Was ist mit der SNB los???????

SNB N 

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Elias
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Nationalbank eröffnet «Nacht-Filiale» in Singapur

Bisher überwachte die Schweizerische Nationalbank SNB den Euromindestkurs mit Nachtschichten in Zürich. Jetzt wird diese Aufgabe mit Tagesschichten in Singapur erledigt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Nationalbank-eroeffnet--Nacht-Fil...

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Elias
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UBS-Rettung spült 6 Milliarden in die Kassen

Diese Rettung wird in die Finanzgeschichte eingehen: Statt eines Milliardenverlusts hat die Nationalbank mit den Schrottpapieren der UBS gegen 6 Milliarden Gewinn gemacht.

 

«Wir sind da für die Ewigkeit», sagte der damalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Jean-Pierre Roth, am 16. Oktober 2008. Es war der Tag, an dem Bund und Notenbank der UBS in einer beispiellosen Rettungsaktion unter die Arme griffen und 68 Milliarden Franken bereitstellten. Die Ewigkeit dauerte bloss fünf Jahre. Und sie geht genauso beispiellos zu Ende.

Mit einem Gewinn von voraussichtlich rund 6 Milliarden Dollar für den Stabilisierungsfonds, in den die damals unverkäuflichen Aktiven der Grossbank ausgelagert worden waren. Der Bund hatte sein UBS-Engagement von 6 Milliarden Franken schon im August 2009 beendet – mit einem Gewinn von 1,2 Milliarden Franken.

Verlustrisiko von 35 Milliarden abgewendet

Von Gift- und Schrottpapieren und Gammelfleisch war die Rede, als die Nationalbank auf dem Höhepunkt der Finanzkrise die UBS von jenen Hochrisikoanlagen befreite, welche die Grossbank in den Abgrund zu reissen drohten. Das Verlustrisiko für die Nationalbank betrug damals 34,7 Milliarden Dollar. Die Bewirtschaftung des Auffangbeckens mit den faulen UBS-Papieren verlief aber viel besser als befürchtet.

Geholfen hat unter anderem der Anlagenotstand: Wegen der extrem tiefen Zinsen begannen die Anleger sukzessive wieder mehr Risiken einzugehen. Und griffen auch zu Wertpapieren, die auf US-Hypothekarkrediten basierten. Hinzu kam die Erholung des Immobilienmarkts in den USA. «Wir haben Aktiven, die sich fantastisch entwickelt haben, aber es gab auch Totalausfälle», sagte SNB-Präsident Thomas Jordan im letzten Frühling.

Abgerechnet wird im Herbst

Dass die Nationalbank schon jetzt zum Schlusspfiff ansetzt, kommt dennoch überraschend. Im März hatte Jordan von einem Rückkauf des Stabilisierungsfonds durch die UBS noch nichts wissen wollen. «Abgerechnet wird erst, wenn der gesamte Kredit zurückbezahlt ist», sagte er. Dies könnte in etwa zwei Jahren der Fall sein.

Vermutlich hat Jordan damals mit Absicht tiefgestapelt, um nicht falsche Hoffnungen zu wecken. Jedenfalls geht jetzt alles viel schneller. In Kürze dürfte das Darlehen der SNB an den Stabilisierungsfonds von ursprünglich 25,8 Milliarden Dollar getilgt sein. Dies ist auch der von Beginn an fixierte Zeitpunkt, in dem die UBS den Stabilisierungsfonds zurückkaufen kann. Die Grossbank will diesen Schritt im vierten Quartal dieses Jahres vollziehen. Dann kann sie die ungeliebten Staatskrücken definitiv zur Seite legen.

Auch UBS profitiert von Milliardengewinn

Klar sind die Bedingungen für den Rückkauf: Die erste Milliarde Dollar des Eigenkapitals des Stabilisierungsfonds geht an die SNB, danach wird je zur Hälfte zwischen SNB und UBS geteilt. Ende 2012 betrug das Eigenkapital 5,54 Milliarden Dollar – die Nationalbank hätte also 3,27 Milliarden Dollar zugute gehabt, die UBS 2,27 Milliarden Dollar.

Inzwischen hat sich das Eigenkapital weiter erhöht. Für das erste Halbjahr betrug der Gewinn des Stabilisierungsfonds 830 Millionen Dollar, wovon 316 Millionen Franken in das Konzernergebnis der SNB fliessen.

13 Milliarden Verlust auf Goldreserven

Das kann die Bilanz der Nationalbank allerdings nicht ausgleichen: Der Preissturz beim Gold riss im ersten Halbjahr ein tiefes Loch in die Jahresrechnung. Der Wert der 1040 schweren Goldreserven verringerte sich in den ersten sechs Monaten um 13,2 Milliarden Franken. Gelindert wurde der Verlust durch Aktien-Kursgewinne und einen leichten Anstieg von Euro und Dollar zum Franken. Unter dem Strich bleibt aber ein Minus von 7,3 Milliarden Franken im ersten Halbjahr.

