Ich möchte in diesem Thread ein paar Gedanken formulieren, hoffentlich auch auf andere Gedanken stossen.
Es geht dabei um die Zukunft.
Mein Ansatz ist utopischer Natur. Meine Gedanken sind sprunghaft.
Mein Eindruck ist, dass die Weltgemeinschaft in einem sehr gefährlichem Zustand ist.
Noch nie war sie so vernetzt und verstrickt. Der Kapitalismus ist das vorherrschende und bestimmende System, welches den ganzen Globus beherrscht. Das Individuum, als Abstrakt, steht dabei im Fokus.
Als Konsument, als Arbeitskraft, als Stimmbürger in den Demokratien, als Empfänger von Renten ect.
Doch hat sich eine Ideologie gebildet, die fast unsichtbar, das Handeln und Denken des Kollektiven, bestimmt. Diese Ideologie zu analysieren, wäre eines der Themen hier. Denn ich glaube, der Kern fast aller Probleme, mit welcher die Gesellschaften konfrontiert sind, finden da eine der Wurzeln.
Der Thread "Geldsysteme" und MFs Analysen, haben mich auf den Gedanken gebracht, dass diese Ideologie, aus dem Zinseszinssystem entstanden sein muss. Somit nicht eine von menschlicher Vernunft geleitete Ideologie ist.
Somit habe ich für mich eine Erklärung gefunden, wie es sein kann, dass eine so fortgeschrittene und kluge Zivilisation, so tatenlos bleibt, gegenüber den gravierenden Problemen, auf welche sie zusteuert. ZB. Klimawandel.
Man kann hier geteilter Meinung sein. Doch die grosse Mehrheit von Wissenschaftlern, die sich damit abgeben, sehen da ernsthaftere Probleme, als uns lieb sein kann.
CO2 ist nur ein Aspekt von unzähligen Aspekten, welche wir den kommenden Generationen schultern.
:arrow:
Wenn ich hier Fakten zitiere, so kommen sie von einem Halbwissenden (od auch Halbschlauen). Ich habe im Laufe der Jahre Dinge aufgeschnappt und sie irgendwo im Hirn ab-gespeichert. Doch werde ich nur Dinge zitieren, die mir plausibel erscheinen. Wenn jemand zu Details mehr weiss als ich, bitte ich um Einsprache.
Etwas zu CO2.
Woher kommt es?
Das CO2, welches wir heute in die Atmosphäre blasen, war schon einmal in dieser.
Es stammte aus dem Erdinneren und wurde durch Vulkanausbrüche ausgestossen.
Vor ca. 250 millionen Jahren, war die Konzentration an CO2 viel höher als heute.
Doch waren die klimatischen Bedingungen auch völlig andere.
CO2 wirkt auf das Wachstum von Pflanzen und Algen, wie ein Dünger.
So wuchsen über Millionen von Jahren gigantische Algen in den Meeren.
Diese sanken nach ihrem Absterben an den Meeresgrund. Unter dem enormen Druck und auch wieder über Millionen von Jahren, verwandelten sie sich zu den fossilen Brennstoffen, welche wir verbrennen.
Man könnte also sagen, fossile Brennstoffe sind auch grün.
Man könnte also sagen fossile Brennstoffe sind auch erneuerbar.
Aber wird es Millionen von Jahren in Anspruch nehmen.
Es gibt Versuche unter Laborbedingungen, welche das CO2 wieder in feste Materie binden. Dies ist also machbar!
Über die Ideologie nachzudenken, halte ich für wichtig, weil sich jeder ein Bild machen soll, über die Wahrheit in der wir leben.
Die Lehre von der Idee
oder ein Gebäude zur Verschleierung und Rechtfertigung der wahren Machtverhältnisse 
Welche Zielsetzung stellt sich diese Gesellschaft?
Wenn man das Handeln der Politik anschaut, so dreht sich fast alles um das Wachstum. Welches ja dem Individuum zugute kommen soll.
