Mit den vorgelegten Zahlen hat Ascom die Erwartungen der Analysten beim Umsatz nicht erreicht, beim Konzerngewinn jedoch ge- bzw. übertroffen. Die Bank Vontobel hatte mit einem Umsatz von 553,9 Mio, einem EBIT von 31,5 Mio und einem Konzerngewinn von 24,5 Mio CHF gerechnet. Die Schätzungen der UBS lagen für den Umsatz bei 545,3 Mio CHF, für den EBIT bei 34,3 Mio CHF und den Konzerngewinn bei 16,4 Mio CHF.
Da das Unternehmen weiter gestärkt werden soll, beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung, die Erlöse in die Entwicklung der Ascom zu investieren und auf die Ausrichtung einer Dividende zu verzichten. Auch in den Vorjahren hatte es keine Ausschüttung gegeben.
Per Bilanzstichtag Ende 2009 wies Ascom flüssige Mittel in Höhe von 127,7 Mio CHF und eine Eigenkapitalquote von 29,4% aus.
Mit Blick auf 2010 erklärte das Unternehmen, nur mit einer verhaltenen Verbesserung der Marktbedingungen zu rechnen, erste Anzeichen dafür habe es Ende 2009 gegeben. Ascom habe sich zum Ziel gesetzt, auf Gruppenstufe den Umsatz im Jahr 2010 weiter zu steigern und eine EBITDA-Marge von 10% bis 11,5% zu erreichen, sofern das wirtschaftliche Umfeld zumindest stabil bleibe, heisst es.
cc/uh
(Quelle: AWP)
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