In welcher Gegend in der Schweiz erwartet Ihr ein überdurchschnittlicher Anstieg der Immobilienpreise in den nächsten 2 - 3 Jahren?
Ein guter Investor setzt seine klare Strategie konsequent um, behält die Nerven, begrenzt Verluste, korrigiert Fehler rasch, hat Erfahrung, beherrscht das Handwerk, ist gut informiert, stressresistent, emotional stabil, rational und unabhängig.
Zürich, der Hauptanziehungspunkt der Deutschen.
vor allem die beiden ufer nähe zürich. allerdings glaube ich, dass auch hier eine stagnation der rpeise eintreten wird, und gewisse objekte werden sogar günstiger werden. was hier gewisse leute für eigentumswohnungen zahlen, grenzt an wahnsinn.
Was haltet Ihr von der Überlegung, dass die Gemeinden im Knonaueramt (Hedingen, Affoltern a. A., Mettmenstetten, Knonau, Obfelden, Ottenbach, Maschwanden, etc.) von der Eröffnung der N4 ab 13. November 2009 profitieren könnten?
Ein guter Investor setzt seine klare Strategie konsequent um, behält die Nerven, begrenzt Verluste, korrigiert Fehler rasch, hat Erfahrung, beherrscht das Handwerk, ist gut informiert, stressresistent, emotional stabil, rational und unabhängig.
das werden sie bestimmt, wobei ein teil davon bereits eingepreist sein sollte. dürfte langfristig aber bestimmt eine rentable gegend sein. birmensdorf etc haben auch klar proftitiert von der anbindung.
Der Unterschied wird wohl der sein, dass es an diesen Lagen wieder Angebote geben wird. Bis jetzt war es ja so, dass man praktisch jemanden aus dem Haus rauskaufen musste. Da konnte locker der doppelte (Markt?)preis gefordert werden. Billig wird es aber nicht, ausser CS und UBS gingen pleite, Bankgeheimnis fiele und eine Steuerharmonisierung mit der EU träte in Kraft
Danke für die Einschätzung. W&P sowie CS verfolgen Interessenen, diese Berichte sind etwa so viel wert, wie von Novartis verfasste Studien zu neuen Medis. Ich habe mir gerade wieder diese Einschätzung vor Augen geführt:
Perspektiven der Schweizer Wirtschaft 2009
Oktober 2008
Martin Neff, Head of Credit Suisse Economic Research
u.a.:
Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung hoch
Kontrollierter Sinkflug und kein Absturz
6. Aussenwirtschaft: Marschhalt auf hohem Niveau
7. Arbeitsmarkt in guter Verfassung
Stimmung schlechter als Lage
Finanzmarkt-, aber keine Weltwirtschaftskrise
Weitere bad news zu erwarten, aber: keine weltweite Rezession 2009, auch nicht in den USA noch in der Eurozone
Das ist jetzt nicht speziell auf die Immobilien bezogen, generell auf Studien. Wegen solchen Studien diskutiere ich gerne hier. Der Horizont ist irgendwie breiter und die Leute hören nicht auf mit Denken - auch nicht nach 18.00 Uhr und auch nicht am WE.
@Ramschpapierhaendler
Wenn Du gute Links kennst, dann stell sie rein, denn Du hast ja recht mit dem, was Du sagst.
Wie sieht es eigentlich mit Mehrfamilienhäusern aus, die vermietet werden?
Ich habe mich das erste Mal damit beschäftigt und ein paar Inserate angeschaut. Mein Eindruck ist, dass vorallem Objekte, die bald Renovationsbedarf haben, angeboten werden (was ja auch nachvollziehbar ist).
Hat jemand Erfahrung?
RPH, von welchen Projekten ab 50'000 sprichst Du?
@RPH - Danke für das anschauliche Beispiel
Oftmals kommen solche Liegendschaften aus der Hand von Erbengemeinschaften bzw. von älteren Besitzern,denen das (Fach)Wissen fehlt bzw.die sich eine Renovation/Investition im "Alter" nicht mehr "Antun" wollen.
Die Meinung vieler Investoren/Käufer ist dann halt,dass Sie von Ihrem "persönlich gelebten Wohnstandart" ausgehen und der Meinung sind,dass Sie die Wohnungen nur in einem topmodernen Zustand an den Vermieter bringen.
Gerade günstiger Wohnraum ist Heutzutage aber besonders gesucht.