Der moralische Unterbau für das Zusammenleben und die Gesetzgebung, ist die Christliche Religion. Diese hat sich seit der Reformation nicht mehr weiterentwickelt. (Glaubt ja auch fast niemand mehr an das, was die Kirche erzählt) Das Bewusstsein hat sich aber sehr viel weiterentwickelt.
Es ist gewissermassen ein Moral-Vakuum entstanden. Was ist gut und was ist böse? Ist etwas gut, weil es für mich gut ist? Ist etwas gut, weil es für das Wachstum gut ist? Ist etwas gut, weil es die Lebensgrundlagen verbessert?
Fiktion:
Planet Erde, ich werde dich nie verlassen.
Du bist eine einsame Insel im unendlichen All.
Ein winziges Staubkorn im weiten Raum.
Tödliche Einsamkeit und Kälte, wohin wir auch blicken.
Du bist Heimat und Schutz.
Du bist Mutter und Vater.
Du bist gütig und reich.
Du gibst uns Speisen und Trank.
Du schenkst uns Liebe und Hoffnung.
Neokapitalistisches Gebet von 2025
Wie kann eine Gesellschaft frei sein, solange sie von Schulden lebt?
Wie kann eine Gesellschaft frei sein solange sie vom Erdöl lebt?
Kann ein Staat frei sein, wenn er Schulden hat?
Ich wundere mich, dass noch niemand, "Seich" oder "Mist" gerufen hat hier.
Die Freiheit ist ja schon eine tolle Sache. :arrow:
Auf was will ich hinaus mit Neokapitalismus?
Es geht mir darum eine Ideologie zu skizzieren, für den Tag, nachdem die Finanzmärkte kollabiert sind. ( Jawohl, ich glaub wir werden das alle erleben, auch wenn vielleicht erst in 1000 Jahren
)
Bis es soweit ist, wird sich an der Marschrichtung wohl wenig ändern. Die heisst Wachstum als Allheilmittel. Wachstum heisst die Religion der Konsumgesellschaft. Darüber muss ich nicht mehr nachdenken. Hab meine Schlussfolgerungen diesbezüglich gezogen. Dieser Wachstumsfetischismus halte ich für egoistisch und, jawohl, für pervers.
Wozu soll das gut sein, sich solche Gedanken zu machen?
Vielleicht werde ich das für eine science fiction storry brauchen.
Vielleicht geht es aber auch ganz allgemein darum, sich als Individuum, konstruktive Gedanken über die Zukunft zu machen, die über das eigene Wohlbefinden hinausgehen. Das allgemeine Handeln und Denken beschränkt sich, höchstens, nur um die nächsten 10Jahre. Doch werden die Kinder von heute, auch noch in 50 Jahren leben. Sollten sie wenigstens.
Schaut euch doch die Kinder an, haben sie es nicht verdient, dass wir uns ein paar Hirnzellen verrenken für sie.
Wenn ich das in so einem Forum mache, so kann ich andere vielleicht dazu anregen, auch darüber nachzudenken. Denn den Politikern und Konzernchefs sollten wir das keinesfalls überlassen.
So, jetzt soll doch jemand mal "So än Seich rufen". Sonst komme ich mir da so alleine vor im www.
SOOO ÄN OBER OBER SEICH!!!!!
Im Moment bin ich auch sehr oft draussen und mache mir Gedanken wie das ganze noch gut gehen kann und was alles geschen muss & kann damit sich die Lage bessert.
Und in einem Punkte gehe ich mit melchior überein. Solang in der Schule gelernt wird, dass Schulden "gut" sind wirds nicht besser. Wir müssen uns daran erinnern das Schulden nichts gutes sind und eigentlich nur mit dem vorhandenen Geld gewirtschaftet werden kann. Das Leben auf "pump" muss aufhören. Daran verdienen einzig die Banken und wenns schiefläuft werden sie gerettet.
