Der eigene Name ist für jede Person das schönste Wort. Speziell in der Deutschschweiz verwenden wir diesen sehr oft. Anders im Wallis oder in der Westschweiz, da werden die Personen mit der Tageszeit, aber ohne Namen gegrüsst.

Speziell im Umgang mit Kunden empfiehlt es sich, in den ersten paar Minuten den Namen ein bis zweimal zu erwähnen, um Sympathie zu schaffen. Achten Sie darauf, dass Sie den Namen richtig verstanden haben und ihn korrekt aussprechen. Ist dies nicht der Fall, dann fragen Sie lieber noch einmal nach oder lassen sich den Namen buchstabieren. Werden Sie falsch angesprochen, weisen Sie ihr Gegenüber höflich darauf hin.

Wir treiben es sogar soweit, dass wir einander auch beim Zuprosten in die Augen schauen und den Namen sagen. Das empfinden wir als sehr höflich und aufmerksam.

Interessanterweise haben jedoch sehr viele Leute ein schlechtes Namensgedächtnis und beschweren sich selber immer öfter über diesen Brauch. Da wir ja immer internationaler werden, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man in ein paar Jahren ohne Namen auskommt.

Sehr bequem, doch eigentlich schade, denn gerade der Name gibt dem ganzen einen persönlichen Touch.