Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Wochenausklang 1,2 Prozent höher bei 10'566 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 10'445 und 10'571 Stellen. Der breiter gefasste S&P 500 legte 1,4 Prozent auf 1138 Zähler zu und verzeichnete damit den sechsten Tag in Folge Gewinne. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 1,5 Prozent vor auf 2326 Punkte. Auf Wochensicht ergab sich für den Dow ein Plus von 2,3 Prozent, beim S&P von 3,1 Prozent und beim Nasdaq von 3,9 Prozent.
In den USA wurden im Februar 36'000 Stellen abgebaut. Das waren deutlich weniger als die 50'000 prognostizierten. Dies gab den Optimisten Aufwind: «Wir waren auf schlechte Nachrichten eingestellt», sagte der Marktstratege Marc Pado von Cantor Fitzgerald. Die Daten deuteten nun daraufhin, dass sich der Arbeitsmarkt im März und April weiter erholen könnte.
Anstieg der Rohstoffpreise
Vergangenen Monat entstanden den Angaben nach 1000 Jobs in der verarbeitenden Industrie. Die Papiere des Mischkonzerns 3M rückten 1,8 Prozent vor. Die Arbeitsmarktdaten führten zudem zu einem Anstieg der Rohstoffpreise. Die Scheine des Energieriesen Chevron profitierten vom teureren Öl und legten 1,7 Prozent zu.
Aktien von Apple waren stark gefragt, nachdem der Technologiekonzern für den 3. April den Verkaufsstart seines neuen Kleincomputers iPad angekündigt hat. Der Kurs stieg 3,9 Prozent und kletterte im Handelsverlauf kurzzeitig auf ein Allzeit-Hoch. Die Titel des Breitbandanbieters RCN schossen 23,6 Prozent in die Höhe. Der Investmentfonds ABRY Partners will das Unternehmen für rund eine halbe Milliarde Dollar kaufen.
AIG legt 5 Prozent zu
Die Titel des angeschlagenen Versicherungskonzerns AIG legten mehr als 5 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte einen weiteren Verkauf an und will sich von seinem knapp 14-prozentigen Anteil an dem Rückversicherer Transatlantic Holdings trennen. Das Paket hat einen Umfang von rund einer halben Milliarde Dollar. Transatlantic-Papiere fielen 3,4 Prozent. Um mehr als 9 Prozent nach unten ging es gar für die Aktien von Solarfun Power. Das Energieunternehmen warnte vor einem starken Fall seiner Durchschnittspreise im ersten Quartal.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,05 Milliarden Aktien den Besitzer. 2581 Werte legten zu, 478 gaben nach und 92 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,33 Milliarden Aktien 2152 im Plus, 554 im Minus und 93 unverändert.
An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 20/32 auf 99-16/32. Sie rentierten mit 3,685 Prozent. Die 30-jährigen Bonds sanken 41/32 auf 99-25/32 und hatten eine Rendite von 4,639 Prozent.
(Reuters)
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