Im Abschlussquartal 2015 steigerte der Pharmakonzern seinen Umsatz währungsbereinigt um zwei Prozent auf 6,4 Milliarden US-Dollar (5,8 Mrd Euro). Das war mehr als von Analysten erwartet wurde. Inklusive Währungseffekten ging der Umsatz jedoch um fünf Prozent zurück. Das operative Ergebnis im Kerngeschäft stieg im Einklang mit den Analystenerwartungen auf 1,56 Milliarden Dollar oder 0,94 Dollar je Aktie. Das war währungsbereinigt ein Plus von 22 Prozent.

Angesichts der Generika-Konkurrenz bei den bisherigen Umsatzschlagern setzen die Briten wie auch andere grosse Pharmakonzerne auf Neuentwicklungen, ein Schwerpunkt ist die Krebsforschung (Onkologie). Das Mittel Tagrisso gegen Lungenkrebs und Lynparza bei Eierstockkrebs sind neue Hoffnungsträger. Auch von seiner immunonkologischen Pipeline verspricht sich das Unternehmen Erfolge. Dabei wird das körpereigene Abwehrsystem genutzt, um Krebszellen anzugreifen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete AstraZenca insgesamt sechs Neuzulassungen, für das neue Jahr sind wieder sechs Einreichungen geplant./nmu/she/stb

(AWP)