UBS

UBS Group N 

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Dr.Zock
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UBS

@ Kieni

Geld 24.50 / Brief 25.--

Nimm diesen Link:

http://premarket.claridenleu.com/index_de.htm

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Johnny P
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UBS

Sampling82 wrote:

hm also wenn ich mir so die beiträge durchlese, dann lese ich oft "Ich glaube daran" ich denke mal glauben ist doch falsch am platz wenn man mit atkien ernsthafte gewinne erzielen will. ausserdem wird für jeden abrutscher eine beruhigende begründung gesucht um seine eigene psyche zu beruhigen, für die leute die schon drin sind oder immernoch drin sind. mag sein wer langfristig investieren will der kann reingehen, aber ich denke man muss immer bedenken dass es heute viel viel schneller zur sache gehen kann als noch vor 10 jahren, die welt ändert sich viel schneller als früher

Willkommen im Forum!

Sehr guter Beitrag! Die wichtigste Stelle habe ich Fett angestrichen.

Das ist leider einer der grössten Anlegerfehler! (Einer von vielen :evil: )

Die meisten wollen die Verantwortung für Ihr handeln nicht übernehmen und schieben die Fehler auf äussere Umstände ab. Das ist der beste Weg langfristig erfolglos zu börselen...weil man nichts aus eigenen Fehlern lernen kann, solange man sich deren nicht bewusst ist!

Dem letzten Teil der Aussage würde ich allerdings nicht zu stimmen, es gab schon immer volatile Zeiten! Denk nur an die New Economy ist auch schon fast 10 Jahre her!

Gruess

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Vontobel
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Eine Frechheit!

Zürich (AWP) - Die im letzten Jahr ausgeschiedenen

UBS-Konzernleitungsmitglieder Peter Wuffli (CEO), Clive Standish (CFO) und Hew

Jenkins (Chef Investementbank) haben gemäss dem heute veröffentlichten

Jahresbericht der Grossbank insgesamt rund 61 Mio CHF für die Jahre 2008 und

2009 erhalten. Damit erfülle man vertragliche Verpflichtungen, schreibt die

UBS.

Umgerechnet macht das 20 Mio CHF pro Topmanager, der die Bank 2007 verlassen

hatte. Wuffli ging Anfang Juli, als die Subprime-Krise noch nicht in voller

Stärke ausgebrochen war. Offizielle Begründung war seine Nicht-Wahl zum

Präsidenten der Bank. Standish und Jenkins mussten Anfang Oktober ihre

Funktionen abgehen, als die UBS 4 Mrd USD Abschreiber im verbrieften

US-Hypothekenmarkt bekannt gab. Inzwischen sind es über 18 Mrd USD. Jenkins

bleibt bis Ende September dieses Jahres als Berater für die Bank tätig.

Die höchste Einzelentschädigung der UBS-Gruppenleitung für 2007 erhält Rory

Tapner, zuständig für den asiatischen Markt. Tapners Entschädigung in Cash und

Aktien inklusive Bonusanteil belief sich auf 10,3 Mio CHF. Alle

Konzernleitungsmitglieder zusammen, die Ende 2007 an Bord waren, erhielten 39

Mio CHF, alle im Verlauf von 2007 zurück getretenen Topshots kamen auf 33 Mio

CHF. Die Entschädigung für CEO Marcel Rohner ist nicht bekannt. Rohner sagte

aber, er würde auf seinen Bonus verzichten.

Im VR fällt die höchste Entschädigung mit 2,6 Mio CHF auf Präsident Marcel

Ospel, bestehend aus einer Grundkomponente von 2 Mio CHF und Anteilen für die

Pensionskasse. Vizepräsident Stephan Haeringer kam auf 1,9 Mio CHF, Marco Suter

erhielt bis Ende September 1,4 Mio CHF, bevor er als neuer CFO in die

Konzernleitung wechselte. Niemand im exekutiven VR erhielt einen Bonus für

2007. Ospels Salär sank um 90%.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



www.starmind.com - Know-How Trading

www.pvi.ch - currently inactive

www.payoff.ch - ALL ABOUT DERIVATIVE INVESTMENTS

Grizzly
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Re: Eine Frechheit!