Noch müssen Bund und Kantone nicht befürchten, dass sie dieses Jahr bei der Gewinnausschüttung der Nationalbank leer ausgehen. Zum einen verfügt die Nationalbank noch über eine Gewinnausschüttungsreserve von 5,3 Milliarden Franken. Zum anderen können Preisänderungen bei Gold und Devisen Ende Jahr wieder ein ganz anderes Bild ergeben. Allein im Juli hat sich der Verlust auf den Goldreserven um fast 4 Milliarden Franken verringert.

http://www.cash.ch/community/forum/von-user-zu-user

 

Der Bailout des Jahrtausends ......   Good

 

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Stabilisierungsfonds zahlt SNB-Darlehen zurück

Der Stabilisierungsfonds (StabFund) der Schweizerischen Nationalbank SNB hat am 15. August 2013 das ihm vom Stammhaus der SNB gewährte Darlehen vollständig getilgt.

Gemäss den Vertragsbedingungen kann die Grossbank UBS nun eine Option ausüben, um den StabFund von der SNB zurückzukaufen. Dabei handelt es sich um die übriggebliebenen faulen Papiere, die auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 bei der SNB parkiert worden waren und noch nicht verkauft sind.

Wie die SNB am Freitag mitteilt, bildet der Wert des verbleibenden Portfolios die Grundlage für die Bestimmung des Ausübungspreises dieser Option. Diese Aktiva würden nun zuerst extern bewertet. Gemäss der bei der Einrichtung des StabFund abgeschlossenen Vereinbarung werde vom verbleibenden Eigenkapital des StabFund die erste Milliarde Dollar der SNB zufallen, der Rest werde zu je 50% auf die SNB und die UBS aufgeteilt.

Es sei davon auszugehen, dass die Bewertung der Aktiven und die Durchführung der Options-Transaktion rund drei Monate dauern werden, so die SNB weiter. Die Notenbank und die UBS würden "zu gegebener Zeit" wieder informieren.

http://www.cash.ch/news/top_news/stabilisierungsfonds_zahlt_snbdarlehen_...

 

 

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Franken-Kampf der SNB endet wohl bald

Seit zwei Jahren streiten Wirtschaftsexperten über die Franken-Untergrenze der Nationalbank. Dabei interveniert die SNB kaum noch - und gibt ihren kontroversen Kurs womöglich schon bald ganz auf.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/franken-kampf-der-snb-endet-wohl...

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Zyndicate
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SNB: Devisenreserven im August sinken leicht auf 434,2 Mrd CHF

06.09.2013 09:30



Zürich (awp) - Der Stand der Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat sich im August minim verringert. Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 434,2 Mrd CHF; Ende Juli waren es 434,3 Mrd, nach unten revidiert von zuvor 434,9 Mrd. Der Gesamtbestand an Reserven (exkl. Gold) lag Ende August bei 441,0 Mrd, per Ende des Vormonates waren es (revidiert) 441,2 Mrd gewesen, wie die SNB am Freitag auf ihrer Homepage mitteilte.

Nach einem Höchststand bei rund 444 Mrd CHF Ende Mai hat sich der Wert somit weiter geringfügig verringert. Gegenüber Ende 2012 (430 Mrd) liegt der Wert damit etwas höher, deutlich höher steht er hingegen gegenüber dem Stand zum Halbjahr 2012 mit 365 Mrd.

Die Daten wurden gemäss dem speziellen Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

AWP

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SNB hält an Nullzins-Politik und Untergrenze fest

Die Schweizerische Nationalbank rüttelt nicht an ihrer Geldpolitik. Zinsen und Kursuntergrenze werden nicht angetastet. Dafür erhöht die SNB ihre Wachstumsprognose.

http://www.cash.ch/news/front/snb_haelt_an_nullzinspolitik_und_untergren...

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UBS kauft Schrottpapiere von der SNB zurück

Jetzt ist es amtlich: Die UBS kauft wie erwartet den ehemaligen Schrottpapierfonds von der Nationalbank. Dies spühlt der SNB einen Gewinn von 3,8 Milliarden Dollar in die Kasse.

Eine Rettungsaktion kommt zum einem erfolgreichen Ende. Die UBS kauft wie erwartet den Stabilisierungsfonds von der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Dies bringt der SNB einen Gewinn von 3,762 Mrd. Dollar in die Kasse. Die SNB zieht damit einen Schlussstrich unter die milliardenschwere Rettung der UBS in der Finanzkrise.

2008 hatte die Nationalbank die Schrottpapiere der in Schwierigkeiten geratenen UBS im Umfang von 38,7 Mrd. Dollar übernommen. Gleichzeitig stärkte der Bund das Eigenkapital der Grossbank mit 6 Mrd. Franken.

Letzte Positionen im Sommer verkauft

Im Laufe der Zeit wurden die Aktiven des Stabilisierungsfonds abgebaut. Das Darlehen der SNB an den Stabilisierungsfonds ist getilgt. Die letzten Positionen wurden über die Sommermonate veräussert, wie die SNB am Freitag in einem Communiqué mitteilte. Seither hielt der Fonds praktisch nur noch liquide Mittel.

