SMI im November

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sarahfrei
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US Banken frieren die Zinse ein oder schieben diese auf

Angesicht der drohenden neuen Welle wird die Schuldenfalle auch zunehmend ein Thema des laufenden US-Wahlkampfs. Politiker drängen Banken, die Zinssätze vorerst einzufrieren. Einige haben dies für bestimmte Kunden bereits getan, die Branche wehrt sich aber gegen gegen einen generellen Aufschub.

*****************************************************

Ich denke hier ist eine Möglichkeit das Desaster abzuwenden, mit natürlichen Folgen für Banken und Anleger.

Die Frage wäre hier:

Alles weg oder ein bischen weniger für alle.

Solidarität wäre hir das Schlagwort. Aber ich denke die US Banken kennen dies nicht. (Gier ist hier das Schlagwort.)

Vor allem muss man berücksichtigen das die Leute welche Entscheiden ihr Schärfchen schon im trockenen haben.

Folgen, Folgen, in der Anlegerkette sind natürlich auch gegeben.

Irgend jemand muss sich mit weniger zufrieden geben.

Denke besser weniger als gar nichts mehr.

Sarahfrei

Dr.Zock
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SMI im November

Hier einmal eine vermutlich wirklich gute Neuigkeit:

..... total sales rose 8.3 percent to about $10.3 billion on Friday, the day after Thanksgiving, compared with $9.5 billion on the same day a year ago. ShopperTrak had expected an increase of no more than 4 percent to 5 percent.

"This is a really strong number. ...

Quellenangabe:

http://money.cnn.com/2007/11/24/news/economy/bc.holidayshopping.ap/index...

Demnach wurde ein Umsatzplus von lediglich 4% - 5% vorausgesagt. Es wurden aber 8.3% mehr umgesetzt als im letzten Jahr. Wenn diese Zahl stimmt dürfte dies durchaus als Zeichen einer Initialzündung für die lang ersehnte Weihnachtsrally angesehen werden.

( Aber bitte den ganzen Absatz lesen, denn es sind auch Stimmen zu hören welche darauf hinweisen dass es noch zu früh ist um in Jubelstimmung zu verfallen !!! )

Was meinen unsere Forumsspezialisten hierzu ?

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Pädi
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SMI im November

Ob dies schon reichen wird für eine Initialzündung??

Ich weis dann nicht.

Wenn sie alles mit der Kreditkarte bezahlt haben,

und die Abrechnung nächsten Monat kommt,

inkl. den bezahlten Hypokosten, ja dann GUTEN NACHT.

Riesenverschuldung in den USA.

Dann erleidet deine Zündung einen Rohrkrepierer....... :mrgreen:

Zudem ist es für die Geschäfte ein grösseres Minusgeschäft,

da sie ja bis zu 75% Rabatt gewährten...

Nur noch einen kleinen Gewinn pro Artikel (?)

Gleicher Umsatz mit 100%, dies würde die Wirtschaft ankurbeln.....

Dr.Zock wrote:

Was meinen unsere Forumsspezialisten hierzu ?

Gruss

Dr.Zock

P.S. BIN KEIN FORUMSSPEZIALIST.... Aber ich gebe trotzdem meinen Senf dazu....

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

Brunngass
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Ich bin der selbsternannte Forumsspezialist

Wurde in den USA bei 75 % Preisnachlass ein derartiger Umsatz gemacht. Sind das ja gewaltige Warenmengen. Mögliche Folge: Die Börse geht hoch, wie noch nie in der Geschichte der Menschheit.

Dr.Zock
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SMI im November

Hallo Pädi

Zunächst vielen Dank für Deinen "Senf", dem ich gar nicht abgeneigt bin. ( Ich liebe Senf... Lol )

Hinsichtlich des Zahlungsmodus ( Kreditkarte / Cash etc. ) haben die AMIS schon immer und vorwiegend mit Kreditkarte bezahlt. Das war im letzten Jahr und den x-Jahren davon auch nicht anders. Diesem Argument würde ich nicht allzu viel beimessen. Unbestritten ist der hohe Verschuldungsgrad der US-Bürger. Aber ist dies eine neue Erkenntnis auf welche die Börse reagiert ? Ich habe beobachtet dass die Börse eher auf Unternehmenszahlen, Ausblicke, und Konsumentenverhalten reagiert. Wie der Konsument das bezahlt hat, war eher zweitrangig. Zumal war dies in der Vergangenheit so.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Pädi
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SMI im November

Die Jungs dort drüber zahlen Ihre Hypo-Zinsen neu nicht mehr in Bar sondern über die Kreditkarte.