Vontobel wrote:

Zürich (AWP) - Die im letzten Jahr ausgeschiedenen

UBS-Konzernleitungsmitglieder Peter Wuffli (CEO), Clive Standish (CFO) und Hew

Jenkins (Chef Investementbank) haben gemäss dem heute veröffentlichten

Jahresbericht der Grossbank insgesamt rund 61 Mio CHF für die Jahre 2008 und

2009 erhalten. Damit erfülle man vertragliche Verpflichtungen, schreibt die

UBS.

Umgerechnet macht das 20 Mio CHF pro Topmanager, der die Bank 2007 verlassen

hatte. Wuffli ging Anfang Juli, als die Subprime-Krise noch nicht in voller

Stärke ausgebrochen war. Offizielle Begründung war seine Nicht-Wahl zum

Präsidenten der Bank. Standish und Jenkins mussten Anfang Oktober ihre

Funktionen abgehen, als die UBS 4 Mrd USD Abschreiber im verbrieften

US-Hypothekenmarkt bekannt gab. Inzwischen sind es über 18 Mrd USD. Jenkins

bleibt bis Ende September dieses Jahres als Berater für die Bank tätig.

Die höchste Einzelentschädigung der UBS-Gruppenleitung für 2007 erhält Rory

Tapner, zuständig für den asiatischen Markt. Tapners Entschädigung in Cash und

Aktien inklusive Bonusanteil belief sich auf 10,3 Mio CHF. Alle

Konzernleitungsmitglieder zusammen, die Ende 2007 an Bord waren, erhielten 39

Mio CHF, alle im Verlauf von 2007 zurück getretenen Topshots kamen auf 33 Mio

CHF. Die Entschädigung für CEO Marcel Rohner ist nicht bekannt. Rohner sagte

aber, er würde auf seinen Bonus verzichten.

Im VR fällt die höchste Entschädigung mit 2,6 Mio CHF auf Präsident Marcel

Ospel, bestehend aus einer Grundkomponente von 2 Mio CHF und Anteilen für die

Pensionskasse. Vizepräsident Stephan Haeringer kam auf 1,9 Mio CHF, Marco Suter

erhielt bis Ende September 1,4 Mio CHF, bevor er als neuer CFO in die

Konzernleitung wechselte. Niemand im exekutiven VR erhielt einen Bonus für

2007. Ospels Salär sank um 90%.

wieviele angestellte ( unterste stufe) könnten ihren arbeitsplatz behalten ohne diese gelder?

yihi
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Re: UBS

moi wrote:

Also ich war so naiv und hab noch meine Aktien mit Mittelkurs 60....

In 2-3 Jahren sollte die doch wieder so hoch sein? Oder könnte es noch länger dauern ?

Kenn mich leider nicht so aus... war halt eine langfristige Anlage!

Würdet ihr jetzt UBS Aktien nachkaufen um den Mittelkurs zu senken?

Danke für eure Tipps.

Ich musste viel Geld an der Börse verlieren, um Regel #1 zu lernen: Niemals nachkaufen!

Man darf schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen. Hat bei mir noch nie funktioniert.

Fortuna
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Re: Eine Frechheit!

Vontobel wrote:

Umgerechnet macht das 20 Mio CHF pro Topmanager, der die Bank 2007 verlassen

hatte. Wuffli ging Anfang Juli, als die Subprime-Krise noch nicht in voller

Stärke ausgebrochen war. Offizielle Begründung war seine Nicht-Wahl zum

Präsidenten der Bank. Standish und Jenkins mussten Anfang Oktober ihre

Funktionen abgehen, als die UBS 4 Mrd USD Abschreiber im verbrieften

US-Hypothekenmarkt bekannt gab. Inzwischen sind es über 18 Mrd USD. Jenkins

bleibt bis Ende September dieses Jahres als Berater für die Bank tätig.

Die höchste Einzelentschädigung der UBS-Gruppenleitung für 2007 erhält Rory

Tapner, zuständig für den asiatischen Markt. Tapners Entschädigung in Cash und

Aktien inklusive Bonusanteil belief sich auf 10,3 Mio CHF. Alle

Konzernleitungsmitglieder zusammen, die Ende 2007 an Bord waren, erhielten 39

Mio CHF, alle im Verlauf von 2007 zurück getretenen Topshots kamen auf 33 Mio

CHF. Die Entschädigung für CEO Marcel Rohner ist nicht bekannt. Rohner sagte

aber, er würde auf seinen Bonus verzichten.

