Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,21 Prozent auf 15 992,77 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,15 Prozent auf 1850,57 Zähler nach unten, während der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,08 Prozent auf 3963,77 Punkte zulegte.

Zuletzt hatten ein erneuter Fall der Ölpreise, die Ungewissheit über Chinas Konjunktur sowie über die weitere US-Zinsentwicklung den Aktienmarkt belastet. Zudem waren US-Bankenwerte teils deutlich unter Druck geraten. Experten verwiesen auf Sorgen über die Auswirkungen niedriger Rohstoffpreise, die Unternehmen in der Branche vermehrt in Zahlungsschwierigkeiten bringen könnten, was letztendlich auch die Banken treffen würde.

Im aktuellen Marktumfeld wollten sich viele Anleger nicht aus dem Fenster lehnen, sagte ein Fondsmanager. Anders als in der Vergangenheit würden Kursrückschläge derzeit nicht als Einstiegsgelegenheit gesehen. Angesichts der Sorgen um die Wirtschaft fehlten schlicht Kurstreiber.

Die Aktien von Banken weiteten ihre jüngsten Kursverluste im Sog weiter abrutschender Notierungen europäischer Bankenwerte aus. JPMorgan-Papiere fielen um 1,57 Prozent, die Anteilsscheine von Goldman Sachs büssten 1 Prozent ein und Bank of America gaben um 0,33 Prozent nach. Für die Papiere der Citigroup ging es um 0,95 Prozent nach unten.

Verizon-Aktien gaben als einer der grössten Verlierer im Dow Jones um 2,30 Prozent nach. Das Interesse des US-Telekom-Riesen am Internet-Konzern Yahoo wird laut Kreisen konkreter. Die Yahoo-Papiere fielen um ein halbes Prozent.

Der Warenhauskonzern Sears Holdings enttäuschte mit der Umsatzentwicklung im abgelaufenen Quartal. Die Sears-Anteilsscheine sackten um 4,48 Prozent ab.

Grund zur Freude hatten hingegen die Aktionäre von Coca-Cola . Die Anteilsscheine legten nach der Vorlage von Quartalszahlen um 0,59 Prozent zu. Der Getränkekonzern hatte im vierten Quartal dank Kosteneinsparungen deutlich mehr verdient./mis/he

(AWP)