Der Goldpreis geriet in den letzten Wochen stark unter Druck. Der Kurs sackte Mitte Dezember auf ein Mehrmonatstief von 1570 Dollar pro Unze. Seither konnten sich die Goldnotierungen langsam erholen und liegen wieder über der 1600-Dollar-Marke. Die Konsolidierung beim Goldpreis dürfte noch einige Wochen andauern, danach sei aber die Jagd auf neue Rekordhochs eröffnet. Das sagt Erich Meier, Fondsmanager bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB)

"Der Goldpreis wird im nächsten Jahr über 2000 Dollar pro Unze steigen", so Meier im Video-Interview. Die Treiber seien laut Meier die negativen Realzinsen sowie eine zunehmende Investorennachfrage nach dem Edelmetall.  

Die Zürcher Kantonalbank selber gehört zu den weltgrössten Anbietern von Gold-ETF. Die ZKB-Gold-ETF haben folgende Besonderheit: So sind die insgesamt sieben an der SIX Swiss Exchange kotierten Fonds alle zu 100 Prozent mit dem physischen Edelmetall hinterlegt und die Goldbarren werden ausschliesslich in der Schweiz gelagert.

Kurse von Gold-ETF kommen zurück

Die Fonds konnten in der Vergangenheit stets gute Performancezahlen liefern. Allerdings ging der Kurs, des auf Frankenbasis herausgegebenen ZKB-Gold-ETF (Valor: 13910159) seit dem Kurssturz des Goldpreise Anfang Dezember dieses Jahres um 6 Prozent zurück.

Meier ist auch für Silber zuversichtlich. Er gibt sich aber zurückhaltend, ob der Höchststand des Jahres 1980, wo pro Unze Silber 50 Dollar bezahlt wurden, geknackt werden könnte. Im Video-Interview äussert sich der Fondsmanager zum Silber als Ersatzwährung.