Hintergrund sind Wertberichtigungen wegen des Preisverfalls bei Öl und Gas in Höhe von rund 2,9 Milliarden Euro. Um derartige Sonderfaktoren bereinigt sei der Jahresgewinn um 8 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro gestiegen, rechnete Repsol vor.

Repsol leidet wie der Rest der Branche unter Ölpreisen, die mit rund 30 Dollar pro Barrel (159 Liter) so tief stehen, wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Vor anderthalb Jahren war Öl noch drei Mal so teuer.

Repsol reagiert auf den Preisverfall mit Investitionskürzungen und Verkäufen von Unternehmensteilen. So sollen auch die Schulden abgebaut werden, die nach der Übernahme des kanadischen Konkurrenten Talisman angeschwollen waren./das/edh

(AWP)