Es sei gut möglich, dass in den nächsten Tagen versucht werde, das Niveau im EUR/CHF-Wechselkurs von 1,100 und darüber zu testen, heisst es in einem Kommentar der Luzerner Kantonalbank (LUKB). Das letztjährige Hoch nach der Aufhebung des SNB-Mindestkurses liege in der Region bei 1,1050 CHF.

Insgesamt hielten sich die Kursausschläge im bisherigen Tagesverlauf in engen Grenzen. Das auf den tiefsten Stand seit elf Monaten gefallene Ifo-Geschäftsklima belastete den Euro nur leicht. Vor der Veröffentlichung war der Euro noch bis auf 1,0835 USD gestiegen.

Deutschlands am stärksten beachteter Frühindikator fiel zum Vormonat um 1,3 Punkte auf 107,3 Zähler, während Volkswirte lediglich mit einem Rückgang auf 108,4 Punkte gerechnet hatten. "Es sieht so aus, als hätten die globalen Ereignisse letztlich die Vorstandsetagen deutscher Unternehmen erreicht", kommentierte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der Direktbank ING-Diba.

Der Ölpreis habe zu Beginn der Woche die Erholung der vergangenen Tage beendet. Dies habe zur Folge dass sich auch die ölsensitiven Währungen wie der US-Dollar wieder abgewertet hätten, erklärte ein Händler.

Diese Woche stehe nun das erste FOMC-Meeting der US-Notenbank an. Der Markt habe aber keine Erwartungen an das Fed und beginne erst für den März eine nächste Zinserhöhung einzupreisen, schreibt die LUKB.

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(AWP)