Angesichts der Frankenaufwertung und der "volatilen Märkte, insbesondere in den Wachstumsregionen" zeigt sich das Unternehmen mit der Umsatzentwicklung zufrieden. "Weniger erfreulich ist, dass wir durch die Umrechnung in Schweizer Franken mehr als 8 Prozentpunkte an Wachstum verlieren", wird CEO Christoph Loos in der Medienmitteilung zitiert.

2015 habe Hilti an seiner Vorwärtsstrategie festgehalten und weiter in Innovationen und den Aufbau von Vertriebskapazitäten investiert, heisst es weiter. Dadurch habe in den letzten Monaten das Umsatzwachstum beschleunigt werden können. "Diesen Kurs wollen wir 2016 beibehalten und unsere Marktanteile ausbauen", so die Mitteilung.

In der wichtigsten Region Europa resultierte 2015 ein Umsatzanstieg in Lokalwährungen von 4,2%, in Franken sank der Umsatz allerdings um 6,3%. Gestützt worden sei das Wachstum vor allem von der positiven Entwicklung in Nordeuropa, aber auch in Südeuropa habe nach schwierigen Jahren ein leichtes Wachstum erzielt werden können.

Deutlich zulegen konnte die Region Nordamerika (+13,2%/+10,2% in Lokalwährungen), wo sich die Baukonjunktur laut Mitteilung weiterhin robust zeigte. Für Asien/Pazifik war gegenüber 2014 eine Abnahme um 0,9% (LW +3,0%) zu sehen, während in der kleinsten Region Lateinamerika ein Rückgang von 25% (LW +7,7%) resultierte. In der Region Osteuropa / Mittlerer Osten / Afrika betrug der Rückgang 8,3%; in lokalen Währungen blieb die Region mit einem Plus von 7,5% aber auf Wachstumskurs.

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(AWP)