Im VR fällt die höchste Entschädigung mit 2,6 Mio CHF auf Präsident Marcel

Ospel, bestehend aus einer Grundkomponente von 2 Mio CHF und Anteilen für die

Pensionskasse. Vizepräsident Stephan Haeringer kam auf 1,9 Mio CHF, Marco Suter

erhielt bis Ende September 1,4 Mio CHF, bevor er als neuer CFO in die

Konzernleitung wechselte. Niemand im exekutiven VR erhielt einen Bonus für

2007. Ospels Salär sank um 90%.

Ich frage mich, ob wirklich derart hohe Summen nötig gewesen wären..

Klar zahlt man normalerweise eine Abfindung, aber man muss den Leuten ja nicht gleich den ganzen Goldtopf nachwerfen...

Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, daß man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird.

torres200
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UBS

UBS N 25.52 / +4.16%

Hätte sich ein Einstieg kurzfristig auch sehr gelohnt

Spanien Europameister 08 Biggrin

zuerihegel73
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UBS

torres200 wrote:

UBS N 25.52 / +4.16%

Hätte sich ein Einstieg kurzfristig auch sehr gelohnt

Nur, wenn du auch gleich verkaufen würdest. Es kann sehr schnell wieder runter gehen.

torres200
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UBS

zuerihegel73 wrote:

torres200 wrote:
UBS N 25.52 / +4.16%

Hätte sich ein Einstieg kurzfristig auch sehr gelohnt

Nur, wenn du auch gleich verkaufen würdest. Es kann sehr schnell wieder runter gehen.

Jep habe ich auch damit sagen wollen.

Spanien Europameister 08 Biggrin

Fortuna
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UBS

zuerihegel73 wrote:

torres200 wrote:
UBS N 25.52 / +4.16%

Hätte sich ein Einstieg kurzfristig auch sehr gelohnt

Nur, wenn du auch gleich verkaufen würdest. Es kann sehr schnell wieder runter gehen.

Warum auch nicht, vom letzten Schub haben auch einige profitiert..

Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, daß man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird.

Vladimir
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Re: UBS

yihi wrote:

moi wrote:
Also ich war so naiv und hab noch meine Aktien mit Mittelkurs 60....

In 2-3 Jahren sollte die doch wieder so hoch sein? Oder könnte es noch länger dauern ?

Kenn mich leider nicht so aus... war halt eine langfristige Anlage!

Würdet ihr jetzt UBS Aktien nachkaufen um den Mittelkurs zu senken?

Danke für eure Tipps.

Ich musste viel Geld an der Börse verlieren, um Regel #1 zu lernen: Niemals nachkaufen!

Man darf schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen. Hat bei mir noch nie funktioniert.

Betrachte es so: Eine Aktie die 50% ihres Wertes verliert, muss danach wieder um 100% steigen, um den alten Wert wieder zu erreichen... Persönlich denke ich dass es mehr als 2-3 Jahre dauern wird.

Wegen Nachkaufen: Es heisst doch so schön: 'Fasse nie in eine fallendes Messer'... Wink Und schon gar nicht in einem Bärenmarkt...

Lucky
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Re: UBS

Vladimir wrote:

yihi wrote:
moi wrote:
Also ich war so naiv und hab noch meine Aktien mit Mittelkurs 60....

In 2-3 Jahren sollte die doch wieder so hoch sein? Oder könnte es noch länger dauern ?

Kenn mich leider nicht so aus... war halt eine langfristige Anlage!

Würdet ihr jetzt UBS Aktien nachkaufen um den Mittelkurs zu senken?

Danke für eure Tipps.

Ich musste viel Geld an der Börse verlieren, um Regel #1 zu lernen: Niemals nachkaufen!

Man darf schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen. Hat bei mir noch nie funktioniert.

Betrachte es so: Eine Aktie die 50% ihres Wertes verliert, muss danach wieder um 100% steigen, um den alten Wert wieder zu erreichen... Persönlich denke ich dass es mehr als 2-3 Jahre dauern wird.

Wegen Nachkaufen: Es heisst doch so schön: 'Fasse nie in eine fallendes Messer'... Wink Und schon gar nicht in einem Bärenmarkt...

