Das schrieb Krugman in einer Kolumne in der Zeitung "New York Times" am Montag. Es handle sich bei der Euro-Krise nicht mehr länger um ein Problem kleiner Volkswirtschaften an der Peripherie wie Griechenland, schrieb Krugman.

Nun gehe es um viel größere Volkswirtschaften: Spanien, Italien - die Krisenländer zusammen erreichten zusammen rund ein Drittel der Wirtschaftsleistung der Eurozone, führte Krugman weiter aus.

Die EZB müsse unbegrenzt Kapital ausleihen und die Zinsen senken, fordert Krugman. Die Politiker in Europa seien weder bereit, das Ausmaß der Gefahr anzuerkennen, noch effektiv zu handeln, schreibt der Wirtschaftsprofessor weiter.

Am Montag waren die Aktienmärkte in Europa wegen Ängste vor einem bevorstehenden Zusammenbruch Griechenlands tief ins Minus geraten.

(Bloomberg/cash)