Dies war nie so. Aber sie gewinnen dadurch einen Monat mehr um die Zinsen zu tilgen.

Fälschlicherweise leider.

Denn die Kosten über die Karte sind viel höher, sprich die Schuldzinsen auf der Karte.

Dies führt zwangsläufig zu einer Kettenreaktion.

Vor dem haben Banken und Kreditkartenunternehmen bereits schon gewarnt.

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

Dr.Zock
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SMI im November

@ Pädi

Diese Betrachtungsweise habe ich auch gelesen, und sie erscheit mir sehr logisch. Ich gehe auch nicht davon aus dass die Börse nun über längere Zeit ( 3 - 6 Monate ) stetig steigt. Aber 3 - 4 Tage nach oben könnte sie korrigieren. Das wäre dann ein Zeitpunkt die Verluste zu begrenzen und an der Seitenlinie zu verharren. Wenn sich dann ein grosser Rutsch nach unten abzeichnet könnte allenfalls mit geringem Kapitaleinsatz auf sinkende Kurse spekuliert werden. Was meinst Du dazu ?

Gruss

Zocki

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Pädi
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Ich bleibe jetzt schon an der Seitenlinie. (Verluste schon eingegrenzt)

Jedenfalls sicherlich bis morgen Mittag.

Dann sieht man die Richtung der US Futures.

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

Pädi
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Re: Ich bin der selbsternannte Forumsspezialist

Brunngass wrote:

Wurde in den USA bei 75 % Preisnachlass ein derartiger Umsatz gemacht. Sind das ja gewaltige Warenmengen. Mögliche Folge: Die Börse geht hoch, wie noch nie in der Geschichte der Menschheit.

Herr Forumsspezialist...

Am Black Friday, habe sie meistens einen Preisnachlass von bis zu 75%!!!

Der Black Friday ist dadurch jedes Jahr der Umsatzstärkste Tag.

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

Speedy3
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Pädi wrote:

Ob dies schon reichen wird für eine Initialzündung??

Ich weis dann nicht.

Wichtig für die Börse ist die Psychologie.

Und für diese sind die Fakten dieser Einkaufsdaten sicherlich

sehr gute Nahrung.

Die Amis stürzen sich auf solche Daten und werden sie

verleiten nachzukaufen, dito werden die Shorties kalte

Füsse bekommen, was den Aufwärtstrend verstärkt.

Spekulatius
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Nochmals 3 Prozent nach oben

wäre ja ziemlich extrem - bei der kritischen Nachrichtenlage...

Tippe auf ein Minus von max. 1 Prozent am Montag oder bis Mitte Woche... - Man verkauft wohl in die Rally hinein - da vielleicht keine Zinssenkung kommt...

meridiannet
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Re: Nochmals 3 Prozent nach oben

Spekulatius wrote:

wäre ja ziemlich extrem - bei der kritischen Nachrichtenlage...

Tippe auf ein Minus von max. 1 Prozent am Montag oder bis Mitte Woche... - Man verkauft wohl in die Rally hinein - da vielleicht keine Zinssenkung kommt...

Wäre denn eine Zinssenkung wünschenswert? Es würde den Dollar zusätzlich abwerten und den Ölpreis ansteigen lassen. Vielleicht sollte man wirklich etwas zuwarten? Und ggf. mit kurzfristigen Krediten etwas "schmieren".

Speedy3
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SMI im November

Vielleicht sollte auch mal berücksichtigt werden, dass wegen dem tiefen Dollar Produktionen von ausländischen Firmen in den USA ausgebaut werden, was wiederum im Arbeitsmarkt widerspiegelt welcher sehr gut ausgelastet ist.

Ein guter Arbeitsmarkt generiert wiederum einen starken Konsum,

was die Wirtschaft stützt.

Dies wiederum wird die FED darum veranlassen keine Zinssenkung vorzunehmen.

Der Dollar steigt wieder. Ich denke wir sahen den Tiefstpunkt beim Dollar.

