Dies wäre ein Strategiewechsel, zumal erst vor wenigen Tagen auf der ausserordentlichen Generalversammlung von Züblin beschlossen worden war, einen Reverse-Split durchzuführen, die Aktien also zusammenzulegen. Man wolle für Investoren wieder attraktiver werden, lautete die Begründung.

Vekselberg ist über seine Schweizer Beteiligungsgesellschaft Renova seit 2004 an Züblin beteiligt. Er hält 37,5% an der Immobiliengesellschaft und ist in deren Verwaltungsrat mit drei Vertretern präsentiert.

Vekselberg hat laut "Schweiz am Sonntag" aber nicht nur für Züblin Pläne. Auch bei Sulzer plant der Oligarch Veränderungen. Wie das Blatt unter Berufung auf Renova-Kreise schreibt, spreche Vekselberg intern mittlerweile von eine "Devestitionsstrategie". Es sollen Firmenteile verkauft werden. Das steht im Kontrast zu jüngsten Aussagen von Sulzer-Präsident Peter Löscher, der in einem Interview erklärt hatte, man werde Sulzer zu neuer Grösse führen.

Mit Blick auf Löscher fragt das Blatt zudem, wie lange er noch VR-Präsident bei Sulzer bleibe. Immerhin sei er Vekselbergs grosse Hoffnung auf einen Turnaround in der Schweiz gewesen.

(AWP)