Die Temperaturen steigen, die Sommerferien rücken näher, die Koffer sind gepackt, das Flugticket gebucht. Bloss, im Werteschriftendepot liegen noch Aktien, Fondsanteile und Zertifikate. Wer keine Lust hat, auch noch am Strand Charts zu studieren, Börsentipps zu lesen oder wer verschont bleiben will von Krisennachrichten, sollte sein Wertschriftendepot absichern. Dann steht einem sorgenfreien Urlaub nichts im Weg.

Es ist daher ratsam, die Vermögenswerte vor den Ferien kritisch zu prüfen. Denn es existieren verschiedene Möglichkeiten, das Risiko eines Verlusts zu minimieren oder gänzlich auszuschalten. 

Tipps zur Depotabsicherung

Nach Möglichkeit sollten schwankungsanfällige Wertschriften verkauft werden. Auch bei jenen Aktien, deren Kurs deutlich gestiegen sind und deren Bewertungen inzwischen ungünstig erscheinen, sollte ein Verkauf in Betracht gezogen werden. So ist es ratsam, Wertpapiere, die bereits länger im Minus stehen, zu verkaufen, um sich vor weiteren Kursverlusten zu schützen.

Entscheidend ist und bleibt jedoch immer: Die Anlagestrategie. Sich voreilig von vielversprechenden Anlagen zu trennen, nur weil man in den Urlaub fährt, ist nicht nötig. Und nicht zu vergessen ist, dass bei jedem Verkauf Transaktionsgebühren anfallen.

Eine andere Möglichkeit sich gegen allfällige Kursschwankungen abzusichern, ohne gleich Verkaufsentscheidungen treffen zu müssen, ist die Eingabe von Stopp-Loss-Aufträgen. Damit kann der Anleger ein automatischen Sicherheitsnetz einziehen – und das nicht nur zur Urlaubszeit. Der Anleger legt für jeden Anlagewert, seien es Aktien, Fonds oder Zertifikate, eine Kursuntergrenze fest, die nicht unterschritten werden darf. Fällt der Kurs auf oder unter diese Grenze, verkauft die Bank das Papier - allerdings nicht zum Stop-Loss-Preis, sondern als so genannter Bestens-Auftrag.

Wo genau die Stopp-Kurse angesetzt werden sollten, variiert von Anlage zu Anlage. Für Aktien, die sehr gut performt  haben, empfehlen sich Stopp-Kurse von 10 bis maximal 15 Prozent unter dem aktuellen Kurswert. Bei sehr schwankungsintensiven Wertschriften oder Anlagen, die man länger halten möchte, darf der Stopp grösszügiger ausfallen. Wertpapiere, die bereits im Minus stehen, sollten eher mit knappen Stopps von weniger als zehn Prozent unter Kurswert versehen werden.

Sich via SMS Kursinfos zuschicken lassen

Gleichzeitig wird der Stopp Loss-Kurs jedoch automatisch nach oben angepasst, wenn die Kurse steigen. So werden zusätzlich aufgelaufene Gewinne abgesichert. Mit Trailing Stopp-Orders können Anleger ihre Renditeaussichten optimieren und gleichzeitig die Risiken im Griff behalten.

Wer aufs Handeln auch während den Ferien nicht verzichten und sich nicht auf dem falschen Fuss erwischen lassen will, kann sich per SMS-Alert via Smartphone über Kursschwankungen auf dem Laufenden halten. Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der cash-Homepage.