SMI im Dezember

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meridiannet
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SMI im Dezember

Pädi wrote:

Ich habe das Gefühl das die Bundestagswahlen morgen

auch noch Einfluss auf das weitere Geschehen haben könnte.

Falls Blocher abgewählt werden würde (was ich nicht glaube)

dann könnte dies der Wirtschaft noch zusätzlich schaden.

Aber wir werden es sehen....

Hab ich mir auch überlegt. Falls, kann ich mir das aber nur kurzfristig wegen Unsicherheit vorstellen. Danach kommt's darauf an, wer gewählt würde. Bei einem CVP Bundesrat wär's glaub nicht schlimm. Falls, jedoch sehr unwahrscheinlich, der Grüne Luc Recordon wirklich gewählt würde, dann ist man mit einem Put gut bedient...

Alles andere wäre wohl eine Überraschung. Bisher kümmerte sich die Börse nicht um Bunderatswahlen.

Psytrance24
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SMI im Dezember

Da ich neu im Forum bin, will ich euch mal meinen charttechnischen Blick zeigen. Bin halt ein Chartfetischist Wink und darum ist die grosse SKS sehr offensichtlich und auch bearish zu werten.

Momentan siehts so aus, ungefährer Uptrend bei 8450+ (der aber schon durchbrochen wurde und wieder übersprungen werden konnte) und oben die vielen inneren Downtrends und Begrenzungen sind rel. gut ersichtlich. Also nach Chance Risiko Verhältnis wäre long gemäss dieses Bildes nicht gerade vorteilhaft. Evtl. können ein paar die Sicht bestätigen oder eine andere Sicht aufzeigen.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



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phlipp
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SMI im Dezember

Psytrance24 wrote:

...long gemäss dieses Bildes nicht gerade vorteilhaft...

long soll nicht vorteilhaft sein??? voher kommst denn du, mach mal einen chart ohne hypo-krise, die wird nicht über jahre dauern... und dann sieht das ganz wieder ganz anders aus...

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

swissbroker
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SMI im Dezember

Bei 8400 geht spätestens wieder nach oben.

Die SMI Chart Rounding Formation ist fast fertig. Bitte Jahreschart

analysieren, dort ist dies gut ersichtlich. Normalerweise werden solche Formationen nach unten aufgelöst, aber ich denke diesmal

kommt es anders.

Die Banken werden nochmal bluten, UBS morgen bei ca. 50 CHF.

Ich kaufe morgen UBS in Etappen.

Good night

PS : Lasst Euch nicht verunsichern, dies ist noch kein Bärenmarkt.

Der fängt erst mit Kursen von unter 8000 an !

good luck

Johnny P
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SMI im Dezember

ich bin auch ein ausgesprochener Chartist und sehe dies ähnlich, aber wie immer bei einer SKS weiss man es erst wenn sie abgeschlossen ist...ich stell mich mal auf Short mit Kursziel 8600 ein.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Vontobel
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SMI im Dezember

Psytrance24 wrote:

Da ich neu im Forum bin, will ich euch mal meinen charttechnischen Blick zeigen. Bin halt ein Chartfetischist Wink und darum ist die grosse SKS sehr offensichtlich und auch bearish zu werten.

Momentan siehts so aus, ungefährer Uptrend bei 8450+ (der aber schon durchbrochen wurde und wieder übersprungen werden konnte) und oben die vielen inneren Downtrends und Begrenzungen sind rel. gut ersichtlich. Also nach Chance Risiko Verhältnis wäre long gemäss dieses Bildes nicht gerade vorteilhaft. Evtl. können ein paar die Sicht bestätigen oder eine andere Sicht aufzeigen.

Hallo Psytrance24

Herzlich Wilkommen im Forum

Ich sehe es ganz simpel:

Nächster Support im SMI 8800 (8600). Wird morgen vermutlich durchbrochen werden. Vielleicht fallen wir so auf 8700/8750 oder testen gar den weiteren Support bei 8600.

