Der Regisseur hatte die Klage im Oktober bei der Lausanner Polizei eingereicht. Nun zog er sie zurück, wie am Dienstag die Zeitung "Le Temps" berichtete. Melgar hatte zuvor den Rückzug der Klage im Internet angekündigt.

Der Chefreaktor der Internetseite, Uli Windisch, räumte ein, dass es unter den 23'000 publizierten Beiträge zu einigen "Ungenauigkeiten" gekommen sei. Er wies jedoch den Vorwurf Melgars zurück, diese Kommentare geduldet zu haben.

Sein kleines Team könne die zahlreichen Kommentare nicht alle anschauen, versuche aber eine Auswahl zu treffen. Wenn ihm Kommentare verwerflich erschienen, lösche er sie, hielt Windisch fest.

(SDA)