Der Gewinn stieg um 12 Prozent auf 478,4 Millionen Dollar. Dabei profitierte Eli von einer geringeren Steuerlast und niedrigeren Abschreibungen. Beim für Analysten wichtigen Gewinn je Aktie vor bestimmten Sonderfaktoren musste der Konzern einen Rückgang um 5 Prozent auf 0,78 Dollar melden. Hier belasteten Entwicklungsstopps von Medikamenten-Kandidaten. Analysten hatten mit einem Gewinn in dieser Höhe gerechnet.

Die Nachfrage nach Arzneimitteln wie dem Diabetes-Medikament Trulicity und dem Magenkrebsmittel Cyramza stieg stark an. Diese sind für Eli Hoffnungsträger für die kommenden Jahre. Dagegen graben Wettbewerber den einstigen Lilly-Kassenschlagern bei Nachahmermedikamenten zunehmend das Wasser ab. Das Antidepressivum Cymbalta war 2013 noch der milliardenschwere Top-Umsatzbringer, im vierten Quartal brach der Umsatz um 39 Prozent auf 223,6 Millionen Dollar ein.

Den Anfang Januar erhöhten Ausblick auf das laufende Jahr bestätigte der Konzern. Anfang 2015 hatte der US-Konzern die Übernahme der Tiermedizinsparte von Novartis für 5,4 Milliarden Dollar abgeschlossen./stk/men/jha/

(AWP)