Habe was kurzes auf meiner Homepage verfasst:

http://www.pvi.ch/11-12-2007/fed-senkt-leitzins-um-025/

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



www.starmind.com - Know-How Trading

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God
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hmm

UBS hat heute schon ziemlich verloren, meinst du die wird auch morgen nochmals brutal abgestraft?

Alles ist möglich...

Pädi
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SMI im Dezember

Ich habe das Gefühl der Support bei 8800 werden wir gar nicht sehen.

Wir werden schon darunter eröffnen.

DAX Futures sind 1.72% im Minus... Support bei 8000 ist um 95 Punkte gefallen.

Nachbörslich bei 7905 Punkten?!?

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

Psytrance24
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SMI im Dezember

phlipp wrote:

long soll nicht vorteilhaft sein??? voher kommst denn du, mach mal einen chart ohne hypo-krise, die wird nicht über jahre dauern... und dann sieht das ganz wieder ganz anders aus...

na, wir hatten jetzt 4-5 Jahre Bullenmarkt, irgendwann ist fertig, so einfach ist das, und dies sieht man am besten mittels Charts. Hat nicht mehr allzu viel mit VWL/BWL zu tun, natürlich schon einiges, aber anno 2003 waren die Schweizer Firmen ja nicht 3x weniger wert als jetzt. Gibt immer Bull und Bear Markets und das Bullenmärkte viel länger dauern ist auch klar, und klar ist auch, dass man am meisten Geld (und am schnellsten) mit Puts in Bear Markets verdienen kann. Aber hast schon recht, on the long run ist man natürlich besser mit der Longseite beraten, aber eben die nächsten paar Monate denke ich nicht.

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swissbroker
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Phil sehe dies ähnlich wie Du, 8600 sehen wir morgen, eventuell ist die Unterstützung schon stark genug !

Good night

good luck

Pädi
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SMI im Dezember

Noch eine Botschaft für den morgigen Tag.

NEWS auf N-TV

Der zweitgrößte US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac erwartet

Zahlungsausfälle in Höhe von zehn bis zwölf Mrd.

US-Dollar auf laufende Kredite.

Das Schlimmste auf dem Immobilienmarkt stehe erst noch bevor,

sagte Freddie-Mac-Chef Richard Syron auf einer Investorenkonferenz.

Er glaube, dass die Preise auf dem US-Immobilienmarkt um zehn Prozent fallen würden,

im Vergleich zu den Boomzeiten der Branche.

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

Psytrance24
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Ich stell noch einen Langfristchart vom Smiley rein, die SKS ist hier sehr gut ersichtlich, aber eben, bis es endgültig kippt geht es noch eine Weile, jedenfalls nach Modell.

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Vontobel
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Psytrance24 wrote:

Ich stell noch einen Langfristchart vom Smiley rein, die SKS ist hier sehr gut ersichtlich, aber eben, bis es endgültig kippt geht es noch eine Weile, jedenfalls nach Modell.

Die Frage ist: Ist dies wirklich eine SKS Formation?

...ich bezweifle es...

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Psytrance24
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SMI im Dezember

Was soll es denn sonst sein?

Es geht ja nicht darum, dass es genau gleich aussieht wie aus einem Lehrbuch o.ä, sondern die Psychologie hinter den Mustern und die sagt ganz einfach Anfangs 2007 hoch (sogar viel höher als der Dax) dann im Sommer noch höher und im Herbst nochmal ein ATH Versuch welcher deutlich tiefer war als im Sommer und jetzt der S2 (2te Schulter), dann noch der Aufwärstrend bei 8450+ (steigend) also für mich ist die Sache sonnenklar. Vielleicht werde ich mein Geld das ich die ganze Zeit im Bullenmarkt mit Puts verspielt habe, zum Teil wieder zurückholen, Vonti hab ich besonders viel gegeben :lol:, bin aber nur ein ganz kleiner Fisch ;). Würdet wohl sagen, andere haben noch viel mehr bei uns "abgegeben" 8)

edit:

dann sagen wir dem halt SKS - Gebilde od. SKS - Geschwür; ja stimmt Neckline könnte man gar nicht ziehen, also so vernünftige, aber das brauch ich gar nicht.