Der Standort und der günstige Mietzins ist vielen Leuten oftmals wichtiger,als eine "Topmoderne-Schischi-Wohnung".
Renditemässig ist solcher "Minimalismus"/Pinselrenovation auf jedenfall Interessant..
P.S:..das beste Beispiel ist ja das Vorgehen von Bruno Stefanini..
http://www.sf.tv/var/videoplayer.php?videourl=http%3A%2F%2Freal.sri.ch%2...
weico
@weico
Ich gehe davon aus, dass Du Vermieter bist, richtig? Wie bist Du dazugekommen?
Durch den Kauf von 2 Liegenschaften (3 Familien-und 9 Familienhaus).
Mit erarbeitetem Vermögen und hauptsächlich durch erfolgreiche Grundstücksgeschäfte (Philippinen) und dem "dot-com-Boom" (spez. mit Sun Microsystems).
weico
Dh Du bist einfach so ins kalte Wasser gesprungen? Oder kennst Du Dich mit Immobilien irgendwie aus? zB kann ich mir vorstellen, dass jemand mit Architektur/Baubranche/Immoverwaltung Background einen Vorteil hat, gegenüber jemandem, der irgend etwas anderes macht.
Oder löst Du die meisten Tasks über externe Dienstleister, was ja die Marge schmälern würde?
Sorry wenn ich Dir die Spaghetti aus der Nase ziehe
als laie hast du's im immobiliengeschäft sehr, sehr schwer. die zückerchen gehen sehr oft unter der hand weg.
ein beispiel: viele handwerker nehmen regelmässig an zwangsverwertungen "attraktiver" liegenschaften teil. dabei kommen sie zu einem vergleichsweise günstigen preis an eine hütte. diese wird dann neu gestrichen, verputzt usw usw. dies alles zum selbstkostenpreis - optimal in flautenzeiten um überschüssige kapazität einzubinden.
schlussendlich wird die liegenschaft gewinnbringend verkauft oder vermietet.
zweites bsp. ein alter liegenschaftsbesitzer stirbt. dies wird publik (todesanzeige). die geier werden kreisen, sofort und exakt an der stelle wo was zu holen sein wird - erben. diese werden angegangen und erhalten ev. etwas weniger als auf dem markt, verkaufen die liegenschaft aber ohne grossen aufwand, sofort.
....
WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.
. CATS HAVE TO THINK ABOUT IT!!
A DOG ALWAYS OFFERS UNCONDITIONAL
@Azrael
So habe ich mir dies etwa vorgestellt.
Bin da so "hineingewachsen", weil schon mein Grossvater und Vater immer so am Immobilien"händelen" waren.
Entweder man hat das "Flair" und den Spass, sich mit Mietern/Mietwechseln und dem ganzen Immobilien-Drumherum "herumzuschlagen", oder man lässt lieber die Finger von dem "Betongold".
weico
oder man führt ein Immobilienportefeuille, bei dessen Grösse sich eine professionelle Verwaltung sich lohnt...
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Aus einem Inserat, Züri 8032, sofort weg. (Sogar mit Solarzellen auf dem Dach, für Game Over und so
)
Was mir auffällt, ist das Fettgedruckte. Sollte der Hypozins tief bleiben, deutet einiges auf Deflation hin. Dann sinkt doch der Wert der Liegenschaft. 20% EK sind nicht riesig, also sind viele dieser Renditeobjekte so stark verschuldet? Dann könnte doch auch hier bald ein Immobilienmassaker bevorstehen?
da bräuchte es wohl noch einiges, bis die werte dieser liegenschaften massiv sinken. solange der zins bedient wird, wird die bank wohl auch bei tendenziell sinkenden werten still halten. anders sähe es bei einem massiven wert rutsch auf noch circa 60-70% aus, dann würds wohl kritisch werden.
rechne aber nicht damit, im gegenteil. könnte auch zu einer flucht in immobilien kommen.
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Für diese attika in erlenbach sollen 4.2 mio zu bezahlen sein. das wären dann bei 180m2 wohnfläche über 23'000.- pro m2. auch im luxusbereich sind 20'000 pro m2 eine oberste grenze. da hat sich wohl ein banker überlupft
Auch ohne Lehrgang, kannst Du mir mal auf die Sprünge helfen. Bin im Immobereich ein Ei. Was bedeutet Netto- resp. Brutto-Rendite. Wie sind diese Angaben zu werten in den Inseraten. Meine Milchbüchleinrechnung geht da irgendwie nie auf
........und es kam schlimmer
Danke.
