Der Umsatz fiel um 0,2% auf 4,40 Mrd CHF, wobei die Verkäufe in Lokalwährungen um 2,7% gestiegen sind. Der Reingewinn legte derweil kräftig um knapp 13% auf 635 Mio zu, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Pro Aktie lag der Reingewinn bei 68,98 CHF nach 61,18 CHF im Vorjahr.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte um 1,6% auf 1'070 Mio CHF zu. Die entsprechende Marge betrug damit 24,3%, nach 23,9% im Vorjahr. Der Betriebsgewinn stieg um 4,5% auf 794 Mio und der freie Cashflow erreichte mit 720 Mio CHF 16,4% der Verkäufe.

Mit diesen Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten durchwegs übertroffen. Erwartet wurde im Durchschnitt (AWP-Konsens) ein Umsatz von 4,38 Mrd, ein EBITDA von 1'063 Mio und ein Reingewinn von 616 Mio CHF.

Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung die Ausschüttung einer Bardividende von 54,00 CHF je Aktie vorschlagen, im Vorjahr waren es 50,00 CHF gewesen.

Die Division Riechstoffe meldet einen Umsatzrückgang um 0,6% auf 2,10 Mrd CHF (+1,9% in Lokalwährungen), bei der Division Aromen waren es hingegen +0,2% auf 2,30 Mrd (+3,5% in Lokalwährungen).

Givaudan bekräftigt zudem die Mittelfristziele vom Investorentag im August. Demnach streben die Genfer jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5% an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17% liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.

(AWP)