Ukraine

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sime
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Bullish hat am 05.05.2014 - 23:37 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 05.05.2014 - 20:16 folgendes geschrieben:

Bullish hat am 05.05.2014 - 19:59 folgendes geschrieben:

Das die Krim von Russland annektiert worden ist, kann ich nicht ändern, sorry, das war nun einmal Russland.

Mit der Wortwahl fängt's schon mal an. Das habe ich auch schon zweimal erwähnt, allerdings bisher nie als konkreten Kritikpunkt an Deine Adresse formuliert:

Die Krim wurde nicht von Russland annektiert.

Den Scheiss hört man nur im deutschen TV, von Krone-Schmalz natürlich. Im Donbass wurden etliche Separatisten (ja, auch das russische TV nennt sie so) interviewed, die behaupten, auch auf der Krim aktiv gewesen zu sein und auch diese sprechen von Annektion. Der russische Verbindungsoffizier "Strelok"/Strelkov/Girkin hat das alles sogar in einem langen Interview mit dem russischen TV erklärt und auch Putin hat immerhin zugegeben, dass er russische Truppen einsetzte und mittlerweile sprechen es fast alle Russen offen aus, dass "es eben gut war, Truppen einzusetzen, um so etwas wie in Odessa zu verhindern".

 

Die Krim hat sich in einem Referendum für die Unabhängigkeit von der Ukraine bzw. Angliederung an Russland entschieden.

Es war kein gültiges Referendum, hat gegen die ukrainische Verfassung verstossen und, das weiss ich nicht sicher, habe auch gegen die Verfassung der Krim verstossen, die Fragestellung liess die Beibehaltung des Status Quo aus, etc.  - die Sachlage ist eingentlich so klar, dass man sich fragen muss, wer es nicht versteht.

 

Dies notabene im Gegensatz zur Ukraine, wo die aktuellen Machhaber (= Junta) nicht gewählt wurden. Die haben sich nämlich an die Macht geputscht!

Um ein Impeachment Verfahren zu initiieren, sind 2/3 in der Rada notwendig, für den Präsidenten abzusetzen 3/4. Weil nur 328 so kurzfristig anwesend sein konnten (einige waren wegen begründeter Angst vor Anklage bereits ins Aussland geflohen), fehlten 10 Stimmen. Statt 75% wurden 73% erreicht, eine Frage, die das ukrainische Verfassungsgericht klären müsste. Janukowitsch selber ist zur Unterzeichnung wichtiger Amtsgeschäfte nicht erschienen und hat sich ins Ausland abgesetzt. Turchinow wurde mit einer riesigen Mehrheit zum Interimspräsidenten bis zur Wahl vom Parlament eingesetzt.

Yatseniuk wurde dann Tage später mit 82% zum Premierminister gewählt.

Auch hier, für jeden klardenkenden Menschen ist die Frage eigentlich klar, müsste aber vom ukrainischen Verfassungsgericht entgültig geklärt werden, was aber wegen der Wahl in 3 Wochen hoffentlich nicht nötig sein müsste.

Ausgerechnet jene aber, die die fehlenden 2 Prozentpunkte als Grundlage nehmen, dass Janokowitsch legaler Präsident sei, weil er "von der Mehrheit der Ukrainer" gewählt worden sei, verkennen, dass auch er nicht die absolute Mehrheit von >50% erreicht hat. Er erreichte nur 48.95%, aber Timoschenko (45%, Rest war ungültig und ähnliches) verzichtete darauf, die Wahl anzufechten.

Also auch hier eine Ungenauigkeit.

 

 

 

Schon vergessen? :help:

 

Auch grüssen die neuen Machthaber äusserst freundlich;

 

 

MF schrieb:

Ich weiss es nicht. Und Du weisst es auch nicht. Es ist möglich dass es ein paar Molotows von aussen waren. Vielleicht auch ein Unfall mit Molotows im Inneren oder auch, dass EIN Molotow von aussen eine Kiste Molotows im Inneren entzündet hat. Vielleicht werden wir es nie wissen.

Bullish schrieb:

Das ist ja genau, was ich schreibe. Und darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass bis gestern dieses Narrative, ohne Untersuchung, galt: pro-Ukr haben pro-RU in ein Gebäude getrieben und dann abgefackelt. Aber ab heute gilt schon ein neues Narrative, nämlich, dass die Leute nicht verbrannt seien, sondern dass der "Rechte Sektor" über 100 Leute getötet und dann alles als Brand getarnt habe.

 

Bis gestern war Deine Narrative zumindest so, dass man den Eindruck hatte, Du willst um jeden Preis uns glauben machen, dass es auf keinen Fall einen gezielten Massenmord seitens von Pro-Ukr Leuten war, im schlimmsten Fall ein tragischer Molotow-Unfall. Wieso schwenkst Du jetzt also ab, bist Du der Argumentation angesichts der Faktenlage langsam müde geworden?

MF schrieb:

 

Es ist und bleibt grau. Es ist nicht schwarz oder weiss. Es gab pro-Ukr, die den Eingeschlossenen geholfen haben, während andere pro-Ukr weiterhin Molotows geschmissen und mit Pistolen auf die Opfer des Brandes geschossen haben. Es sind also nicht durch's Band weg ALLE pro-Ukr böse oder gut. Und für die pro-Ru gilt nunmal dasselbe.

Bullish schrieb:

 

Darum geht es nicht. Es geht darum, zu begreifen, dass es sich beim grössten Teil der Separatisten ebenso wie bei den pro-RU, nicht um politisch motivierte, sondern einfach um Kriminelle handelt, die ein Teil der mafiösen Netzwerke sind, gegen die sich der Maidan gerichtet hat. Leute, die sich um die klassischen pro-RU Themen in der Ukraine kümmern, z.B. wie bessere Akzeptanz der russischen Sprache und Kultur oder der Anerkennung der Verdienste in der Roten Armee, sind nicht wirklich vertreten. Es geht momentan darum, die Macht von Achmetow und ähnlichen, kleineren kriminellen Strukturen zu sichern.

Putin und Russland agieren nochmals als eine ganz andere Gruppe, die sich zwar mit Achmetow manchmal abspricht, doch im Endeffekt will Achmetow nicht in Putins Einflusssphäre geraten.

Du kannst ja Recht haben, was Achmetov angeht. Vielleicht sieht er seine Felle davonschwimmen und würde von Putin bei der erstbesten Gelegenheit abgesägt, wie Putin das ja schon bei Bereskowski, Chodorkowski und anderen Oligarchen bewiesen hat und Achmetow nun seine ganze Arbeiterschaft einsetzt. Allerdings würde es nicht gerade in seine Karten spielen, wenn er den Konflikt zwischen Kiew und Moskau noch weiter anheizt. Achmetow kann es nicht genehm sein, wenn er im Sandwich sitzt.

 

Worum es also geht, ist nicht zu zeigen, wer wo welche Scheibe eingeschlagen hat, sondern dass es ein paar merkwürdige Vorgänge gibt, wenn es offensichtlich ist, dass die Polizei aktiv mit Schlägern zusammenarbeitet.

Sogar den russischen Medien ist klar, dass kein vernünftiger Mensch, der sich mit Odessa auseinandergesetzt hat, glaubt, dort seien zwei Demonstrationszüge aufeinander geprallt. Selbst sie müssen zugeben, dass die Polizei aktiv die pro-RU unterstützt hat, und dass die pro-RU ein reiner Schlägertrupp waren. Deshalb ändern sie die Story jetzt in eine "False Flag" ab, nämlich, dass das eine Aktion von Polizei und Rechtem Sektor gewesen sei. Die russischen Medien können die Narratives nach belieben ändern, denn sie haben gemerkt, dass ihre Medienkonsumenten einfach alles glauben, wie z.B. "keine Truppen auf der Krim", dann doch plötzlich "natürlich Truppen auf der Krim"...

 

Hier urteilst Du wieder mal typisch voreingenommen und einseitig, nur um dann Dir passende Schlussfolgerungen zu ziehen mit fadenscheinigen Begründungen. Wenn Du schon so den Durchblick hast und uns alle belehren willst, wie Du uns mit der Quantität Deiner Postings über die Ukraine zu beweisen versuchst, solltest Du uns bitte mit Kurzschlüssen verschonen, denn die sind echt mühsam, da sie von Anfang mit Wertigkeit behaftet sind.

 

Ich habe jetzt auch mal versucht, mir diese Tragödie näher zu beleuchten und für mich ist die Faktenlage klar. Entweder waren es Pro-Ukr Leute, die einen gezielten Massenmord begingen oder es war ein False Flag seitens Putin, um die Lage weiter anzuheizen, ohne dass man ihm die Schuld beweisen kann.

Hier meine Analyse:

Was wissen wir, was am 02. Mai tatsächlich passierte? Wir wissen, dass die Amtssprache in Odessa russisch und die Bevölkerung mehrheitlich russlandorientiert ist. Wir wissen ferner, dass Pro-Ru Leute über Wochen vor dem Gewerkschaftsgebäude ein Zeltlager betrieben, um für ihre Sache zu werben. Mit Barrikaden versuchten sie sich gegen Attacken zu schützen und Kontrolle über das Gelände zu haben. Hier könnte man an erster Stelle schon einmal die Frage stellen, ob die Polizei in Odessa nicht auch mehr Sympathien für Moskau hat, als für die Ukraine, denn Polizisten stammen meistens aus der Region und ticken in der Regel gleich wie die Mehrheit der Bevölkerung, sonst wären sie brutale Unterdrücker und nicht akzeptiert. Aber besser ist es wohl zu wissen, was am 02.Mai genau los war.

Am 02.Mai fand nämlich in Odessa das Ligaspiel Odessa gegen Metallist statt. So sehen Metallist Ultras aus:

 

Nett, wa?

Kannst Du nun Pro-Ukr Leute von Metallist-Fans in den Farben trennen? Kannst Du die auch von den Swoboda-Leuten unterscheiden?

Klar ist auf jeden Fall, dass die sogenannten Pro-Ukr von auswärts kamen, denn wenn die eine Mehrheit hätten, wäre ein wochenlanges Zeltlager der Pro-Ru wohl kaum denkbar und Odessa ist erwiesenermassen mehr russophil als europaphil. Das können wir wohl als gesichert ansehen.

Hier eine offizielle Zusammensetzung der Gruppierungen aus der westlichen Presse:

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3800646/UkraineKrise_Die-Tragodie-von-Odessa

Ok, die Pro-Ru sind nicht friedlich auf den Videos, die nicht mit dem Gewerkschaftshaus in Verbindung stehen. Viele davon waren ganz sicher Ultras, welche ans Spiel gegangen sind. Ich habe nun ein paar ukrainische Fanclubs mit ihren Ultras gegoogelt, der Hitlergruss kommt bei sehr vielen vor. Politisch würde sie sich also nur sehr bedingt unterscheiden, doch hier spielt offenbar ein ukrainischer Nationalismus gegen einen russischen.

Worin ich mit Dir übereinstimme, ist, dass die Polizei bei dieser Tragödie aktiv Einfluss nahm, jedoch nicht wie Du behauptest, zugunsten der Pro-Ru, sondern nach Videos auf Seiten der Pro-Ukr, doch der Reihe nach.

Was ist also passiert? Wir kennen das Video, wo die Pro-Ukr zu hunderten die Zeltlager stürmen und man sieht, wie einige wenige Pro-Ru ins Gewerkschaftsgebäude flüchten. Es waren also fast keine Pro-Ru da, wo waren sie bloss? Wurden sie von der Polizei festgehalten? Immerhin befreiten am nächsten Tag Separatisten (mit Speznas?) über 70 Gefangene Pro-Ru. Wenn etwas nicht aufgeht, dann die Tatsache, dass sich beim Sturm auf das Gewerkschaftsgebäude alle Pro-Ru dort aufgehalten haben können , denn weder war da schon Polizei vor dem Gebäude, noch würden sich Pro-Ru Leute hinter einem Polizeiriegel alle in ein Gebäude zurückziehen und die Polizei würde einfach an Ort und Stelle bleiben. Weiter würden die Pro-Ru den Pro-Ukr von hinten kommend in den Rücken fallen, wenn die Polizei die Pro-Ru beschützt hätte. Doch die Pro-Ru wähnten sich vermutlich in falscher Sicherheit mit der Polizei, vielleicht deshalb die vertrauensbildenden roten Armbinden der Polizei. Die Pro-Ru Ultras waren nicht zuletzt vieles Einheimische und vertrauten deshalb auf die Polizei, welche die Agressoren zurückhielten. Somit wurde aber das Gewerkschaftsgebäude zu einem nicht beschützten Angriffsziel für die Pro-Ukr Leute und die, die dort waren, wurden von einer Überzahl überrascht.

 

https://www.youtube.com/watch?v=0XKMUWQkpAw#t=67

 

Nachdem das Gebäude von den Pro-Ukr Leuten umstellt war, war sogar schon die Presse vor Ort. Man sieht die Pressecars auf der Hinterseite parkiert in einigen Videos und als der Eingang bereits in Brand war, geschah Folgendes:

Auf dem Dach zur Rückseite sieht man bei 1:50 einen Pro-Ukr, der offenbar auch noch am Handy telefoniert, wie er  seinen Genossen etwas zuschreit. Gleich darauf versetzt sich die Mehrheit hinter dem Hof in Bewegung und rennt Richtung rechte Eingangsseite. Ich nehme jetzt mal an, dass es sich um den ukrainischen Staatssender handelt.

Bei 2:22 stürmen die Pro-Ukr Leute als den von vorne gesehen linken Flügel des Gebäudes und man sieht einer mit Gasmaske, ein anderer, der vermutlich Gasgranaten in das gegenüberliegende Fenster wirft, es raucht stark. Die kommen dann wieder hinaus und schauen zum Fenster, ob sich was tut. Vermutlich haben sie in diesem Augenblick die Pro-Ru Leute werden zum Treppenhaus zurückgedrängt, wegen dem Gas.