Ende September hatte der Rettungsfonds ein Eigenkapital von 6,523 Mrd. Dollar. Daraus fliessen der SNB jetzt 3,762 Mrd. Dollar an Gewinn zu. Dazu gesellen sich noch Zinseinnahmen von 1,6 Mrd. Dollar über die Laufzeit des Darlehens. Damit hat sich die Rettung der UBS für die SNB in finanzieller Hinsicht ausgezahlt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/UBS-kauft-Schrottpapiere-von-der-...

 

Wenn man bedenkt, wie damals wegen der Rettung gehadert wurde. Jetzt hört man von denen nichts mehr

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Welcome Back Elias, wie waren deine Ferien?

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Zyndicate hat am 08.11.2013 - 11:32 folgendes geschrieben:

Welcome Back Elias, wie waren deine Ferien?

Bei einer Anfahrtszeit von 2 Tagen ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Die Tauchgänge waren zu dicht aufeinander, die Auswahl der Plätze eingeschränkt, weil angeblich an den anderen nichts los war. Das Wetter war durchwachsen. Die Wassertemperatur schwankte zwischen 19 und 28 Grad. Wer keine Kopfhaube hatte, musste ab und zu leiden.  Hammerhaie und Weisspitzen gab es bis zum Abwinken. Die Hammerhaie kreisten bei der Putzerstation. Es waren vermutlich hunderte. die Weisspitzen waren nicht scheu und blieben am Boden liegen.Galapagos- Tiger- Seidenhaie, etc. waren  Mangelware. Kaum einer von denen blieb länger als eine Minute, nie traten sie in Rudeln auf. Die andere Gruppe hatte mal einen Walhai.

 

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Elias hat am 08.11.2013 - 13:17 folgendes geschrieben:

Zyndicate hat am 08.11.2013 - 11:32 folgendes geschrieben:

Welcome Back Elias, wie waren deine Ferien?

Bei einer Anfahrtszeit von 2 Tagen ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Die Tauchgänge waren zu dicht aufeinander, die Auswahl der Plätze eingeschränkt, weil angeblich an den anderen nichts los war. Das Wetter war durchwachsen. Die Wassertemperatur schwankte zwischen 19 und 28 Grad. Wer keine Kopfhaube hatte, musste ab und zu leiden.  Hammerhaie und Weisspitzen gab es bis zum Abwinken. Die Hammerhaie kreisten bei der Putzerstation. Es waren vermutlich hunderte. die Weisspitzen waren nicht scheu und blieben am Boden liegen.Galapagos- Tiger- Seidenhaie, etc. waren  Mangelware. Kaum einer von denen blieb länger als eine Minute, nie traten sie in Rudeln auf. Die andere Gruppe hatte mal einen Walhai.

 

Fazit: nicht der absolute Hammer!!!! Trotzdem welcome back!!!

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CS sieht keine Zinserhöhung der SNB vor 2016

In den nächsten drei Jahren dürften die Leitzinsen weiterhin praktisch bei Null bleiben. «Wir glauben nicht, dass die SNB die Amerikaner überholen wird, erklärten die Anlagespezialisten der Grossbank.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/CS-sieht-keine-Zinserh...

 

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Die SNB läuft der Fed den Rang ab

Die mächtigste Notenbank der Welt hat Grund zu feiern: Sie wird diesen Monat 100 Jahre alt. Dieses Jubiläum hat unsere Nationalbank bereits hinter sich.

 

Die SNB führt ihre Geschichte auf das Jahr 1907 zurück. Wie die USA war die Schweiz eines der letzten Industrieländer, das eine Zentralbank ins Leben rief. Clapping  Durch die Ausgabe der Banknoten durch den Bund ab 1881 war die Schweizer Wirtschaft auch ohne Zentralbank stabil.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Die-SNB-laeuft-der-Fed-den-Rang-a...

 

Trotz Goldstandard wurde die Wirtschaft zusehends instabil, was zur Gründung der SNB und FED führte.

 

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SNB beschert Kantonen Millionenausfälle

Die Schweizerische Nationalbank wird wohl erstmals seit 22 Jahren den Kantonen keine Gewinne ausschütten. Nun drohen erhebliche Finanzlöcher.

Der Hauptgrund für wohl erstmalige Nullrunde seit 1992 ist der Einbruch des Goldpreises.

Die Notierungen für das gelbe Edelmetall sind 2013 um fast 30 Prozent eingebrochen. Dies hat den Wert der Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank um 14 Milliarden Franken schrumpfen lassen.

Zu weiteren Buchverlusten in mehrfacher Milliardenhöhe haben der schwächelnde Dollar und der Yen geführt. Damit wird unter dem Strich kein Geld für die geplante Ausschüttung von einer Milliarde Franken an Bund (ein Drittel) und Kantone (zwei Drittel) übrig bleiben - trotz Sondergewinns von 3,4 Milliarden Franken aus dem Verkauf des UBS-Stabfonds, den Kursgewinnen auf den Aktienbeständen sowie den Zinserträgen. 

