UBS

UBS Aktie 

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Jodellady
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UBS

learner wrote:

Die vielen Milliarden, die als Schuld möglich wären, interessieren keinen Menschen: Eine Aktie geht gegen 50, prallt daran ab, und geht dann wieder gegen 60. So wie Öl: Geht auf 70, prallt daran ab, und geht nach 100, prallt daran ab, und geht nach 80. So wie Gold: Geht nach 600, prallt daran ab, geht nach 800 und darüber, prallt daran ab, und geht nach 700. Funny game of numbers. Die Fundamentals interessieren doch kein Schwein. Die eingehämmerten Zahlen in der Psyche des kollektiven Unterbewussten sind ausschlaggebend: Aktien sind ein Spiel der Kabalistik, bzw. des Wahnsinns, in dem tausend Dinge beinhaltet sind. Es hat keinen Sinn, die Vielzahl der Informationen durchschauen zu wollen. Was zählt, sind Charts.

Bin ich nicht deiner Meinung!.............

Hätte UBS wirklich so hohe Verluste getragen, hättest du dann mal zusehen können, wie die UBS gegen 45 abprallt und nicht 50 :)...

Ausserdem macht es sehr viel Sinn sogar, die vielen Information zu durchschmöckern!

learner
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UBS

Jodellady wrote:

Bin ich nicht deiner Meinung!...

Bravo! Ich bin auch nicht meiner Meinung. Ich bringe sie ein, als Kontrapunkt, that's all.

Warum waren ubsn vor drei Tagen zehn Prozent weniger wert als heute? Sicher hat das nichts zu tun mit reeller Bewertung, als mit dem Wahn, der am Laufen ist.

Letzte Woche hiess es: Der Konsum von Luxusprodukten sieht schlecht aus. Dann der Wahn, dass uhr oder cfr abgeschlachtet wurden. Heute heisst es: Der Konsum geht weiter.

Ich lese selbst extrem viele News. Betrachte sie aber stets nur als Glosse, um einen Hype oder eine Panik zu unterstützen.

Drum, wie schon häufig gesagt, ist für mich interessanter, Charts zu beobachten, und wie News sie begleiten.

Let's take Burckhardt heute: hätte zu einem Ausverkauf führen können, oder zu einem Anstieg. Was daraufhin läuft: Ich halte mich nur an Charts.

Will heissen: Bewertungen etc. (bzw. fair value) interessieren mich keinen Deut, da ... sich eine Aktie auch weitgehend nicht dafür interessiert.

Es gibt noch Schlimmeres.

Coris
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UBS

learner wrote:

Jodellady wrote:
Bin ich nicht deiner Meinung!...

Bravo! Ich bin auch nicht meiner Meinung. Ich bringe sie ein, als Kontrapunkt, that's all.

Im Streben nach Wahrheit, nicht um recht haben zu wollen: Ist das nicht sehr von der Zeit abhängig?

Konkret: Jetzt gibt es nicht wirklich News über UBS. Es gibt nur total widersprüchliche Berichte von Merrill Lynch und Goldman Sachs. In dieser Zeit sind Charts gut.

Am Tag vor und kurz nach den Quartalszahlen: Hier ist es die Interpretation der Fundamentaldaten.

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

learner
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UBS

Coris wrote:

Am Tag vor und kurz nach den Quartalszahlen: Hier ist es die Interpretation der Fundamentaldaten.

Coris, tut mir Leid, auch das sehe ich nicht. Seit ich Aktien beobachte, ist die Interpretation von Fundamentaldaten nicht vorsehbar, ausser: Was macht der Börsenkoloss.

Bsp.: Apple: Super Zahlen vor zwei Wochen Danach springt die Aktie rauf, auf 190, schwebt ein paar Tage dort herum, stürzt dann in vier Tagen um einen Viertel auf 150, und knallt dann wieder rauf auf 170.

Genau so mit Salatköpfen. Wenn's out ist, Blattsalat zu essen, dann zahlt dir keiner einen Pfennig für den Salatkopf. Wenn's in ist, zahlt dir jeder ein Mordsgeld.

Fair value? Ich lache darüber.

Gold und Öl werden nun vom Sockel gestossen, da Aktien wieder spannender scheinen. So ist es. Es ist alles ein riesiger Heringschwarm, und falls man sich als Hai sieht, dann bitte sich danach richten.

Es gibt noch Schlimmeres.

