch nicht zurückkaufen).
Hier interessanter Link zum Studium.
http://seekingalpha.com/article/321266-ubs-barclays-shine-why-finance-ca...
Übrigens gehe ich davon aus, dass die UBS kaum "Negerhüttli" hypotheziert hat.
(Ich selber habe 2 dort, da ich schon ziemlich graue Haare habe, ist das Kundendurchleuchten dort extrem). Im Übrigen gibts wohl einen riesigen Altbestand und vielleicht paar % Neuere mit etwas Risiko.
martinidrink hat am 23.01.2012 - 21:26 folgendes geschrieben:
Völlig einig. Ich habe das schon im Petroplus-Thread geschrieben, hier zusammengefasst. Der UBS-Analyst hat noch am 20. Dezember Petroplus mit Kursziel 10 CHF zum Kauf empfohlen...jetzt ist Petroplus bekanntlich pleite. Nur einen Monat später. Selbst bei einer Rettung wäre 10 CHF Kurs illusorisch gewesen. Details hier:
http://www.cash.ch/news/cash_insider/petroplus_ubsanalyst_in_erklaerungs...
Ein UBS-Analyst, der sicher weit über 100k im Jahr verdient. Ein gutes Beispiel für den Zustand dieser Bank.
Hmmm Donuts. There are three ways to make a living in this business: be first, be smarter, or cheat.
Analysten halte ich sowieso für Börsenclowns. Nur wird die UBS nicht gleich pleite gehen. Zum Traden eignet sie sich allemal gut. Wenn man etwas unter 11.- reingeht und dann so um kurz vor 13.- aussteigt, kann man nette Gewinne heimbringen. Manchmal steige ich auch schon etwas früher wieder aus, wie heute, schliesslich sind bald Zahlen fällig
Ja das war Daniel Eckstein, ein wahres Genie.
Namen die nicht genug genannt werden können. Ist die Aktie bald wieder auf unter 10.
Ist noch nicht lange her. Von Analysten kannst Du sowieso nichts erwarten. Wichtigtuer. Schau Dir nur das Wort einmel genau an. Dann weisst Du woran Du bist, wenn Du Dich auf solche Leute verlässt. 
Bei SMI -1.10 immerhin noch 0.39 im Plus... Hopp Griechenland... wir könnens kaum noch abwarten
UBS:S&P Aktienresearch hebt das Kursziel von 14 auf 15 Fr.
Kein Wunder haben sich die bis jetzt ein wenig erholt... haha (lacht freundlich)
Für die kommenden Tage sieht es nicht mehr so rosig aus. Bevor ich gleich von allen Seiten einstecken muss, könnte sie oder er den folgenden Link anschauen. Die Pivot Points scheinen sehr gut zu funktionieren, nächsten Mittwoch gibt es Neue.
Mit freundlichen Grüssen
Doctor Smith
http://www.datenkeule.de/dl.php?file=file1327776501UBS.PNG
15 Min: 13.00 Widerstand
http://www.datenkeule.de/dl.php?file=file1327777875UBS B.PNG
Plunge Protection Team Trainee
Zürich (awp) - Wegen den Verfehlungen des UBS-Händlers Kweku Adoboli droht der UBS eine Busse. Wie das "Wall Steet Journal" (WSJ) am Montag berichtet, sollen die Finanzmarkaufsichtbehörden der Schweiz (Finma) und Grossbritanniens (FSA) im Zuge ihrer Untersuchung des Falles eine Busse in Erwägung ziehen. Die Abschluss der Untersuchung wird bis Mitte Februar erwartet. Adoboli wurde vergangenen September für einen Verlust von 2,3 Mrd USD verantwortlich gemacht.
Der in Ungnade gefallene UBS-Händler Adoboli muss sich am Montag vor Gericht in einer Anhörung für schuldig oder nicht schuldig bekennen. Wie er sich entscheiden wird, ist gemäss der WSJ noch offen.
Ein Pressesprecher der Finma wollte gegenüber von AEP den WSJ-Artikel nicht kommentieren. Im September hatte die Schweizer gemeinsam mit der britischen Aufsichtsbehörde eine umfassende, unabhängige Untersuchung zu den Ereignissen rund um die Handelsverluste bei der UBS in London eingeleitet.
Die UBS-Aktien verlieren am Montag bis gegen 9.25 Uhr 1,3% auf 12,70 CHF. Allerdings steht die Kursschwäche weniger im Zusammenhang mit dem WSJ-Artikel, als mit generell schwächer tendierenden Kursen der Bankenvaloren als Reaktion auf die Entwicklungen in der Eurokrise am Wochenende. Diese lassen kaum Fortschritte in der griechischen Schuldenkrise am EU-Gipfel vom Montag hoffen. So verlieren die CS-Aktien 1,9% auf 24 CHF und die Aktien von Julius Bär, nach einer Ratingrückstufung durch die Bank Vontobel, 2,9% auf 37,34 CHF.
Quelle: www.nzz.ch
MY life is MY game with MY rules!!!
So, habe nach langem ein Positiönchen zu 12.46 reingenomme und den EP gesenkt.
