Mit einem Stand von über 50 Punkten signalisiert der Indikator immer noch Wachstum. Dem Wirtschaftswachstum gehe jedoch allmählich die Puste aus, kommentierte Chris Williamson, Chefökonom von S&P Global. Der zuvor kräftige Rückenwind durch den pandemiebedingten Nachfragestau lasse nach. Er werde von den steigenden Lebenshaltungskosten und dem sinkenden Unternehmens- und Verbrauchervertrauen überkompensiert.

"Lässt man die Pandemiemonate mit den Lockdowns aussen vor, kam es im Juni zum stärksten Konjunkturabschwung seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise im November 2008", erklärte Williamson. Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sind laut S&P so pessimistisch wie zuletzt im Oktober 2020. Gründe seien die steigenden Lebenshaltungskosten, die verschärften Finanzierungsbedingungen, die Besorgnis über die Energieversorgung und Lieferkettenprobleme./bgf/jsl/stk

(AWP)