Elias
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UBS

learner wrote:

Seit ich Aktien beobachte, ist die Interpretation von Fundamentaldaten nicht vorsehbar,

Dem ist nicht zu widersprechen.

Es ist nicht absehbar. Auch im Chart nicht.

Erst wenn die Zahlen draussen sind, ist eine Reaktion darauf möglich.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

meridiannet
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UBS

learner wrote:

Was zählt, sind Charts.

Die ewige Diskussion zwischen Chartisten vs. Fundamentalisten.

Beim ganzen Respekt, dass ist in dieser absoluten Aussage ebenso falsch. Wo waren deine Charts vor 2 Wochen?

Hat alles versagt. Ich hab deine Kommentare gelesen und weiss, du warst genauso überrascht. Charts können falsche Impulse geben oder sie werden falsch gelesen. Hinterher kann man immer intepretieren. Hat dann aber etwa die Relevanz von Kaffeesatz.

Warren Buffet ist das beste Beispiel, dass "fundamentals" wichtig sind und funktioniert.

MarcusFabian
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UBS

meridiannet wrote:

Die ewige Diskussion zwischen Chartisten vs. Fundamentalisten.

Die Wahrheit liegt wohl dazwischen bzw. in der Kombination

Ich handle am liebsten in die Richtung, die mir die Vernunft weist. Und wenn sich dann aus der Charttechnik interessante Einstiegskurse ergeben, ist der Entscheid gefällt den Trade einzugehen.

meridiannet
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UBS

learner wrote:

Jodellady wrote:
Bin ich nicht deiner Meinung!...

Letzte Woche hiess es: Der Konsum von Luxusprodukten sieht schlecht aus. Dann der Wahn, dass uhr oder cfr abgeschlachtet wurden. Heute heisst es: Der Konsum geht weiter.

Drum, wie schon häufig gesagt, ist für mich interessanter, Charts zu beobachten, und wie News sie begleiten.

Will heissen: Bewertungen etc. (bzw. fair value) interessieren mich keinen Deut, da ... sich eine Aktie auch weitgehend nicht dafür interessiert.

So, und das kann ich wieder unterschreiben. It's all hype! Dem ist so. Kurzfristig sind Charts fundamentalen Daten überlegen. Langfristig wird keine Börse der Welt jedoch eine unterbewertete Unternehmung ignorieren.

jonnycash.
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UBS

Unterhaltsam. Charts und Fundis geben sich wieder eins auf die Rübe. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Wäre zumindest ein typisch schweizerischer Ansatz.

Ist's nicht auch so mit den Wetterberichten? Was die Meteo teilweise liefert, bietet oft auch Anlass zur Unterhalten - vor allem bei Mehrtagesprognosen. Manchmal frage ich mich, ob die auch einmal zum Fenster rausschauen. Sehr brauchbar ist jeweils die Prognose Thundestorms probabiltiy 30 - ja mit so einer Wahrscheinlichkeit (30%) kann ich ja nicht ernsthaft etwas planen oder? An der Börse geht's doch ähnlich ab. Die Wahrscheinlichkeit ist massgebend. Manchmal sind gewisse Entwicklungen eben wahrscheinlicher als andere. Je geringer die Wahrscheinlichkeit, desto grösser das Risiko.

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass der DJ heute im Minus steht? Einigermassen hoch. Gleichbleibend auch. Dass er wesentlich steigt ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Calls kaufen? Folglich no go. Generell zumindest.

Ich bin einfach zu faul, um lange in Charts zu stöbern; vielleicht wär's manchmal besser, es zu tun. Für Kauf/Verkauflimiten aber ganz gut brauchbar, denn es ist oft bemerkenswert, wie präzise die Stopplimiten gesetzt werden. Rasselt der Kurs durch den Boden, kann das mit Kauforders auf Puts sehr gut aufgefangen werden. Hat man ja gestern bei ABB sehr schön gesehen.

Zurück zu UBS. Ich lasse weiterhin die Finger davon. Und wenn es gemäss Chart Tausend mal "überverkauft" wäre!

Coris
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UBS

Coris wrote:

Am Tag vor und kurz nach den Quartalszahlen: Hier ist es die Interpretation der Fundamentaldaten.

Sorry, das ist natürlich Unsinn, was da steht. Am Tag vor den Quartalszahlen kann man sie ja nicht interpretieren. Gemeint war am Tag der Bekanntgabe und kurz danach.