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Pegasus
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und erstens kommt es anders ihr denkt. Die vorwiegend hier im Forum geäusserten pessimistischen Meinung wird nicht von allen geteilt;

11.12.2007 - 17:08

Die Aktienmärkte haben - die Subprime-Krise verdaut

Ist die Subprime-Krise etwa schon zu den Akten gelegt? Keineswegs, doch darauf kommt es für den Aktienmarkt überhaupt nicht an.

Fast täglich neue Hiobsbotschaften

Mit nahezu jedem Börsentag kommen derzeit neue Hiobsbotschaften aus dem Finanzsektor ans Licht. Erst gestern meldete die Schweizer UBS, dass ihre Investments im Subprime-Bereich, also bei zweitklassigen Hypotheken, eine Abschreibung von weiteren 10 Milliarden US-Dollar notwendig mache. Das war deutlich mehr als Analysten im Vorfeld annahmen. Vermutlich wird die Bank auch das Gesamtjahr aufgrund des desaströsen vierten Quartals mit einem Verlust abschließen. Dass die Aktie aber dennoch nicht fallen wollte, spricht eine deutliche Sprache. So konzentrierten sich die Anleger offenbar auf den Einstieg des Singapurer Staatsfonds GIC und eines namentlich nicht genannten Investors aus dem Nahen Osten. Wie schon bei der Citigroup werden langfristig orientierte Gelder aus Asien die Kapitalbasis der Bank stärken. Dank sprudelnder Petro-Dollars und einer insgesamt boomenden Weltwirtschaft suchen gerade asiatische Investoren händeringend nach Anlagemöglichkeiten. Dieser Trend dürfte auch in Zukunft anhalten und den Aktienmarkt gegenüber früheren Krisen eine neue Stabilität verleihen.

Was den Markt darüber hinaus antreibt

Es ist schon paradox, wenn gerade die Subprime-Krise und deren Bewältigung den Börsen den nötigen Treibstoff liefert. Die Rettungsaktionen der Notenbanken - allen voran der FED -, also deren massive Liquiditätsspritzen verbunden mit weiteren Zinssenkungen sollten sich in steigenden Aktienkursen niederschlagen. Schließlich verlangt das im Überfluss vorhandene Geld nach einer sinnvollen Verwendung. Obwohl wir das arg strapazierte Wort der "Jahresendrallye" nicht gerne benutzen, deuten alle Indikatoren darauf hin, dass wir in diesem Jahr eine solche bekommen werden. Die Technik ist bullish, das Sentiment beeinflusst von Meldungen wie der UBS-Gewinnwarnung eindeutig zu negativ und "Window-Dressing" wieder angesagt. Der entscheidende Punkt ist, dass man als Anleger zwischen der Lage am Kreditmarkt, wo die Situation tatsächlich mehr als angespannt ist, und den Konsequenzen für den Aktienmarkt zu unterscheiden lernt. Letzterer entzieht sich dank der genannten Eingriffe (man könnte auch sagen: Manipulationen) den von vielen Auguren vorhergesagten Kollaps.

Am Beispiel des S Index ist der derzeitige Sachverhalt recht anschaulich zu erkennen (Abb). Die durch den gelben Kreis gekennzeichnete nähere Vergangenheit zeigt eine im großen Kontext recht bescheidene Seitwärtskorrektur. Das also hat die Subprime-Krise, die doch die Finanzwelt so erschüttert hat, bisher am Aktienmarkt ausgerichtet. Die Frage, die sich hier stellt, lautet: Was muss denn noch passieren, damit es hier richtig deutlich nach unten geht? Wir können es Ihnen nicht sagen, sondern vermuten vielmehr: Der Markt hat sich mit dem Schlimmen oder gar mit dem Schlimmsten bereits abgefunden, und damit ist diese gelb unterlegte Seitwärtsphase mit hoher Wahrscheinlichkeit nur eine Korrektur im intakten Aufwärtsmodus.

Quelle; Boerse Go

Meine Prognose für Mittwoch; - SMI rot, US-Börsen am Schluss grün, schaun mer mal ....