Bei 4:38 sieht man links vom Eingang ein Pro-Ukr die Fahne rausstrecken und der Kameramann sagt was von Gas, was ich aber nicht verstehe. Der Pro-Ukr geht dann noch weiter Richtung Eingang.

https://www.youtube.com/watch?v=FQYIhwFtsUE

 

Hier sieht man, was im Hinterteil geschah im Moment der Feuerhölle. Bei 0:14 hört man einen dumpfen Knall, wie etwas das auf duktiles Metall fällt. Gleich danach entzündet sich im ersten Stock ein Feuerball im linken Fenster, der sich dann aufs mittlere ausdehnt und dort am stärksten wird. Das Video ist von RT und man sieht nur zwei Stockwerke, der Rest ist abgeschnitten. Was auffällt, das mittlere Fenster im 2.Stockwerk rauchnet am Stärksten. Einmal sieht man den 3.Stock, wo der Rauch noch stärker ist, weil ab dem 4.Stock die Fensterscheiben nicht eingeschlagen sind und der Rauch nicht fliehen kann. Das sieht man im ersten Video.

 

http://www.liveleak.com/view?i=5df_1399064907

Ich habe hier ein entsetzliches Video gefunden aus dem Inneren des Gebäudes. Überall tote Körper. Ich wollte nur wissen, ob es einen Lift gab im Gebäude und ich denke, dass man das bei 1:08 eindeutig sieht. Man sieht eine doppelflüglige Metalltüre. An den Ränder und in der Mitte sind schwarze Russspuren zu sehen. Eventuell sind die Türen sogar konvex von innen verbogen, was auf eine Explosion im Schacht zurückführen würde, womit wir wieder beim ersten Video wären, wo man den Pro-Ukr auf dem Dach sieht. Meiner Meinung nach ist das  der Massenmörder, welcher Brennkörper durch den Schacht hinunterwarf, welche auf dem Liftdach landeten und explodierten. Wenn der Lift bis ins Parterre fährt, würde die Explosion etwas unterhalb dem Gehniveau des ersten Stocks geschehen, was zu einer zeitlichen Verzögerung kommen würde, bis man das Feuer im linken Fenster im ersten Stock sieht, dass sich durch die Ritzen schlägt und auf anderes Entzündbares übergreift. Lift und Schacht könnten durchaus übereinstimmen von den Raumkoordinaten her. Falls es kein Lift gibt, dann wäre ein Entlüftungsschacht denkbar.

 

https://www.youtube.com/watch?v=uAEcceedzCU

Jedenfalls sieht man bei 2:22 genau diesen Typen davonschleichen, wo die Hauptexplosion stattgefunden hat, man siehen den Rauch von der Seite aufsteigend und man sieht meiner Meinung nach den Rauch durch den Schacht austreten, der vom Wind nach vom Blickwinkel her Süden verweht. Der Schacht würde sich genau dort befinden, wo dieser Typ vorher zuerst dahinter kniete und dann aufstand und runterrief.

 

Man kann klar sagen, dass dieser Typ ein Pro-Ukr ist und ich vermute, dass er die Tat begangen hat. Für mich also ein gezielter Massenmord mit System, wenn man die Umstände in Betracht zieht, dass die Polizei die Meute einfach durch den Seiteneingang lässt ohne nur auch präsent zu sein, dafür an unbedeutenden Stellen die Lage bespricht, als möchten sie sich aus der Situation stehlen. Kiew hat diese Aktion natürlich nicht genützt, also vermute ich eher Moskau mit russlandtreuen Polizisten dahinter, welche eine False Flag verübten, die jedoch von unseren Medien geschickt hinuntergespült wird, um nicht Kiew in Verlegenheit zu bringen. Ansonsten wäre es natürlich ein Pro-Ukr Massenmord. Beides wäre unentschuldbar und die Tat ist einfach entsetzlich. Dass RT vor Ort war und dann auch hinter dem Hof filmte, jedoch nicht mal bis in den dritten Stock, wo noch Leute sprangen, macht mich stutzig. Genützt hätte diese Tat im Moment nur Putin, denn ein Bürgerkrieg würde sein Eingreifen rechtfertigen, um weiteres Blutvergiessen zu vermeiden und natürlich der Propaganda. Ich glaube nicht, dass dies eine Einzeltat war, dafür umso mehr gezielter Massenmord.

 

Falls es Putin war, wovon ich nun eigentlich ausgehe, sprechen diese Argumente dafür:

 

- Putin beschuldigt sogleich Kiew der abscheulichen Tat

- Jazenjuk entlässt gleich das ganze Polizeikorps, sagt natürlich nur, dass sie unfähig wären

- Obama droht nur mit weiteren Sanktionen gegen Russland, vermutlich spürt er langsam, dass man mit Moskau anders verfahren muss, will aber nicht gleich Öl ins Feuer giessen, wenn er weiss, dass es Russland war

- Hooligans sind einfach zu unterwandern und zudem funktionieren sie nach dem Herdenprinzip. Die Masse folgt dem Anführer

- Viele Pro-Ukr waren wohl sichtlich schockiert und halfen den Leuten aus ihrer Not

- Der Pro-Ukr auf dem Dach schickt mit seinem Ruf die Leute weg von der Hinterseite, indem er ihnen vielleicht sagt, der Seiteneingang sei nun offen. Er erhält offenkundig Anweisungen.

- Wenn er tatsächlich Pro-Ukr war, warum versteckt er sich hinter dem Schacht? Er merkt auch, dass er gefilmt wird.

- Die tödliche Feuerwolke erfolgt nach vorhergegangenen Explosionen. Erst wenn die Rauchsäule dicht genug war, konnte er den finalen Todescocktail hinunterwerfen, um sicher zu sein, nicht gesehen und gefilmt zu werden.

- Im ersten Video hört man bei 1:08 einen dumpfen Knall und danach tritt ein Mann ans Fenster, der auch so einen orangen Bauhelm trägt und schaut in Richtung Lift (falls es ihn gibt!). Es könnten zu diesem Zeitpunkt alles Insider sein und es laufen Vorbereitungen. Vielleicht werden die Türen leicht geöffnet. Offenbar ist er mehr daran interessiert, was drinnen passiert als draussen und als er sich umdreht und merkt, dass man ihn sieht, zieht er sich sehr schnell zurück.

- Im ersten Stock passiert sehr merkwürdiges. Ein in Tarnuniform gekleideter Pro-Ru mit Fahne steht vor einer Art Trennwand. Im rechten Fenster sieht man auch nicht hinein. Es ist der Ort, wo später der grosse Feuerball entsteht. Zu diesem Zeitpunkt müssen also fast sicher Vorbereitungen laufen. Auch ist er sehr ruhig, wie auch die Pro-Ukr, welche den Hof belagern. Sind es alle Insider?

- Der Schacht, wo der Typ kniet, sieht aus, als wäre er provisorisch in eine feuerbeständige Schutzfolie gehüllt worden, vielleicht Alu. Will man allfällige Flammenzungen verbergen, die von der Druckwelle nach oben schiessen. Die warme Luft würde sehr schnell oben schiessen.

- Die hochauflösende Kamera von RT, welche nur die beiden Stockwerke filmt, sollen als Beweismaterial dienen, um es den Pro-Ukr anzulasten. Warum wird also nicht bis aufs Dach gefilmt? Es springen Leute von noch höher als gezeigt hinunter.

- Wurden die 70 Pro-Rus Leute von Speznas aus dem Gefängnis befreit, um nicht eingeweihte Zeugen verschwinden zu lassen und nicht als Propagandazwecke von der Gegenseite missbraucht werden zu können? Vielleicht daher jetzt die russische Behauptung der nicht verbrannten, sondern ermorderten weiteren Pro-Rus?

- Ein False Flag sagt doch auch, dass man dem Volk die falsche Flagge zeigt, so geschehen am Fenster neben dem Eingang.

Es stinkt jedenfalls gewaltig.

Zyndicate
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CH/Sperrung von 170 Mio CHF des ukrainischen Janukowitsch-Clans

06.05.2014 07:30



Bern (awp/sda) - In der Schweiz sind Vermögenswerte des Janukowitsch-Clans in der Höhe von mindestens 170 Mio CHF blockiert. Die Bundesanwaltschaft (BA) beschlagnahmte diese Mittel in Verfahren gegen das Umfeld des abgesetzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch.

Die Bundesanwaltschaft teilte der Nachrichtenagentur sda am Dienstag auf Anfrage mit, dass Gelder in dieser Höhe beschlagnahmt worden seien. Betroffen seien praktisch die gleichen Personen und die gleichen Mittel, gegen die auch der Bundesrat eine Sperrung verfügt habe.

Die Regierung hatte im März nach dem Sturz Janukowitschs dessen Konten sowie die seines Umfeldes - insgesamt rund 30 Personen - eingefroren. Nicht bekannt war bisher, wie viel Geld gesperrt wurde.

Zum Vergleich: Nach dem Sturz des ehemaligen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak sperrte die Schweiz 700 Mio CHF aus dessen Umfeld. Vom tunesischen Ben-Ali-Clan hatte die Schweiz einst 60 Mio blockiert.

MEHRERE EHEMALIGE MINISTER

Zu den Personen aus der Ukraine, gegen die sich die Massnahmen des Bundesrates richten, gehören Söhne Janukowitschs, aber auch ehemalige Minister der ukrainischen Regierung sowie deren Angehörige. In der schriftlichen Erklärung spricht die Bundesanwaltschaft von fünf derzeit laufenden Verfahren.

Sie habe nicht auf Anfrage der Interimsregierung in Kiew gehandelt. Gemäss früherer Angaben geht die Behörde einem Geldwäscherei-Verdacht nach.

Eigene Untersuchungen zum Janukowitsch-Clan führt auch der Staatsanwalt des Kantons Genf. Mit den Genfern Behörden sei man in engem Kontakt, etwa über Fragen der Zuständigkeit, teilte die Bundesanwaltschaft weiter mit.

AWP

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Bullish
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Weitere Kosaken aus Russland würden in der Ostukraine eintreffen, zeige ein Video, das in einem der Separatisten nahestehenden  Youtube Kanal veröffentlicht wurde: https://www.youtube.com/watch?v=xi20JwfkB1c
Dies, nachdem die Separatisten einen Grenzposten eingenommen hätten.

 

In Odessa würden tatsächlich internationale Ermittler die Brandstelle untersuchen, sagte Avakow auf seiner Facebook Page.

Bullish
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sime hat am 06.05.2014 - 06:27 folgendes geschrieben:

Schon vergessen? smiley

 

 

Auch grüssen die neuen Machthaber äusserst freundlich;

Sogar hinter-der-fichte hat dieses letzte Bild, entfernt, nachdem das Originalvideo aufgetaucht ist. Oppositionskundgebung in Kharkow, weit vor dem Maiden:

Das ist kein Hitlergruss, sondern üble Unterstellung. Jeden Tag kommt ähnliches Zeugs, das im Internet verbreitet wird.

Einer recherchiert über hinter-der-fichte: http://hinterderfichte.twoday.net/stories/jazenuk-hitlergruss-foto-als-l...

Die Abstimmungen in der Rada konnte man live sehen, für mich ist es nicht klar, ob diese Bilder von jener Abstimmung stammen. In der Rada wird immer wieder so abgestimmt, dazu gibt es viel Kritik.

 

Du kannst ja Recht haben, was Achmetov angeht. Vielleicht sieht er seine Felle davonschwimmen und würde von Putin bei der erstbesten Gelegenheit abgesägt, wie Putin das ja schon bei Bereskowski, Chodorkowski und anderen Oligarchen bewiesen hat und Achmetow nun seine ganze Arbeiterschaft einsetzt. Allerdings würde es nicht gerade in seine Karten spielen, wenn er den Konflikt zwischen Kiew und Moskau noch weiter anheizt. Achmetow kann es nicht genehm sein, wenn er im Sandwich sitzt.

 

Achmetow kannst Du nicht mit Chodorkowski vergleichen. Achmetow habe Dutzende,  Hunderte auf dem Gewissen. Er war der Mann fürs Grobe für Akat Bragin (Ali Grek). Dann gab es während eines Fussballspiels in Donezk eine Explosion in der VIP Loge und Bragin, dem der Klub gehörte, war buchstäblich weg. Nur ein Arm mit seiner goldenen Rolex sei gefunden worden. Achmetow hatte sich verspätet, deshalb entging er dem Attentat. Danach führte er die Geschäfte in Donezk und konsolidierte den Donbass. Es gab damals noch viele kleine Banditen, Businessmen, die 3-4 Fabriken kontrollierten. Ich kenne selber Leute, die solche "Businessmen" kannten. Die hatten alle ex-KGB's an der Seite und sie wussten, dass sie von Achmetow getötet werden sollten. Was dann auch mit allen geschah. Freunde und Bekannte von den Getöteten wissen das, denn die Getöteten gingen zu ihnen auf Distanz und erzählten das, genau weil sie die nicht gefährden wollten. Das war in den 90ern. Ich kenne einen Typen, der verschiedene Vize-Direktorenposten innehatte, aber nie selber Direktor werden wollte, weil er wusste, dass es die Direktoren immer erwischte - er war 2mal bei Attentaten dabei, einmal wurde er leicht erwischt. Jeder im Donbass, ausser er sei irgendwie debil oder noch zu jung, weiss, was da läuft, aber offiziell hat Achemtow nichts mit Kriminalität zu tun, verklagt alle Zeitungen, die sowas in diese Richtung schreiben.

Ein paar ältere Pressezusammenschnitte: http://www.rumafia.com/person.php?id=1963

Ukraine, das heisst Menschenhandel, Organhandel, Waffenhandel, etc. ... Ich zweifle nicht, dass Chodorkowski und Berezowksi ein paar sehr krumme Dinger gedreht haben. Aber so wie Achmetow, über den erzählt wird, dass er auch selber Hand angelegt habe? Achmetow war nicht wie Chodorkowski aus privilegierter Komsomol-Stellung an die Spitze gekommen, sondern von ganz unten auf der Strasse. Ganz andere Liga als auch Putin. Das sind alles Bürofurzer im Vergleich zu Achmetow. D.h. nicht, dass Achmetow direkt etwas mit Odessa zu tun hätte, aber man muss nicht gleich NATO Sniper suchen, um Indizien zu finden.

Kannst mal nach Achmetow Rolex suchen, da kommen viele Stories, aber alles von nicht MSM, sobald Achmetow eine Schuld vorgeworfen wird.

