Bei einer Stimmbeteiligung von 34,66 Prozent sagten 64'395 Aargauerinnen und Aargauer Nein zur Verfassungsänderung. 61'268 sagten Ja. Die Änderung sollte den Grundstein zur Gemeindereform legen. Regierung und Parlament wollten Gemeinden mit finanziellen Anreizen und sanftem Druck zu Fusionen bewegen.

Auch alle drei Gesetzesänderungen, welche die Einzelheiten des Verfassungsgrundsatzes regeln und finanzielle Anreize für Fusionen schaffen wollten, wurden in der Volksabstimmung mit Nein-Mehrheiten von bis 52 Prozent abgelehnt. Im Aargau bestehen derzeit 229 Gemeinden.

Das Baugesetz schaffte die Hürde der Volksabstimmung. Der Souverän hiess die Vorlage mit einer Ja-Mehrheit von 54,96 Prozent gut. Das Gesetz gilt als Kompromiss und will die Entwicklung von Siedlung, Verkehr sowie Umwelt im Aargau unter einen Hut bringen.

(Quelle: SDA)