:roll: Wink :idea: 8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

rswiss
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SMI im Dezember

Leute lest doch genau

Das das FED nicht gerade selber gesagt haben, die Wirtschaft ist am A... , ist ein Wunder.

Mit solchen Aussagen gehts wieder runter

Die jüngsten Daten

hätten ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum signalisiert, was vor allem

aus der Korrektur am Häusermarkt resultiere. Aber auch die Konsumausgaben und

die Investitionen hätten sich abgeschwächt. Zudem haben sich auch die

Spannungen an den Finanzmärkten verschärft. Im Oktober hatte die US-Notenbank

noch von einem <> und nachlassenden Spannungen an den

Finanzmärkten gesprochen.

<> bleiben nach Einschätzung der Fed bestehen. Die

jüngsten Inflationsdaten hätten sich zwar etwas verbessert, jedoch könnten hohe

Energie- und Rohstoffpreise für Aufwärtsdruck bei den Preisen sorgen. Man werde

die Inflationsentwicklung daher sorgfältig beobachten.

Einige Inflationsgefahren = Zinsen rauf

Gruss

rswiss

Kruger
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SMI im Dezember

Noch zum Chart mit der anscheinenden SKS-Trendwende-Formation: Es ist eigentlich egal, ob es aus Chart-technischer Sicht eine SKS ist oder nicht. Rein theoretisch, nach strenger Chart-technischer Manier, hätte man ja auch knallhart Short gehen müssen, als der SMI die 8000 verlassen hatte vor 2 Wochen. Und was ist passiert, die Fundamentals (i.e. Fed-Zinsentscheid-Hoffnung, Abu Dhabi, ...) haben zugeschlagen, was dem SMI starken Aufwind beschehrte. Charttechnik in stark volatilen Zeiten, wo überverkaufte und überkaufte Zustände hand in hand gehen ist einfach nicht sinnvoll. Man hat genau eine 50% Chance, das eine reine Chart-Analyse korrekt ist. Mich würde daher wirklich mal interessieren, wie "richtig" ihr wirklich mit diesen Analysen liegt und zwar ganz ehrlich.

Alles in allem finde ich, man kann gar nicht konsequent gewinnbringed nach Chart-Technik handeln in extrem volatilen Zeiten. Denn wird ein Signal ausgelöst, so wird es gleich wieder negiert (dann kommen die Chart-Techniker und sagen, ja ja, es sei eine Bärenfalle oder Bullenfalle oder was weiss ich gewesen) und nennen das als Begründung dafür, dass der Kurs nicht ihrer Chart-Analyse gefolgt ist. Ich finde damit reine Chart-Technik eigentlich für sich selbst widersprüchlich. Sie kann keine relevanten, wahre Signale geben.

Kruger
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SMI im Dezember

Und noch was, den Rückfall, den die Aktien erleiden werden durch den nicht ganz nach Wunsch einiger Optimisten gelaufenen Zinsentscheid der US-Notenbank, kann man eigentlich als weitere zukünftige Einstigsschance nutzen. Vorerst würde ich aber warten, was der Dow Jones die nächsten paar Tage so treibt, also ob dieser kleine Abverkauf heute nicht etwa schon wieder der Beginn einer längerandauernden Talfahrt ist.

revinco
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SMI im Dezember

Könnte noch der leicht gesteigener Oelpreis im Zusammenhang mit dem erwarteten 0.25% Zinssenkung eine Rolle für den tiefroten Kursen spielen? Der Wintereinbruch hat Mittelamerika heute wie erwartet hart betroffen und ausgerechnet am Tag des Zinsentscheides bewahrheitet. Aber im Moment sind doch die Oeltanks mehrheitlich gefüllt? Zwar hat das vor dem Zinsentscheid noch keine grosse Rolle gespielt, aber man wollte evtl. erst mal abwarten wie der Entscheid ausfällt.