 

Was wissen wir, was am 02. Mai tatsächlich passierte? Wir wissen, dass die Amtssprache in Odessa russisch und die Bevölkerung mehrheitlich russlandorientiert ist.

Woher weisst Du das? Das neuste, das man weiss, sind Meinungsumfragen und die zeigen, dass über 70% in der Ukraine bleiben will, der Rest spaltet sich auch, in "weiss nicht", "egal", "Separation" und "zu Russland". Der Link ist oben inrgendwo. Bitte nicht immer wieder die selben Argumente bringen, die entkräftet sind, sondern dann wenn schon, Argumente bringen, die z.B. die Meinungsumfrage kritisieren.

 

Wir wissen ferner, dass Pro-Ru Leute über Wochen vor dem Gewerkschaftsgebäude ein Zeltlager betrieben, um für ihre Sache zu werben. Mit Barrikaden versuchten sie sich gegen Attacken zu schützen und Kontrolle über das Gelände zu haben. Hier könnte man an erster Stelle schon einmal die Frage stellen, ob die Polizei in Odessa nicht auch mehr Sympathien für Moskau hat, als für die Ukraine, denn Polizisten stammen meistens aus der Region und ticken in der Regel gleich wie die Mehrheit der Bevölkerung, sonst wären sie brutale Unterdrücker und nicht akzeptiert.

Die Polizei ist hochkorrupt, sagen sogar die Separatisten, die pro-Urk und die pro-RU.

 

Aber besser ist es wohl zu wissen, was am 02.Mai genau los war.

Am 02.Mai fand nämlich in Odessa das Ligaspiel Odessa gegen Metallist statt. So sehen Metallist Ultras aus:

 

Nett, wa?

Kannst Du nun Pro-Ukr Leute von Metallist-Fans in den Farben trennen? Kannst Du die auch von den Swoboda-Leuten unterscheiden?

Ja, die Klubfarben von Kharkov sind gelb-blau und das nicht seit dem Maidan. Mit diesem Bild willst Du wohl wieder einen Hitlergruss insinuieren, jeder sieht aber was das ist, die Fans reklamieren einen Fehlentscheid des Schiedsrichters. Bist wohl in deinem Leben noch nie an einem Fussballspiel gewesen.

 

 

 

Klar ist auf jeden Fall, dass die sogenannten Pro-Ukr von auswärts kamen, denn wenn die eine Mehrheit hätten, wäre ein wochenlanges Zeltlager der Pro-Ru wohl kaum denkbar und Odessa ist erwiesenermassen mehr russophil als europaphil.

Das Lager war meist praktisch leer. Kannst googlen.

 

Ok, die Pro-Ru sind nicht friedlich auf den Videos, die nicht mit dem Gewerkschaftshaus in Verbindung stehen.Viele davon waren ganz sicher Ultras, welche ans Spiel gegangen sind. Ich habe nun ein paar ukrainische Fanclubs mit ihren Ultras gegoogelt, der Hitlergruss kommt bei sehr vielen vor. Politisch würde sie sich also nur sehr bedingt unterscheiden, doch hier spielt offenbar ein ukrainischer Nationalismus gegen einen russischen.

Die Pro-RU führen bewaffnete Angriffe im Schutz der Polizei. Bevor sie zum Gewerkschaftshaus kamen, wurde vorher bereits ein Theater abgefackelt.

Zu den Fans: also all die Fussballfans aus den südöstlichen Regionen sind ziemlich geschlossen pro-Ukr. Wie kommt den das, wenn ihre Städte so massiv klar pro-RU seien? Alleine das ist unlogisch. Wer die Umfragen aber kennt, dem ist klar, wieso sie pro-Ukr sind, weil eine massive Mehrheit pro-Ukr ist.
 

Worin ich mit Dir übereinstimme, ist, dass die Polizei bei dieser Tragödie aktiv Einfluss nahm, jedoch nicht wie Du behauptest, zugunsten der Pro-Ru, sondern nach Videos auf Seiten der Pro-Ukr, doch der Reihe nach.

Was ist also passiert? Wir kennen das Video, wo die Pro-Ukr zu hunderten die Zeltlager stürmen und man sieht, wie einige wenige Pro-Ru ins Gewerkschaftsgebäude flüchten. Es waren also fast keine Pro-Ru da, wo waren sie bloss? Wurden sie von der Polizei festgehalten? Immerhin befreiten am nächsten Tag Separatisten (mit Speznas?) über 70 Gefangene Pro-Ru. Wenn etwas nicht aufgeht, dann die Tatsache, dass sich beim Sturm auf das Gewerkschaftsgebäude alle Pro-Ru dort aufgehalten haben können , denn weder war da schon Polizei vor dem Gebäude, noch würden sich Pro-Ru Leute hinter einem Polizeiriegel alle in ein Gebäude zurückziehen und die Polizei würde einfach an Ort und Stelle bleiben. Weiter würden die Pro-Ru den Pro-Ukr von hinten kommend in den Rücken fallen, wenn die Polizei die Pro-Ru beschützt hätte. Doch die Pro-Ru wähnten sich vermutlich in falscher Sicherheit mit der Polizei, vielleicht deshalb die vertrauensbildenden roten Armbinden der Polizei. Die Pro-Ru Ultras waren nicht zuletzt vieles Einheimische und vertrauten deshalb auf die Polizei, welche die Agressoren zurückhielten. Somit wurde aber das Gewerkschaftsgebäude zu einem nicht beschützten Angriffsziel für die Pro-Ukr Leute und die, die dort waren, wurden von einer Überzahl überrascht.

 

https://www.youtube.com/watch?v=0XKMUWQkpAw#t=67

 

Nachdem das Gebäude von den Pro-Ukr Leuten umstellt war, war sogar schon die Presse vor Ort. Man sieht die Pressecars auf der Hinterseite parkiert in einigen Videos und als der Eingang bereits in Brand war, geschah Folgendes:

Auf dem Dach zur Rückseite sieht man bei 1:50 einen Pro-Ukr, der offenbar auch noch am Handy telefoniert, wie er  seinen Genossen etwas zuschreit. Gleich darauf versetzt sich die Mehrheit hinter dem Hof in Bewegung und rennt Richtung rechte Eingangsseite. Ich nehme jetzt mal an, dass es sich um den ukrainischen Staatssender handelt.

Das Video kannte ich nicht, ist aber aussagereich, dazu später.

Wieso steht dort ein Pro-Ukr auf dem Dach? Das Gebäude und das Treppenhaus ist voll in der Hand der pro-RU, die sind ja nachher gestorben. Vom Dach wurden von allen Seiten die pro-Ukr beschossen, man sieht sogar bei diesem Typ einen Molotow. Auf anderen Videos ist auch zu sehen, dass einzelne Leute auf dem Dach, auf der Vorderseite, rote Armbinden tragen.

Man sieht aber auch, dass die Leute im Treppenhaus die Fenster zerschlagen, längst bevor ein Feuer zu sehen ist. Was wollen sie dort? Wollen sie die por-Ukr im Hof beschiessen/-werfen oder wollen sie dort rausspringen, weil auf der Seite - und darüber habe ich nur gelesen, noch nie ein Videobeweis gesehen bei ca 2:20 - pro-Ukr über einen Seiteneingang ins Gebäude eindringen - ist ja klar, dass ihnen dann im Minimum massiver Prügel droht. Kurz darauf siehst du 2-3 Mal Licht an einigen Stellen, danach drängen pro-Ukr wegen Rauch, den man sieht, wieder raus.

Ziemlich klar, was da läuft. Pro-Ukr wollen ins Gebäude, um die pro-RU tot oder zumindest halb-tot zu schlagen. Das ist jenen im Gebäude klar, was dann passiert, darüber kann man nur spekulieren. Wahrscheinlich wurden im Gebäude Molotows geworfen, deshalb das Licht und der Rauch. Egal welche Seite geworfen hätte, Ziel war sicher nicht, sich selber abzufackeln.

Zu den Gefangenen: ja, leider sind jetzt die Zeugen weg, jene Zeugen, die hätten erzählen können, wieso die Polizei mit ihnen zusammen arbeitete.

 

Bei 2:22 stürmen die Pro-Ukr Leute als den von vorne gesehen linken Flügel des Gebäudes und man sieht einer mit Gasmaske, ein anderer, der vermutlich Gasgranaten in das gegenüberliegende Fenster wirft, es raucht stark.

Es gibt schon vorher (vor der Gasmaske - 2:33) Rauch etwas weiter oben und sieht aus, wie von einem Brand (2:38), sehr dunkel.

Dann kommt die Szene mit der Polizei, jener, der spricht, ist eher nicht pro-RU, denn auch nicht russischsprecher hören, dass er deutlich von "Coloradi" spricht, so bezeichnen Leute in der Ukraine die St. George Ribbon Träger (Colorado Käfer), keine pro-RU würde so sprechen.

Ab 3:21 Licht in den Fenstern, noch immer Rauch. Sind das Granaten? Beide Seiten haben solche, bei pro-RU wurden einige gefunden, aber bei pro-Ukr wird es wahrscheinlich auch solche geben. Oder sind es Molotows, beide Seiten haben solche. Es könnte auch Deckenlicht sein, denn das Licht erscheint 2mal an derselben Stelle. Die Scheibe scheint dort noch intakt. Molotows sind am unwahrscheinlichsten, eher sind es Granatblitze.

Bei 3:34 sieht man, wie Zeugs runtergeworfen wird, der Typ schützt sich mit dem Schild.

 

Die kommen dann wieder hinaus und schauen zum Fenster, ob sich was tut. Vermutlich haben sie in diesem Augenblick die Pro-Ru Leute werden zum Treppenhaus zurückgedrängt, wegen dem Gas.

Bei 4:38 sieht man links vom Eingang ein Pro-Ukr die Fahne rausstrecken und der Kameramann sagt was von Gas, was ich aber nicht verstehe. Der Pro-Ukr geht dann noch weiter Richtung Eingang.

Genau. Gas, Rauch, so etwas treibt sie raus.

 

https://www.youtube.com/watch?v=FQYIhwFtsUE
Hier sieht man, was im Hinterteil geschah im Moment der Feuerhölle. Bei 0:14 hört man einen dumpfen Knall, wie etwas das auf duktiles Metall fällt. Gleich danach entzündet sich im ersten Stock ein Feuerball im linken Fenster, der sich dann aufs mittlere ausdehnt und dort am stärksten wird. Das Video ist von RT und man sieht nur zwei Stockwerke, der Rest ist abgeschnitten. Was auffällt, das mittlere Fenster im 2.Stockwerk rauchnet am Stärksten. Einmal sieht man den 3.Stock, wo der Rauch noch stärker ist, weil ab dem 4.Stock die Fensterscheiben nicht eingeschlagen sind und der Rauch nicht fliehen kann. Das sieht man im ersten Video.

Ja, was klar ist, ist, dass die offenen Fenster das Treppenhaus in einen Kamin verwandeln, da kommt man nicht mehr raus. Man sieht auch, dass dort etwas wie Benzin oder Gas brennt, deshalb meine Vermutung, dass dort eine Molotow Abfüllanlage brennt, denn oben auf dem Dach sind auf der Vorderseite viele Molotows zu sehen und hinten auf dem Dach, ist auch ein Molotow zu sehen. Die müssen logischerweise die Treppe hoch. Der Rauch war aber schon so extrem, dass Leute von oben sprangen, als die Feuerhölle erst bekann. Einer der ersten, der sprang, wurde unten stark verprügelt, erst danach merken die unten im Hof was los war, nämlich als Leute kamen, um die Gesprungen zu den Ambulanzen zu tragen.

Btw, nicht vergessen, dass in der Ukraine meist mit Gas geheizt, etc wird, bei mir in der Wohnung ist zum Beispiel neben der Badewanne ein Warmwasser-Boiler, der eine offene Flamme hat, genauso wie bei Gasherden. Ich finde das etwas scary. Man hörte aber noch nichts davon, dass der Brand etwas mit Gas zu tun gehabt hätte.

 

 

http://www.liveleak.com/view?i=5df_1399064907

Ich habe hier ein entsetzliches Video gefunden aus dem Inneren des Gebäudes. Überall tote Körper. Ich wollte nur wissen, ob es einen Lift gab im Gebäude und ich denke, dass man das bei 1:08 eindeutig sieht. Man sieht eine doppelflüglige Metalltüre. An den Ränder und in der Mitte sind schwarze Russspuren zu sehen. Eventuell sind die Türen sogar konvex von innen verbogen, was auf eine Explosion im Schacht zurückführen würde, womit wir wieder beim ersten Video wären, wo man den Pro-Ukr auf dem Dach sieht. Meiner Meinung nach ist das  der Massenmörder, welcher Brennkörper durch den Schacht hinunterwarf, welche auf dem Liftdach landeten und explodierten. Wenn der Lift bis ins Parterre fährt, würde die Explosion etwas unterhalb dem Gehniveau des ersten Stocks geschehen, was zu einer zeitlichen Verzögerung kommen würde, bis man das Feuer im linken Fenster im ersten Stock sieht, dass sich durch die Ritzen schlägt und auf anderes Entzündbares übergreift. Lift und Schacht könnten durchaus übereinstimmen von den Raumkoordinaten her. Falls es kein Lift gibt, dann wäre ein Entlüftungsschacht denkbar.

Interessante Variante. Auf dem Dach waren aber meist pro-RU, wie einige rote Armbinden zeigen. Wobei die Bezeichnung pro-RU hier sowieso nicht sehr passend ist. Nicht eine Sekunde lang fand so etwas wie eine Kundgebung statt. Auch keine einzige russische Fahne, nur St. George Ribbons und die meisten mit roter Armbinde.

 

https://www.youtube.com/watch?v=uAEcceedzCU

Jedenfalls sieht man bei 2:22 genau diesen Typen davonschleichen, wo die Hauptexplosion stattgefunden hat, man siehen den Rauch von der Seite aufsteigend und man sieht meiner Meinung nach den Rauch durch den Schacht austreten, der vom Wind nach vom Blickwinkel her Süden verweht. Der Schacht würde sich genau dort befinden, wo dieser Typ vorher zuerst dahinter kniete und dann aufstand und runterrief.