Auch die vielen Währungen und ihre Unterschiede werden wohl langfrstig wegfallen. Die Welt braucht eine Einheitswährung! Es kann nicht sein, dass eine Arbeit in der Scheiz 10x Wert ist wie die selbe in Malaysia etc... Und es wird Zeit brauchen, aber ich glaube fest daran dass dies passieren wird.
Was wir in den USA und Europa zusätzlich für ein Problem haben ist wohl die "Sättigung" wir sind satt vom Erfolg und streben nicht nach mehr. Deshalb werden wir wohl zwangsläufig von den neuen Märkten (Bsp Indien) überholt.
Aber man darf gespannt sein wie sich das ganze weiter entwickelt.
Danke für deinen Beitrag.(Du rettest diesem Thread das Leben, dachte schon da liest niemand mit)
Die Sättigung sehe ich auch.
Ist sie nicht vor allem eine materielle?
Denn Inhaltlich, sehe ich eher eine Verarmung. (Gerade bei den jungen fällt mir das auf, wenn ich denke, was ich so getrieben habe vor 20 Jahren. Aber wir hatten auch keine Kohle. So musste man die Partys selber machen, gab auch noch nicht diese Dichte an Möglichkeiten)
Diese Verarmung, wird dann mit Konsum befriedigt.
Auch deshalb studiere ich schon länger darüber nach.
Würden wir nicht gerne einen Teil unseres Wohlstandes hergeben, wenn das Streben der Gesellschaft einen übergeordneten Sinn beinhalten würde?
Wie könnte dieser aussehen?
Ja man darf gespannt sein. Ich sehe mindesten spannende Zeiten kommen. Doch wird es ev. etwas ruppig werden. Etwas ungemütlich. Soll aber gut fürs Hirn sein, wenn es nicht zu kuschelig ist.
die reichen sind reich, weil sie wie die armen leben. armen sind arm ,weil sie wie die reichen leben/leben wollen.
Da gibt es ja viele Beispiele von Leuten, die sich verschulden, um sich Dinge zu leisten, die sie nicht brauchen. Der Mainstream will heute so sein wie Paris Hilton oder sonstige Promis. Das nenne ich Armut.
Was zeichnet uns Menschen aus?
Wir sind modifizierte Affen. Herdentiere, lustig und gemein. Wir sind Raubtiere, gefährlich und brutal. Wir wollen geliebt werden und wir sind fähig zu lieben.
Wir wollen wichtig sein und geraten dabei auch in Gier. Wenn wir lange alleine sind, werden wir traurig manchmal auch krank. Wir können böse sein, doch eigentlich sind wir gut. Im Innersten streben wir nach dem Guten. Das war nicht immer so und ist es auch jetzt nicht. Die Abgründe unserer Seele können tief und grausam sein. Wer nie im Schatten lebte, kennt oft nur die halbe Wahrheit und will die andere nicht kennen.
Doch was uns vor allem auszeichnet, ist unser Gehirn.
Die Welt in der wir leben, wurde auf Gedanken aufgebaut.
Natürlich brauchten wir auch unsere Hände und Herzen. Aber die hatten schon unsere Urahnen, die Primaten.
Wir sollten nie vergessen, dass deren Blut noch immer durch unsere Adern fliesst, wenn wir wissen wollen, wer wir sind.
In der Geschichte von uns Menschen, haben wir schon unzählige Kulturen aufgebaut. Die Idee, stand dabei immer am Anfang. Jedem Schritt, den wir machten, gingen immer Gedanken voraus.
Gedanken einzelner Individuen, bekamen erst einen Wert, im Austausch mit Gedanken Anderer.
Die Welt in der wir leben, ist nur eine Möglichkeit von vielen.
Die Geschichte der Kulturen zeigt, es gibt verschiedene Wege, wie wir uns entwickeln können. Doch müssen wir uns an das Mögliche halten. Wenn wir diese Leitplanke durchbrechen, so droht der Zusammenbruch der Kultur.
