Vor allem der deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht habe die Ölpreise gestützt, sagten Händler. In den USA war die Beschäftigtenzahl im Januar deutlich stärker gestiegen als erwartet. Ein Händler sprach von den erhofft guten Signalen vom US-Arbeitsmarkt, der lange Zeit das "Sorgenkind" der Anleger gewesen sei. Im Januar waren ausserhalb der Landwirtschaft 243.000 neue Jobs geschaffen worden und damit rund 100.000 Stellen mehr als Bankvolkswirte erwartet hatten. Zudem war auch der US-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Januar überraschend deutlich gestiegen. Die USA sind der grösste Ölverbraucher der Welt.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 110,82 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

(Quelle: AWP)