Rauch kann auch von den Hof-Fenstern kommen, war ja extrem dort. Dennoch ist die Überlegung interessant, denn allgemein und im ersten Moment sieht man Molotows an die Fassade fliegen und denkt, das sei der Grund für den Brand. Man sieht es aber nie klar. Dann gibt es noch die Möglichkeiten von hinten, drinnen .... oder oben, richtig. Ich habe den Aspekt "oben" nie berücksichtig ... kann also die Videos nochmals anschauen, ich war immer auf das Frontportal fixiert, um zu sehen, ob da was reinfliegt.

 

Man kann klar sagen, dass dieser Typ ein Pro-Ukr ist und ich vermute, dass er die Tat begangen hat.

Wie kannst du das "klar" sagen? Auf dem Dach waren die Typen mit roten Armbinden und auf anderen Videos sieht man, dass vom Dach Molotows Richtung pro-Ukr fliegen, ebenso wie Steine und Armaturen ... von unten schossen die pro-Ukr auf diese Typen. Auf der anderen Seite waren pro-Ukr daran, in Gebäude einzudringen und viele waren recht weit oben.

 

Für mich also ein gezielter Massenmord mit System, wenn man die Umstände in Betracht zieht, dass die Polizei die Meute einfach durch den Seiteneingang lässt ohne nur auch präsent zu sein, dafür an unbedeutenden Stellen die Lage bespricht, als möchten sie sich aus der Situation stehlen. Kiew hat diese Aktion natürlich nicht genützt, also vermute ich eher Moskau mit russlandtreuen Polizisten dahinter, welche eine False Flag verübten, die jedoch von unseren Medien geschickt hinuntergespült wird, um nicht Kiew in Verlegenheit zu bringen. Ansonsten wäre es natürlich ein Pro-Ukr Massenmord. Beides wäre unentschuldbar und die Tat ist einfach entsetzlich. Dass RT vor Ort war und dann auch hinter dem Hof filmte, jedoch nicht mal bis in den dritten Stock, wo noch Leute sprangen, macht mich stutzig. Genützt hätte diese Tat im Moment nur Putin, denn ein Bürgerkrieg würde sein Eingreifen rechtfertigen, um weiteres Blutvergiessen zu vermeiden und natürlich der Propaganda. Ich glaube nicht, dass dies eine Einzeltat war, dafür umso mehr gezielter Massenmord.

Denke, weder Moskau noch Kiew hat damit etwas direkt zu tun. Aber wie gesagt, die pro-Ukr haben die Leute aus dem Gebäude geprügelt und der Polizei übergeben. Am nächsten Tag stürmten die pro-RU die Polizei und diese hat die Verhafteten laufen lassen. Als Zeugen interessieren mich weniger die alten Frauen, die man in Seitenflügelen aus dem Gebäude hat steigen sehen, sondern die Typen, mit den roten Armbinden, die man auf dem Dach sah. Man sah anhand der Kleidung auch ein paar Tote, die zuvor draussen mit der Polizei zu sehen waren, also waren definitiv einige der Schläger in dem Gebäude.

Ob wirklich pro-Ukr auf dem Dach waren, ist schwer zu sagen, einige Videos deuten darauf hin, dass Seitenflügel von pro-Ukr erstürmt waren, denn man sieht einige Flaggen schwenken. Dafür spricht auch, dass es heisst, die Seitenzugänge zum Treppenhaus seien zum Teil verbarrikadiert gewesen, auch das deutet darauf hin, dass sich die pro-RU im Treppenhaus verbarrikadiert haben.

Deine Lifttheorie ist dann interessant, wenn von diesen pro-Ukr genügend aufs Dach gelangten, die pro-RU, die man mit Molotows sah, vertrieben und dann Molotows in den Liftschacht oder ins Treppenhaus warfen. Aber meiner Meinung nach muss sich etwas sehr weit untent bewunden haben, das hoch entzündlich war. Etwa 20 Sekunden lang war dort soetwas wie ein Feuerwalze zu sehen.

 

 

Falls es Putin war, wovon ich nun eigentlich ausgehe, sprechen diese Argumente dafür:

 

- Putin beschuldigt sogleich Kiew der abscheulichen Tat

- Jazenjuk entlässt gleich das ganze Polizeikorps, sagt natürlich nur, dass sie unfähig wären

- Obama droht nur mit weiteren Sanktionen gegen Russland, vermutlich spürt er langsam, dass man mit Moskau anders verfahren muss, will aber nicht gleich Öl ins Feuer giessen, wenn er weiss, dass es Russland war

Denke nicht, dass Putin so was macht. Putin gibt Rückendenkung mit den 40k an der Grenze, das erzeugt vor allem Stress für die Anti-Terror Operation im Osten. Es gab in Odessa eigentlich keine jener Jounalisten, die immer bestens orientiert sind. Das Zeugs wurde zwar alles im Live-Stream gezeigt, aber soviel ich weiss, waren regionale Medien vor Ort.

 

- Hooligans sind einfach zu unterwandern und zudem funktionieren sie nach dem Herdenprinzip. Die Masse folgt dem Anführer

Es gibt genügend Titushki, die Demonstranten provozieren. Das läuft über Jahre so, da muss man nicht viel neu erfinden. z.B. der Donezk-Clan habe über 50'000 Kriminelle zur Verfügung. Das läuft ähnlich, wie in den USA, dort gibt es auch Banden, mit 50'000 Mitgliedern.

 

- Viele Pro-Ukr waren wohl sichtlich schockiert und halfen den Leuten aus ihrer Not

- Der Pro-Ukr auf dem Dach schickt mit seinem Ruf die Leute weg von der Hinterseite, indem er ihnen vielleicht sagt, der Seiteneingang sei nun offen. Er erhält offenkundig Anweisungen.

- Wenn er tatsächlich Pro-Ukr war, warum versteckt er sich hinter dem Schacht? Er merkt auch, dass er gefilmt wird.

- Die tödliche Feuerwolke erfolgt nach vorhergegangenen Explosionen. Erst wenn die Rauchsäule dicht genug war, konnte er den finalen Todescocktail hinunterwerfen, um sicher zu sein, nicht gesehen und gefilmt zu werden.

Falls es so wäre, was, wenn er auf dem Dach eine Molotow Abfüllanlage gefunden und einen Benzinkarnister runtergeworfen hätte?

 

- Im ersten Video hört man bei 1:08 einen dumpfen Knall und danach tritt ein Mann ans Fenster, der auch so einen orangen Bauhelm trägt und schaut in Richtung Lift (falls es ihn gibt!). Es könnten zu diesem Zeitpunkt alles Insider sein und es laufen Vorbereitungen. Vielleicht werden die Türen leicht geöffnet. Offenbar ist er mehr daran interessiert, was drinnen passiert als draussen und als er sich umdreht und merkt, dass man ihn sieht, zieht er sich sehr schnell zurück.

Orange Helme sind aufgefallen. Es soll eine pro-RU Gruppe gegeben haben, die alle orange Helme trug. Der Berichtschreiber fragte sich noch, wieso dies wohl sei. Diese orangen Helme müssen auch eine Bedeutung haben, ebenso, dass es in der pro-RU einige Tarnanzug-Typen gab.

 

- Im ersten Stock passiert sehr merkwürdiges. Ein in Tarnuniform gekleideter Pro-Ru mit Fahne steht vor einer Art Trennwand. Im rechten Fenster sieht man auch nicht hinein. Es ist der Ort, wo später der grosse Feuerball entsteht. Zu diesem Zeitpunkt müssen also fast sicher Vorbereitungen laufen. Auch ist er sehr ruhig, wie auch die Pro-Ukr, welche den Hof belagern. Sind es alle Insider?

Hier sieht der Hof noch verdammt leer aus, obwohl alles gleich los geht: https://www.youtube.com/watch?v=IVXm9nnY-AQ#t=890 von oben rufen sie "Faschisten" und unten lachen sie darüber und machen Scherze. Auffallend sind die Typen, die sich bei der Polizei aufhalten. Scheinen keine Aktivisten zu sein. Die Geräusche im Hintergrund sind interessant: Schüsse, Scheiben die eingeschlagen werden, dumpfe Explosion bereits vor dem Hauptfeuer.

 

- Der Schacht, wo der Typ kniet, sieht aus, als wäre er provisorisch in eine feuerbeständige Schutzfolie gehüllt worden, vielleicht Alu. Will man allfällige Flammenzungen verbergen, die von der Druckwelle nach oben schiessen. Die warme Luft würde sehr schnell oben schiessen.

Damit wäre das aber sehr gut durchdacht.

- Die hochauflösende Kamera von RT, welche nur die beiden Stockwerke filmt, sollen als Beweismaterial dienen, um es den Pro-Ukr anzulasten. Warum wird also nicht bis aufs Dach gefilmt? Es springen Leute von noch höher als gezeigt hinunter.

Ich denke, der Kameramann hat noch gar nicht gemerkt, dass Leute runterspringen - er war voll aufs Feuer fixiert.

- Wurden die 70 Pro-Rus Leute von Speznas aus dem Gefängnis befreit, um nicht eingeweihte Zeugen verschwinden zu lassen und nicht als Propagandazwecke von der Gegenseite missbraucht werden zu können? Vielleicht daher jetzt die russische Behauptung der nicht verbrannten, sondern ermorderten weiteren Pro-Rus?

Es waren keine Speznas nötig. Polizei war ja offensichtlich hochgradig involviert, da reichten auch ein paar alte Omas. Die ermordeten gibt es vielleicht schon, die Ermittler, nach Awakow seien auch internationale dabei, werden nicht laufende Emittlungen preisgeben - in den nächsten Tage ist was geplant. Und vergiss nicht, auch dem Interimspräsident wird eine Mafiakonnektion zu Mogilevich vergeworfen, Turchinow war mal selber SBU-Chef und habe Akten zu Mogilevich zerstört. Auch Timoschenko soll Turchinow zur Vernichtung von Akten gedrängt haben, sobald sie Premierministerin geworden sei.

Es geht da weniger um NATO und Nazis als um Mafia.

- Ein False Flag sagt doch auch, dass man dem Volk die falsche Flagge zeigt, so geschehen am Fenster neben dem Eingang.

Es stinkt jedenfalls gewaltig.

Ja und West-Journalisten werden da garantiert nicht viel rausfinden können.

 

 

Bullish
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Der Fettsack mit dem Gewehr, schwarzer Weste und gestreiftem Unterhemd sitzt just in dem Krankenwagen, in den der neu ernannte Polizeischef - verletzt - einsteigt:

http://www.youtube.com/watch?v=_dRH5btEIRc

Streifen sind extrem schwierig zu sehen, bei 0:11 sieht man sie aber, wenn man das Video stoppt. Der Polizist ist schwer zu erkennen, viele sagen aber, er sei es. Auch viele mit roten Armbinden spazieren dort rum.

Krankenwagen als Kommandozentrale?

Aber überall völlig offen, nichts verdeckt. Die offensichtlichste False Flag, die es gibt. Nur, zum Vorteil welcher Seite? Einer dritten Seite?

 

Gewerkschaftshaus von Innen? https://www.youtube.com/watch?v=v8nrN_8k9Ug#t=10 (0:10 vorher pro-Ukr Molotow-Mädchen in der Innenstadt - soll wohl was implizieren)

Innen?: https://www.youtube.com/watch?v=5Z8WzYegg5o (bei 0:57 konnte man aber einfach raus? Was passiert überhaupt? Ich denke, die wollen pro-RU rausholen/verprügeln - Feuer beachten diese pro-Ukr nicht)

pro-Ukr gehen rein? man sieht sogar durchs Gebäude durch (0:52): https://www.youtube.com/watch?v=lkqfL8gf1Qg

Gehen pro-Ukr sogar in eine Falle rein, das Gebäude wird ja bald brennen? Oder haben sie den Laden im Innern angezündet? Ein einzelner Molotow, wie jener auf der Treppe, scheint nicht viel zu bewirken, da muss schon etwas krasses passiert sein, dass eine solche Hölle ausbrach, das wir immer klarer.

Man sieht auch verdammt viel Kameras im Innern, wo ist wohl der Rest des Materials zu finden? Beschlagnahmt?

Die Treppe scheint aber zu schmal zu sein, für das Hauptportal?

 

 

Polizei sage nun auch, Feuer im Innern ausgebrochen - Quelle ist ein Tweet, aber von Journo, warten wir also ab.

 

 

pro-Ukr in der Feuerhölle? Feuer sei ausgebrochen, um ein Cover-Up eines Massakers zu begehen, aber wieso springen dann massenweise Leute aus den Treppenhausfenstern?

 

Weiss nicht, ob Poroschenko das wirklich gesagt hat - Gas? Rauch reicht eigentlich, um zu sterben:

Jeremias
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Hier noch die Russische Sicht der Dinge

 

Kiev Committing Genocide of Russian, Ukrainian People – Russian Official

BELGRADE, May 6 (RIA Novosti) – The latest episodes of violence in Ukraine constitute a genocide against the Russian and Ukrainian people, Russian State Duma Speaker Sergei Naryshkin said during a Balkan forum Tuesday.

“We are dealing with the real genocide of both Russian and Ukrainian people,” said Naryshkin, commenting on the tragic events in Odessa on May 2, when 46 federalization activists were killed in clashes.

He added that Russia was shocked by the massacre in Odessa and mourns the victims together with their families.

“In the 21st century such things happen not only due to the fault of a bunch of political adventurists – they are not worth much on their own, they will get what they deserve from their people. The main problem is that the horrific truth is being kept from the whole world,” Naryshkin said.

According to the speaker, Kiev’s authorities initially based their policy on civil confrontation. They have now demonstrated their unwillingness to find and punish those responsible for the numerous crimes that have been committed in Ukraine in recent months, he added.

Pro-federalization rallies have swept southeastern regions of Ukraine since March. Kiev’s current authorities launched a special operation to crack down on protesters in mid-April. Dozens of activists have died in subsequent clashes. The highest death toll was recorded in Odessa, where 46 people died and 214 were injured during a fire in the House of Trade Unions on May 2.

The Russian Foreign Ministry called the events a result of the “criminal irresponsibility of the Kiev leadership indulging insolent nationalist radicals, including Right Sector, who are staging a campaign of physical terror against supporters of federalization and real constitutional changes in Ukrainian society

 

Dieser Link ist nichts für schwache Gemüter!

