Die vergangenen Jahre haben schmerzlich offenbart, dass gewisse Staatsobligationen letztlich nicht risikolos sind. Die Schuldenkrise scheint nun das Weltbild des Anlegers noch mehr ins Wanken zu bringen: Die zahlreichen Ratingänderungen europäischer Staaten sowie die steigenden Risikoaufschläge für Staatsobligationen europäischer Peripherieländer zeigen, dass sich die Kreditqualität im Staatsobligationen-Segment verschlechtert. Die einzigen sicheren Häfen können derzeit an einer Hand abgezählt werden, wie beispielsweise Obligationen der Schweizer Eidgenossenschaft, deren Renditen sich jedoch auf historisch niedrigen Niveaus befinden (vgl. Graphik).

Rendite bei 10-jährigen Bundesobligationen


 
Quelle: Bloomberg, UBS, August 2012

Was die Gesamtrendite betrifft, sind die sichersten Staatsobligationen weiterhin eher unattraktiv, sodass Anleger sogar negative Realrenditen hinnehmen müssen. Eine attraktive Alternative findet sich derzeit in hochwertigen Anleihesegmenten wie beispielsweise den Schweizer Pfandbriefen.

Für den Einstieg in Schweizer Pfandbriefe bietet sich die eine einfache und kostengünstige Umsetzung in Form von ETFs an. Bis Ende August verzeichneten europäische Exchange Traded Products (ETPs) auf Obligationen-Indizes Netto-Mittelzuflüsse in Höhe von mehr als 5,2 Milliarden Schweizer Franken. Zum Vergleich: Aktien- und Rohstoff-ETPs wurden für 4,3 Milliarden Schweizer Franken nachgefragt. Erklären lässt sich dies damit, dass gerade im Obligationensegment die Stärken der ETFs besonders gut zur Geltung kommen..

Da sind zum einen die geringen Kosten – ein wichtiges Argument gerade bei Anlagen, die zwar viel Sicherheit, aber keine hohen Renditen versprechen: ETFs punkten als passiv verwaltete Indexfonds einerseits mit niedrigen Verwaltungsgebühren. Andererseits können sie dazu beitragen, Transaktionskosten innerhalb eines Obligationen-Portfolios zu senken. Der Grund: Bei Direktanlagen müssen Investoren regelmässig fällige Titel durch neue ersetzen – mit entsprechenden Transaktionskosten. Diese können gerade bei Privatanlegern stark ins Gewicht fallen. Bei ETFs entfällt dieses Rebalancing-Problem, denn Obligationen-Indizes beziehen sich in der Regel auf bestimmte Laufzeitbänder und werden regelmässig, meist sogar monatlich, neu gewichtet. Bei diesen Neugewichtungen beziehen die Indizes Neuemissionen automatisch mit ein. Zugleich fallen Obligationen aus dem Index, wenn sie die Laufzeitanforderungen nicht mehr erfüllen. Eindrücklich demonstrieren lässt sich dies am Beispiel des SBI Domestic Swiss Government Index, welcher ausschliesslich Schweizer Bundesobligationen enthält. Investoren können zwischen ETFs wählen, die sich auf Laufzeitbänder von 1 bis 3 Jahren, 3 bis 7 Jahren und von 7 bis 15 Jahren innerhalb des SBI Domestic Swiss Government Index beziehen. Auf diese Weise können sie gezielt ihre Zinserwartung für die kommenden Jahre umsetzen, indem sie einzelne Laufzeitenbänder kombinieren. Zudem können sie ihr Portfolio schnell und flexibel umschichten, falls neue Marktgegebenheiten eine Anpassung nötig machen, denn die ETFs sind alle börslich und ausserbörslich ständig liquide handelbar.

UBS ETFs decken zunehmend eine immer breitere Palette an Obligationen-indizes ab. Ein Beispiel: UBS lancierte als erster Anbieter ETFs auf Schweizer Pfandbriefe. Diese kombinieren als grundpfandbesicherte Obligationen höchste, durch ein Aaa-Rating von Moody’s belegte Sicherheit mit Renditeaufschlägen im Vergleich zu eidgenössischen Bundesobligationen. Diese Aufschläge lagen zuletzt zwischen 0,25 bis 0,5 Prozent. Dadurch profitieren Anlagen auf Schweizer Pfandbriefe bereits bei kurzen Laufzeiten, was sie gerade im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld äusserst attraktiv für Investoren macht, die nicht nur ruhig schlafen, sondern auch eine etwas schmackhaftere Rendite wünschen. Zugleich tragen Schweizer Investoren – genau wie bei Bundesobligationen – kein Währungsrisiko, da alle Schweizer Pfandbriefe in Schweizer Franken denominiert sind.

Schweizer Pfandbriefe bieten mit ihrer hohen Sicherheit, aber besseren Rendite, eine äusserst attraktive Alternative zu Bundesobligationen. Mit ETFs auf Schweizer Pfandbriefe können Anleger einfach und kostengünstig in diese Anlageklasse investieren. Um die aktuelle Zinseinschätzung noch genauer im Anlageportefeuille abbilden zu können, bietet UBS zwei ETFs auf Schweizer Pfandbriefe an: eine mit Laufzeitband von 1- 5 Jahren und eine mit Laufzeitband von 5-10 Jahren.