Auch wenn sich der Markt übermorgen etwas erholen dürfte, bin ich nun eher skeptisch eingestellt über einen Jahresendrally Sad

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

Psytrance24
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Kruger wrote:

Noch zum Chart mit der anscheinenden SKS-Trendwende-Formation: Es ist eigentlich egal, ob es aus Chart-technischer Sicht eine SKS ist oder nicht. Rein theoretisch, nach strenger Chart-technischer Manier, hätte man ja auch knallhart Short gehen müssen, als der SMI die 8000 verlassen hatte vor 2 Wochen. Und was ist passiert, die Fundamentals (i.e. Fed-Zinsentscheid-Hoffnung, Abu Dhabi, ...) haben zugeschlagen, was dem SMI starken Aufwind beschehrte. Charttechnik in stark volatilen Zeiten, wo überverkaufte und überkaufte Zustände hand in hand gehen ist einfach nicht sinnvoll. Man hat genau eine 50% Chance, das eine reine Chart-Analyse korrekt ist. Mich würde daher wirklich mal interessieren, wie "richtig" ihr wirklich mit diesen Analysen liegt und zwar ganz ehrlich.

Alles in allem finde ich, man kann gar nicht konsequent gewinnbringed nach Chart-Technik handeln in extrem volatilen Zeiten. Denn wird ein Signal ausgelöst, so wird es gleich wieder negiert (dann kommen die Chart-Techniker und sagen, ja ja, es sei eine Bärenfalle oder Bullenfalle oder was weiss ich gewesen) und nennen das als Begründung dafür, dass der Kurs nicht ihrer Chart-Analyse gefolgt ist. Ich finde damit reine Chart-Technik eigentlich für sich selbst widersprüchlich. Sie kann keine relevanten, wahre Signale geben.

Hi Kruger, da muss ich dir zum Teil recht geben, deiner Kritik gegenüber den Charts. logisch, ich war auch on Put als der Smiley die 8400 durchbreakte, dort verläuft auch der Aufwärstrend seit 2003 und es ist ganz klar ein bearishes charttechnisches Signal. Aber eben, der Markt war stark überverkauft und dann kamen noch ein paar gute Nachrichten, bzw. der Markt hat positiv darauf reagiert. Aber wie sieht es jetzt aus? Der Markt ist jetzt in kürzester Zeit 800 Punkte in der Spitze hochgekletert, und vorhin küsste er 8080 Punkte, ist dies nicht eventuell ein letzter verzweifelter Versuch des Smileys sich dem drohenden kommenden Bearmarkt zu entziehen? Nein stimmt ja Börse verhält sich völlig zufällig, ohne Muster usw. Chartechnik ist Gugus und Kasperlitheater Biggrin Nein es ist eine Kunst und auch sowas wie ein Glaube, man glaubt anhand der abgebildeten Preispsychologie die die Masse in der Vergangheit "gezeichnet" hat, die wahrscheinlichste Zukunft daraus zu projezieren. Da der Mensch, Mensch bleibt und immer Gier und Angst unterliegt, funktioniert das Schema auch, der Markt ist nicht völlig zufällig wie es in der Random Walk Theorie heisst, nein der Markt bewegt sich in Zyklen, in Trends und bildet sogar SKS ähnliche Formationen an Wendepunkten aus. Man sollte ein Mittelmass finden, sich an seine Charts halten, aber bitte nicht zu extrem, sonst müsste man immer kaufen und verkaufen weil irgend ein doofer Indikator auf Buy oder Sell wechselt o.ä (Ich stehe nicht so auf Indikatoren) Und ja, es gibt viele Fehlsignale im Chart (Bullenfallen, Bärenfallen usw...) aber mit der Zeit und Erfahrung wird man immer ein wenig besser beim deuten.

Was ja auch noch so faszinierend an der ganzen Sache ist die, dass der Markt immer recht hat. Im Preis spiegeln sich alle Handlungen aller Beteiligten Menschen wieder, so quasi das Feedback aller Menschen. Und aus verschiedenen Wissenschaftlichen Disziplinen hat man herausgefunden das der Durchschnitt der Masse (was der Gleichgewichtspreis in der Marktbildung entspricht) so ziemlich genau dem richtigen od. der Realität entspricht. Eigentlich sind Charts Psychogramme, und die machen mir den Anschein langsam zu kippen...