Bullish
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SBU veröffentlicht wieder Telefonmitschnitt ... zwischen Donezker und Russen. Donezk könne das Referendum nicht bis zum 11. Mai vorbereiten - Russe sagt, einfach faken. Ist nicht anonym veröffentlicht, sondern von SBU.

http://www.youtube.com/watch?v=J18RziLIl30 (en)

http://www.youtube.com/watch?v=_BMrDgpOfBk (de)

 

Bullish
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Bullish hat am 07.05.2014 - 15:53 folgendes geschrieben:

SBU veröffentlicht wieder Telefonmitschnitt ... zwischen Donezker und Russen. Donezk könne das Referendum nicht bis zum 11. Mai vorbereiten - Russe sagt, einfach faken. Ist nicht anonym veröffentlicht, sondern von SBU.

http://www.youtube.com/watch?v=J18RziLIl30 (en)

http://www.youtube.com/watch?v=_BMrDgpOfBk (de)

 

Wer sich beeilt, sieht, dass SBU die Videos vor 7 Stunden raufgeladen hat: http://www.youtube.com/channel/UCRxyjhmvBewJIRb2yku5EuQ

(Screenshot: http://pasteboard.co/2GMS06bn.png )

Ist es fake, dann hätte SBU Putins Entscheid schon zum voraus gekannt:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Burkhalters-Handshake-Putins-...

Zuvor hatte Russlands Staatschef die Separatisten in der ostukrainischen Region Donezk aufgefordert, ihr für den 11. Mai geplantes Referendum über eine Abspaltung zu verschieben. «Wir rufen die Repräsentanten im Südosten der Ukraine dazu auf, das Referendum zu verschieben, um die notwendigen Bedingungen für einen Dialog zu schaffen», sagte Putin in Moskau. Er äusserte sich nach einem Gespräch mit dem OSZE-Vorsitzenden und Bundespräsidenten Didier Burkhalter.

 

So oder so muss SBU also in der Lage sein, an sensible russische Kommunikation heranzukommen.

 

weico
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Ukraine: Der lachende Dritte wird China sein

 

Aufgrund der Krise in der Ukraine darf China auf billigeres Erdgas aus Russland hoffen. Ein praktisch unterschriftsreifer Vertrag könnte dem Westen geopolitisch schaden.

 

Wenn Xi Jinping den Mund verzieht, sieht er manchmal aus wie ein schelmisch grinsender Tiger. Seit sich die Krise in der Ukraine zuspitzt, hat der chinesische Präsident einigen Grund zur Freude. Sein Land wird nämlich von der Entfremdung zwischen Wladimir Putin und dem Westen profitieren und künftig russisches Gas zum Discountpreis erhalten.

 

Ob der Mega-Deal zustande kommt, wird sich in zwei Wochen weisen. Am 20. Mai wird Russlands Präsident nach Schanghai reisen und dort, so glauben viele Beobachter, einen entsprechenden Vertrag unterzeichnen. Dieser könnte die Welt verändern wie wenige Abkommen vor ihm.

Ein Viertel des Bedarfs gedeckt

Die Rede ist von einem Gasvertrag zwischen zwei staatlichen Giganten, dem russischen Erdgas-Monopolkonzern Gazprom und der China National Petroleum Corporation (CNPC). Er sieht die Lieferung von jährlich 38 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Ostsibirien über eine erst noch zu bauende Pipeline nach China vor. Das russische Gas soll voraussichtlich ab 2018 fliessen und würde ein Viertel des chinesischen Bedarfs decken.

Ein Liefervertrag zwischen Russland und China wurde erstmals 1997 ins Auge gefasst, kam aber nie zustande. Der Grund lag in unterschiedlichen Preisvorstellungen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll Gazprom heute bereit sein, das Gas zum Preis von 10 bis 11 US-Dollar pro Million Britische Wärmeeinheiten (BTU) zu liefern. Das ist wesentlich billiger als frühere Angebote. Laut einer anonymen Gazprom-Quelle ist der Deal praktisch im Kasten: «Die Wahrscheinlichkeit, dass er unterzeichnet wird, beträgt 98 Prozent.»

Europäische Kundschaft wird unsicher

Der Grund für die plötzliche Flexibilität von Gazprom liegt in der Ukraine-Krise. Zwar ist Europa in einem hohen Mass von russischem Gas abhängig. Umgekehrt braucht Russland mindestens so dringend die europäische Kundschaft – und die zögert zunehmend. Bisher haben die USA und die EU-Staaten den russischen Energiesektor zwar noch nicht mit Sanktionen belegt. Doch die Gazprom-Führung kann die Zeichen der Zeit lesen und geht davon aus, dass Europa mittel- und längerfristig seine Abhängigkeit von russischer Energie abschütteln will. Die drohende Absatzlücke soll China füllen.

Die Aussicht auf den Grossdeal ist womöglich ein Grund dafür, dass China bisher kaum gegen die Einverleibung der Krim-Halbinsel in Russland protestiert hat. Peking verurteilt es sonst immer, wenn Staaten sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einmischen. Aber beim Krim-Votum im UNO-Sicherheitsrat enthielt sich China der Stimme.

Eine neue Weltordnung als späte Folge

Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Gasliefervertrags – positiv für Russland wie für China – sind nur das eine. Der Deal hätte auch politische Folgen, angefangen in der Ukraine, sagt Energieexperte Keun-Wook Paik laut der Zeitschrift «Foreign Policy»: «Die Strategie der USA und der EU, Russland mit Sanktionen zu isolieren, würde sehr unwirksam werden.»

Das Abkommen könnte zugleich den Grundstein für ein neues eurasisches Bündnis legen. Sollte sich Putins Russland erfolgreich nach Osten wenden, würde eine gefährliche zweipolige Weltordnung entstehen; die USA und Westeuropa stünden auf der einen und Russland sowie China auf der anderen Seite. Dann hätte sich die kompromisslose US-Politik gerächt, glaubt der russische Politologe Artjom Lukin in einem Beitrag für das Foreign Policy Research Institute: «Dafür, dass sich die USA wegen der östlichen Ukraine mit Russland anlegen, könnten sie in 10 oder 15 Jahren die Quittung erhalten und Ostasien verlieren.»

 

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Ukraine--Der-lachende-Dritte-wird...

 

weico
 

MarcusFabian
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weico hat am 07.05.2014 - 18:29 folgendes geschrieben:

Zwar ist Europa in einem hohen Mass von russischem Gas abhängig. Umgekehrt braucht Russland mindestens so dringend die europäische Kundschaft – und die zögert zunehmend.

 


Mal eine allgemeine Frage zum russischen Gas:

Sehr naiv betrachtet könnte ich aus meiner persönlichen Sicht argumentieren: "Ich habe einen Elektroherd und eine Ölheizung, also interessiert mich der Gas-Preis überhaupt nicht, weil ich nirgends Gas verbrauche."

Andererseits ist evtl.(?) die Schweizer Industrie, die Produkte für mich herstellt, von Gas abhängig. Sprich: Steigen die Gaspreise, steigen entsprechend die Preise dieser Produkte.

Gibt es hierzu Meinungen, evtl. Links und Statistiken, die belegen ob und in wie weit die Schweizer Industrie von (russischen) Gas-Lieferungen abhängt?

 

MarcusFabian
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Bullish hat am 05.05.2014 - 23:37 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 05.05.2014 - 20:16 folgendes geschrieben:

Bullish hat am 05.05.2014 - 19:59 folgendes geschrieben:

Das die Krim von Russland annektiert worden ist, kann ich nicht ändern, sorry, das war nun einmal Russland.

Mit der Wortwahl fängt's schon mal an. Das habe ich auch schon zweimal erwähnt, allerdings bisher nie als konkreten Kritikpunkt an Deine Adresse formuliert:

Die Krim wurde nicht von Russland annektiert.

Den Scheiss hört man nur im deutschen TV, von Krone-Schmalz natürlich. Im Donbass wurden etliche Separatisten (ja, auch das russische TV nennt sie so) interviewed, die behaupten, auch auf der Krim aktiv gewesen zu sein und auch diese sprechen von Annektion. .

Ganz ehrlich: Ich kann damit gut leben, dass Du pro-Ukr und contra-Ru bist. Du leistest hier im Forum eine ausserordentlich wichtige und interessante Recherche-Arbeit. Das muss man würdigen und dafür gilt Dir meine Anerkennung.

Nichts wäre doofer für diesen Thread als wenn Du wegen zu vieler pro-RU Postings frustriert den Thread verlassen würdest. Entsprechend werde ich mich etwas zurückhalten. Nichts destro trotz gilt es natürlich immer, beide Seiten zu beleuchten. Ich hoffe deshalb, dass Du mit Gegendarstellungen aus Sicht "der Anderen" auch leben kannst.

Wie gesagt, die Welt ist nicht schwarz und nicht weiss. Und die Ukraine dürfte in mehr als nur im übertragenen Sinn "grau" sein.

 

Bullish
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MarcusFabian hat am 07.05.2014 - 20:08 folgendes geschrieben:

weico hat am 07.05.2014 - 18:29 folgendes geschrieben:

Zwar ist Europa in einem hohen Mass von russischem Gas abhängig. Umgekehrt braucht Russland mindestens so dringend die europäische Kundschaft – und die zögert zunehmend.

 


Sehr naiv betrachtet könnte ich aus meiner persönlichen Sicht argumentieren: "Ich habe einen Elektroherd und eine Ölheizung, also interessiert mich der Gas-Preis überhaupt nicht, weil ich nirgends Gas verbrauche."

Andererseits ist evtl.(?) die Schweizer Industrie, die Produkte für mich herstellt, von Gas abhängig. Sprich: Steigen die Gaspreise, steigen entsprechend die Preise dieser Produkte.

Gibt es hierzu Meinungen, evtl. Links und Statistiken, die belegen ob und in wie weit die Schweizer Industrie von (russischen) Gas-Lieferungen abhängt?

 

 

Strom, Du hast einen Elektroherd, aber in der CH ist das momentan eher nicht so ein Problem. Aber für die Zukunft:

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/die-lange-liste-drohender-gaskraftwerk...
 

Der AKW-Ausstieg erfordert eine völlig neue Art von Energiepolitik und auch eine Verhaltensänderung. Andernfalls drohen ein Dutzend Gaskraftwerke.

 

DE ist abhängiger:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_geplanter_und_im_Bau_befindlicher_Gas...

Kohle/Gas/Öl: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Kraftwerke#Fossil-thermisch...

Die haben aber enorme Kapazitäten an Kraftwerken, die sie abschalteten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Deutschland#Kern...

 

 

 

 

 

weico
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MarcusFabian hat am 07.05.2014 - 20:08 folgendes geschrieben:


Gibt es hierzu Meinungen, evtl. Links und Statistiken, die belegen ob und in wie weit die Schweizer Industrie von (russischen) Gas-Lieferungen abhängt?

 

Gute Infos darüber gibt's auf der Erdgas-Seite .

z.B.

http://www.erdgas.ch/versorgung/herkunft-des-erdgases/

http://www.erdgas.ch/versorgung/beschaffungsstrategie/

usw.

 

weico

 

 

 

sime
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MarcusFabian hat am 07.05.2014 - 20:08 folgendes geschrieben:

weico hat am 07.05.2014 - 18:29 folgendes geschrieben:

Zwar ist Europa in einem hohen Mass von russischem Gas abhängig. Umgekehrt braucht Russland mindestens so dringend die europäische Kundschaft – und die zögert zunehmend.

 


Mal eine allgemeine Frage zum russischen Gas:

Sehr naiv betrachtet könnte ich aus meiner persönlichen Sicht argumentieren: "Ich habe einen Elektroherd und eine Ölheizung, also interessiert mich der Gas-Preis überhaupt nicht, weil ich nirgends Gas verbrauche."

Andererseits ist evtl.(?) die Schweizer Industrie, die Produkte für mich herstellt, von Gas abhängig. Sprich: Steigen die Gaspreise, steigen entsprechend die Preise dieser Produkte.

Gibt es hierzu Meinungen, evtl. Links und Statistiken, die belegen ob und in wie weit die Schweizer Industrie von (russischen) Gas-Lieferungen abhängt?

 

Der Energiebedarf der Schweiz von Gas beträgt ca. 12%, den der EU ca. 30% des Gesamtenergieportfolios. Die Schweiz bezieht davon nur ca. 35% von Russland, der Rest von EU-Länder und Norwegen.

Anders sieht es z.B. in Deutschland aus. Wegen der Agenda 20+ und der Energiewende ist Deutschland von den russischen Gaslieferungen noch stärker abhängig, da mittels Kombikraftwerke Strom produziert wird. Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass 70% der Gaslieferungen in Deutschland für die Stromproduktion genutzt wird. Für Deutschland und insbesondere die CDU/CSU würde ein Lieferstopp von Gas aus Russland die Energiewende stoppen bzw. den Wahlsieg der Regierungsparteien bei zukünftigen Wahlen wohl verhindern, da ihre Politik für höhere Preise und Versorgungsprobleme gesorgt hätte.

 

Hier ein Tagesschaulink aus dem März, siehe Beitrag "Ukraine im Gastransit immer unwichtiger".

http://www.srf.ch/sendungen/tagesschau/putin-rechtfertigt-sich-schweizer...

Bullish
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MarcusFabian hat am 07.05.2014 - 21:10 folgendes geschrieben:

Ganz ehrlich: Ich kann damit gut leben, dass Du pro-Ukr und contra-Ru bist.


Das ist kein Fussballspiel. Ich bin weder pro-Ukr, noch contra-Ru, ich habe auch mehrfach erwähnt, wieso diese Bezeichnungen falsch sind. Hauptsächlich geht es um Mafiainteressen, dann um russische Innenpolitik, Extremisten aus mehreren Lagern und auch um geopolitisches Geplänkel - oft anzutreffen sind Titushki, Alkoholiker und sonst irgendwie seltsame Gestalten.

Wo ich aber extrem contra bin, sind die russischen Staatsmedien, deren Material dann auf all den MSM-kritischen Blogs auftauchen, speziell RT.

 

 

In Lugansk,"Volksregierung" - da bin ich auch contra, macht mich das nun contra-Ru?

