Gegenüber dem Schweizer Franken schwächte sich der Euro auch ganz leicht ab und wird aktuell zu 1,0933 nach 1,0956 CHF am Vorabend gehandelt. Der US-Dollar kostet am Freitagmorgen 1,0101 (1,0070) CHF.

Die EZB hatte am Donnerstag zwar auf ihrer Zinssitzung die Geldpolitik nicht verändert, dafür aber weitere Schritte im Kampf gegen die zu niedrige Inflation im März in Aussicht gestellt. Die EZB könnte noch eine weitere Lockerungen vornehmen, sagte Draghi. "Unsere Geldpolitik kennt innerhalb unseres Mandats keine technischen Grenzen." Für Lutz Karpowitz, Analyst bei der Commerbank, ist die Botschaft Draghis klar: "Die EZB ist gewillt und hat die Mittel, den Euro zu schwächen."

Im weiteren Tagesverlauf wird Draghi am Freitag in Davos spechen. Ausserdem werden sich die EZB-Mitglieder Benoit Coeure und Jens Weidmann zu Wort melden. Für Bewegung am Devisenmarkt könnten auch die Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone sorgen. "Sie dürften erneut darauf hinweisen, dass der Wachstumstrend hierzulande intakt ist", meint Dirk Gojny, Analyst bei der National-Bank.

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(AWP)