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learner
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Sorry, double entry.

Es gibt noch Schlimmeres.

learner
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SMI im Dezember

Es ist also das eingetreten, was ich vermutet habe.

Am 9.12. geschrieben:

learner wrote:

Okay, habe noch einmal die Charts so sorgfältig angeschaut, wie es mir möglich ist (bei Wasser statt bei ner Buddel Black Label...), dazu auch die US-Charts zum Vergleich herbeigezogen, und bin mir nun recht sicher, dass die Indizes wieder abegeben, nächste Woche.

Wir hatten im DJ und im SMI ein 62-Prozent-Fibonnaci-Retracement der letzten Abwärts-Bewegung. Im SMI ging es vorletzte Woche ziemlich genau um 62 Prozent der letzten Abwärtsbewegung hinauf, während er es letzte Woche nicht mehr vermochte, auch nur einen Punkt vorwärtszuschreiten (sondern er verlor 29 Punkt über die Woche). Er ist also über die ganze letzte Woche wieder auf der Stelle getreten. ...

Meine allgemeine Warnung, dass fallende Zinsen in einer Zeit fallender Kurse geschähen, wurde von MarkusFabian off-topic genannt, was ich nicht verstehe. Es würde doch helfen, solche Regelhaftigkeit anzuschauen, um gewisse Fantasien etwas auf den Boden zu holen, wie man sie las ... so im Zusammenhang von inversen S-K-S, und den angeblich nächstens angepeilten Allzeithochs.

The outcome:

http://money.cnn.com/2007/12/11/markets/markets_0500/index.htm?postversi...

Durch das mächtige bullische Engulfing (im Dow) darf man nun damit rechnen, dass wieder eine Abwärtswelle folgt.

Zur Diskussion oben, zum Charting:

Charting bedeutet nicht, dass man die Zukunft sicher voraussehen kann, aber es gibt starke Ideen, wie sie aussehnen könnte. Ohne Charting hat man eine Fehlerquote von 0.5. Mit Charting hat man eine gute Chance, diese Fehlerquote drastisch zu reduzieren.

Kruger wrote:

Alles in allem finde ich, man kann gar nicht konsequent gewinnbringed nach Chart-Technik handeln in extrem volatilen Zeiten.

Wer auf Charting abstützt, wird gerade in volatilen Zeiten Gewinn einfahren! Ein Bekannter von mir vertraut sein Geld einem Fonds an, und der liegt arg im Minus. Auf diesem Forum gibt es wohl genügend Leute, die mit Charting jährlich und in jeder Marktsituation 50 Prozent Gewinn machen. Das geht nur mit Charting, glaube ich.

Es gibt noch Schlimmeres.

Trade_Around_Th...
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SMI im Dezember

Hier noch ein leicht verständlicher Bericht über die aktuelle Wirtschaftliche Situation in den USA

Für die meisten wahrscheinlich nichts neues.

http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,513450,00.html

Jeder kann sich selber seine Meinung darüber bilden.

So ist das Leben - mal verliert man,

mal gewinnen die Anderen.

learner
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SMI im Dezember

@psytrance: In deinem ersten Chart hast du einiges an Elliott-Wellen brav nummeriert. Allein, was ich nicht gesehen habe, ist die Nummerierung der Abwärtswellen. Es hätte mich interessiert, wie du das siehst.

Aus meiner Sicht habe ich bis jetzt im Downtrend zwei Impulswellen abwärts gesehen, mit zwei Korrekturwellen aufwärts, mit stets tieferen Tiefs und tieferen Hochs (na ja: was die Definition eines Abwärtstrends nach Charles Dow ist). Aus meiner Sicht, well, nach Elliott, käme nun die Welle 3 abwärts.

Übrigens: Für S-K-S brauchst du keine horizontale Nackenlinie. Die kann völlig schräg da stehen. Dann ist es S-K-S in Flaggen-Formation.

P.S. Freut mich übrigens, einen Chartisten mehr im Forum zu sehen. Warum? Ich finde, es gehe bei den Chartisten etwas kühler zu, als unter den Fundis, etwas distanzierter und nüchterner. Ein Chart-Fact ist ein Fact, da braucht's keine Polemik und kein Bullengewimmer.