 

Odessa:

Der Polizei-Chef sei geflohen und wird gesucht:

http://en.interfax.com.ua/news/general/203957.html

"Mr. Fuchedzhi at 05:00 in the morning crossed the Ukrainian border and fled from investigation, he's been put on the wanted list," Avakov told reporters at the airport of Kharkiv on Wednesday.

Wohin er geflohen ist, steht nicht, aber der Polizei-Chef ist dieser Typ, der hier mit verletzter Hand in einen Krankenwagen steigt, begleitet von als pro-Ru markierter Schläger, wobei bei 0:11 der Dicke-Kalaschnikow Schütze im Ambulanzwagen zu sehen ist: https://www.youtube.com/watch?v=_dRH5btEIRc

Englische Übersetzung aus der Ukrainska Prawda, gleich wie Interfax, aber mit Bildern und zusätzlicher Info: http://euromaidanpr.com/2014/05/07/former-odessa-oblast-police-chief-fuc...

 

 

Noch ein interessanter Artikel/Interview mit dem ukr. Oligarchen Firtash, mit 2 Verbindungen in die Schweiz (RosUkrEnergo in Zug, Vasily Asinimov in Küsnacht):

http://www.nytimes.com/2014/05/07/world/europe/brash-ukrainian-mogul-pre...

VIENNA — Arrested on bribery charges at the request of the F.B.I., and freed on more than $170 million bail that a Russian friend paid in cash, Dmitry V. Firtash, one of Ukraine’s richest, most powerful and most secretive businessmen...

It is also the kind of move for which he makes no apologies, like his longtime support of Mr. Yanukovych, with whom he shared a nemesis, former Prime Minister Yulia V. Tymoshenko, who is now running against Mr. Poroshenko.

Shortly after his release from jail, Mr. Firtash helped set up talks at a luxury hotel here between two leading pro-Western Ukrainian presidential candidates: a fellow business titan, Petro Poroshenko, and a former champion boxer, Vitali Klitschko.

 

Zur Erinnerung, einer der wichtigsten Janukowitsch Sponsoren und Hauptfeind von Timoschenko:

http://kurier.at/politik/ausland/machtkampf-in-ukraine-dreiergespann-geg...
 

Dreiergespann gegen Julia in WienEnde März fand ein geheimes Treffen von Spitzenpolitikern mit dem Oligarchen Firtash statt.

Der Umsturz in der Ukraine hat die politische Landschaft des Landes auf den Kopf gestellt. Und durch den Druck der nahenden Präsidentenwahlen am 25. Mai entstehen neue, bisher unwahrscheinliche Allianzen. Firtash war ein enger Vertrauter des gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch, Poroschenko während der Revolution Mediator mit Hang zur Opposition und Klitschko einer der Führer der Protestbewegung. Poroschenko wird bei den Wahlen antreten, Klitschko hat seine Kandidatur zurückgezogen und wird sich um das Amt des Bürgermeisters von Kiew bewerben. Und Firtash hält sich in Wien, angeblich im Ritz-Carlton, auf, nachdem die US-Behörden seine Auslieferung verlangen. Aus ukrainischer Sicht wäre er ein fixer Kandidat für die EU-Sanktionsliste, auf der er nicht steht und nicht stehen wird. Die EU-Außenminister, die derzeit in Athen beraten, wollen die Sanktionen nicht ausweiten.

 

 

 

 


 

Bullish
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Volksrebuplik Donezk versucht das Referendum auch ohne Putins Unterstützung am 11.5 Durchzuziehen:

http://rt.com/news/157640-donetsk-ukraine-referendum-may/
 

The council of the Donetsk People’s Republic won’t postpone the referendum on their region's future as part of Ukraine, and will hold it as planned on May 11, said DPR officials.

“This is not our decision [of the politicians] , this is the decision of people of Donbas region,” said Andrey Purgin, one of the leaders of the self-proclaimed Donetsk People’s Republic, “People of Donbas [Region] got their chance to make a heroic deed and we can’t deprive them from this chance.”

 

 

In der Ukraine sind viele nervös, weil sie glauben, es gebe bald eine grosse false flag operation, schuldig sei der Rechte Sektor, viele vermuten den 9.5 als symbolisches Datum. Viele solcher Stories kursieren, ein Beispiel auf englisch:

http://euromaidanpr.com/2014/05/07/putins-plan-c/

This suggests that Plan C will try to imitate an event that he believes the West also engineered. As Putin has already tried to replay Libya and Kosovo, he will probably try a replay of Afghanistan next. The West’s reason to invade Afghanistan was that the Taliban were sheltering Osama Bin Laden, the mastermind behind the 9/11 attacks. Multiple attacks in Russia that the Russian press and leadership will immediately link to the Right Sector, the presumed ultra-right militaristic group that played a role during Euromaidan, will be Putin’s scapegoat. This time, his agents won’t bomb apartment buildings, as they used this scheme to create a pretext for invading Chechnya.

In short, Putin is not done yet. He will not rest until he controls all of Ukraine and he needs a serious pretext—not for his brainwashed audience at home, but for his agents and useful idiots in the West.

Der Oberhammer wäre natürlich, wenn es Putin, selber erwischen würde. Was würde dann passieren?

 

 

Bullish
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Interessanter Artikel über den Donbass und die Einschüchterungsmethoden:

http://www.foreignpolicy.com/articles/2014/05/07/a_bit_of_the_old_ultrav...


DONETSK, Ukraine—One sunny afternoon at the end of April, a group of youngsters made the short drive north from Kramatorsk, a small, industrial town in east Ukraine, to picnic by Lake Abazovka. For the group, it was a time to escape the violence that was consuming their hometown. There were eight of them: four men, three women, and a boy, ranging from eight years old to early thirties. They got to work setting up a barbecue. They'd just cracked open the first bottle of wine when six sturdy-looking men in sports attire approached looking for a fight.
One of the men, the first to speak, demanded to know whose side they were on, meaning were they for Russia, or Ukraine? Instinctively they knew that there'd be little to gain from expressing their pro-Ukrainian allegiance so Roman, 22, told them simply: "We're on the side of peace." But pacifism was not an acceptable position in the New Donbass, the men told him, and they pressed the picnicking group again for an answer. When Roman and another of the men, Pavel, 32, reiterated a pacifist's position, they were invited to "come for a walk," so that they could be "shown what peace really means." And then they led the four young men in the group a short distance away from the lake.
"They started beating us," says Roman, "which perhaps isn't so unusual in Kramatorsk. It happens." But then, he says, he heard a deafening noise, a "clap -- really loud, really sharp." At first he didn't understand what had happened, but then he saw a hole had been shot clean through his friend's hand. "Nobody saw the gun," Roman said. Even more frightening was how close his friend had been holding his hand to his body. "A few inches to the left and it would have gone into his stomach." The men left in a hurry, seemingly satisfied with their work. And the group of picnickers rushed their friend to a local hospital, where he was stitched up, bandaged, and given painkillers.
There was no question of reporting the incident to the Kramatorsk police. Ever since the chief of police, Vitaly Kolupai, was escorted out of the police station by armed pro-Russian forces on April 12, law enforcement in Kramatorsk has been on something of an extended holiday.
Calling the emergency number, 102, is an exercise in futility: The line will ring and ring without answer. Calling the non-emergency duty number, 6-99-73, yields similar results. The officers who remain on duty proudly wear their St. George ribbons -- the adopted symbol of pro-Russian forces in the region. When asked, they say they wear them out of "patriotic duty." Those that don't share their taste for such iconography are reported to be out "sick," which could mean anything from staying at home to being held against their will in neighboring Sloviansk. It's been widely reported in Ukrainian media that Kolupai himself is being held in Sloviansk, the main operational base of the pro-Russian military in the region.
"It's never been that easy getting through to the [Kramatorsk] police," says Svetlana, a journalist who works for the local newspaper. "But it's never been this bad -- that they don't pick up the phone at all." She says that she plans on leaving town. Apart from the brewing confrontations and violence of the last few weeks, it's been a difficult year for the paper. Falling sales and a lack of advertiser confidence has meant that last month's wages dropped below $100, and there is little hope this month will be any better. One of the reporters says he has planted potatoes and beans just in case things get really bad. "It's a good plan," says Svetlana. "Beans are meat." She fumbles in her handbag and produces a small, shot-sized bottle of Belarusian vodka, on sale locally for a few hyrvina. "This is where I am," she says. "Sometimes it's the only way you can calm your nerves."
There was something surreal about the Kramatorsk streets in April. On the surface, people appeared to be going about their business like normal -- women pushed prams, 20-somethings sat in cafes drinking Italian coffee, and excited toddlers pedaled around in rent-by-the-hour toy buggies. But just across the square, a dozen or so pro-Russian "little green men" wearing identical boots and fatigues were stationed in front at the occupied executive office building, every so often performing synchronized Kalashnikov drills for the handful of supporters gathered out front. The soldiers had been in place since April 21, when they came into town to take over from the mostly local militia, who had occupied the buildings since they were seized nine days earlier. It's widely assumed that the new guard includes Russian citizens and trained soldiers; what is less clear is who is paying them, if indeed they are being paid at all.
It takes only a couple of targeted questions to bring the fear of ordinary people to the surface. Around the corner from the occupied police station, an elderly woman is selling newspapers from a small table. With a little coaxing, she opens up. "I'm scared," she said. "Not for myself -- I'm just an old bird -- but I don't want the kids to go through what we went through 20 years ago." Indeed, just a few weeks ago, Kramatorsk was a reasonably stable and almost prosperous place, with working factories -- a rarity in this part of the world. But during the 1990s, it was better known for its gangsters, who operated with impunity out of the 17th district in the old part of town. For those trying to lead honest lives here, the feeling of lawlessness on the streets has reignited fears that those wild years are returning.
The signs are worrying. Beginning April 27, groups of armed men began to walk coolly and confidently around town. There have now been reports of attacks on a showroom at a car dealership, and on a bank (specifically an armored truck). A week ago, leaflets were also distributed at the market in the old section of town, purportedly from the "Donetsk People's Republic," claiming that traders would be required to pay "taxes" to the new authorities. Representatives of the Donetsk People's Republic were quick to deny their involvement; indeed, why would anyone want to put these demands down on paper? But the pro-Russia militia's response -- visiting local newspaper offices in balaclavas and demanding that the paper print their denial (and that they be allowed to check all final proofs henceforth) -- spoke volumes about their democratic intentions.
Some locals suggest Kramatorsk's organized criminals may be supporting the pro-Russian militia. It was noted, for example, that "Sktrok" and "Komar," two recently-released gangsters from the 17th district, were in the supporting mob when the Kramatorsk police building was seized on April 12. Yet hard evidence beyond this is understandably vague. No local journalist dares to investigate the possible links.

"You can pay with your head for such inquisitiveness," one said.
For any Ukrainian, the perils of investigative journalism are automatically associated with the name of Georgy Gongadze. Gongadze was a fearless, muckraking political journalist, abducted and brutally murdered in Kiev 14 years ago (some say on the orders of then-President Leonid Kuchma, though this has never been conclusively proven). Kramatorsk had its own "Gongadze" -- a TV journalist by the name of Igor Aleksandrov. Prior to his untimely death in 2001, Aleksandrov was producing a series of programs that exposed the links between politicians, law enforcement, and organized crime in the town. The third episode of that series never went on air. According to witnesses, he was assaulted by three thugs carrying baseball bats as he entered his office in neighboring Sloviansk on July 3, leaving him with a cracked skull. He died in the hospital from the injuries four days later.
Overseeing the investigation into his murder was regional prosecutor Viktor Pshonka, a major figure in the local Party of Regions hierarchy, and who would later become Ukraine's prosecutor general under Yanukovych. A problem, however, was that Pshonka was one of two men Aleksandrov had identified as godfathering the Kramatorsk underworld. The initial investigation ended in a predictable whitewash, pinning blame for the journalist's murder on a homeless man in December 2001. The innocent man was later acquitted in a local court of appeal six months later, but he was unable to enjoy freedom for long, dying under mysterious circumstances soon after; the same fate that befell the two witnesses and investigating police officer. When the case was re-opened by the general prosecutor in 2006, Aleksandrov's likely killers were identified as members of the Rybaki gang -- an organized criminal group working from the 17th district. They each received prison sentences of varying lengths.
If you want to understand police inaction, you need to first understand the pervasive intermingling of politics, business, and law enforcement in the region, says Oleksandr Kudinov, a former police inspector. Kudinov worked in the local force until 2003, and now heads a Donetsk-based NGO that fights wrongful imprisonment. He decided to leave, he says, when a system of winks and informal "understandings" had taken hold; when executive positions began to be routinely exchanged for cash or political favor; and when much of the system had become subordinate to the Party of Regions, the dominant political organization in the region, and its associated business clans. Kramatorsk and Sloviansk, the two militarized pro-Russian strongholds where government "anti-terrorist" operations are currently being undertaken, are notable for having particularly strong Party of Regions influence (in Kramatorsk via Pshonka and the former regional governor Anatoly Blizniuk; in Slavyansk via Mayor Nelya Shtepa and Oleksiy Azarov, the son of ex-Prime Minister Mykola Azarov). It is assumed that these administrative links had some say on the choice to for separatists to take over the towns, and the ease with which it happened.
Kudinov maintains good links with his former colleagues, and says that average official salaries of patrol officers in the region is just 2,500 hyrivna per month ($210). Unsurprisingly, much of the Donbass police rely on additional income from bribes and selling bureaucratic permissions to do business. For this reason, the force has never attracted the region's most principled individuals, and shady deals with business are commonplace.