Gravierende Auswirkungen

Die SNB will sich zu diesem Thema erst Mitte Januar äussern, wie die "Zentralschweiz am Sonntag" schreibt. Gegenüber der Zeitung sagt der Präsident der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren (FDK), der Zuger Regierungsrat Peter Hegglin: "Diese Einschätzung dürfte nicht ganz falsch sein." Er bezweifelt, dass es der SNB gelungen ist, die Bewertungsverluste beim Gold in anderen Geschäftsfeldern zu kompensieren. 

Der Ausfall der SNB-Dividenden hätte für Bund und Kantone gravierende Auswirkungen. Ihnen würden Einnahmen fehlen, die bereits budgetiert wurden. Beim Bund fehlen 333 Millionen Franken, beim Kanton Luzern geht es um 32 Millionen Franken. Ein solcher Ausfall fällt insofern deutlich ins Gewicht, weil sich die Finanzlage bei Bund und Kantonen im letzten Jahr generell verschlechtert hat.

http://www.cash.ch/news/front/snb_beschert_kantonen_millionenausfaelle-3...

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Zyndicate
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SNB erwartet 2013 Verlust von 9 Mrd CHF - Hohes Minus auf Goldbeständen

06.01.2014 08:00



Zürich (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) geht für das vergangene Geschäftsjahr 2013 nach provisorischen Berechnungen von einem Verlust in der Grössenordnung von 9 Mrd CHF aus. Einem Bewertungsverlust auf den Goldbeständen von rund 15 Mrd stehen ein Gewinn von ca. 3 Mrd bei den Fremdwährungspositionen sowie ein Ertrag von über 3 Mrd aus dem Verkauf des StabFund gegenüber, wie die SNB am Montag mitteilte. Nach 9 Monaten hatte die SNB einen Konzernverlust von 6,4 Mrd CHF ausgewiesen.

Nach Zuweisung von 3 Mrd CHF an die Rückstellungen für Währungsreserven wird laut SNB ein ausschüttbares Jahresergebnis 2013 von rund -12 Mrd resultieren. Da dieser Verlust deutlich höher sein werde als die Ausschüttungsreserve von 5,3 Mrd CHF, könne die SNB gemäss den Bestimmungen des Nationalbankgesetzes sowie der Gewinnausschüttungsvereinbarung zwischen Eidgenössischem Finanzdepartement und SNB keine Ausschüttungen vornehmen, heisst es. Das betrifft sowohl die Dividende an die Aktionäre als auch die Gewinnausschüttung an Bund und Kantone.

Der ausführliche Bericht zum Jahresabschluss mit den definitiven Zahlen soll am 7. März, der Geschäftsbericht am 25. März 2014 publiziert werden.

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weico
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Heute im ECO  (SRF1 ):

 

Wenig Debatte um wichtige Entscheide - SNB-Präsident Thomas Jordan im Interview

Nach und nach weitet die Schweizerische Nationalbank ihren Einfluss aus: Sie fordert von Grossbanken mehr Eigenkapital, sie stuft neue Institute als systemrelevant ein, sie verschärft Regeln für Immobilienkredite und sie setzt - mit Fremdwährungsrisiken - den Euro-Mindestkurs durch. Es sind überaus wichtige Entscheide, die kaum von einer breit abgestützten Debatte begleitet werden. Genau das wird nun aber gefordert. SNB-Präsident Thomas Jordan nimmt im «ECO»-Interview Stellung.

 

http://tvprogramm.srf.ch/details/4ba6cb2c-bbae-404b-a9a6-c25fee2437dd

 

 

 

weico

Elias
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Nationalbank investiert in Facebook-Aktien

Die Nationalbank hat 70 Milliarden Franken in Firmen wie Apple und McDonald's investiert. Das zeigt eine in den USA publizierte Firmenliste. Bisher wurde diese geheim gehalten.

Apple, Facebook, McDonald's und Harley Davidson - die Schweizerische Nationalbank SNB hat 70 Milliarden Franken in rund 2500 Firmen investiert. Dazu zählen weltweit führende Grosskonzerne sowie kleinere, in der Schweiz kaum bekannte Unternehmen. Bisher wurde die Liste der Aktienanlagen von der SNB streng geheim gehalten, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» berichtet. Aufgrund des US-Börsengesetzes war sie jedoch dazu verpflichtet, ihre Investitionen preis zu geben. Auf der Website der US-Börsenaufsicht SEC findet sich deshalb eine Liste aller Firmen, in die die SNB das Schweizer Volksvermögen angelegt hat.