Aber ich sehe was ihr meint. Ich wollte einfach die Zeit ins Spiel bringen.

meridiannet bringt noch den Zeithorizont hinein, was Sinn macht.

Es scheint, die Amerikaner favorisieren heute klar die UBS gegenüber der CS. Hat da jemand eine (charttechnische) Erklärung?

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

meridiannet
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UBS

Coris wrote:

Es scheint, die Amerikaner favorisieren heute klar die UBS gegenüber der CS. Hat da jemand eine (charttechnische) Erklärung?

Nein. Nur eine Fundamentale. Lol

- Die UBS hat mehr korrigiert

- Der CS nimmt man noch nicht ganz ab, dass wirklich alles kommuniziert wurde.

Die nächsten Tage werden entscheidend sein, ob wir nun langsam zum "business as usual" zurückkommen können. Ich habe beides gehört. Stimmen die sagen, spätestens nächstes Jahr sei die "suprime..." kein Thema mehr und andere die nichts davon wissen wollen. Wir werden im Rückblick wieder um vieles klüger sein.

jonnycash.
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UBS

Ich bin überzeugt, dass es noch gewaltig krachen wird.

In welcher Chart finde ich das?

Wenn die Subprimekrise bereinigt ist, möchte ich gar nicht wissen, wo die Kurse dann stehen. Günstige Einstiegsgelegenheiten dann? Solange das Ausmass der Subprimes (und bald der offenen Kredite bei den Privaten) noch nicht klar an die Oberfläche tritt, können wir überhaupt noch auf diesem Niveau handeln. Eine These am Rand.

Und das Problem bei UBS: Die Fundamentaldaten stimmen. Der Ausblick aber stark eingetrübt, das Potential eines Falls gross. Also stellt sich für mich nur noch die Frage, ob ich bei dieser Bankenparty dabei sein muss. Da ich keine Lust darauf habe, verzichte ich vorerst.

Coris
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UBS

meridiannet wrote:

Nein. Nur eine Fundamentale. Lol

- Die UBS hat mehr korrigiert

- Der CS nimmt man noch nicht ganz ab, dass wirklich alles kommuniziert wurde.

In den letzten vier Wochen ist ihre malperformance in etwa gleich (es hat sich bald angeglichen), nur im längeren Vergleich ist UBS klar stärker getroffen.

Habe heute im frühen Handel meine UBSN verkauft. Traue dem Markt nicht so recht. Wie gross die technische Korrektur ist, lässt sich m.E. nicht sagen, hängt auch vom Gesamtmarkt ab.

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redstar76.
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UBS

Da hat gerade jemand kräftig eingekauft....

Coris
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UBS

redstar76 wrote:

Da hat gerade jemand kräftig eingekauft....

Ja, beeindruckend.

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«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

MarcusFabian
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UBS

15.11.2007 - 14:26

Bei UBS ranken sich Gerüchte wegen Milliardenabschreibungen

New York (BoerseGo.de) - Gemäß dem “Wall Street Journal” könnte sich die Schweizer Großbank UBS im Zusammenhang mit der US-Hypothekenkrise im vierten Quartal mit Verlusten von bis zu 8 Milliarden Schweizer Franken bzw 7,11 Milliarden Dollar konfrontiert sehen. Die Zeitung beruft sich auf einen Analysten von Lehman Brothers.

Gemäß einem anderen Bericht von Reuters haben jedoch Analysten von der Bank zu hören bekommen, dass diese im vierten Quartal mit keinen großen Wertminderungen hinsichtlich der Positionen im Subprime-Markt in Höhe von geschätzten 39 Milliarden Dollar rechnet. Finanvorstand Marco Suter habe gegenüber Analysten deponiert, dass die in Presseberichten kolportierten Abschreibungen von 8 Milliarden Dollar nicht der Wahrheit entsprechen. UBS wolle die Verluste auf mehere Quartale aufteilen, um nicht in den Zwang zur Vornahme von Kapitalaufstockungen und Dividendenkürzungen zu kommen, heißt es weiter in dem Bericht.

God
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Jetzt ist es offiziell

Die UBS hat den Ausblich fürs 4. Quartal bestätigt!

