Händler sprachen von einer Gegenreaktion nach den starken Verlusten der vergangenen Handelstage. Nach einem Einbruch am Montag an Chinas Börsen waren die Kurse am Donnerstag erneut in den Keller gesackt. Zum zweiten Mal in dieser Woche wurde der Handel für den Rest des Tages ausgesetzt. Die Ölpreise werden von den schlechten Nachrichten aus China belastet, weil das Land einer der grössten Ölverbraucher der Welt ist.

Experten rechnen aber noch nicht damit, dass mit der Gegenbewegung der Spuk am Ölmarkt schon vorbei ist. "Die extrem negative Stimmung am Markt lässt kurzfristig eine Fortsetzung des Preisverfalls erwarten, auch wenn wir uns bereits in einer spekulativen Übertreibung befinden", sagte Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank./tos/stb

(AWP)