Das bringt Erstaunliches zu tage: So besitzt die Nationalbank etwa Aktien von fünf der sechs führenden Rüstungskonzernen, Ölkonzernen wie Exxon Mobil und Chevron, sowie vom Tabakriesen Philip Morris. In Apple hat die SNB 485 Millionen Dollar investiert, in Microsoft 329 Millionen Dollar. Die SNB-Aktien des Online-Geschenkunternehmens «1-800-Flowers» gehören mit 80'000 Dollar zu den eher bescheidenen Anlagen. Mit Facebook und Linkedin wurde ein Teil des Schweizer Volksvermögens im Social-Media-Bereich angelegt. Auch den Food-Sektor hat die Nationalbank abgedeckt mit Aktien von Weight Watchers und McDonald's.

Um falsche Signale an den Märkten zu vermeiden, investiert die Nationalbank in der Regel nur in ausländische Firmen. Welche das sind, wird stets geheim gehalten. Im Herbst 2012 wurde allerdings bekannt, dass die SNB zu den führenden Aktionären des finnischen Handyherstellers Nokia zählt. Gelüftet wurde dieses Geheimnis ebenfalls aufgrund der Offenlegungspflichten in Finnland.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Nationalbank-investiert-in-Facebo...

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MarcusFabian
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Elias hat am 13.01.2014 - 12:09 folgendes geschrieben:

Auf der Website der US-Börsenaufsicht SEC findet sich deshalb eine Liste aller Firmen, in die die SNB das Schweizer Volksvermögen angelegt hat.

Und zwar hier:

http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1582202/000158220213000008/xslFor...

 

sime
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Elias hat am 13.01.2014 - 12:09 folgendes geschrieben:

Die Nationalbank hat 70 Milliarden Franken in Firmen wie Apple und McDonald's investiert. Das zeigt eine in den USA publizierte Firmenliste. Bisher wurde diese geheim gehalten.

Apple, Facebook, McDonald's und Harley Davidson - die Schweizerische Nationalbank SNB hat 70 Milliarden Franken in rund 2500 Firmen investiert. Dazu zählen weltweit führende Grosskonzerne sowie kleinere, in der Schweiz kaum bekannte Unternehmen. Bisher wurde die Liste der Aktienanlagen von der SNB streng geheim gehalten, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» berichtet. Aufgrund des US-Börsengesetzes war sie jedoch dazu verpflichtet, ihre Investitionen preis zu geben. Auf der Website der US-Börsenaufsicht SEC findet sich deshalb eine Liste aller Firmen, in die die SNB das Schweizer Volksvermögen angelegt hat.

Das bringt Erstaunliches zu tage: So besitzt die Nationalbank etwa Aktien von fünf der sechs führenden Rüstungskonzernen, Ölkonzernen wie Exxon Mobil und Chevron, sowie vom Tabakriesen Philip Morris. In Apple hat die SNB 485 Millionen Dollar investiert, in Microsoft 329 Millionen Dollar. Die SNB-Aktien des Online-Geschenkunternehmens «1-800-Flowers» gehören mit 80'000 Dollar zu den eher bescheidenen Anlagen. Mit Facebook und Linkedin wurde ein Teil des Schweizer Volksvermögens im Social-Media-Bereich angelegt. Auch den Food-Sektor hat die Nationalbank abgedeckt mit Aktien von Weight Watchers und McDonald's.

Um falsche Signale an den Märkten zu vermeiden, investiert die Nationalbank in der Regel nur in ausländische Firmen. Welche das sind, wird stets geheim gehalten. Im Herbst 2012 wurde allerdings bekannt, dass die SNB zu den führenden Aktionären des finnischen Handyherstellers Nokia zählt. Gelüftet wurde dieses Geheimnis ebenfalls aufgrund der Offenlegungspflichten in Finnland.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Nationalbank-investiert-in-Facebo...

 

Zu diesem Artikel passt der Titel des Threads gar nicht schlecht. Ich lese zweimal im Artikel, dass die Nationalbank das Schweizer Volksvermögen anlegt. Wenn man dazu die Liste der Firmen studiert, welche die SNB mitfinanziert, dann muss man ja froh sein, dass der Jordan keine öffentliche Debatte darüber führen muss, in welche Assets er künftig investieren will. Und wenn ich dann weiter unten lese, dass die SNB in der Regel nicht im Inland investiert, um keine falschen Signale zu senden, dann bleibt zu hoffen, dass die Ausnahme die Regel macht und der Mindestkurs nicht als Direktzahlung an die EU zu verstehen ist, denn weder wird das "Schweizer Volksvermögen" in der Schweiz investiert, noch ist es durch die Mindestkurseinführung gewachsen. Da die Aktienperformance 2013 ein Jubeljahr war mit beinahe global 25% Rendite und dennoch kein "lumpiger" Rappen Gewinn an Bund und Kantone ausgewiesen werden kann, bleibt die Schlussfolgerung nicht weit, dass die SNB mehr als 70 Mrd. Gold in der Bilanz führt, was immerhin fast 10 000.- in Gold per capita ist, sofern man es als Volksvermögen betrachtet oder anders gesagt, die SNB verfügt beinahe über 2 000 Tonnen Gold, welche die Aktiengewinne aufheben würden . Doch da dies nicht zutrifft, frage ich mich, wo zum Henker hat die SNB den Aktiengewinn, obschon er ja wie beim Gold nur als Buchgewinn zu betrachten ist,  sonst noch verbraten? Wer sagt denn, die Schweiz finanziert nicht den Euro mit?