Keine weiteren Abschreiber, es wird schwarze Zahlen geben:

ZÜRICH (AP)--Die UBS erwartet im vierten Quartal 2007 nach wie vor

schwarze Zahlen für den ganzen Konzern. Der Ausblick der Bank vom

vergangenen 30. Oktober gelte nach wie vor, sagte UBS-Sprecher Christoph Meier

am Donnerstagabend auf Anfrage. Damals erklärte die UBS, dass die

Investment Bank für die letzten drei Monate des Jahres wahrscheinlich

keinen positiven Beitrag zum Gesamtergebnis der UBS leisten werde.

Ausgehend von der aktuellen Situation sollte die UBS im vierten Quartal 2007

insgesamt aber wieder profitabel sein. Am Donnerstag waren neue Spekulationen

über einen riesigen Abschreibungsbedarf der UBS im vierten Quartal

aufgekommen. So berichtete das "Wall Street Journal" auf seiner Internetseite,

dass auf dem Engagement der UBS im US-Hypothekenmarkt Abschreibungen von bis zu

8 Mrd CHF nötig werden könnten. Die UBS hatte für das dritte

Quartal einen Vorsteuerverlust von 726 Mio CHF ausgewiesen; auf den Positionen

am US-Subprime-Hypothekenmarkt mussten Verluste von netto 5,3 Mrd CHF

hingenommen werden.

Alles ist möglich...

God
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...

Morgen Kursrally???? :?: :?: :?: :!:

Alles ist möglich...

jonnycash.
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UBS

Kaum brauchbar dieses Statement.

Keine konkreten Aussagen. Ausblick zum vierten Quartal interessiert nur noch am Rand. Solange die UBS keine konkreten Zahlen nennt, klingt diese Mitteilung mehr nach einer Durchhalteparole. Überzeugend ist das jedenfalls (noch) nicht.

Vielleicht beruhigt's. In Anbetracht der Lage braucht's etwas mehr als eine fade Mitteilung, damit ich einsteige.

Eine Rally? Vorerst kaum.

God
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OK.

Ja ich denke auch das es nicht gleich eine Rally geben wird...aber bis jetzt wurden ja weitere Abschreiber Vermutet. Dies ist jetzt definitiv nicht der Fall. Das heisst wir können uns bei UBS schon bald wieder auch Rekordgewinne freuen. Dies gibt dem Mittel-Langfristig orientiertem Anleger Mut und er wird UBS noch unter 60 kaufen.

Alles ist möglich...

jonnycash.
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Re: OK.

God wrote:

...aber bis jetzt wurden ja weitere Abschreiber Vermutet. Dies ist jetzt definitiv nicht der Fall. ...

Definitiv wann? Im vierten Quartal? Wie hat den die UBS die Scheine in der Zwischenzeit vergoldet?

Nochmals: Das Problem ist zurzeit die Bewertung der Papiere. Und tatsächlich, für das vierte Quartal sollte es reichen, dies mit einer angepassten Bewertung zu überbrücken.

Kommt Zeit kommt Rat? Hoffnung, Zeit heilt Wunden?

Not at all. Die UBS muss Klarheit schaffen, was sie mit den minderwertigen Papieren anfangen will.

Ausserdem sind die Aussichten im Investmentbanking alles andere als rosig. Die Banken bleiben mit Risiken - hohen Risiken - behaftet. In Anbetracht der Entwicklung im Finanzmarkt halte ich die Mitteilung der UBS - eigentlich ist's ja ein Statement auf Anfrage - für unglaubwürdig.

Jedenfalls heute Abend sind die Finanztitel in den USA kein Renner!

Soll jeder so halten wie er will. Wenn es eine Rally geben sollte, dann setze ich auf Titel, die mit nach oben bewegt werden und sicher nicht auf risikobehaftete Scheine wie die von UBS. Zieht UBS nach oben, werden es auch andere Scheine tun. Und die halte ich im Auge.

Coris
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Wrong entry.

Siehe weiter unten.

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

Coris
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Re: ...

God wrote:

Morgen Kursrally???? :?: :?: :?: :!:

Wohl kaum, die UBS verliert an der NYSE 3%. Diese Nachricht hat im Kursverlauf keine Spur hinterlassen. Die Meldung ist auch insofern irrelevant, dass sie nichts Neues enthält. Damit ist eigentlich nur gesagt: Eventuelle Abschreibungen werden auf die folgenden Quartale verteilt werden, sollte es sie geben. Wieviel und ob, darüber schweigt man sich aus.

God wrote:

Das heisst wir können uns bei UBS schon bald wieder auch Rekordgewinne freuen. Dies gibt dem Mittel-Langfristig orientiertem Anleger Mut und er wird UBS noch unter 60 kaufen.