Behauptung:
Im Zentrum der Konsum-kapitalistischen Ideologie stehen die Interessen des Kapitals. Dieses gaukelt uns vor, im Interesse des Individuums zu handeln. Doch wird das Individuum vor allem als Konsument und als Arbeitskraft gesehen.
Als Konsument funktioniert die Masse nur, wenn unbefriedigte Bedürfnisse vorhanden sind, denn in unseren Breitengraden sind die Grundbedürfnisse schon lange nicht mehr ausreichend, um ein Wachstum zu generieren.
So müssen ständig neue Bedürfnisse geschaffen werden.
Fiktion:
Im Zentrum meiner utopischen, neokapitalisten Ideologie, stehen die Interessen der Menschheit und die, des Planeten Erde.
da gebe ich dir recht.
Hoi stella, bist ein Schatz, dachte schon ich bin mit diesem Thread ganz alleine im www unterwegs.:wink:
Der Gedanke ist ein uralter und kommt in verschiedenen Religionen vor.
Wir sind eins. Körper, Geist und Seele. Jeder Mensch ist ein Ganzes.
Wir sind eins mit der Welt. Wir sind eins mit dem Göttlichen.
Doch sind wir als Individuum, nur für eine beschränkte Zeit anwesend in dieser Welt. Deshalb sollte das Individuum nicht an erster Stelle kommen, wenn der Kuchen neu verteilt wird.
Die Gegenwart hat sich losgelöst und verselbstständigt.
Wir haben die Kontrolle verloren. Wir können sie wieder erlangen.
Wie könnte das gehen?
Nur wenn alles auf den Kopf gestellt wird.
Dazu könnte man auf dem positiven Gedankengut aufbauen, welches sich über die Jahrtausende angesammelt hat. Wir müssten das Rad nicht neu erfinden.
Wie gesagt, alles sehr utopisch und unrealistisch. Doch was hat die Freiheit für einen Sinn, wenn sie nicht genutzt wird, für Gedanken?
Angst vergiftet das Denken.
Wir werden alle eines Tages sterben, deshalb ist das Leben so kostbar.
Die Angst, die sich an den Märkten in den letzten 10 Jahren wiederholt breit machte, ist letztendlich eine Angst vor der Zukunft. Oberflächlich gesehen fürchten sich vielleicht viele nur um ihr Kapital. Doch glaube ich, in den westlichen Ländern hat sich eine tief sitzende Angst breit gemacht.
Schon in den 70er Jahren gab es Warnungen von verschiedenen Seiten, dass die Wachstumsgesellschaft auf Kollisionskurs ist. (Bekannt zB der Bericht des Club of Rome 72)
Man konnte und wollte auf diese Warnungen nicht eingehen. Es lief schon damals eine Entwicklung, die nicht gestoppt werden konnte.
Sie muss aber zum Stillstand kommen, wenn nicht das totale und ev. finale Chaos ausbrechen soll. Gut möglich, dass wir noch einige Jahre oder sogar Jahrzehnte so weitermachen können. Doch was ist das für eine Einstellung die wir letztendlich alle, mit uns herumtragen? Nach uns die Sintflut.
Nein, wir werden nicht mehr Jahrzehnte lang so weitermachen können. Das ist schon mathematisch (s. Exponentialfunktion) unmöglich: Exponentialfunktionen starten ja friedlich, bis sie irgend wann in einer "Hockey-Stick"-Kurve nach oben rennen und dann kollabieren.
Wir haben bei der Weltbevölkerung, beim Energieverbrauch und bei den Schulden diesen Punkt bereits überschritten.
Werden wir nach dem Kollaps das aktuelle System ändern?
Wahrscheinlich schon, denn:
Du gehst zum Arzt, weil Du krank bist: Er sagt Dir, Du seist krank, weil Du in den letzten Jahren zu viele Bananen und zu wenig Orangen gegessen hast. Ergo wirst Du (vorausgesetzt, beides schmeckt Dir) in Zukunft mehr Orangen essen und auf Bananen verzichten.