Und von den 4% gehen dann noch die Steuern runter ?
Was bleibt dann noch.....
........und es kam schlimmer
Kleiner Einwand, die Nettorendite beinhaltet m.M. nach bereits alle Kosten (also inkl. Hypozinsen).
Aber im Kern hat RPH natürlich recht, die Bruttorendite sagt so ziemlich nichts aus. Viel wichtiger ist die Bausubstanz und andere Punkte wie zum Beispiel was wurde in den letzten Jahren in das Haus investiert etc...
Gut da habe ich also:
Kapitaleinsatz:
Eigenkapital
Fremdkapital
Ertrag:
Mieteinahmen
Kosten:
Administration
Unterhaltskosten
Rückstellungen
Fremdkapitalzinsen
Puhhhhhh ! Es bleiben im Beispiel 4%
inkl. Hypozinsen oder exkl. Hypozinsen
Sind diese 4% realistisch, oder kann man da auch mit etwas mehr rechnen?
Habt Ihr mir einige Argumente, weshalb ich sonst Geld in Miethäuser stecken sollte? Oder sind die Nettorenditen nach einigen Jahren wesentlich höher, dadurch dass die Mieteinnahmen überproportional gesteigert werden können??
........und es kam schlimmer
Danke RPH, jetzt sieht die Sache wesentlich interessanter aus.
Aber die 6-8 Mio kann ich leider im Moment nicht aufbringen. Muss noch warten bis der SMI wieder alte Höhen erreicht
........und es kam schlimmer
Mir ist egal was steigt. Solange es nicht die Verluste sind
........und es kam schlimmer
Darf ich hier noch eine weitere Expertenmeinung erfragen?
Zur Zeit sind z.B. in Spanien sehr schöne Ferienhäuser die noch vor 1 Jahr so um 300-500 K CHF waren für bald einmal den halben Preis zu haben.
Wie sieht eigenlich die steuerliche Belastung bei Auslandimmos aus die man als Ferienhaus nutzt.
Als Beispiel ein Haus mit Verkehrswert heute von 250 K, Versicherungswert dito. Im Register wäre es mit etwa der Hälfte des Wertes eingetragen.
Spielt da die Grösse, Zimmerzahl, Bodenfläche usw. eine Rolle? Gibt es einen "Eigenmietwert" plus einen Vermögenswert? Und lässt sich da etwas "Steueroptimieren"?
........und es kam schlimmer
Ich bin der Minung, dass Immobilien als Investition in diesem Forum viel zu kurz kommen.
Vor allem in Zeiten mit grosser Unsicherheiten hat sich die Immobile (vor allem in der Schweiz, sonst nicht überall) als gute Anlage erwiesen.
Viele erwarten erhöhte Inflation und sichern sich mit Gold dagegen ab. Immobilien wären eine gute Alternative. Bin sogar der Meinung, eine bessere Alternative ausser man glaubt wirklich an den totalen Systemzusammenbruch.
Gerne erwarte ich andere Meinungen!
Was meinen die Experten:
Als Absicherung wegen einer Währungsreform sind Immobilien ok. Aber nicht jeder kann nach dem ersten Haus gleich das nächste kaufen, also legt er zwischenzeitlich evtl. das Geld auch in Immofonds an (und Gold
).
Da stellt sich die Frage: wie sieht das bei Immofonds aus? Besteht da ein erhöhtes Risiko, da man nicht immer genau weiss ob drin ist was drauf steht.... (Ich bin kein Freund von Fonds, egal welcher Art).
........und es kam schlimmer
Abgesehen davon dass ich nicht an eine weltweite Währungsreform glaube, kann ich deine Frage leider nicht beantworten.
Ich habe mich überhaupt noch nicht mit Immo'fonds auseinandergesetzt. Aber du hast sicherlich den Hauptpunkt bereits genannt: Es kommt darauf an was drin ist. Aber ich bin da eher skeptisch. Es gibt zwar Immofonds die in Häuser mit den neusten oekologischen Trends etc. investieren, aber eben wie gesagt, habe das noch nicht wirklich verfolgt.
Einfach gesagt, Immofonds sind für mich keine adäquate Alternative zu Immobilien.
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