Nette Anekdote wie weit der Arm der US-Justiz reicht...
UBS-Villiger schliesst Konto des Bruders
...
Durch die Blume bedeutet dies wohl, dass man weitere Reibungsflächen mit den USA vermeiden will. Kaspar Villiger war offenbar über die Kündigung des Kontos bei seinem Bruder informiert. Die beiden hätten über die Angelegenheit gesprochen und keine Probleme auf Grund des Entscheids gehabt.
http://www.finews.ch/news/banken/7579-ubs-saldiert-konto-von-heinrich-vi...
Hmmm Donuts. There are three ways to make a living in this business: be first, be smarter, or cheat.
30-01-2012 16:10 Früherer UBS-Investmentbanker bestreitet Schuld an Milliardenverlust (Zus)
LONDON (awp international) - Der frühere UBS-Investmentbankers Kweku Adoboli hat im Prozess um Risikogeschäfte mit Milliardenverlusten bei dem Schweizer Bankhaus seine Schuld bestritten. Der 31-Jährige plädierte am Montag vor einem Gericht in London auf "nicht schuldig" und wies unter anderem die Vorwürfe des Betrugs zurück. Der aus Ghana stammende Investmentbanker soll als Mitarbeiter von UBS in London 2,35 Mrd USD mit Risikogeschäften verzockt haben.
Adoboli werden Betrug und Fälschung der Buchführung vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm mehrere Jahre Gefängnis. Der nächste Termin in dem Verfahren wurde auf den 9. April festgelegt, der eigentliche Prozess beginnt erst am 3. September. Adoboli bleibe vorerst weiter in Haft, man werde aber einen Antrag auf eine Freilassung gegen Kaution prüfen, erklärte der Richter.
Der mutmassliche Täter soll den Milliardenverlust mit nicht genehmigten Transaktionen verursacht haben. Diese sollen bis ins Jahr 2008 zurückreichen. Der Fall war im September 2011 ans Tageslicht gekommen. UBS war daraufhin unter Druck geraten, der Bank wurden mangelhafte Kontrollen vorgeworfen.
Neben dem Verfahren gegen Adoboli läuft auch eine gemeinsame Untersuchung der britischen Finanzaufsicht FSA sowie der zuständigen Schweizer Behörde FINMA. Diese soll die genauen Umstände der nicht autorisierten Handelsaktivitäten abklären. Unter anderem wird geprüft, warum der mutmassliche Betrug bei UBS nicht früher aufgefallen war.
Das "Wall Street Journal" berichtete am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass UBS damit rechne, Strafe zahlen zu müssen. Die mögliche Strafe sei fällig, da UBS Adoboli nicht ausreichend beaufsichtigt habe. Die beiden Behörden wollen ihre Untersuchung bis Mitte Februar abgeschlossen haben.
Die Anleger reagierten skeptisch auf die jüngsten Geschehnisse: Im Montagshandel an der Schweizer Börse verloren die Aktientitel der UBS bis um 16.05 Uhr 3,1% an Wert.
Schon klar, die Schuldigen sind immer die anderen. UBS muss wohl die volle Verantwortung übernehmen, denn wer hatte damals den Befehl gegeben solche Zockereien auszuführen? Diese Welt von Banker-Fachidioten haben nicht nur die Wirtschaft zerstört sondern uns alle verhöckert mit ihren leeren Versprechungen und mit nullwertigem Gelaber.....
Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.
Und bald müsste der Kurs wieder etwas sinken, negative Schlagzeilen, wäre da nicht die Schlacht um die Privatbanken. Das stützt jetzt die grossen.
Quelle Cash
In Analystenkreisen gehen die Meinungen zu den beiden Schweizer Grossbanken weiterhin stark auseinander. So ersetzt Kepler Capital Markets in einer Sektorstudie die Aktien der Credit Suisse auf der Liste der «Underweight Recommendations» durch jene der UBS. Beide Papiere werden derzeit mit «Reduce» und Kurszielen von 25 respektive 11 Franken eingestuft.
@ponti: Lesefaul oder Stimmungsmacher? Wenn schon, dann doch bitte den gesamten cash Artikel rüberkopieren, auch wenn das vermutlich für die meisten Forennutzer keinen Mehrwert bietet ;-)
Quelle Cash:
In die gegen gesetzte Richtung liest sich hingegen eine ebenfalls heute erschienene Unternehmensstudie von Morgan Stanley zur Credit Suisse. In der Studie stuft der Verfasser die Aktien mit «Equal-weight» und einem Kursziel von 23 Franken ein. Der Experte macht dabei kein Geheimnis daraus, dass er den Papieren der Erzrivalin UBS klar den Vorzug gibt.
Die Bonusentrichtung in Form von Risikoaktiven wird bei Morgan Stanley grundsätzlich begrüsst und positiv beurteilt. Dennoch werde die Credit Suisse selbst unter Berücksichtigung einer Dividendenkürzung um 60 Prozent Ende Jahr auf das Kernkapital bezogen schlechter als viele vergleichbare Mitbewerber dastehen. Zudem bleibt der Experte mit seinen Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 um 8 bis 10 Prozent unter den jeweiligen Konsensschätzungen.