Dr.Zock
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SMI im November

@ Speedy3

Es scheint mir die derzeitige Unsicherheit war schon lange nicht mehr so gross. Ökonomen beider Lager stellen Thesen und Progonsen auf die weit auseinanderliegen. Mit jedem Börsentag wird der Nebel immer dichter anstatt sich aufzuklären. Mögen die Umstände oder Tatsachen letztendlich doch nicht so schlimm sein ( Stichwort: soft landing... ), so sind Spekulationen über einen möglichen Kollaps der Finanzmärkte grundsätzlich schlecht für die Börse.

Ich gestehe, auch ich bin äusserst verunsichert. Kein Wunder denn ich bin weder Ökonom, Banker, Analyst, Finanzstratege, Handaufleger, Glaskugel-Gucker udglm., aber offensichtlich mit meiner Ratlosigkeit in bester Gesellschaft Lol

Ich fände es vielleicht eine gute Idee einen Thread zu eröffnen in dem wir Forumsteilnehmer unsere wöchentlichen oder täglichen Gemütslagen und Gemütsschwankungen kundtun könnten.

Gruss bis gleich

Dr.Zock

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Vontobel
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Dr.Zock wrote:

@ Speedy3

Es scheint mir die derzeitige Unsicherheit war schon lange nicht mehr so gross. Ökonomen beider Lager stellen Thesen und Progonsen auf die weit auseinanderliegen. Mit jedem Börsentag wird der Nebel immer dichter anstatt sich aufzuklären. Mögen die Umstände oder Tatsachen letztendlich doch nicht so schlimm sein ( Stichwort: soft landing... ), so sind Spekulationen über einen möglichen Kollaps der Finanzmärkte grundsätzlich schlecht für die Börse.

Ich gestehe, auch ich bin äusserst verunsichert. Kein Wunder denn ich bin weder Ökonom, Banker, Analyst, Finanzstratege, Handaufleger, Glaskugel-Gucker udglm., aber offensichtlich mit meiner Ratlosigkeit in bester Gesellschaft Lol

Ich fände es vielleicht eine gute Idee einen Thread zu eröffnen in dem wir Forumsteilnehmer unsere wöchentlichen oder täglichen Gemütslagen und Gemütsschwankungen kundtun könnten.

Gruss bis gleich

Dr.Zock

Done

Neuer Thread eröffnet "Emotionscheck" / Von User zu User

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Brunngass
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Ich fände es besser hier Zahlen zum Agrarstaat USA

zu finden.

Es wird von der Wissensgesellschaft USA und was weis ich gesprochen.

Die USA berherrschen beispielsweise die Weltmandelproduktion. Wie produktiv ist die amerikanische Weizenindustrie ? Wie wirkt sich die Verdoppelung des Weltmarktpreises aus? Was bewirkt der niedrige Dollar? Kasachstan, Swiss Re, UBS und weis der Herr wer, schreiben Abermilliarden Dollars ab. Diese wären ja nicht in den Konsum geflossen,oder? Ist doch logisch dass sich die Yankees eine fette Weihnachtsbescherung posten. Immer wenn die Forumsteilnehmer agressiv und persönlich werden, darf oder muss mit einer Wende gerechnet werden.Aber mir scheint jeder blendet hier alle Fakten aus, die ihm nicht in den Kram passen.

Vontobel
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Re: Ich fände es besser hier Zahlen zum Agrarstaat USA

Brunngass wrote:

Aber mir scheint jeder blendet hier alle Fakten aus, die ihm nicht in den Kram passen.

Dies nennt man "selektive Wahrnehmung". Anleger nehmen nur noch Fakten zur Kenntnis, welche mit ihren eigenen Überzeugungen übereinstimmen.

Ein bekannte Börsenfalle.

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Speedy3
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SMI im November

@ Phil

Du bist ja ein Banker...

Etwas was ich nicht verstehe, warum veräussern die

Banken die Hypotheken zu Schundpreisen?

Sie könnten die Hyptheken der Schuldner in ihre Bücher

übernehmen und zu einem angemessenen Preis vermieten.

Erstens gäbe es keine Abschreiber, zweitens wäre da noch ein

Zinsertrag.

Aktuell reiben sich die "Haifische", welche die Häuser zu 75%

unter dem Marktpreis kaufen, die Hände und lachen über die

Blödmänner an den obersten Bankerstellen.

Jeder Bankerstift lernt im 1. Lehrjahr:

- Verkaufe nie, wenn alle verkaufen.