As one local joke goes, the only way to tell a policeman from a criminal is the uniform. More charitably, one might say that economic factors keep police low on the regional power hierarchy, and often below political and criminal networks.
This is something I saw for myself two weeks ago, when a late night drink at a hotel bar in Donetsk was interrupted by six drunk and disgruntled men wearing wrestler masks and wielding metal rods. I recognized two of the men immediately, as they had been drinking at the bar 10 minutes earlier. The leader of the group, a short man who spent much time adjusting an ill-fitting mask, took the trouble of informing the waitress that there was a bounty of a $100 dollars for attacking journalists. It is impossible to know who might have been paying, or whether this was simply drunken bravado. Fortunately for me, the emergency number in the regional capital was still working, and our waitress had the courage to dial it. The police, who arrived within a few minutes, were able disperse the men. But they remained remarkably unconcerned throughout, and made no attempt to confiscate their weapons or make arrests.
I asked the officers why they took such a casual attitude toward the men who threatened us, and they gave a surprisingly honest answer: "If we arrest them, hundreds will come back, and we'd have a conversation of an entirely different nature."
When I asked if they knew who the assailants were, my question was initially met with silence, before one officer gave a slow nod of his head. "Don't get too upset, my friend. You're going to live," said he told me. "We've sorted things out without blood. Now, if we were to humiliate them with an arrest, that's when you would really see them go crazy. Much better like this than any other way."
Over the weekend in Kramatorsk, government "anti-terrorist" divisions were reporting relative success in retaking part of the town -- not an insignificant development in their battle to regain control of the region. This may, however, be a minor operation compared to the much larger process of undoing the networks that have provided cover for pro-Russian military operations to flourish.
For Sergei Furmanyuk, an investigative journalist, vice-chair of the Donetsk Public Council, and supporter of Yulia Tymoshenko (presidential candidate and arch-enemy of former President Yanukovych), recent events may, paradoxically, offer an opportunity for the region: the chance to identify who is honest and who is not. "It is a process that will have to start with appointments at the top," he says, though he quickly qualifies his statement: "Judging by the most recent rotation of regional police, however, it has yet to start."
That rotation saw critical positions (the regional head of police, the head of criminal investigations, and the head of criminal police) awarded to men working for Rinat Akhmetov, the controversial regional baron, whose ambiguous positions on the pro-Russian protests have raised many questions. Given the obvious failures in the jobs, Furmanyuk expects a fresh wave of appointments direct from Kiev, and, perhaps, a chance of a cleaner system in the region.
Some names have been changed for safety reasons.

 

Nach meinen Erfahrungen trifft es dieser Artikel recht gut.

Was ich nicht wusste, zwei, die auf der CH-Sanktionsliste stehen, der ex-Staatsanwalt Psonka (bekannt durch seine Cäsardarstellungen) und der Sohn des ex-PM Azarow waren entscheidende Figuren in Kramatorsk resp. in Slawjansk.

 

 

Bullish
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In Slawjansk hätte man diesen als OSZE Beobachter getarnten "Nato Sniper" vom Maidan erwischt und enttarnt und zu früh freigelassen:

http://www.liveleak.com/view?i=bb9_1399563225&comments=1

 

OSZE Beobachter als Maidan Sniper?

Bullish
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Es werden [8 am Morgen] 21 tote Separatisten und ein paar tote pro-Ukr in "meiner" Stadt Mariupol gemeldet, weiss nicht, ob's stimmt:

http://www.youtube.com/watch?v=kno4MEp9sPY#t=410 (sieht schon ernst aus)

http://www.youtube.com/watch?v=FWpc0iARVwc (Schützenpanzer)

 

Ich habe einen guten Draht zur regionalen Zeitung, die Chefs sind "in den Ferien" und die Mitarbeiter rechnen jederzeit mit der Besetzung durch "Colorados".

 

Polizei in Mariupol in Flammen:

In den Kampf gegen Armee:

 

pro-Ukr getötet in Mariupol: https://www.youtube.com/watch?v=RaPteOaDNUo&feature=youtu.be

toter Polizist in Mariupol:

 

"Friedlicher Bürger" mit AK-47 unter der Jacke bersteckt ;): https://www.youtube.com/watch?v=-uQh88Tw66k#t=105

"240" Panzer muss in Mariupol abgeschlept werden: http://www.youtube.com/watch?v=4E8LPT4eOtU

"240", diesen Panzer in Mariupol erbeutet: https://www.youtube.com/watch?v=QAG5TCW7QCU

Was ist also mit Panzer "240" geschehen?

 

Relativ massiver Kampt in Mariupol, ausser in Slawjansk/Kramatorsk hat man ähnliches noch nicht gesehen, 60 Terroristen hätten Polizei angegriffen: http://www.youtube.com/watch?v=14pLomTGqkc

 

Militär schiesst in Mariupol Zivilisten nieder, man sieht nicht, ob's Notwehr ist: https://www.youtube.com/watch?v=8levXLq6fjk#t=150 (bei 2:51 schiesst auf jeden Fall einer direkt vor der Kamera mit Pistole auf Militär), viele Zivilisten total besoffen.

 

Mariupol Live-Stream: http://www.ustream.tv/recorded/47328120

Live Cam zeigt ausführlich Kolomojskis ausgebrannte Bank in Mariupol.

 

Russische Flagge mit Sprengfalle gesichert:

 

 

Flintenweiber aus Donezk?

Unsere Grossmutter hatte auch viele solcher Medaillen aus WK2 - viele "Nazisten" erschossen. Sie hat bis zum Tod von den Nazisten erzählt, deshalb funktioniert diese "Faschistenstory aus Kiew" so gut.

 

Übrigens, die jüngsten Veteranen müssten mindestens 87 Jahre alt sein... durchschnittliche Lebenserwartung ist ca 25 Jahre tiefer, bei 63 Jahren für Männer http://de.ria.ru/zeitungen/20130327/265808519.html

 

weico
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Auf Demonstranten wird hemmungslos geschossen..

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=678n97eBQoI

 

Aus einem anderen Blickwinkel..

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=mEJx-t6ahGg

 

 

Etwas über die Soldatenlöhne...:

https://www.youtube.com/watch?v=Rny0bNDHRno

 

 

 

weico

Bullish
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weico hat am 10.05.2014 - 08:34 folgendes geschrieben:


Aus einem anderen Blickwinkel..

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=mEJx-t6ahGg

 

Vorfall ist oben schon verlinkt, hättest den Live-Stream schauen können. Die Zivilisten sind mit automatischen Waffen, Pistolen und Molotows unterwegs und beschiessen die Truppen, die im Rückzug sind. Der niedergeschossene kam ins Kreuzfeuer, als von verschiedenen Seiten auf die Truppen gefeuert wurde, z.B.

 

Anderer Winkel:

Anderer Winkel:

Was diese Zivilistengruppe rund um den Schützen sonst noch treiben:

 

 

Schützen gibt es aber nicht nur in der Menschenmenge, sondern auch hinter den Bäumen:

 

 

Hier mehr Bilder (offz. Mariupol Website):

http://www.0629.com.ua/news/531853 (niedergebrannte Polizeistation)

 

Also weico, Du hättest es schon besser wissen können, als Du die Links oben sahst. Wenn Dir Deine Informationsquellen all die Fotos mit bewaffneten "Zivilisten" unterschlagen, solltest Du vielleicht Deine Informationsquellen überdenken.

 

Wieso es scheinbar so viele Zivilisten gibt, die diese Mafia-Schergen unterstützen? Zu viele Besoffene wandeln den ganzen Tag durch Mariupol, ich weiss es aus eigener Erfahrung, aber noch besser dieses Interview:

https://www.youtube.com/watch?v=jb1lf2zZj2Q ("Nemzi" sind die Deutschen - den Rest versteht man eigentlich) - es waren die Deutschen? Alkohol zerstört das Gehirn.

 

Übrigens, die Kollegen der Zivilisten aus Mariupol haben Rote Kreuz Mitarbeiter, darunter ein Schweizer, entführt, geschlagen, aber bereits wieder freigelassen. Nichts ist denen heilig, nicht OSZE, nicht Rotes Kreuz:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-in-donezk-gefangene-rot-kr...
 

Donezk - Sieben Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Donezk, darunter ein Schweizer, sind sieben Stunden lang in dem von den prorussischen Milizen besetzten Gebäude der Regionalverwaltung festgehalten worden.
 

Ein Sprecher der selbsternannten "Volksrepublik Donezk", Kiril Rudenko, hatte erklärt, die Männer seien am Freitagabend unter Spionageverdacht festgenommen worden. Worauf dieser begründet war, sagte er nicht.

Gegen 19 Uhr waren Unbekannte in das Büro der Organisation gekommen und hatten die Rot-Kreuz-Männer in ihre Gewalt gebracht. Mehrere ebenfalls anwesende Frauen ließen sie offenbar zurück. Gegen zwei Uhr nachts wurden die Gefangenen dann wieder freigelassen. Eine Vertreterin des örtlichen Roten Kreuzes berichtete, eine der Geiseln sei heftig geschlagen worden. "Er befindet sich jetzt im Krankenhaus", sagte Irina Tsaryuk der Nachrichtenagentur Reuters.

 

 

 

weico hat am 10.05.2014 - 08:34 folgendes geschrieben:

Etwas über die Soldatenlöhne...:

https://www.youtube.com/watch?v=Rny0bNDHRno

Merkwürdig, oder? Müsste auch Dir auffallen. Die "Killer" der sogenannten Junta sind schlechter bezahlt als die Demonstranten? Etwas kann wohl nicht stimmen. Der Grund wieso so viele für die Mafia arbeiten, ist einfach: die Mafia zahlt besser, ist auch kein Wunder, wenn Janukowitsch (=Mafia, Donezk-Clan) mit Milliarden nach Russland getürmt ist.

 

Aber lieber vom Volk gewählte Parlamentarier, die mit 73% resp. 82% vom Parlament als Präsident resp. Ministerpräsident gewählt wurden als Putschregierung und Junta bezeichnen.

MarcusFabian
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Interview mit einer jungen Frau, die das Feuer/Massaker in Odessa überlebt hat (3 Minuten)

https://www.youtube.com/watch?v=R2_8Gb81x_Y

 

 

Bullish
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MarcusFabian hat am 10.05.2014 - 14:17 folgendes geschrieben:

Interview mit einer jungen Frau, die das Feuer/Massaker in Odessa überlebt hat (3 Minuten)

https://www.youtube.com/watch?v=R2_8Gb81x_Y

 

Interessanten Interview. Ist das ein Zeugenbericht oder eine Mischung aus Zeugenbericht und Mediennacherzählung?

Was sagt sie, das bemerkenswert ist?

 

- es wird von "pro-russisch" gesprochen

 

- pro-Ru hatten panische Angst, haben sich im Innern zu verbarrikadieren versucht, weil die pro-Ukr von allen Seiten kamen

 

- Molotows und Granaten flogen ins und ans Gebäude, Erdgeschoss und 2. Obergeschoss fingen Feuer.

 

- Leute suchten Schutz in den Fluren vor den Granaten

 

- wütende pro-Ukr noch draussen, wollen keinen lebend rauslassen

(war dies bevor die Granaten flogen, bevor sie in die Gänge gingen, denn sie werden ja wohl die Türen der Zimmer geschlossen haben, wenn dort Rauchgranaten landeten)

 

- Polizei bot pro-Ru auch nach eingigen Toten und Verletzten keinen Schutz/Feuerwehr kam spät

(welche Toten? von Feuer/Rauch? unklar. wie beobachtete sie die Feuerwehr vom Gang aus?)

 

- verletzt liegende Menschen wurden erschlagen

(wo? in den Gängen, wohin sie geflohen ist?)

 

Danach kommt der Moderator auf Fotos aus dem Internet zu sprechen, sie wird als Zeugin ausgewiesen, "haben Sie etwas gesehen". Sie berichtet:

 

- Erste Schüsse bereits auf dem Griechischen Platz

(wir kennen die Videos, pro-Ru schiessen dort unter Polizeischutz auf pro-Ukr und töten einige pro-Ukr, tote pro-Ru sind nicht bekannt)

 

- Nach 30 Minuten drei tote Aktivisten auf unserer Seite.

(es gab also eine pro-Ru Gruppe in der Stadt, die mit pro-Ukr kämpft. das können nur jene sein, die unter Polizeischutz gefeuert haben. ich habe Live-Stream und hunderte Fotos geschaut, ich sah keine andere mutmassliche pro-Ru Gruppe, als jene Provokateure, die in anderen Theorien auch als Provokateure, die der "Rechte Sektor" geschickt habe, bezeichnet wurden. diese "Zeugin" war aber dort und bezeugt, dies waren ihre Leute. Tote mit Schussverletzungen wurden klar als pro-Ukr erkannt, wo waren die pro-Ru Schusstoten?)

 

- pro-Ukr hatten Waffen und sie sei beschossen worden und identifiziert sogar die Szene im Video, die sie als diesen Beschuss zu erkennen glaubt.

(die Szene kennen wir von weiter oben aus den Videos, dieser "Mykola" schiesst auf den rechten Seitenflügel des Gebäudes. sie muss sich also irgendwo ganz hinten im rechten Seitenflügel aufgehalten haben.)

 

- Maidan-Aktivisten drangen ins Gebäude ein

(wir sahen in Videos, wie hinten am rechten Seitenflügel die pro-Urk eindrangen, noch bevor die tödliche Feuerhölle im Treppenhaus los brach. doch die Zeugin befand sich im Gang, wo sie sich vor dem Rauch der Granaten schütze, aus Videos kennen wir aber was anderes, nämlich dass die pro-Ukr die pro-Ru in den Zimmern und nicht im Gang vermuteten und deshalb versuchten, Zimmertüren aufzubrechen. finde ich persönlich unklar.)

 

- pro-Ru, die im Gebäude erwischt wurden, wurden zusammengeschlagen und aus dem Fenster geworfen

(das ist was völlig neues, die einzigen Leute, die man runterfallen sieht, scheinen doch beim Treppenhaus in den Hof zu fallen? ich dachte immer, die hätten sich vor dem Feuer und Rauch über einen Sprung nach draussen retten wollen. die sind rausgeworfen worden, von pro-Ukr, die im Rauch und Feuer standen? kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. oder wurden jene im rechten Seitenflügel rausgeworfen und es gibt davon keine Videos, die ich gesehen hätte?)

 

- pro-Ru alles ukrainische Patrioten, niemand war bezahlt

 

 

 

Fazit:

Ein typischer RT-Bericht, es bleibt alles unklar, die meiste Zeit ist unklar, wo die "Zeugin" überhaupt war und was sie selber gesehen hat. Das einzig konkrete, das sie erzählt, ist, sie ("wir" auf deutsch - im Russichen tönt es mMn aber eher als ob sie von "den Unsrigen" spricht, das müsste aber ein Muttersprachler klären und ist nebensächlich) sei ins Gebäude rein, sie sagt aber nicht auf welchem Flur sie war und sagt auch nicht, wie sie wieder raus kam. Sie jedenfalls, sieht nicht verprügelt aus. Nach ihrem Bericht hätten eigentlich die pro-Ukr im Treppenhaus verbrennen müssen, als sie pro-Ru zu den Fenstern rauswarfen, aber das ist auch nicht klar, weil sie die Stelle nicht lokalisiert.