Genau! ich habe damals 2001 ebenfalls wie ein Blödmann Cisco (30% vom Höchswert) nachgekauft, mit der Idee, "die müssen wieder steigen" - will gar nicht mehr daran denken!

redflag
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UBS

Hallo!

Es wird ja in den Medien spekuliert wegen Übernahmen der UBS von anderen Finanzistituten. Leider habe ich aber nie gelesen ob es bereits irgendwelche Interessenten gibt (öffentliche Meinung) und ob es Banken aus dem In- oder Ausland sind...

Weiss sicher jemand Bescheid Wink

Brunngass
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Mir wurde gesagt :

"Die Raffeisenkasse Turbach hat bereits eine Offerte eingereicht"

buli-buli
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UBS

Zürich (AWP) - JP Morgan veranschlagt den zusätzlichen Abschreibungsbedarf der UBS im laufenden Jahr auf 17,7 Mrd CHF nach Steuern. Für die CS sieht die US-Bank weitere Abschreibungen von 7,3 Mrd CHF. Dies geht aus einem neuen Research-Bericht hervor, in welchem JP Morgan den Abschreibungsbedarf auf strukturierten Krediten für europäische Banken berechnet.

Insgesamt schätzt JP Morgan die mark-to-market Verluste der europäischen Retail- und Investmentbanken auf gegenwärtig 27,1 Mrd EUR nach 25,0 Mrd EUR zum Jahresende.

Unter Berücksichtigung der erneuten Abschreibungen würde sich das Tier I Kapital der UBS noch auf 11,0%, dasjenige der CS noch auf 10,0% belaufen, schreibt JP Morgan weiter.

Bei der Deutschen Bank sehen die Analysten Abschreibungsbedarf in Höhe von 2,9 Mrd EUR, bei Société Générale auf 1,5 Mrd EUR.

Der Markt befinde sich gegenwärtig in einem nie gesehenen Credit-Crunch, mit Banken in "Panic-Modus". Aus Sicht von JP Morgan reichen die vom Fed angekündigten Massnahmen nicht aus, um das Marktumfeld zu verändern. Dazu müsste entweder das Fed direkt strukturierte Kredite kaufen oder aber die Banken den Panic-Modus stoppen.

Andi.Schmidt
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UBS

redflag wrote:

Hallo!

Es wird ja in den Medien spekuliert wegen Übernahmen der UBS von anderen Finanzistituten. Leider habe ich aber nie gelesen ob es bereits irgendwelche Interessenten gibt (öffentliche Meinung) und ob es Banken aus dem In- oder Ausland sind...

Weiss sicher jemand Bescheid Wink

Interessanter Beitrag:

http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-Warum-die-UBS-gut-zur-H...

gruss

Dr.Zock
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UBS

Herr Dr. Ospel erhält offensichtlich 90% weniger Lohn.... :oops: ( wurde hier bereits schon gepostet...)

Wenn nun Herr Ospel die UBS deshalb verlassen sollte, dann dürfte sein Statement: " Ich bin ein Teil zur Lösung des Problems", kaum mehr glaubhaft sein.

Wie seht Ihr das ?

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Speedy3
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UBS

Gestern 14% runter....heute wieder 10% rauf..... :?: :?:

Rein vom Gedankengang her, was jetzt in Anlegern vorgehen

muss (ohne Pressemeldungen) solche extreme Schwankungen

innerhalb von 24 Stunden, bei einem eigentlich konservativen

Wert mitzumachen, scheint schon "es bitzeli birreweich".

arunachala
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UBS

Dr.Zock wrote:

Herr Dr. Ospel erhält offensichtlich 90% weniger Lohn....

Untersteht die UBS nicht einem Gesamtarbeitsvertrag und gibt das keine Probleme mit der Gewerkschaft?

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

Grizzly
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UBS

Dr.Zock wrote:

Herr Dr. Ospel erhält offensichtlich 90% weniger Lohn.... :oops: ( wurde hier bereits schon gepostet...)

Wenn nun Herr Ospel die UBS deshalb verlassen sollte, dann dürfte sein Statement: " Ich bin ein Teil zur Lösung des Problems", kaum mehr glaubhaft sein.

Wie seht Ihr das ?