Die Banken könnten diese Hyptheken einfachmal wegsperrren

und einfrieren und wenn wieder ein Markt vorhanden ist, einen

normalen Preis ergattern.

Da ganze Theater mit den Subprime-Hypotheken scheint mir

eher eine "Wäbstübbeler"-Farce als eine Handlung von

professionellen Banken.

Was meinst Du zu diesem Thema?

Könnten die Banken anders handeln und die Hypotheken

einfrieren?

(PS: Das Statement soll nich abwertend gegen Banker generell

sein, aber gewisse Herren habens total nicht mehr im Griff)

Spekulatius
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Bullenfalle - dann müsste SMI unter 8000 gehen

jonnycash wrote:

Die zweite Abwärtswelle kommt.

Habe meinen SMI Call am Freitag verkauft - letzte Woche war ich kurz auf Put. Am Montag muss man sich wohl wieder abwärts orientieren.

WEnn eine zweite WElle kommt, dann müsste die aber klar unter 8000 gehen.

Am Freitag hat sich gezeit, dass bei noch schlechteren Meldungen eine Gegenbewegung einsetzen kann - eben wohl bloss eine Bullenfalle

Oder kann der SMI nochmals 3 Prozent zulegen? - Wohl kaum jetzt schon...

Friederich
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Re: Bullenfalle - dann müsste SMI unter 8000 gehen

Spekulatius wrote:

jonnycash wrote:
Die zweite Abwärtswelle kommt.

Habe meinen SMI Call am Freitag verkauft - letzte Woche war ich kurz auf Put. Am Montag muss man sich wohl wieder abwärts orientieren.

WEnn eine zweite WElle kommt, dann müsste die aber klar unter 8000 gehen.

Am Freitag hat sich gezeit, dass bei noch schlechteren Meldungen eine Gegenbewegung einsetzen kann - eben wohl bloss eine Bullenfalle

Oder kann der SMI nochmals 3 Prozent zulegen? - Wohl kaum jetzt schon...

Eigentlich ist der Montag ein schlechter Tag. Aber ist die Vorbörse in Japan nicht im Plus (15'000?)? Japan war zwar am Freitag geschlossen.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

selekta
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SMI im November

Ich rechne grundsätzlich mit steigenden kursen in den nächsten wochen. Vorallem die midcap titel haben mmn aufholbedarf, wurden in den letzten wochen aufgrund enormer risikoaversion gemieden, daher gehe ich davon aus, dass die nachfrage nach ebensolchen titeln zunehmen wird, sobald die wogen, respektive die volatilität sich glätten werden.

As far as I know werden am 11.12 in der USA wieder die Druckmaschinen angeworfen, kennt jemand die erwartungen des futuremarkts an ben? thanks

greetings

I don't wanna change the world, I only wanna stop pretending.

selekta
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SMI im November

gefunden:

New York - Der Ausblick der US-Notenbank zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in den USA schürt Spekulationen über weitere Senkungen des Leitzinssatzes.

So wird im Rahmen des am Vortags veröffentlichten Sitzungsprotokoll der US-Notenbank vom 31. Oktober auf größere Unsicherheiten im Bereich des Wirtschaftswachstums als zur Inflation verwiesen. Darin drücke sich das Vertrauen der Währungshüter aus, dass sich der Inflationsdruck mindert. Gemäß der Federal Reserve wird sich das Wirtschaftswachstum in den USA in 2008 auf 1,8 Prozent verlangsamen. Dies entspreche dem geringsten Niveau seit der Rezession im Jahr 2001. Vergangenen Juni rechnete die Fed für 2008 noch mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5-2,75 Prozent. Dagegen wurden die Prognosen zur Kerninflation unverändert belassen. Der Preisauftrieb soll sich nach Einschätzung der Währungshüter in den kommenden beiden Jahren im Bereich von 1,7-1,9 Prozent bewegen. Aus den Zinsfutures lässt sich eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für eine erneute Senkung des Leitzinssatzes durch die US-Notenbank im Rahmen der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses am 11. Dezember ableiten. Die Händler an der Terminbörse in Chicago sehen nach Veröffentlichung des Fed-Sitzungsprotokolls und einer Verschärfung der Kreditkrise in den letzten Wochen nur eine Chance von rund 92 Prozent, dass die Fed nach ihrer jüngsten Leitzinssenkung von 0,25 Prozentpunkten am 31. Oktober eine weitere Herabnahme um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent vornehmen wird. Zuvor lag die Chance für eine weitere Leitzinssenkung bei lediglich 70 Prozent

http://www.stock-world.de/news/usa__391/2439356--Zinsfutures_Weitere_US_...