Auf das Geldsystem übertragen: Von Fiat-Money auf Goldstandard.
Vielleicht wirst Du nach ein paar Jahren wieder krank, weil Du nun zu viele Orangen und zu wenig Bananen gegessen hast und wirst Deine Diät wieder umstellen. Natürlich diesmal nicht so krass. Du wirst versuchen, einen ausgewogenen Mix aus Bananen und Orangen zu konsumieren.
Geldystem ==> Partielle Golddeckung oder andere Art von Deckung.
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Gesammelte Postings (16.8.2011)
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Ich glaube wir können vielleicht beides nicht mehr essen, wir sollten die Ernährung ganz umstellen. Der Doktor stirbt als erstes. Wir brauchen Medizinmänner, die einen anderen Aspekt betrachten.
Ich glaube wenn dieses System den Bach runter geht, brauchen wir so was, wie eine Religion. Wir müssen an etwas glauben, dass grösser ist als wir.
Den Kirchen müsste man den Kopf abschlagen, weil sie dabei im Wege stehen.
(Wieso ist es plötzlich so heiss unter meinen A........?)
Das ist der Gedanke, den ich schon eine Weile mit mir herumtrage.
Es braucht einen Konsens ausserhalb unseres materiellen, irdischen Daseins.
Arbeit und Leben können sich nicht mehr nur zwischen Eikommen und Konsum bewegen. Beim Geldsystem sehe ich eine zentrale Problematik. Eigentlich ist ja Geld zum Ersatz für einen moralischen und ethischen Zusammenhalt geworden.
Wenn dieses System kollabiert, wird eine grosse Ernüchterung, Verwirrung und Orientierungslosigkeit ausbrechen. Die Zuversicht in die Zukunft könnte nur zurückkehren, wenn die Probleme angegangen werden. Doch um dies durchzusetzen, reichen die Argumente, die wir aus unserem Denken mitbringen, nicht aus.
So siehts in meinem Si Fi aus.
Planet Erde ist unser Gott. Was ja stimmt. Ist ja eigentlich logisch. Ich glaube nicht daran. Ich weiss, dass es schon von Beginn der Zeiten so war. Ich brauch mir nur einen Baum anzuschauen. Brauch kein Kruzifix um zu beten.
Und wir sind Gottes Lieblinge. So interpretiere ich Jesus.
..........ich bin nicht durchgeknallt.....tu nur so
Wenn die Menschheit das Kommende, in konstruktiven Sinne überbrücken kann, so sehe ich noch viel Potential für kommende Generationen.
Doch geht das nur, wenn wir diesen Planeten, als unsere einzige Chance, respektieren lernen.
Glauben und Hoffen.
Wenn eine Gesellschaft im Kollektiv etwas glaubt, so entwickelt sie Kraft.
Dies gilt im Schlechten sowie im Guten.
Ein schlechtes Beispiel aus der jüngeren Geschichte:
Der Nationalsozialismus.
Innerhalb sehr weniger Jahre wurde Deutschland total umgebaut. Auf allen Gebieten. Hitler kam 1933 an die Macht. 1939 begann der Krieg, 1945 war der ganze Spuck bereits am Ende. Doch sieht man an diesem Beispiel, wie wenig Zeit nötig ist, eine Gesellschaft umzubauen, wenn der Glaube an etwas vorherrscht.
In diesem Beispiel wurden allerdings auch sämtliche Kritiker als erstes ausgeschaltet. Die Masse durfte nicht sehen, dass sie betrogen wird.
Ein besseres Beispiel aus der jüngeren Geschichte:
Deutschland nach der Stunde Null.
Alles war zusammengebrochen, viele gestorben, viele in Kriegsgefangenschaft.
Viele hatten alles verloren, viele waren obdachlos, viele waren verzweifelt und orientierungslos.