Der ganze Bericht ist unbrauchbar. Besser, sie würde erzählen, was sie wann wo erlebt hat.

 

 

Zwei weitere pro-Ru Zeugenberichte, aber in der pro-Ukr Kyivpost:

http://www.kyivpost.com/content/ukraine/odessa-fire-survivors-tell-their...

Hier gibt es ein paar interessante Punkt, z.B. sagen beide Frauen, die Typen auf dem Dach, die sie später auf Bildern sahen, wie sie Molotows runterwarfen, gehörten nicht zum pro-Ru Lager und die seien möglicherweise schon vor ihnen im Gebäude gewesen. Diese Typen trugen aber auch jene roten Armbinden wie bereits die Provokateure in der Stadt trugen.

Ein weiterer Punkt: ein Stadtratsmitglied, das später selber starb, versuchte die pro-Ru Aktivisten davon abzuhalten, ins Gebäude zu rennen, weil sie dort sterben würden!

Was hier merkwürdig ist: 4 Männer versuchen ein Fenster für frische Luft aufzubrechen - schaffen es aber nicht.

Sie erzählen auch, was man bereits von draussen erahnen kann: ins Treppenhaus kann man nicht mehr, wegen des dicken Rauchs.

Die eine wurde durchs Fenster gerettet, die andere, weiter oben, wurde im Sturm genommen.

Fazit hier:

Plausible Zeugenberichte, aber auch diese klären den Vorfall nicht auf.

 

 

 

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"Wahlkommission" in Donetsk

 

Live-Stream Ukr. Präsidentschafts-Debatte: http://www.youtube.com/watch?v=mdWCT6p0v8s

 

Die Steigerungsform von "unbewaffnete Bürger in Mariupol" sind die "besorgten Bürger in Slawjansk", mit Panzerabwehrwaffen:

 

Kistenweise vorausgefüllte Referendumsscheine gefunden, kann aber locker ein Fake sein: https://www.youtube.com/watch?v=imcyNGvbPGw

weico
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Bullish hat am 10.05.2014 - 14:03 folgendes geschrieben:


Aber lieber vom Volk gewählte Parlamentarier, die mit 73% resp. 82% vom Parlament als Präsident resp. Ministerpräsident gewählt wurden als Putschregierung und Junta bezeichnen.

..und die vom "ukrainischen Euro-Volk"  abgesetzte Regierung als demokratischer Bewegung titiuliert  wird und die Krim-Volk gewählte Richtung  als Annexion bezeichnet...!

 

Anschliessend von EU-Krim wird eine Neuwahl  gemacht und wenn der Osten die Wahlergebnisse nicht akzeptiert...wird den Russen die Schuld zuschoben.

 

Einfaches Weltbild der EU-Ukrainer.. . ROFL

 

Die ukrainische Spaltung wird ,auch im Medien-und Internetkrieg, immer offensichtlicher.. Drinks

 

 

weico

Bullish
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weico hat am 10.05.2014 - 19:58 folgendes geschrieben:

Bullish hat am 10.05.2014 - 14:03 folgendes geschrieben:

 

Aber lieber vom Volk gewählte Parlamentarier, die mit 73% resp. 82% vom Parlament als Präsident resp. Ministerpräsident gewählt wurden als Putschregierung und Junta bezeichnen.

..und die vom "ukrainischen Euro-Volk"  abgesetzte Regierung als demokratischer Bewegung titiuliert  wird und die Krim-Volk gewählte Richtung  als Annexion bezeichnet...!

 

 

Es hat niemand behauptet, Janukowitsch sei nicht gewählt gewesen, mit knapp 49%, auch Azarov war als PM mit 56% gewählt, es wird aber behauptet, die Übergangsregierung sei selbsternannt, was sie nicht ist.

Die Krim Abstimmung habe ich Dir genug erklärt, kannst rumtrollen wie Du willst.

 

Die ukrainische Spaltung wird ,auch im Medien-und Internetkrieg, immer offensichtlicher.. smiley

 

Die Spaltung ist im Osten selber und in einigen Oblasten ist noch nicht viel los, was sich aber ändern kann, weil sich die Separatisten fast militärisch vorzuarbeiten scheinen. Noch ruhig ist Dnjepropetrovsk, Mykolaev, Kherson, Sumy. Gespalten scheinen Odessa, Kharkov und Donezk, während Lugansk klar pro-russisch scheint.

Der Krieg im Internet findet vor allem zwischen russischen und ukrainischen Staatsbürgern statt.

 

Hier ein Interview mit Denis Pushilin aus Donezk, völkisches Geschwurbel eines Anlagebetrügers, der nun den Zins abschaffen will...

http://m.welt.de/print/die_welt/politik/article127839490/Wir-kaempfen-bi...
 

Im Fernsehen sprechen Sie von einem "großen Volk", das jetzt wiederaufersteht. Das klingt für einen Menschen aus Deutschland schon sehr bedrohlich, sehr nationalistisch.

Wissen Sie, russisch sein ist keine Nationalität, das ist etwas, was ein Mensch in sich trägt. Für mich sind Weißrussen auch Russen, viele Menschen im Nordkaukasus sind Russen. Und all jene, die in der Sowjetunion geboren wurden, all das sind unsere Brüder. Wir sind alle russisch.

 

Vor allem geht es Ihnen aber darum, sich mit Russland zu vereinen, oder?

Ich sage Ihnen, was mein Traum ist: ein großer slawischer Staat. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Aus Serbien, aus Slowenien, aus allen Ländern kommt Unterstützung. Auch aus Weißrussland. Ich möchte in einem großen Land leben, denn große Länder können etwas Großes schaffen.

 

Russisch. Slawisch. Völkisch. Anti-Faschistisch.

 

 

Propaganda auf Hochtouren:


https://www.facebook.com/photo.php?fbid=668982739816445&set=a.1557501144...

 

 

Propaganda auch aus Dnjepropetrovsk, die "Kolomojski Karte der Ukraine":

Ex: http://obozrevatel.com/politics/78462-v-fejsbuke-opublikovali-kartu-kolo...

Bullish
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Achmetow verlangt, dass sofort alle Truppen Mariupol verlassen, er werde eine eigene Truppe aus Metinvest Mitarbeitern aufbauen, die die Polizei unterstützen soll - keine Kampftruppe oder so - eine Friedenstruppe:

http://www.metinvestholding.com/ru/press/news/show/2903

Das ist wichtig, weil Achmetow immer dann aktiv wird, wenn sich Änderungen ergeben. Sein TV-Sender hatte Janukowitsch immer geschützt, aber dann plötzlich hat er ein, zwei Tage vor dem Maidan Massaker das Programm umgestellt und die Brutalität gegen die Aktivisten gezeigt.

Dass sich Achmetow an Russland anschliessen will, glaube ich nicht, deshalb war die Eskalation gut für ihn, nach dem positiven Referendum wird er dann versuchen, die Lage zu beruhigen.

 

weico
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Ukraine-Krise: Anarchie in Mariupol

 

Im südukrainischen Mariupol herrscht am Tag nach den Kämpfen Chaos. Durch die Straßen ziehen betrunkene Jugendliche, die Bewohner plündern eine Armeekaserne. Die Schuld für das gestrige Blutbad geben die Menschen der Kiewer Regierung.

 

Die ersten Zeichen von Staatsmacht sind einige Kilometer außerhalb des Stadtzentrums zu finden: Verstärkt von Dutzenden Schützenpanzerwagen kontrollieren Soldaten von Armee und Nationalgarde die Einfahrten in die Stadt. Weiter draußen, am Flughafen, haben sie ihr Lager aufgeschlagen: Mehrere hundert Soldaten unterschiedlichster staatstreuer Einheiten sind hier versammelt, darunter Selbstverteidigungsbataillon "Donbass", das sich aus Kämpfern des Maidan zusammensetzt.

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/mariupol-ukraine-krise-fuehrt-zu-a...

 

 

 

Einsatz gegen Separatisten: Ukrainische Armee bekommt offenbar Unterstützung von US-Söldnern

 

400 US-Söldner sollen in der Ostukraine gegen die Separatisten kämpfen. Das berichtet "Bild am Sonntag" und beruft sich dabei auf Geheimdienstinformationen. Die Kämpfer kommen demnach vom Militärdienstleister Academi, früher bekannt als Blackwater.

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-400-us-soeldner-von-...

 

 

Referendum in Ukraine hat begonnen

Die Bürger in den Regionen Donezk und Luhansk in der Ostukraine sollen heute entscheiden, ob sie staatlich unabhängig werden wollen.

 

http://www.srf.ch/news/international/referendum-in-ukraine-hat-begonnen

 

 

 

weico

 

 

 

 

 

Bullish
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Heute wird in Mariupol über die Unabhängikeit abgestimmt:

 

Video aus Mariupol: https://www.youtube.com/watch?v=aGgPQ18pIW4

Wahlzettel werden z.T. Büschelweise reingeworfen: https://www.youtube.com/watch?v=HA_CDLaU5kQ

Dieser Mann glaubt, was auch eine meiner Nichten in Mariupol glaubt, Kiew wolle sie alle töten: https://www.youtube.com/watch?v=0dBuF7qOexg

 

 

Rechnen wir für die Stadt Mariupol hoch:

Umfragen sagen, dass ca 1/4 - 1/3 gegen Kiew sind.

Wenn von den 0.5 Mio Leuten ca 400k wahlberechtigt wären, wäre das Potential ca 100k.

Ein Tag hat 86400 Sekunden. Die Wahllokale sind 14 Stunden geöffnet. Damit müsste in Mariupol etwa jede Sekunde 2 Stimmen abgegeben werden.

Nehmen wir an die Wahlabgaben gelingt im 20 Sekundentakt.

Dann müsste es alleine in Mariupol 40 Wahllokale geben, die während 12 Stunden voll ausgelastet sind...

Das sind die Dimensionen, die zu bewältigen wären.

 

Mariupol habe aber nur 4 Wahllokale (ich kann das aber nicht verifizieren), damit wäre klar, wieso sich Schlangen bilden, denn sollten die Umfragen ungefähr stimmen und sich 1/4 gegen die Ukraine entscheiden, dann müsste von Eröffnung bis Schliessung während 14 Stunden ununterbrochen in jedem Wahllokal von Mariupol jede zweite Sekunde (!!) ein Wahlzettel eingeworfen werden, wenn nur jene erscheinen, die gegen die Ukraine sind! Das findet so nicht statt, somit werden heute gar nicht alle wählen können, die auch nach Umfragen für das Referendum sein sollten.

 

 

 

Donezk:

 

 

Bewaffnet sind nur die wie üblich bei Wahlen und Abstimmungen Bewaffneten, die für Ordnung sorgen:

 

 

Lugansk:

Video, es ist nicht überall gerammelt voll: http://www.youtube.com/watch?v=ceBtHZxYpmc

Mehrfachabgabe in einem Einwurf ist möglich, wie man sieht, es wird aber anderswo gesagt, dass solche Leute mehrere Pässe mit sich führen.

MarcusFabian
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Bullish hat am 11.05.2014 - 01:06 folgendes geschrieben:

weico hat am 10.05.2014 - 19:58 folgendes geschrieben:


..und die vom "ukrainischen Euro-Volk"  abgesetzte Regierung als demokratischer Bewegung titiuliert  wird und die Krim-Volk gewählte Richtung  als Annexion bezeichnet...!

 

 

Es hat niemand behauptet, Janukowitsch sei nicht gewählt gewesen, mit knapp 49%, auch Azarov war als PM mit 56% gewählt, es wird aber behauptet, die Übergangsregierung sei selbsternannt, was sie nicht ist.

Die Krim Abstimmung habe ich Dir genug erklärt, kannst rumtrollen wie Du willst.

 

Wir interpretieren im Westen die Ereignisse jeweils aus der Sicht, ob sie uns passen oder nicht:
Wenn sich der Kosovo abspalten und zum selbständigen Staat erklären will, wird er sofort vom Westen anerkannt, weil uns das gefällt. Obschon es im Kosovo meines Wissens nie ein Referendum gab.
Will die Krim zurück zu Russland und die Mehrheit des Volkes stimmt dem zu, wird es vom Westen nicht anerkannt. Warum? Weil es uns nicht in den Kram passt.

Die Ukraine hat derzeit keine gewählte Regierung sondern eine Junta. Da die aber pro-westlich ist, unterstützen wir sie.

Kurz: Wir interpretieren im Westen das Völkerrecht nach Tageslaune. Nach strategischen Überlegungen. Die Völker, die Menschen, die in den betroffenen Gebieten leben, werden dabei zu Schachfiguren in einem globalen Spiel.

Was wäre bitteschön so schlimm daran, wenn die Ukraine zerfällt und die ostukrainischen Gebiete mit einer ethnisch-russischen Mehrheit sich Russland anschliessen? Geht es hier wirklich nur um die Ukraine oder hat man Angst davor, dass es eine Welle von weiteren Abspaltungsbestrebungen geben wird:

* Transnitien von Moldavien
* Schottland von Grossbritannien
* Katalonien von Spanien
* Venedig von Italien
???

Das Völkerrecht sieht vor, dass jede Gruppe von Menschen entscheiden können soll, ob sie einem Staat weiterhin angehören wollen oder nicht.
Wenn der Freistaat Bayern beschliessen sollte, sich von Deutschland zu lösen und einen eigenen, unabhängigen Staat zu gründen, dann darf er das, wenn die Mehrheit der Bayern das beschliesst.
Und wenn Bayern sich Österreich oder der Schweiz anschliessen will, ist auch das erlaubt, sofern wie die Bayern aufnehmen wollen.
Dass die deutsche Verfassung (bzw. das Grundgesetz, Deutschland hat seit 60 Jahren keine Verfassung mehr) den Austritt eines Bundeslandes nicht vorsieht - wir übrigens fast alle Staaten auf der Erde - spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

 

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