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phlipp
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uiii:

Die Subprime-Krise in den USA hat die grossen Investmentbanken bereits mehr als 60 Milliarden Dollar Abschreiber gekostet. Studien rechnen damit, dass sich die Verluste auf bis zu 400 Milliarden US-Dollar summieren könnten.

und was heisst das nun für uns, dass gros kommt erst noch...

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

Speedy3
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SMI im November

phlipp wrote:

... bis zu 400 Milliarden US-Dollar summieren könnten...

...

Ja,ja Phlipp...es könnte und sollte noch viel.

Befürchtungen sind reine Spekulation, welche jeglicher Tatsache entbehrt.

Nicht jede Hypothek ist eine Subprimehypothek, was die Negativschreiberlinge jetz gerne vermischen.

phlipp
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SMI im November

Speedy3 wrote:

phlipp wrote:
... bis zu 400 Milliarden US-Dollar summieren könnten...

...

Ja,ja Phlipp...es könnte und sollte noch viel.

Befürchtungen sind reine Spekulation, welche jeglicher Tatsache entbehrt.

Nicht jede Hypothek ist eine Subprimehypothek, was die Negativschreiberlinge jetz gerne vermischen.

sorry, aber solche nachrichten konnte man nun schon mehr als genug lesen... musst halt einfach mal...lesen...

aber ich denke eher, dass du keine ahnung hast, was genau eine subprime-hypothek ist...

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

MarcusFabian
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SMI im November

Speedy3 wrote:

Vielleicht sollte auch mal berücksichtigt werden, dass wegen dem tiefen Dollar Produktionen von ausländischen Firmen in den USA ausgebaut werden, was wiederum im Arbeitsmarkt widerspiegelt welcher sehr gut ausgelastet ist.

Die Auslastung der US-Industrie schwankt seit Jahren um 82%. Letzte Woche 81.7%. Da kann ich bisher keine grossen Ausschläge erkennen.

Quote:

Ein guter Arbeitsmarkt generiert wiederum einen starken Konsum,

was die Wirtschaft stützt.

Die Prämisse "guter Arbeitsmarkt" ist falsch. Somit auch die Schlussfolgerung.

Quote:

Nicht jede Hypothek ist eine Subprimehypothek, was die Negativschreiberlinge jetz gerne vermischen.

Nein aber etwa 90%.

Prime-Hypotheken sind AAA Hypotheken und die machen höchstens 10% aus. Insofern sind also 90% der Hypotheken unter "Prime" also "Subprime".

Aber das war es nicht, was Du andeuten wolltest. Du wolltest wohl sagen, dass nicht alle Subprimes Hypotheken Zahlungsaufsälle bedeuten. Und damit hast Du recht.

Gehen wir von 5% Zahlungsausfällen aus (gemessen an allen US-Hypotheken), kommen wir bei einem Hypothekenvolumen von $8000 Mrd auf $400 Mrd.

Genau diese Zahl ist es, die in Zusammenhang mit der Subprime-Krise erwähnt wird. Range liegt etwa zw. $300 Mrd und $1000 Mrd, Je nach Optimismus oder Pessimismus.

Bisher wurden etwa $40-50 Mrd abgeschrieben (die entsprechenden Kursstürze sind uns bekannt) und wie viel noch abgeschrieben werden muss, kannst Du leicht selbst ausrechnen.

Speedy3
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SMI im November

@ MarcusFabian

....und wenn den Banken plötzlich die Idee kommen könnte,

die Hypotheken nicht mehr zu Schrottpreisen zu veräussern,

sondern im Depot einzufrieren und so mit Vermietung wenigstens

einen Teil der Zinsen einzukassieren?

Der einzige Verlust der bliebe, wäre die Differenz zum Zins,

aber der wäre markant tiefer als die aktuellen Ausfälle.