Ich sehe für die beiden Schweizer Grossbanken nicht ganz so schwarz. Mit einem Ergebnisbeitrag von gut 40 Prozent aus dem vergleichsweise stabilen Wealth Management stehen beide Unternehmen im internationalen Vergleich gut da. Das aktuelle Kurs- und Bewertungsniveau nimmt einen nicht unbeträchtlichen Teil der systemischen Risiken und des auf Jahre hinaus gedrückten Ertragsumfeldes vorweg. Raum für eine Neubeurteilung durch den Markt sehe ich entweder in einem freundlicheren Marktumfeld oder in einer baldigen Einigung im Steuerstreit mit den USA.
Charttechnisch betrachtet haben die Aktien der UBS die Bodenbildungsphase mit dem Sprung über die Schlüsselzone bei 11,70 bis 12 Franken bereits abgeschlossen. Bei den Papieren der Credit Suisse bedarf es nach dem «Double Bottom» der vergangenen Monate eines Ausbruchs über den Schlüsselwiderstand bei 25 Franken, um die Bodenbildung zu vollenden.
@ chicken Habe mich auf das wesentliche beschränkt und die Quelle angegeben.
Finde oft, dass zuviel eingefügt wird.
Die ehemalige Privatbank Wegelin ist eine "sehr grosse besitzerin" der UBS Aktien und das weiss man seit dem Kursrutsch der UBS, worauf die Wegelin, Herr. H. mehrmals darauf hingewiesen hat, sehr viele Aktien der UBS zu besitzen .... den Rest einfach durch den Kopf zergehen lassen und geniessen!
Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.
Veränderungen im UBS-Verwaltungsrat
Zürich/Basel |
03.02.2012 07:00
| Price Sensitive Information
3. Mai 2012 zur Wahl in den Verwaltungsrat von UBS vorgeschlagen.
03-02-2012 11:33 UBS/FINMA und FSA leiten wegen Traderskandal Enforcementverfahren ein
Zürich (awp) - Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) und die britische Financial Services Authority (FSA) haben jeweils ein so genanntes Enforcement-Verfahren gegen die Grossbank UBS eröffnet. Gegenstand sind die Ereignisse rund um die Handelsverluste bei der UBS in London von Mitte September.
Wie die FINMA am Freitag mitteilt, wird die Behörde über die Angemessenheit der Kontrollmechanismen der Investment Bank zur Verhinderung und Aufdeckung nicht autorisierter Handelsaktivitäten und über deren Rechtskonformität befinden. Bis zum Abschluss der Verfahren werde die FINMA voraussichtlich keine weiteren Informationen veröffentlichen, heisst es.
Die UBS will laut einer eigenen Stellungnahme "weiterhin voll und ganz mit unseren Regulatoren zusammenarbeiten". Der Entscheid der Aufsichtsbehörden sei so erwartet worden, er entspreche der üblichen Vorgehensweise.
@ Perry Was denkst Du, Kurs bald wieder unter 10.-?
Hamden/Zürich –
Im Steuerstreit mit der Schweiz fahren die USA schweres Geschütz auf. Erstmals überhaupt verklagen die USA eine Bank aus Übersee wegen Steuerhinterziehung. Die Staatsanwaltschaft in Manhattan wirft der Schweizer Bank Wegelin vor, reichen Amerikanern geholfen zu haben, mindestens 1,2 Milliarden Dollar vor der Steuer zu verstecken.
Involviert in den Fall ist auch die UBS. Die US-Regierung beschlagnahmte bei der Schweizer Großbank 16 Millionen Dollar, hieß es in den Unterlagen am Donnerstag Abend. Da Wegelin außerhalb der Schweiz keine Filialen betrieb, nutzte sie die Dienste anderer Institute. Weder die UBS noch Wegelin wollten eine Stellungnahme abgeben.
Es war auch die größte Schweizer Bank, die den Steuerstreit ins Rollen brachte. 2007 leiteten die USA eine Untersuchung gegen die UBS wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung ein. Das Verfahren, in das sich dann auch die Schweizer Regierung einschalten musste, endete damit, dass die UBS 780 Millionen Dollar Strafe zahlte und mit dem Segen der Schweizer Behörden die Namen von 4450 US-Kunden herausgab. Andere Schweizer Banken, darunter Wegelin, boten den Kunden Zuflucht an. Neben Wegelin stehen gegenwärtig zehn weitere Schweizer Banken, darunter Credit Suisse und Julius Bär, im Visier der US-Behörden. Mit der Anklage Wegelins steigt auch der Druck auf diese Institute.
Artikel geht noch weiter betrifft aber UBS nicht:
http://www.fr-online.de/schuldenkrise/schweizer-bank-wegelin-usa-beschla...
Warum schnellen die so nach oben?
Kann jemand das Orderbuch reinstellen?
Denke die 10.- haben wir sicher gesehen. Wenn nicht, bin ich der erste der nochmals zukauft

Im Moment wird auf die Zahlen gewettet. Die sollten nicht schlecht sein. Ein Schlusskurs klar über 13.- wäre toll für heute
Danke Perry.
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