Der Gewinn sei im Weihnachtsquartal um 32 Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das US-Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss mit.

Auf der Liste der erfolgreichsten Filme stehen die jüngsten Abenteuer von Han Solo und Luke Skywalker nach früheren Disney-Angaben bereits auf Platz drei hinter "Avatar" und "Titanic". Star-Wars-Erfinder George Lucas hatte Lucasfilm 2012 an Disney für etwas mehr als vier Milliarden Dollar verkauft.

Dem Marktbeobachter Box Office Mojo zufolge hat "Star Wars: Das Erwachen der Macht" am 7. Februar die Marke von zwei Milliarden Dollar geknackt.

Zum Unterhaltungskonzern gehören neben dem Lucasfilm noch Freizeitparks sowie das Mediengeschäft mit den Disney-Fernsehkanälen, sowie dem Sportsender ESPN und dem Sender ABC.

Bei ESPN lief es zuletzt aufgrund gestiegener Programmkosten nicht rund. Höhere Umsätze der Disney-Vergnügungsparks und der Erfolg von "Stars Wars" machten dies allerdings mehr als wett und liessen den Gesamterlös um 14 Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar klettern. Im Filmgeschäft, zu dem auch die Pixar- und Marvel-Studios gehören, stand sogar ein Umsatzplus von 46 Prozent in der Bilanz.

Anleger schauten allerdings vor allem auf die Probleme bei ESPN. Die Disney-Aktie fiel nachbörslich um 2,7 Prozent. In den letzten zwölf Monaten ist das Papier um fast zehn Prozent eingebrochen.

(SDA)