Bereits Mitte April wars soweit: cash, die führende Schweizer Onlineplattform für Wirtschafts- und Finanzinformationen, machte einen grossen Sprung nach vorne. Und zwar mit der Integration eines Online-Banking-Dienstes. Dies war möglich dank eines 50:50-Joint Ventures zwischen dem Verlagsunternehmen Ringier und der bank zweiplus. News und Banking - die Online-Plattform cash ist so zu einem neuen, einzigartigen Finanzdienstleister geworden.
Bilder von der cash-Launchparty
Am Donnerstagabend nun folgte auch der quasi offizielle Akt des erfolgreichen Starts von cash. Rund 100 geladene Gäste aus der Medien- und Finanzwelt wohnten dem Event "cash - das Finanzzentrum für Individualisten" im Lake Side Zürichhorn bei. Sie alle wollten wissen, wie dieses für die Schweiz neuartige Gemeinschaftsunternehmen zwischen einem Medienunternehmen und einer Bank funktioniert. Die Eindrücke waren überwiegend positiv.
"Kommunikation und einfaches Banking-Modell, das könnte in der Schweiz sehr interessant werden", sagt Martin Thommen, Chef Anlagefonds UBS Schweiz und Präsident des Schweizer Fondsverbandes, im cash-Video-Interview. Und Thommen stellte für cash diese Prognose: "Falls die 'struben' Zeiten weitergehen und der Druck auf Veränderung in den Geschäftsmodellen der Banken hoch bleibt, dann hat cash zweiplus gute Chancen".
cash "ist etwas Neues, und das Angebot ist einmalig", stellte Christian Reuss, CEO der Derivate-Börse Scoach, fest. Für Georg von Wattenwyl, Leiter Sales und Distribution bei der Bank Vontobel, wird cash aber beweisen müssen, dass man Journalismus und Bankgeschäfte unabhängig voneinander betreiben kann, wie er im Video sagt.
Journalistische Unabhängigkeit oberste Priorität
Genau diese Vorbehalte räumte die vierköpfige cash-Geschäftsleitung in einem unterhaltsamen Panelgespräch unter der Leitung von cash-Chefredaktor Daniel Hügli aus. Denn für Christoph Hartgens, CEO von cash zweiplus, hat die journalistische Unabhängigkeit bei cash oberste Priorität.
Hartgens legte zudem dar, wie das Geschäftsmodell von cash einerseits auf dem Bankgeschäft und andererseits auf dem klassischen Verlagsgeschäft bestehend aus Nutzer- und Werbemarkt besteht. Wobei er anfügte, dass die künftigen Erträge von cash zweiplus mehrheitlich aus dem Bankgeschäft stammen werden und nur noch zur Minderheit aus Anzeigen auf der Website.
Ringier brachte die Marke cash und die gleichnamige Wirtschafts- und Finanzplattform mit über 200'000 Unique Usern in das Gemeinschaftsunternehmen ein, erläuterte Chief Operating Officer André Michel. Michel wie auch Marcel Gamper, Chief Customer Officer, und Urban Scherrer, IT-Chef des Gemeinschaftsunternehmens, stellten in Aussicht, dass die Bank das bisherige Spektrum an Finanzdienstleistungen bestehend aus Sparen, Anlegen, Vorsorgen, Finanzieren – verbunden mit der persönlichen Beratung durch ein Team von 30 Spezialisten - noch ausbauen werde. Auch technische Neuerungen bei mobilen Anwendungen werde es geben, kündigte Scherrer an.
Nach dem Panelgespräch ergaben sich rund ums reichhaltige Buffet und auf der Terrasse des Lake Side Zürichhorn mit Blick auf den Zürichsee zahlreiche Einzelgespräche zwischen den Gästen und den Angestellten von cash zweiplus.
(cash)


