Dessen Investmentfonds hatte am Vorabend bekanntgegeben, dass er mit 28 Millionen Euro am Sportwagenhersteller beteiligt ist. Der Fonds ist damit einer der zehn grössten Aktionäre des Unternehmens.

Einer regulatorischen Mitteilung in den USA zufolge hielt der Soros-Fonds Ende letzten Jahres 0,45 Prozent an Ferrari. Das Unternehmen, das Anfang 2016 von Fiat Chrysler abgespalten wurde, wird von Exor, der Holdinggesellschaft der Agnelli-Familie, und Piero Ferrari, dem Sohn des Firmengründers Enzo, kontrolliert. Zusammen kommen sie auf einen Anteil von rund 34 Prozent am Unternehmen und knapp 50 Prozent der Stimmrechte. Die Fondsgesellschaft T. Rowe Price Group gab bekannt, dass sie mit 4 Prozent zum Jahresende drittgrösster Aktionär ist, wie von Bloomberg zusammengestellte Daten zeigen.

Die Beteiligung von Soros kann als Unterstützung für Ferrari gelten. Das Unternehmen musste sich gegen Skepsis von Analysten wehren und hat seit dem Börsengang an der New Yorker Börse fast ein Drittel des Marktwerts verloren. Der Absatz in China war im vergangenen Jahr um 22 Prozent eingebrochen. Nun rechnet der Sportwagenbauer für 2016 mit der Verlangsamung des Wachstums.

Die Aktie von Ferrari legte zuletzt 5,9 Prozent auf den höchsten Kurs seit dem 8. Februar zu. Fiat-Chrysler-CEO Sergio Marchionne, der auch Verwaltungsratspräsident von Ferrari ist, ist sechstgrösster Aktionär des Unternehmens mit 1,46 Millionen Aktien. Ebenfalls einer der zehn grössten Positionen ist eine Short-Holding von FIL Fund Management im Gegenwert von 0,5 Prozent der Aktien des Unternehmens.

(Bloomberg)