Doch setzte sich der Glaube durch, an eine bessere Zukunft, daran, dass man das schaffen kann. Dazu musste die Gesellschaft einen radikalen Strich unter die Vergangenheit machen. Ich habe Gespräche geführt mit alten Leuten in Deutschland.
Sie sagten alle, sie hätten für viele Jahre gar nicht mehr darüber nachgedacht, was da in ihrem Leben geschehen sei. Man kann dem kollektives Verdrängen sagen. Doch hatte das ja den positiven Effekt, dass Kräfte frei gesetzt wurden und nicht ein Volk im Jammertal versank.
Die ganze westliche Welt geriet in den 50ern und 60ern in einen Taumel.
Man glaubte an den Fortschritt und an eine glorreiche Zukunft.
Die Fortschritte waren dann ja auch phänomenal.
Die heutige Gesellschaft hat sich auf das Hoffen verlegt.
Hoffen, dass es nicht so schlimm kommen wird, hoffen, dass den Politikern etwas einfällt ect. Doch ist hoffen fatal. im Gegensatz zum Glauben, lähmt es ein Kollektiv.
Doch haben wir im Gegensatz zu den zwei ersten Beispielen, auch viel zu verlieren. Denn bei diesen hatte man bereits alles verloren gehabt.
Vielleicht will ich damit sagen, wir sollten uns nicht fürchten. Wir Menschen können die Welt sehr schnell neu aufbauen, wenn ein Glaube sich durchsetzt.
Doch gibt es Gutes und Schlechtes an das man glauben kann.
Ich habe Gott gesehen und er hat zu mir gesprochen.
Das ist kein Witz. Aber da ist auch kein Hokuspokus oder falscher Zauber dahinter.
Es ist viel banaler als es sich anhört.
Ich verbrachte viele Jahre auf der Flucht. Noch heute bin ich in gewisser Weise Nomade.
Ich wuchs auf in einer Düsternis. Geistig und emotional verwahrlost.
Materiell fehlte es mir an nichts.
Der Wald war mir ein Zufluchtsort. Tagelang streifte ich durch die Wälder, in meiner Kindheit. Manchmal mit Freunden, doch oft auch alleine. Ich fühlte mich im Wald frei und geborgen. Umgeben von Bäumen und Tieren. Ich kannte die Stellen wo es Beeren und Nüsse gab und die Stellen wo die Rehe wohnten.
Als ich älter wurde, da kannte ich mich nicht aus mit der Welt. Ich war darauf nicht vorbereitet. So begann ich vor ihr, und vor mir selbst zu fliehen. Ziellos war mein Weg. An viele Orte sollte er mich führen.
Einmal da konnte ich für ein paar Wochen ein Häuschen bewohnen in einem Tal. Das Tal war überwuchert von einem wilden Wald, wie ich noch keinen gesehen hatte. Kein Förster verirrte sich dahin. Es war ein richtiger Urwald, sich selbst überlassen. Ein Paradies. Umgestürzte Bäume, überwucherte alte Hausruinen, ein wilder Fluss, und keine Spazierwege. Ich erforschte den Wald und schöpfte neue Kraft. Ich war alleine aber glücklich. Ich entdeckte eine Lichtung. Da verschlug es mir den Atem. Tausende Schmetterlinge tanzten über tausenden von Blüten. Ein buntes durcheinander von Farben und Wesen. Überall krabbelte es. Was für eine Pracht, was für eine Schönheit, welche Genialität.
Da wusste ich wer mein Gott wirklich ist.
Was hat dies mit Neokapitalismus zu tun.
Es geht um den Planeten Erde!
Und eine Utopie.
Fortsetzung folgt vielleicht.
Mit dem öffnen der Büchse der Pandora brach nach der griechischen Mythologie alles schlechte über die Welt herein.
Ich frage mich des öfteren ob unsere Büchse der Pandora, das Anzapfen der fossilen Brennstoffe war.
