Das unter anderem zum Bau von Autokatalysatoren verwendete Edelmetall stieg um bis zu 1,3 Prozent auf 1705,50 Dollar je Feinunze und war damit so teuer wie zuletzt Ende September. Börsianer begründeten dies mit einer Kombination aus charttechnischen Faktoren und Spekulationen auf weitere Produktionsausfälle angesichts des Streiks in der weltgrößten Platinmine im südafrikanischen Rustenburg.
Bei Gold nahmen einige Anleger unterdessen Gewinne mit. Das Edelmetall verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 1755,19 Dollar je Feinunze, nachdem es sich am Vortag um 1,5 Prozent verteuert hatte.
Die physische Nachfrage sei schwach, sagte Rohstoff-Experte Dick Poon vom Edelmetall-Verarbeiter Heraeus. Weder aus der Industrie noch von den Schmuck-Herstellern gebe es derzeit größere Bestellungen.
(Reuters)