Gruss

Dr.Zock

denke vom können her, wäre mäce sicher austauschbar, ich denke es geht mehr um das vertrauen intern der bank. käme jetzt da ein neuer, hätten es manche manager einfacher ihre positionen zu sichern und zu verfälschen. zudem hätte ein neuer mind. 1 jahr um sich einzuarbeiten. ich hätte mäce einen unternehmer zur seite gestellt ( Hayek, Kindle eben einem wirtschaftskäpten), wäre die ups sicher in bessern gewässern!

hat mich überigens gestern gefreut als ich um etwa 22:30 eco sah, was der herr da sagte, postete ich bereits mehrmals unteranderem gesternnachmittag. es wäre besser die nationalbanken würden die risikopapiere den betroffenen banken abkaufen, uns somit später die verluste in rechnung zu stellen. für das reicht mein iq eben gerade noch :idea:

revinco
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Re: Eine Frechheit!

Vontobel wrote:

Zürich (AWP) - Die im letzten Jahr ausgeschiedenen

UBS-Konzernleitungsmitglieder Peter Wuffli (CEO), Clive Standish (CFO) und Hew

Jenkins (Chef Investementbank) haben gemäss dem heute veröffentlichten

Jahresbericht der Grossbank insgesamt rund 61 Mio CHF für die Jahre 2008 und

2009 erhalten. Damit erfülle man vertragliche Verpflichtungen, schreibt die

UBS.

Umgerechnet macht das 20 Mio CHF pro Topmanager, der die Bank 2007 verlassen

hatte. Wuffli ging Anfang Juli, als die Subprime-Krise noch nicht in voller

Stärke ausgebrochen war. Offizielle Begründung war seine Nicht-Wahl zum

Präsidenten der Bank. Standish und Jenkins mussten Anfang Oktober ihre

Funktionen abgehen, als die UBS 4 Mrd USD Abschreiber im verbrieften

US-Hypothekenmarkt bekannt gab. Inzwischen sind es über 18 Mrd USD. Jenkins

bleibt bis Ende September dieses Jahres als Berater für die Bank tätig.

Die höchste Einzelentschädigung der UBS-Gruppenleitung für 2007 erhält Rory

Tapner, zuständig für den asiatischen Markt. Tapners Entschädigung in Cash und

Aktien inklusive Bonusanteil belief sich auf 10,3 Mio CHF. Alle

Konzernleitungsmitglieder zusammen, die Ende 2007 an Bord waren, erhielten 39

Mio CHF, alle im Verlauf von 2007 zurück getretenen Topshots kamen auf 33 Mio

CHF. Die Entschädigung für CEO Marcel Rohner ist nicht bekannt. Rohner sagte

aber, er würde auf seinen Bonus verzichten.

Im VR fällt die höchste Entschädigung mit 2,6 Mio CHF auf Präsident Marcel

Ospel, bestehend aus einer Grundkomponente von 2 Mio CHF und Anteilen für die

Pensionskasse. Vizepräsident Stephan Haeringer kam auf 1,9 Mio CHF, Marco Suter

erhielt bis Ende September 1,4 Mio CHF, bevor er als neuer CFO in die

Konzernleitung wechselte. Niemand im exekutiven VR erhielt einen Bonus für

2007. Ospels Salär sank um 90%.

http://shark.cash.ch/cgi-bin/parse/news/news.layout?id=1205843810063838&check=MDF2&inst=FIMS.2489948,380

Und die Aktie steigt trotdem !? Scheint wohl die Mehrheit nicht gross zu stören... technische Erholung gewichtiger!?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

fritz.
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Re: UBS

Vladimir wrote:

yihi wrote:
moi wrote:

Würdet ihr jetzt UBS Aktien nachkaufen um den Mittelkurs zu senken?

Ich musste viel Geld an der Börse verlieren, um Regel #1 zu lernen: Niemals nachkaufen!

Man darf schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen. Hat bei mir noch nie funktioniert.

Wegen Nachkaufen: Es heisst doch so schön: 'Fasse nie in eine fallendes Messer'... Wink Und schon gar nicht in einem Bärenmarkt...

Nachkaufen, nur um den Durchschnittspreis zu senken, ist sicher falsch. Da kannst du auf jeder Stufe nach unten dazukaufen, bis du gar nichts mehr hast.

