Im Branchenvergleich sieht sich das Unternehmen damit jedoch gut aufgestellt, auch eine Übernahme im Bereich Mechanische Komponenten soll sich positiv auswirken. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen schwarze Zahlen.
Von Januar bis Juni betrug der Umsatz 188,9 Millionen Euro, entsprechend einem Minus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis betrug der Rückgang 27 Prozent. Der Auftragseingang ging um 14 Prozent auf 190,2 Millionen Euro zurück.
Der EBIT sank um 84 Prozent auf 3,7 Millionen Euro. Somit beträgt die EBIT-Marge 2 Prozent. Der Reingewinn lag mit 3,4 Millionen Euro um 81 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Mit diesen Zahlen hat die Gruppe die Erwartungen der Analysten zum Teil getroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 196,2 Millionen Euro, einem EBIT von 3,9 Millionen und einem Reingewinn von 3,0 Millionen Euro gerechnet.
Gute Ausgangsposition
Die im Februar 2009 akquirierten Teile der insolventen OKIN-Gruppe würden planmässig und zügig integriert, hiess es. Für die nächsten Jahre ergebe sich trotz aktuell schwieriger Marktbedingungen eine «hervorragende» Ausgangsposition in einer wettbewerbsintensiven Wachstumsbranche.
Neben den reinen Integrationskosten fielen für OKIN auch Restrukturierungskosten an. Das Unternehmen sei aus einer Insolvenzmasse gekauft worden und zum Erwerbszeitpunkt hoch defizitär gewesen, erklärte Phoenix Mecano. Im Verlauf des zweiten Halbjahres 2009 soll trotz schwieriger Marktverhältnisse der Break-even auf operativer Ebene bei OKIN erreicht werden.
(AWP)
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