Ist mir sowieso ein Rätsel, wieso die erlauchten Herren der

Banken nicht auf diese Idee kommen und die Häuser zu

Discountpreisen den "Haifischen" zum Frass vorwerfen.

tradingvalue
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Ausblick

Ausblick auf die Märkte:

- Kurzfristig positiv:

Ansturm zum Start des US-Weihnachtsgeschäfts - Umsätze gestiegen

26.11 06:41

NEW YORK (AWP International) - Der US-Einzelhandel ist mit dem erhofften Massenandrang ins Weihnachtsgeschäft gestartet. Angelockt durch rekordverdächtige Rabattaktionen strömten die Kunden zum offiziellen Auftakt des Weihnachtsgeschäft nach dem «Thanksgiving»-Fest in Scharen durch die Läden und Shoppingcenter. Ersten Schätzungen zufolge stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr überraschend deutlich.

Die Verkäufe seien am vergangenen Freitag, dem ersten Tag des US-Weihnachtsgeschäfts, um rund 8 Prozent auf einen Gesamtwert von 10,3 Milliarden Dollar (6,9 Mrd Euro) geklettert. Dies ergab eine erste, sehr vorläufige Schätzung des Marktforschungsinstituts ShopperTrak. Allerdings zeigte sich die Branche insgesamt am Sonntag noch überaus unsicher, ob sie die Umsätze gegenüber früheren Jahren tatsächlich so deutlich steigern konnte und dies auch in den nächsten Tagen anhält.

EXPERTEN EHER SKEPTISCH

Experten geben sich bislang eher skeptisch. Wegen der Kreditkrise und hoher Benzinpreise befürchten sie das womöglich schwächste Weihnachtsgeschäft in Amerika seit Jahren. Erste genaue Umsatzzahlen für den Verkaufsstart werden in den nächsten Tagen erwartet. Die US-Einzelhandelsorganisation erwartet für dieses Jahr maximal plus vier Prozent, was in den USA der geringste Zuwachs seit 2002 wäre.

Zu den Rennern gehören in diesem Jahr nach Branchenangaben unter anderem Spielekonsolen, Navigationsgeräte, Fernseher, Küchengeräte, Spielwaren, Winterkleidung und Geschenkgutscheine. Die Rabatte lagen vor allem für Frühaufsteher bei bis zu 75 Prozent.

Die Tage nach dem Erntedankfest zählen zu den umsatzstärksten im US-Einzelhandel. Sie sind ein Stimmungsbarometer für das gesamte Weihnachtsgeschäft. Hohen Stellenwert hat besonders der Brückentag «Black Friday» (Schwarzer Freitag), an dem früher die zuvor oft verlustreichen Händler durch den Start des Weihnachtsgeschäfts erstmals in die schwarzen Zahlen kamen.

- mittelfristig negativ:

PRESSE/Neue Welle von US-Kreditpleiten - Das Schlimmste kommt erst

26.11 06:41

NEW YORK (AWP International) - In der US-Kreditkrise steht Experten zufolge das Schlimmste erst noch bevor: Die Fälle von Zwangsvollstreckungen und Zahlungsausfällen würden nochmals deutlich zunehmen, da bei vielen Hypothekenkrediten schon bald automatische Zinserhöhungen anstünden. Allein im nächsten Jahr betreffe dies niedrig besicherte Kredite im Wert von rund 362 Milliarden Dollar (244 Mrd Euro), berichtete das «Wall Street Journal» am Samstag unter Berufung auf Daten der Bank of America .

US-Hypothekenkredite haben in der Regel nicht - wie meist in Deutschland - einen festen Zinssatz über zehn oder mehr Jahre. Um Kreditnehmer anzulocken, starten sie mit niedrigeren Zinsen, die später automatisch steigen und die monatliche Last deutlich erhöhen. Die meisten der 2008 zur Anpassung anstehenden Kredite liefen zwei Jahre mit zum Beispiel 7 Prozent Zinssatz und springen nun bald auf 9,5 Prozent. Für einen typischen Kreditnehmer bedeute das rund 350 Dollar Zusatzbelastung pro Monat, schreibt die Zeitung.

SPITZE IM ZWEITEN QUARTAL

Die höhere Monatsrate ist für viele nicht mehr leistbar. Wegen sinkender Immobilienpreise können sie zudem ihr Haus nur mit hohem Verlust verkaufen und bleiben auf den Restschulden sitzen. Damit ist für den Einzelnen sowie für den gesamten Immobilen- und Kreditmarkt eine weitere Runde in der Spirale nach unten eingeläutet. Schätzungen zufolge würden allein in diesem Jahr in den USA 1,35 Millionen Häuser zwangsvollstreckt, weitere 1,44 Millionen in 2008 - rund die Hälfte mehr als in den Vorjahren.

