Illumina arbeite vor allem mit grossen Forschungszentren zusammen. Roche habe einen besseren Zugang zu mittleren und kleinen Zentren, gerade auch ausserhalb der USA, so O'Day weiter. Er geht dabei davon aus, dass die Gensequenzierung in Zukunft verstärkt in Kliniken genutzt werden wird. Sollte Roche das US-Unternehmen übernehmen können, würden die Basler zunächst ihr weltweites Roche Vertriebsnetz für bestehende Illumina-Produkte nutzen.

Vom Illumina-Verwaltungsrat, der am Donnerstag einen Abwehrversuch lanciert hat, habe Roche nichts mehr weiter gehört. Ob es andere Interessenten gibt, darüber wollte O'Day nicht spekulieren. Es sei wichtig, dass das Illumina-Management nicht verloren geht.

Am Mittwoch hat Roche ihre "unfreundliche" Übernahmeoffensive lanciert. Roche bietet je Illumina-Aktie 44,50 USD in bar, womit sich ein Unternehmenswert von 5,7 Mrd USD errechnet. Der Illumina-Verwaltungsrat hat als Abwehrversuch die Ausgabe neuer Aktien angekündigt, wobei die Aktionäre als Dividende für jeden Anteil ein Kaufrecht für eine Vorzugsaktie erhalten.

mk

(Quelle: AWP)