MarcusFabian
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Mich würde ohnehin interessieren, wo man diese 70 Mrd. Aktien in der SNB-Bilanz findet:

Der grösste Posten sind Devisenanlagen mit 446 Mrd., gefolgt von Gold mit 37 Mrd.

Alles andere sind Posten von unter 5 Mrd.

Oder sind die Aktien unter Devisenanlagen versteckt? Dann müsste man sie hier finden: http://www.snb.ch/ext/stats/balsnb/pdf/defr/A3_2_Devisenanlagen_der_SNB.pdf

 

Wer hilft weiter?

 

 

Elias
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sime hat am 13.01.2014 - 23:38 folgendes geschrieben:

 dann muss man ja froh sein, dass

 

dann bleibt zu hoffen, dass 

 

frage ich mich,

Wissen belastet. Bis zu diesem Artikel, war es kein Problem.

Aktuell ist es das Gold, dass ein Loch in die SNB-Bewertung gerissen hat. Das scheint kein Problem zu sein. Wären es die Aktien gewesen, würde man hier wieder Shitstorm lesen.

 

In meinem Umfeld gelte ich als (Zweck-)Pessimist. Wenn ich hier im Cash-Forum herumschaue, fühle ich mich als wahre Frohnatur

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Lorenz
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Ist auch irgendwo ersichtlich, wann die SNB jeweils in die Titel einsteigt (SEC-Liste ?), vor allem in die hier genannten?


Wäre doch interessant.

Elias
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SNB wirft den Kriegsballast ab

Was tun mit Aktien von Firmen mit Menschenrechtsproblemen? Die Anlagepolitik der Nationalbank stand zuletzt im Fokus. Nun hat sich die SNB zu einem Schritt entschlossen.

Waffenhersteller mit international geächteten Produkten wie die US-Firmen Textron oder Raytheon könnten künftig aus dem Anlageuniversum der Schweizerischen Nationalbank gestrichen werden. Dies sagte die SNB-Führung am Rande einer gestrigen Veranstaltung in Zürich.

Das Direktorium habe unlängst «im Grundsatz beschlossen, auf Aktien von Unternehmen zu verzichten, die international geächtete Waffen produzieren, grundlegende Menschenrechte massiv verletzen oder systematisch gravierende Umweltschäden verursachen», heisst es im Text, mit dem sich die Nationalbank dazu zitieren lässt.

690 Millionen kritischer Investments

Betroffen von der Regelung könnten demnach auch Bergbaufirmen wie Barrick Gold sein. Grosse Investoren wie der Pensionsfonds aus Neuseeland, der eine strenge Ethik-Richtlinie besitzt, hatten ihr Geld im vergangenen Jahr wegen der wiederholten Verletzung von Umwelt- und Menschenrechtsstandards bei Barrick abgezogen.

Die Anlagepolitik der SNB stand zuletzt im medialen Fokus. Gemäss letzten verfügbaren Daten besitzt die Nationalbank alleine in den USA Aktien im Wert von fast 700 Millionen Dollar in Unternehmen, die von wichtigen Staatsfonds aufgrund von ethischen Kriterien ausgeschlossen wurden.

Prozess ist skalierbar

Die SNB habe sich bereits regelmässig mit der Frage befasst, ob bestimmte Unternehmen aus dem Anlageuniversum gestrichen werden sollten. Noch nicht bekannt ist, wie die Nationalbank den ethischen Auswahlprozess organisieren wird. Ob die schwarze Liste intern oder extern mithilfe eines Gremiums erstellt werden soll, will die Nationalbank auf Nachfrage nicht sagen. International gibt es dazu verschiedene Modelle.

Sehr aufwendig ist der Prozess beim norwegischen Staatsfonds, dessen Entscheide international starke Beachtung finden. Dort kümmert sich ein Sekretariat mit einem Budget von rund zwei Millionen Franken um das Engagement und den Dialog mit Problemfirmen. Basierend auf den Vorschlägen dieses Sekretariats fällt schliesslich ein separater Ethikrat einen Entscheid zur Exklusion einzelner Firmen. Dieser Entscheid kann durch das Finanzministerium allerdings wieder blockiert werden.

Signalwirkung

Laut dem Geschäftsführer der Firma Reprisk, Philipp Aeby, könnte die SNB diesen Prozess aber auch deutlich schlanker gestalten. Die Schaffung einer externen Stelle sei nicht zwingend notwendig. «Es gibt genügend Quellen, von wo sich Listen problematischer Firmen kosteneffizient beziehen lassen.» Reprisk selbst beliefert den norwegischen Pensionsfonds mit Firmendaten, die als Entscheidungsgrundlage für die Ausschlüsse dienen. Andere Kunden, die täglich eine Liste mit gelb und rot markierten Problemfirmen beziehen würden, könnten die Ausschlüsse mit weniger Aufwand tätigen.