Diese Welt ist durch und durch abhängig.
Es geht dabei immer noch, wie bei unseren Ururahnen, um das Feuer. Jeder Verbrennungsmotor verbrennt, jedes Kohle oder Gaskraftwerk ebenso, jede Ölheizung auch.
Die Atomkraft war eine Entwicklung diesbezüglich. Doch hat man eine Technologie vorangetrieben, deren Folgen und Risiken man nicht zu Ende gedacht hat. Man muss da Abfälle für x-tausend von Jahren einlagern. Da kann es keine Garantie geben!
Sollten wir nicht in viel grösserem Zeithorizont denken?
Z.B. was ist in 1000 Jahren. Nehmen wir uns nicht genug ernst?
Wir Menschen sind nun einmal die Beherrscher dieses Planeten. Die Zukunft liegt hier. Nach allen Erkenntnissen, wird es uns nie möglich sein, zu anderen Planeten zu gelangen, auf denen Verhältnisse herrschen, welche uns wirklich nützlich sein würden.
Nehmen wir diesen Planeten nicht genug ernst? Er ist der Grund, weshalb es uns gibt. Wir sollten ihn doch verehren. Würden wir das tun, so kämen wir auf neue Gedanken.
ein video das meinerseits keine weiteren kommentare braucht:
http://www.youtube.com/watch?v=dRhFnLeDdzM&feature=related
hier wird gemeldet, dass die eismenge am nordpol dieses jahr auf ein rekordtief fallen wird.
manche erhoffen sich dadurch kürzere seefracht-wege und ein vereinfachtes bohren nach öl
http://nsidc.org/arcticseaicenews/
http://thinkprogress.org/green/issue/
es wird zwar schon in einem anderen thread thematisiert, aber trotzdem finde ich hierzu erwähnenswert, dass bereits 1994 etwas wie das bedingungslose einkommen erwähnt wird und auch in der universität harvard berücksichtigt wurde.
http://understandingsociety.blogspot.com/2011/09/jobless-future.html?utm...
die anzahl und qualität der jobs wird nie wieder auf das level der 50er und 60er jahre ansteigen, um den zufluss des mittelstands aufrecht zu erhalten.
"The future will involve work -- but not enough jobs to ensure a low unemployment rate. Here is their assessment in 1994:
For there is no doubt that we have yet to feel the long-term effects on American living standards that will result from the elimination of well-paid professional, technical, and production jobs. At the same time, nearly everyone admits that many of these jobs are gone forever."
Danke aprecio für deinen input
Arbeit ist ja nicht nur, gleich Einkommen.
Sie definiert für viele, den sozialen Stellenwert, ist vielen ein wichtiger Teil des Lebensinhaltes. Ohne Arbeit fühlt man sich nutzlos und ausgeschlossen.
Ich habe Gemeinschaften kennen gelernt, die versuchen, andere Lebenskonzepte zu leben. Hat mich beeinflusst.
Menschen leben zusammen und die, die Arbeit haben, teilen ihr Eikommen mit den Anderen, dafür arbeiten die Anderen für die Gemeinschaft.(Kochen, putzen, Kinderbetreuung ect.)
Eine Frage die mich beschäftigt:
Wie definiere ich mich als Individuum? Wie kann sich das Individuum ganz allgemein definieren?
Welche Relationen gewichte ich wie?
Arbeit muss neu definiert werden, heisst es da in einem der Berichte.
Geht es im Kern ev. um eine neue Definition von Sinn und vom Selbst?
Ein befriedigendes Alltagsleben, sollte sicher Geben und Nehmen, beinhalten.
Das Streben nach "Glück" sollte ein Streben nach Selbstbewusstsein beinhalten.
Viele die keine Arbeit haben, verlieren darüber auch ihr Selbstbewusstsein.
Sie werden auch vom Kollektiv, nicht mehr gleich gesehen. (Wertloser?)
