Auslandsreisen werden für Schweizer Touristen immer günstiger. Aufgrund des verschärften Wettbewerbes und des starken Frankens bieten die Reiseveranstalter für die Wintersaison 2010/2011 Preise an, die bis zu 15 Prozent billiger sind als in diesem Jahr.
«Das Glamping wird sich nächstes Jahr stärker durchsetzen», sagt Andrea Müller, Mediensprecherin von Kuoni. Unter diesem Begriff, der sich aus dem Wort Glamour und Camping zusammensetzt, versteht man das luxuriöse Reisen von Zeltcamp zu Zeltcamp, ohne auf edlen Komfort verzichten zu müssen.
Für Glamping-Reisende bietet Kuoni etwa einen neuen Edelweiss Flug nach Tansania an. Der Flug startet in Zürich und fliegt bis zum Fusse des Kilimandscharos. Auch Prisca Huguenin-dit-Lenoir, Sprecherin von Hotelplan Suisse, merkt in den Buchungen für das kommende Jahr ein wahres Revival der Spezialisten- und Individual-Reisemarken.
Stärkere Nachfrage nach Aktivreisen
Ob Kiten in Ägypten, Elefanten-Trekking in Thailand oder Velofahren auf Fuerteventura: Aktivreisen sind der neue Trend für 2011. Für Tunesienreisende, die nach Djerba fliegen, bietet Kuoni zusätzliche Touren in den Oasengürtel Tozeur an. Möglich machen dies auch die günstigeren Preise. «Kurzstrecken nach Tunesien, Ägypten und den Kanarischen Inseln werden im nächsten Jahr bis zu 15 Prozent günstiger», so Müller.
Für die Wintersaison 2010/2011 bietet Hotelplan Suisse 25 Zusatzflüge an. Als neue Charter-Winterdestinationen bietet Hotelplan Suisse ab Zürich erstmals Catania (Italien), Malaga (Spanien) und Kittilä (Finnland) an. «In Finnland erleben die Touristen den wahren Winter, mit Blockhausfeeling und Nordlichtern», so Huguenin-dit-Lenoir.
Bei Städtereisen in die Euroländer setzt sich bei den Schweizer Reiseveranstaltern das flexible Preissystem immer mehr durch. Bei Kuoni sind alle Stadthotels, zum Beispiel in Rom, Valencia oder Venedig direkt online an das Buchungssystem angeschlossen. «Dadurch können die Specials und Preisanpassungen bei den Stadthotels jede Woche neu an den Kunden weitergegeben werden», so Müller.