Philipp Aeby schätzt, dass die Publikation einer schwarzen Liste durch die SNB auch eine «starke Signalwirkung» auf Investoren sowie auf die betroffenen Firmen hätte. Die Rendite des Aktienportfolios würde dadurch aber nicht beeinflusst. Gemäss letzten Daten investiert die Nationalbank 16 Prozent ihrer Devisenreserven in Aktien. Man bilde mit diesen Investments «breite Indizes» ab. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, hält die SNB bereits jetzt keine Aktien von mittel- und grosskapitalisierten Banken.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/SNB-wi...

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sime
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Elias hat am 14.01.2014 - 08:36 folgendes geschrieben:

Wissen belastet. Bis zu diesem Artikel, war es kein Problem.

Aktuell ist es das Gold, dass ein Loch in die SNB-Bewertung gerissen hat. Das scheint kein Problem zu sein. Wären es die Aktien gewesen, würde man hier wieder Shitstorm lesen.

 

Irgendjemand hat mal gesagt, dass keiner hoffnungsloser verloren ist als der, welcher fälschlicherweise glaubt, frei zu sein. Deshalb denke ich, dass Dummheit mehr belastet, wenn man sie bei sich selber entdeckt hat, nachdem man vorher überzeugt war, mehr zu wissen als manch anderer. Wissen an sich sollte eigentlich befreien.

 

 

In meinem Umfeld gelte ich als (Zweck-)Pessimist. Wenn ich hier im Cash-Forum herumschaue, fühle ich mich als wahre Frohnatur

Als passionierter Taucher und Lebenskünstler zum quasi Nulltarif, sowie der Erkenntnis, dass eine Immobilie immobil macht, glaube ich Dir das aufs Wort und ich schätze sogar, dass Du aus taktischen Überlegungen häufig auf Understatement machst, wie aber auch zu einem Zweckoptimisten avancieren kannst, wenn es um die Verteidigung des Bankenplatzes Schweiz geht. Doch im Grunde glaube ich nicht, dass Dir das heutige Geldsystem auf Gedeih und Verderb am Herzen liegt, auch wenn es für den Schlauen seine Vorzüge hat. Doch stünde der Wandel für ein für alle gerechtes Geldsystem per Knopfdruck vor Deinem Bildschirm bereit, so glaube ich nicht, dass Du lange zögern würdest, ihn zu drücken.  Ich bewundere übrigens jede wahre Frohnatur, welche die Freude am Leben den anderen gegenüber nicht verbergen oder vorenthalten kann. Sie erinnern mich an Kinder, nur mit grösseren Füssen und mehr Gepäck im Rucksack.

Elias
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sime hat am 19.01.2014 - 21:11 folgendes geschrieben:

Doch im Grunde glaube ich nicht, dass Dir das heutige Geldsystem auf Gedeih und Verderb am Herzen liegt,

Ich sehe bis jetzt keine Alternative.

Selbst im Islam, wo Zinsen verboten sind, gibt es die Miete oder eine Gewinnbeteiligung (welche nicht ein Vielfaches des geliehenen Betrages sein darf). Denen geht es nicht besser als uns.

Wer gibt, will mehr bekommen, als er gegeben hat. Der Kreditnehmer muss also bei anderen was holen. Das wird in jedem System so sein und dazu führen, dass irgendwer im System verlieren muss, damit andere gewinnen können.

 

Die Börse ist so ein Beispiel. Auch da können nicht alle gewinnen und es muss Verlierer geben. Wer das Geldsystem schlecht findet, sollte auch an der Börse nicht mitmachen.

 

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Zyndicate
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Milliardenverlust für die SNB
 

Die Schweizerische Nationalbank weist für das Geschäftsjahr 2013 einen Milliardenverlust aus. In der Folge gehen Aktionäre, Bund und Kantone leer aus.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2013 wie bereits im Januar angekündigt einen Milliardenverlust erzielt. Der Absturz des Goldpreises wirkt sich auch negativ auf die Kantone und Aktionäre aus: Erstmals seit der Gründung der SNB erhalten sie keine Dividende.

Der Verlust beträgt für das vergangene Jahr 9,1 Milliarden Franken, wie die SNB am Freitag mitteilte. Nach der Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven von 3 Milliarden Franken, resultiert insgesamt ein negatives Jahresergebnis von 12,1 Milliarden Franken.

Gold ist Schuld

2012 hatte die SNB noch einen Gewinn von 6,9 Milliarden Franken erzielt. Der Überschuss kam damals aufgrund hoher Bewertungsgewinne auf Fremdwährungsbeständen und der Aufwertung der Goldbestände zustande.

Im letzten Jahr machte der Goldpreis der SNB einen Strich durch die Rechnung. Der Bewertungsverlust auf dem Goldbestand von 1040 Tonnen beträgt 15,2 Milliarden Franken. Der Preis für das Edelmetall sank 2013 um 30 Prozent auf 34'195 Franken pro Kilo.