Wenn es aber nach einer Bodenbildung aussieht und die Indikatoren nach Norden zeigen, dann kannst du natürlich dazukaufen und somit deinen Durchschnittspreis senken. Aber mache dir schon beim Kauf Gedanken, was du machen wirst, wenn deine Rechnung falsch war und es weiter nach unten geht, setze dir eine Limite, wo du im Negativfall verkaufen wirst und diese Limite darfst du nachher auch schrittweise nach oben mitziehen, aber auf keinen Fall nach unten.

Wenigstens hast du etwas gelernt, moi, das ist verdammt viel wert, denn du wirst den gleichen Fehler nicht mehr machen.

Gruss

fritz

Vladimir
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UBS

Dr.Zock wrote:

Herr Dr. Ospel erhält offensichtlich 90% weniger Lohn.... :oops: ( wurde hier bereits schon gepostet...)

Wenn nun Herr Ospel die UBS deshalb verlassen sollte, dann dürfte sein Statement: " Ich bin ein Teil zur Lösung des Problems", kaum mehr glaubhaft sein.

Wie seht Ihr das ?

Gruss

Dr.Zock

Der Mann ist in seinem Ehrgeiz zutiefst gekränkt und wird seine ganze Kraft, sein machiavellistisches Geschick und seine Beziehungen (z.B. asiatische Kapitalgeber) spielen lassen, dass die UBS das Subprime-Debakel übersteht. So meine Meinung.

Dr.Zock
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UBS

@Vladimir

Hoffen wir mal dass es auf das raus läuft. Wenn auch er nicht direkt für dieses Debakel verantwortlich gemacht werden kann ( ich habe es so verstanden, dass eigentlich der Wulffli dafür gerade zu stehen hätte ), so ist er halt eben der CEO, und muss für seine "Schäfchen" die Verantwortung tragen.

Danke und beste Grüsse/ Trades

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Defizito
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UBS

Wahnsinn, alle kaufen blind UBS-Ramsch n der Hoffnung schon im Sommer wieder die 70.- zu sehen und heulen morgen oder spätestens übermorgen wieder, wenn sie sie für 20.- abstossen müssen....

Gier macht blind... (sehe selber schon kaum mehr was....) :evil:

Vladimir
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UBS

Nicht zu vergessen diejenigen, welche strukturierte Produkte haben, deren Barrier von der UBS-Aktie nach unten durchbrochen wurde, die also in UBS-Aktien ausgezahlt werden und die so 'unfreiwillig' zu UBS-Aktionären werden. Das nennt man wohl auch 'Risikoverteilung'.. :twisted:

Defizito
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UBS

Oder die tollen 3. Säulefonds der UBS, die sie zB der Postfinance verkaufen, mit ca 2,5% UBS drin.... :roll:

X
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UBS

sollte die fed heute enttäuschen, werden wohl die banken morgen wiedermal zu den grossen verlierern zählen. im umgekehrten falle natürlich zu den gewinnern. glaube momentan noch eher ans erste...

take it easy, but take it!

Defizito
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UBS

Der heutige UP-Tag könnte sogar ein Grund sein, den Zins nur um 0.5 oder 0.75% zu senken. Und dann sind wir morgen gleich weit wie gestern....

VSMII müsste man haben...

PS:

Quote:

Tagi-Online heute 17:51 - Gewaltige Abschreiber für UBS und CS vorhergesagt

Die Bank JP Morgan sieht für die UBS im laufenden Jahr noch einen Abschreibungsbedarf von 17,7 Milliarden Franken. Für Credit Suisse prognostiziert sie über 7 Milliarden.

Neben dem Abschreibungsbedarf von 17,7 Milliarden Franken für die UBS sieht die JP Morgan, die zweitgrösste Bank der USA, laut einem Research-Bericht für die Credit Suisse einen Abschreibungsbedarf von 7,3 Millarden Franken. Weitere Abschreibungen dürften demnach noch die Deutsche Bank mit 2,9 Milliarden Euro und die Société Générale mit 1,5 Milliarden vornehmen müssen.

Unter Berücksichtigung der erneuten Abschreibungen, so schreibt JP Morgan weiter, würde sich die Kernkapitalquote (Tier 1) der UBS noch auf 11,0 Prozent und diejenige der CS noch auf 10,0 Prozent belaufen.

(raa/sda)

yihi
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UBS

Sorry, falscher Thread.

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