Bisher ging es vor allem um Autos der japanischen Marke Honda. Doch bei diesem Rückruf würden erstmals auch Volkswagen mit seiner Marke Audi und Daimler mit Mercedes-Benz-Modellen einbezogen, teilte die NHTSA mit. "Es handelt sich um eine massive Sicherheitskrise", sagte Behördensprecher Gordon Trowbridge.

Ein möglicher Defekt kann dazu führen, dass die Airbags ungewollt explodieren und Metallteile herumschleudern. Weltweit sind der NHTSA zufolge inzwischen zehn Menschen bei solchen Unfällen gestorben.

Mit dem neuen Rückruf wächst laut Sicherheitsaufsicht in den USA die Zahl der Autos, die in die Werkstätten bestellt werden, auf bis zu 24 Millionen. Zunächst blieb unklar, wie viele Fahrzeuge des aktuellen Rückrufs schon einmal wegen Airbag-Problemen in die Werkstätten beordert worden waren.

(AWP)