Diesem Verlust stehen ein Gewinn von 3,1 Milliarden Franken bei den Fremdwährungspositionen sowie ein Ertrag von 3,4 Milliarden Franken aus dem Verkauf des UBS-Rettungsfonds gegenüber.

AWP

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Elias
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Kursgrenze-Exit: 1970er Jahre bieten Hinweise

Die SNB wird laut Ökonomen noch mindestens ein weiteres Jahr an ihrer expansiven Politik festhalten. Das gibt den Währungshütern eine Chance, in den Geschichtsbüchern nach Ideen für eine Ausstiegsstrategie zu suchen.

http://www.cash.ch/news/front/kursgrenzeexit_1970er_jahre_bieten_hinweis...

 

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Der IWF empfiehlt der SNB Negativzinsen

Negativzinsen werden als Instrument der Geld- und Währungspolitik immer wieder vorgeschlagen. Nationalbankpräsident Thomas Jordan hat sie wiederholt als eine mögliche Massnahme bezeichnet, und die Europäische Zentralbank (EZB) fasst sie konkreter ins Auge. Am Montag hat der Internationale Währungsfonds (IWF) empfohlen, die SNB könnte im Fall von erneutem Aufwertungsdruck «negative Zinsen auf den Reserven von Geschäftsbanken» einführen. Anlass war das jährliche IWF-Länderexamen für die Schweiz (vgl. Textbox unten).

Abschreckung von Investoren

Die Banken müssten neu einen Zins bezahlen, wenn sie bei der SNB Überschussreserven halten, das heisst, wenn sie mehr Geld bei der Nationalbank deponieren als die erforderlichen Mindestreserven. Damit sollte – so die Hoffnung – auch der Zins am Geldmarkt negativ werden. Gehandelt werden dort Schuldtitel von bis zu zwölf Monaten Laufzeit.

http://www.fuw.ch/article/iwf-snb-soll-am-mindeskurs-festhalten/

 

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Der Warnschuss der Nationalbank

Vertreter der Nationalbank und des Internationalen Währungsfonds bringen Negativzinsen wieder vermehrt ins Spiel. Das ist ein Zeichen für das anhaltende Risiko für die Euro-Franken-Untergrenze.

 

Ukraine, Kreditvergabe und Deflationsangst

Für die anhaltenden Sorgen gibt es mehrere Gründe, die Krise in der Ukraine ist nur der jüngste und aktuellste. Sie droht die europäische Wirtschaft in Mitleidenschaft zu ziehen. Dazu kommt, dass es der Europäischen Zentralbank bis heute nicht gelungen ist, die vorherrschenden Deflationsängste auszuräumen und die Gefahr gänzlich zu bannen, dass die Eurozone einem ähnlichen Drama verfällt wie Japan über zwei Jahrzehnte. Die Kreditvergabe in den krisengeplagten Peripherieländern stockt ebenfalls noch immer.

 

Ganzer Beitrag unter  http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Warnschuss-der-Nat...

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SNB: Devisenreserven im März leicht gestiegen auf 437,9 Mrd CHF

07.04.2014 10:00



Zürich (awp) - Der Bestand der Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat sich im März etwas erhöht. Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 437,9 Mrd CHF, Ende Februar waren es noch (leicht revidierte) 433,6 Mrd gewesen. Der Gesamtbestand an Reserven (exkl. Gold) lag Ende März bei 444,4 Mrd, per Ende des Vormonates waren es 440,1 Mrd gewesen, wie die SNB am Montag auf ihrer Homepage mitteilte.

Die Daten wurden gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt.

Der Wert der Devisenreserven bewegte sich seit letzten Juni im Bereich zwischen 430 und 440 Mrd CHF. Der Höchststand war kurz davor im Mai 2013 mit 444 Mrd CHF. Zuletzt unter 400 Mrd gelegen war der Devisen-Bestand Ende Juni 2012 mit 365 Mrd CHF.

Die Währungsallokation der SNB-Devisenreserven war in letzter Zeit relativ stabil. Der grösste Teil der Devisenreserven wurde per Ende 2013 mit 48% (Vorquartal 48%) in Euro gehalten, danach folgt die Position in US-Dollar mit ebenfalls unveränderten 27%.

Bei den übrigen Währungen waren die Anteile gegenüber Ende September ebenfalls ähnlich hoch: sie lagen beim japanischen Yen (JPY) bei 8% (9%), beim britischen Pfund (GBP) bei 7% (7%), beim kanadischen Dollar (CAD) bei 4% (4%) und bei den übrigen Währungen (hauptsächlich AUD, DKK, KRE, SEK SGD) bei 6% (5%).

AWP

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Testen Sie Ihr Wissen zur Nationalbank

Am 25. April hält die Schweizerische Nationalbank ihre Generalversammlung ab. Dabei geht es um Gold, Dividenden und Zinsen.

Was wissen Sie über die SNB?

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz/testen-sie-ihr-wissen-zu...

 

 

 

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