Dann müsstest du vom Gesamtmarkt entsprechend überzeugt sein.

Ich denke eher, was die Banken jetzt durchmachen, wird im 2008 auch auf Industriewerte durchschlagen.

jonnycash wrote:

Zieht UBS nach oben, werden es auch andere Scheine tun. Und die halte ich im Auge.

oben->unten, ergibt leider ein ebenso wahres Statement...

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

MarcusFabian
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Re: OK.

God wrote:

aber bis jetzt wurden ja weitere Abschreiber Vermutet. Dies ist jetzt definitiv nicht der Fall.

Wie kommst Du darauf, dass das definitiv nicht der Fall ist? Weil das ein Schlipsträger der UBS gesagt hat?

Ich sehe nur widersprüchliche Meldungen. Gerüchte, Dementis, Schätzungen, Erwartungen, Hoffnungen ...

UBS hat vom Subprime-Debakel von 44 Mrd. etwa 10% abgeschrieben. Das ist der einzige Fakt, den wir haben. Ob und wann noch weitere Abschreibungen kommen, darüber kann man nur spekulieren.

Ich vermute, dass uns einfach die Abschreiber in mundgerechten, homöopatischen Dosen serviert werden. Dazwischen lässt man den Kursen Zeit für die Erholung.

Ist vielleicht auch ganz vernünftig so.

learner
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UBS

Heute vernehme ich, dass Warren Buffet bei Bank of America einsteigt. Wie man von ihm weiss, steigt er in tief bewerteten Unternehmen ein, und in hoch bewerteten aus...

Könnte man eine Analogie zu UBS treffen?

Sonntagszeitung, 11.11.2007:

"Laut Helvea nimmt der Markt bei der aktuellen Bewertung einen Abschreiber von 50 Mia. vorweg, zusätzlich zu den 8 Mia. die Helve voraussagt. Doch ein derart gigantischer Verlust sei "höchst unwahrscheinlich, wenn nicht gar verrückt"."

Es gibt noch Schlimmeres.

Bigtrader
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UBS

@ Marcus Fabian

10% haben sie abgeschrieben, das tönt nach wenig, doch die haben ja vieles abgesichert!

Keine ahnig wie, aber ich denke die UBS hat die risiken im subprime eher breit gestreut und diese 10% gingen auf ihre Kosten...

Was denkst du?

grz

Pädi
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UBS

Uhhhh, UBS lässt es wieder einmal krachen... Minus 3.5% ????

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

Schlee
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UBS

Ist doch nur recht, dass UBS wieder rumpelt,

wer in den letzten Tagen aufgepasst hat konnte zum richtigen Zeitpunkt in einen CALL einsteigen und einiges rausholen.

Nach dem heutigen Verfall empfehle ich bei UBSAT 0.12/0.13

einzusteigen, abwarten bis 17 Uhr und rein damit.....

MarcusFabian
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UBS

Bigtrader wrote:

10% haben sie abgeschrieben, das tönt nach wenig, doch die haben ja vieles abgesichert!

Wie haben sie die abgesichert?

Wenn überhaupt, dann über Zinsderivate. Und wer hält dort die Gegenseite?

Bigtrader wrote:

Keine ahnig wie, aber ich denke die UBS hat die risiken im subprime eher breit gestreut und diese 10% gingen auf ihre Kosten...

Da gibt es nichts zu streuen. Subprimes sind ja bereits Pakete mit verschiedenen (sprich: gestreuten) Hypotheken.

Ist wie beim Birchermüsli. Man weiss, was drin ist aber nicht wovon wieviel.

jonnycash.
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UBS

Genau, marcusfabian!

Und das führt zu folgendem Problem:

Scheine sind nicht oder nur schwer bewertbar.

Folglich Buchverluste. Vorerst.

Wer will die Papiere jetzt verkaufen, wo's kaum einen liquiden Markt dafür gibt? Der Verlust wäre realisiert.

Das führt dann zum nächsten Problem: Irgendwann muss Cash aus solchen Positionen fliessen. Tippe, man versucht die Strategie zu fahren, dies verteilt über mehrere Quartale zu tun. Das Problem zieht sich hinaus und belastet in jedem der kommenden Q-Berichte.

Und was, wenn einer damit beginnt, alle Positionen aufzulösen, weil er muss oder will? Dann kracht's im Markt.

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