Ich glaube das Selbstbewusstsein des Individuums kann sich emanzipieren, sich vom gängigen Begriff der Arbeit abkoppeln. Denn Arbeit ist nicht nur Erwerbstätigkeit. Arbeit ist auch, soziales Funktionieren.
Um ein sinnvolles Dasein zu leben, brauchen wir sehr viel weniger materiellen Wohlstand, sehr viel weniger Konsum, als der Zinseszins-Kapitalismus suggeriert. Dafür gibt es sehr viele Belege, aus vergangenen Zeiten.
Erwerbstätigkeit könnte vielleicht nur ein kleiner Teil der Arbeit sein, welche den Sinn definieren. Somit vielleicht auch zeitlich, weniger.
Ist ja wieder mal Sonntag.
Es heisst: Jesus habe unsere Schuld auf sich genommen.
Könnte er nicht auch unsere Schulden übernehmen?
Z.B. bei einer Währungsreform?
Da ginge viel Geld verloren.
Jesus, können wir dir eine Rechnung schicken?
Bitte.
Fortsetzung folgt.
Ob man es wahrhaben will, oder nicht, ob es einem passt oder nicht, Jesus Christus ist ein Schlüssel, der etwas verändert hat in der Menschheit.
Ich glaube unser Leben in der westlichen Welt, hätte sich nicht so entwickelt, ohne diesen Jesus. Vielleicht ist er nur eine Kunstfigur. Spielt aber eigentlich keine Rolle.
Vielleicht war Jesus nur ein einfacher Provinzprediger, wie es zu seiner Zeit, viele gab.
Vielleicht wäre ohne ihn, ein anderer Guru aufgetaucht, und wir würden uns an seinen Lehren orientieren.
Doch ist es seine Botschaft, die unsere Welt, mitbegründet hat.
Wenn man Jesus frei interpretiert, ohne Pfaffen, die einem erklären, was was, heisst, dann ist das eine gute Sache.
Er nahm uns die Schuld, wir sind frei.
Und doch haben wir es in 2000 Jahren nicht geschafft, uns zu befreien.
Dabei spielt natürlich die Kirche eine Rolle. Die Kirche wollte nämlich nicht, dass wir frei sind. Gerade auch deshalb, hat sie aber diese Botschaft bewahrt. Denn sie ist mächtig.
Die frohe Botschaft wurde während hunderten von Jahren, nur in Latein verkündet. Denn das Volk durfte nicht wissen, was da in diesem Zauberbuch steht.
Z.B.
Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.
Ha!
Da gäbe es ja keine Unterdrückung und Ausbeutung mehr.
Da ist wohl einiges schief gelaufen.
Aber einiges ist auch super gelaufen.
Denn wir sind hier. Und wir sind geistig frei. Theoretisch.
Man stelle sich vor: Hitler hätte den Krieg nicht verloren.
Oder Stalin hätte nach dem Zusammenbruch des Nazireiches, Europa besetzt.
Unter Hitler wäre die Schweiz vielleicht noch gnädig davongekommen. Wir wären mittlerweile sicher integriert im Herrenmenschen-Volk.
Im Osten würden Ostsklaven für uns schuften. Wir hätten vielleicht Autos und Autobahnen, aber keine Freiheit.
Das Regime wäre verblödet und degeneriert. Das geschieht bei Diktaturen in der Regel.
Die Todes-Maschine wäre sicher, nach der Ausrottung der Juden, weitergelaufen. Zur Zeit würde man vielleicht Asiaten oder Afrikaner vergasen. Oder wäre gerade der 3.Weltkrieg im Gange gegen Amerika?
Doch sind wir etwas viel besseres geworden als Herrenmenschen.
Wir sind Teil der Menschheit. Und wir sind geistig frei. Theoretisch.
...............wären da nur nicht die verdammten Schulden überall. Und das verdammte Geld, welches nicht mehr taugt.
Alles wird gut.
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