Während die Kurse in Japan zulegten, gerieten sie an anderen Börsen unter Druck. Auslöser waren Äusserungen führender Vertreter der US-Notenbank (Fed), wonach die nächste geldpolitische Straffung bereits im April erfolgen könnte. Dies gab dem Dollar vorübergehend Auftrieb.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans lag den Grossteil der Handelszeit im Minus, drehte dann aber hauchdünn ins Plus.

In Tokio ermunterten Kursverluste des Yen die Anleger zu Aktienkäufen. Der Nikkei-Index stieg 1,94 Prozent auf 17.048 Punkte. Der breiter aufgestellte Topix-Index legte 1,85 Prozent auf 1369 Punkte zu. "Die Leute, die vergangene Woche Yen kauften und Aktien verkauften, haben anscheinend ihre Positionen gewechselt", sagte Takuya Takahashi von Daiwa Securities in Tokio.

Sharp-Aktien unter Druck

Bei den Einzelwerten standen insbesondere Sharp -Papiere im Blick. Sie lagen 6,52 Prozent im Minus. Medienberichten zufolge senkt der Apple-Zulieferer Foxconn sein Übernahmeangebot für den angeschlagenen Sharp-Konzern.

In China schlossen die wichtigsten Indizes im roten Bereich. Der CSI300-Index verlor 0,73 Prozent und der Shanghai Composite Index 0,6 Prozent. Dort wirkten sich auch neue Regelungen für Pensionsprodukte aus sowie Äusserungen des Notenbankchefs, der sich gegen einige kurzläufige Spekulationsfonds aussprach.

An anderen Handelsplätzen in Fernost ging es überwiegend deshalb bergab, weil Anleger Konjunkturdämpfer durch eine baldige US-Zinsanhebung befürchteten.

An den fernöstlichen Devisenmärkten notierte der Euro mit 1,1240 Dollar. Zum Yen gewann die US-Währung 0,15 Prozent auf 112,14 Yen.

(Reuters)