Es gibt noch Schlimmeres.

weico
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SMI im Dezember

learner wrote:

Auf diesem Forum gibt es wohl genügend Leute, die mit Charting jährlich und in jeder Marktsituation 50 Prozent Gewinn machen. Das geht nur mit Charting, glaube ich.

Sind wohl alles "kleine" Buffett's..?? :oops: :roll:

weico

learner
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SMI im Dezember

weico wrote:

learner wrote:
Auf diesem Forum gibt es wohl genügend Leute, die mit Charting jährlich und in jeder Marktsituation 50 Prozent Gewinn machen. Das geht nur mit Charting, glaube ich.

Sind wohl alles "kleine" Buffetts?weico

Sie sind keine kleinen Buffets, nicht mal winzig kleine. Er ist ein value-Investor, wenigstens dem Mythos nach, und hatte am Anfang vor allem auch die Gabe, andere zu überzeugen, gewaltig viel Geld zu leihen. Diese Gabe fehlt den Day- und Swingtraders, nehme ich an, sonst würden sie es wohl auch wie er tun würde, da ein wenig Ehre damit verbunden ist.

Oder sind die Swingers doch kleine Buffetts? Immerhin hat Buffett sein erstes Unternehmen, Hathaway, ja zerschlagen, um sich dann damit weiter in Value zu investieren. Und wenn man sein Engagement bei Petrochina ansieht, in dem er dann klammheimlich die Aktien abstiess, als sie ihm etwas zu hoch bewertet waren, müsste man auf den Schluss kommen, dass auch er ein Swinger ist. Nur eben lautet der Mythos halt anders.

Na ja, drum sind welche kleinen Swingers, die gute Gewinne einfahren, halt vielleicht doch winzig kleine Buffetts. Sie lesen auch den ganzen Tag Informationen und verarbeiten sie, Infos in Schrift, Numbers oder in Charts.

MHO.

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Elias
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Ich kenne einen, der machte mir Kudelski und Novartis seit 7 Jahre nur Gewinn.

Ganz ehrlich:

Wenn ich in jeder Situation jährlich 50% Gewinn mache, dann bin ich nicht mehr in diesem Forum.

50% von 100'000 sind 50'000

50% von 150'000 sind 75'000

50% von 225'000 sind 112'500

50% von 337'500 sind 168'750

50% von 500'000 sind 250'000

50% von 750'000 sind 375'000

50% von 1'125'000 sind 562'500

50% von 1'687'500 sind 843'750

Ab da geht es in Millionenschritten weiter.

Jährlich.

Und von denen hat es genügend im Forum.

Willkommen im Club der Millionäre.

Schön, wenn man nicht mehr alleine ist.

Was soll der Unsinn?

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

chuecheib
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eigentlich solltest doch am wohnort erkennen obs da nun so viele millionäre hat Wink .. sobald seltsam viele wollerau oder zug angeben wirds dann offensichtlich Biggrin

START! Time to play the Game !!!!!

mike1
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Der Elias...herrlich! Wir begegnen uns immer wieder bei den selben Themen.

Zu deiner Beruhigung, ja ich bin Millionär. Zufrieden?

learner
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Ja, eben: Elias ist einer, der von der Börse lebt, und wie ich in Erinnerung habe: gut!

Zu dem was ich oben beschrieb: Klingt nach Unsinn, eingestanden, aber er macht einen Teil der Wahrheit aus. Nehmen wir die Eingefleischten, wie speedy, oder Pegasus, die nur an einem Stock hängen: Wenn sie ihrer Kuh treu blieben, haben sie ihr Geld in fünf Jahren verzehnfacht (abbn), oder verzwanzigtfacht (aapl).

Damit sind sie auch schon so ungefähr im Club, müsste man annehmen, auch selbst wenn sie täglich eine Buddel Black kippen. Und auch wenn sie in Hinter-Pussingen wohnen, was in einiger Distanz zur wohllüstigen, wolligen Au liegt.

Es gibt noch Schlimmeres.

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