Zum Schluss stand der SMI mit einem Minus von knapp 2,1 Prozent bei 8274 Punkten. Der Verlust seit Ende Jahr beläuft sich gemessen am SMI mittlerweile auf gegen 6 Prozent. Auffallend sind vor allem die schwachen Grossbanken und die Pharmaschwergewichte. Die Volatilität hat sich gemessen am VSMI entsprechend der Nervosität der Investoren zuletzt wieder deutlich erhöht.

Am Nachmittag hatte ein robuster und besser als erwartet ausgefallener Arbeitsmarktbericht in den USA die Aktien gestützt, allerdings nur für ganz kurze Zeit. Danach setzte sich der Abwärtstrend fort. Offenbar gewinnt am Markt die Meinung die Oberhand, dass starke Konjunkturzahlen den Zinserhöhungszyklus in den USA eher beschleunigen werden. Entsprechend gab auch der Dow Jones nach einem starken Start seine anfänglichen Gewinne zu einem guten Teil wieder preis.

Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, büsst 2,1 Prozent auf 1'241 Punkte ein und der breite Swiss Performance Index (SPI) 2 Prozent auf 8'537 Punkte. Von den 30 SMI/SLI-Titeln stehen alle im Minus.

Grosse Verunsicherung

Am Markt herrsche angesichts des turbulenten Börsenstarts in China vor allem Verunsicherung, sagte ein Händler in Zürich. Er könne sich keinen anderen Reim auf die "schwarze Börsenwoche" machen. Er gab indes seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Schweizer Aktien in der kommenden Woche Boden finden werden.

Die grössten Verluste weisen  Transocean (-7,5%), UBS (-5,5%) und Credit Suisse (-3,7%) auf. Novartis (-2,6%) und Roche (-2,5%) entziehen sich dem Abwärtstrend indes auch nicht, Nestlé zeigen sich da im Gegensatz mit einem Minus von 1,5% schon beinahe «stabil».

(AWP)