Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Geberit einen Nettoumsatz von 2593,7 Millionen Franken. Beeinflusst war diese Grösse nicht nur durch die Übernahme von Sanitec, die 649 Millionen Franken zum Umsatz beigetragen hat, sondern auch durch "erheblich negative" Wechselkurseinflüsse, wie das Unternehmen schrieb. Diese negative Folge der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank vor einem Jahr beziffert Geberit auf 201 Millionen Franken.

Betrachtet nach Märkten, so hat Geberit im vergangenen Geschäftsjahr vor allem in der Schweiz und China Federn lassen müssen. In der Schweiz ging der Umsatz um 8,3 Prozent zurück, weil der Sanitärtechnikhersteller seit Anfang Februar einen Währungsrabatt von 10 Prozent im Zusammenhang mit der Frankenstärke gewährt hat. Und in der Region Fernost/Pazifik resultierte aufgrund der flachen Konjunkturentwicklung in China ein Rückgang von 4,1 Prozent. In allen anderen Regionen verzeichnet Geberit 2015 ein Wachstum des Netto-Umsatzes.

Am 15. März wird der Konzern den Jahresabschluss und den Geschäftsbericht vorlegen. Dann wird sich zeigen, wie die Akquisition von Sanitec das Ergebnis beeinflusst hat. Im vergangen Oktober musste Geberit einen Gewinneinbruch aufgrund dieser Übernahme vermelden.

(SDA)