Vor Steuern steht für 2015 ein Verlust von 6,1 Milliarden Euro zu Buche, wie Deutschlands größtes Geldhaus am Mittwochabend in einer ad-hoc-Mitteilung bekanntgab. Unter dem Strich beläuft sich das Minus auf 6,7 Milliarden.

Grund sind nach wie vor schwelende Rechtsstreitigkeiten. Zudem hat Cryan der Deutschen Bank einen weiteren großen Umbau verordnet. Allein der Abbau von rund 4000 Jobs in Deutschland, der Großteil im Privatkundengeschäft, kostet rund eine Milliarde Euro. Diese Belastungen wurden bereits in das Schlussquartal gebucht, das deshalb ebenfalls mit einem Verlust abgeschlosswn wurde.

Details zum abgelaufenen Geschäftsjahr sollen am 28. Januar präsentiert werden. 

(Reuters)