Noch im laufenden Quartal stünden laut Bank of America zweitklassige Kredite (subprime) im Wert von 85 Milliarden Dollar zur Zinserhöhung an, nochmal soviele in den ersten drei Monaten 2008. Die Spitze werde dann im zweiten Quartal mit rund 100 Milliarden Dollar erreicht. Hinzu kämen Kredite im Wert von 150 Milliarden Dollar mit nur wenig besseren Sicherheiten. Schuld an den Kreditausfällen bisher sei dagegen meist noch gar nicht der automatische Zinsanstieg gewesen, sondern eine zu laxe oder gar betrügerische Kreditvergabe, schreibt das «Wall Street Journal».

THEMA DES LAUFENDEN US-WAHLKAMPFS

Angesicht der drohenden neuen Welle wird die Schuldenfalle auch zunehmend ein Thema des laufenden US-Wahlkampfs. Politiker drängen Banken, die Zinssätze vorerst einzufrieren. Einige haben dies für bestimmte Kunden bereits getan, die Branche wehrt sich aber gegen gegen einen generellen Aufschub.

Der amerikanische Ökonom Michael Burda warnt vor einer schweren Wirtschaftskrise in den USA. «Das Land steckt in einem schweren Dilemma. Ich erwarte eine tiefgreifende Rezession», sagt der Professor der Berliner Humboldt-Universität dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». «Wenn die Krise noch bis weit ins kommende Jahr hineinreicht, kann sie Ausmasse annehmen wie bei der Weltwirtschaftskrise in den dreissiger Jahren.»

[Quelle: Cash.ch]

jonnycash.
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Man darf sich wiederum auf eine spannende Börsenwoche freuen. Bullen und Bären geben sich wieder auf die Mütze.

Die gegenwärtige Skepsis wird von vielen Stimmen als stützend bezeichnet. Das mag in den vergangenen Jahren - nicht zuletzt auch in diesem Frühjahr - tatsächlich so gewesen sein. Nun aber steigert sie die Unberechenbarkeit der Börsen. Die Finanzkrise, davon bin ich überzeugt, steht erst am Anfang. Das spricht weder dagegen, mit Aktien zu handeln (sie zu kaufen) oder auf Calls zu setzen. Ausser in Erholungsphasen sehe ich aber keinen Grund, mich bullischen Euphoriegefühlen hinzugeben. Wenn's kurzfristig aufwärts geht, bin ich sofort dabei. Zu lange soll man aber nicht feiern.

Es sieht einigermassen ernst aus. Wem das jetzt noch nicht klar sein sollte... na ja, lassen wir das. Nur eines ist für mich klar: Es ist noch lange noch nicht alles eingepreist - einzig vielleicht die Hoffnung auf Besserung. Das ist es, was mich erst recht misstrauisch macht. Wir haben uns einfach schon an die extremen Volatilitäten gewöhnt, was zu trügerischer Sicherheit verleitet - für Bären, wie für Bullen.

Das einzige, was ich laufen lasse ist Gold und Silber. Nur dort (und in ein paar Nebenwerten) interessiert mich der langfristige Trend noch. Bei Index halte ich mich weiter kurzfristig orientiert.

Allen erfolgreiche Trades und gute Nerven.

wildhund
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SMI im November

Tokio. dpa/baz. China ist einem japanischen Zeitungsbericht zufolge bereit, einen Teil seiner Währungsreserven in japanische Aktien zu investieren.

Wie die gewöhnlich gut informierte Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Montag in seiner Abendausgabe berichtete, versucht die kürzlich zur Verwaltung eines Teils von Chinas rund 1,4 Billionen Dollar an Währungsreserven gegründete China Investment Corp. (CIC), unter anderem Anlagestrategen für japanische Aktien über das Internet zu rekrutieren.

Börste legt zu

Beflügelt durch den Zeitungsbericht legte die Börse in Tokio am Montag im Nachmittagshandel um mehr als 400 Punkte zu.

Investitionskapitel von CIC würde den in jüngster Zeit stark gebeutelten Aktienmarkt zwar stützen. Andererseits würde sich dadurch das Risiko feindlicher Übernahmen und Eingriffe in das Management japanischer Unternehmen erhöhen, schrieb das Wirtschaftsblatt.

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