OC Oerlikon

OC Oerlikon N 

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kalos3844
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OC Oerlikon

:? OC hält sich momentan gar nicht so übel.....

ist das gar eine trendwende? wenn ja, wäre auch zeit.

was meint ihr?

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Ist mir auch nicht entgangen.

Aktuelle Situation:

20 März verfallen unzählige Optionen, wobei nur ein paar auf 400 CHF sind, alle andern sind 500 CHF aufwärts.

--> Banken werden sich wohmöglich mit neuen Aktien eindecken und neue Optionen ausgeben.

Oerlikon Solar scheint prima voranzukommen. Verträge werden geschlossen, neue Manager eingespannt und Fabriken gebaut.

Was Pecik und Vekselberg aktuell machen ist allerding undurchsichtig und ein Hemmer für neu Investoren.

Die Aktie wird aber bestimmt wieder über 400 CHF gehen. Warte auch gespannt auf die Verkündung der Jahreszahlen in 2 Wochen.

All diese Faktoren haben sicher einen Impact auf den Kurs, fragt sich nur in welche Richtung und mit welcher Intensität! Wink

"Große Dinge werden durch Mut errungen,

größere durch Liebe,

die größten durch Geduld. " Peter Rosegger

Adrian Roba
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OC Oerlikon

http://www.cash.ch/news/story/450/166293/6/6

Mir scheint in obigem Artikel beschriebenes Vorgehen wirtschaftsrechtlich nicht legal zu sein. Wie seht ihr das?

"Große Dinge werden durch Mut errungen,

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Simona
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OC Oerlikon

:?: Wieso nicht? Machen kann man das schon. Ich sehe nur eigentlich den Sinn nicht.

Hier noch etwas mehr dazu:

http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-Versteckspiel-um-Millia...

Gruss,

Simona

Guard
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OC Oerlikon

Simona wrote:

:?: Wieso nicht? Machen kann man das schon. Ich sehe nur eigentlich den Sinn nicht.

Hier noch etwas mehr dazu:

http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-Versteckspiel-um-Millia...

Gruss,

Simona

Hallo Simona

Sinn??? Na ja, der Österreicher scheint Kohle zu brauchen. Dafür wird er über Leichen zu gehen.

Wenn das mit den 300 Mio. und der 1 Mia. stimmt, dann gute Nacht. Vetternwirtschaft!

Gruss

Guard

Die Technik zum Wohle der Menschheit dienstbar machen!

Simona
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OC Oerlikon

Quote:

Hallo Simona

Sinn??? Na ja, der Österreicher scheint Kohle zu brauchen. Dafür wird er über Leichen zu gehen.

Wenn das mit den 300 Mio. und der 1 Mia. stimmt, dann gute Nacht. Vetternwirtschaft!

Gruss

Guard

Ja natürlich, in diesem Sinn sehe ich den Sinn auch.

Aber gleich über Leichen gehen - Blum 3 sorry, über Oerlikon reicht

doch auch.

Und wenn man sich einig wird...Herr Vekselberg?

Gruss,

Simona

kalos3844
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OC Oerlikon

:? irgendwie raff ich`s nicht.

zuerst verkauft man die BlueRay sparte (warscheinlich zu abartigen konditionen) und dann will man eine neue firma viel zu teuer einkaufen.

ich bin selbständiger unternehmer, daraus kann man nur folgendes schliessen:

die firma hat viel (wirklich viel) kohle, die tot lagert.

habe selber im geschäft auch schon ein solches spässchen gemacht

(aber hatte wirklich damals überflüssiges...rentiert hats nicht)

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Der viel zu teure Kauf der Firma macht für Pecik sicher Sinn, könnte er sich doch einfach mal so 700 Millionen Euro aus seinen Investments rausziehen.

Allerdings ist's offensichtlich nur ein Gerücht. Oerlikon hat alle Aktionäre mit einem Newsletter angeschrieben. Gute PR.

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patrick
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Zahlenausweis 2007

Am 27. März, also nächsten Donnerstag, berichtet OC Oerlikon über das Geschäftsjahr 2007. Was kann man da erwarten?

Die Solarsparte wird wohl weiterhin das Zugpferd des Unternehmens bleiben. Ich habe vor kurzem gelesen, dass noch in der ersten Jahreshälfte Aufträge im Bereich von einer Mrd. für die Solarsparte vermeldet werden. Der Ausblick sollte dementsprechend optimistisch ausfallen. Die Aktie hat in den letzten Wochen und Monaten auch überdurchschnittlich an Wert verloren. Ich denke, die Aktie hat nur noch ein begrenztes Abwärtspotenzial, dafür aber imenses Aufwärtspotenzial! Was haltet ihr von der Aktie auf dem jetzigen Kursniveau? Kaufenswert?

Adrian Roba
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OC Oerlikon

omega wrote:

OC Oerlikon: Der Industriekonzern OC Oerlikon wird 2007 das vom Verwaltungsrat

gesetzte Gewinnziel nicht erreichen. Verwaltungsratspräsident Georg Stumpf

hatte 2007 ein Ziel von 500 Mio CHF für den Betriebsgewinn (EBIT) bekannt

gegeben. Wie die 'SonntagsZeitung' nun aus gut unterrichteten Kreisen

erfahren hat, wird bei OC mit einem EBIT von 420 bis 450 Mio CHF für 2007

gerechnet. Allerdings zeichnen diese 420 bis 450 Mio CHF wohl ein freundliches

Bild von der tatsächlichen Ertragskraft. Gemäss Insidern kam dieser

Betriebsgewinn erst nach Ausschöpfung buchhalterischer Spielräume zu Stande,

wie das Blatt weiter berichtet.

Wenn diese News nicht mal wieder blosse Panikmache war von irgendwelchen Idioten aka Insidern...

Zürich, 27. März 2008

2007 bestätigt die eingeschlagene Wachstumsstrategie

Bestellungseingang erreicht einen Wert von CHF 6,0 Mrd. (+16 Prozent*) . Umsatz wächst um über 20 Prozent* auf CHF 5,6 Mrd.

. EBIT steigt auf CHF 496 Mio. (+15 Prozent*) . Operativer Cash Flow nimmt auf CHF 678 Mio. zu (+42 Prozent*) . Zielsetzung 2008: Umsatz grösser als CHF 6 Mrd. und weiterer Anstieg des operativen Ergebnisses . Neuausrichtung von F&E mit den Schwerpunkten Clean Technology und Nanotechnologie

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größere durch Liebe,

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Simona
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OC Oerlikon

Sollte man wohl weiterverfolgen:

03-04-2008 08:02 Oerlikon Solar erwartet 2008 Umsatz von über 700 Mio CHF

Name Letzter Veränderung

OC OERLIKON N 377.00 12.50 (3.43%)

Freienbach/Singapur (AWP) - Die Solarsparte der OC Oerlikon Corporation AG rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatz von mehr als 700 Mio CHF. Damit bestätigt das Unternehmen am Donnerstag frühere Angaben. 2007 hätten die Umsätze mit mehr als 300 Mio CHF die bei der Gründung von Oerlikon Solar gesetzten Ziele übertroffen, teilt die Gesellschaft weiter mit.

Um die rasch wachsende Nachfrage des Solarmarktes zu decken, wird Oerlikon Solar seine aktuellen Solartätigkeiten und Investitionen weltweit auszudehnen und in der zweiten Jahreshälfte 2008, wie ebenfalls bereits mehrfach angekündigt, seine neue Asienzentrale in Singapur eröffnen.

Oerlikon Solar kündigt ferner die Verdopplung seiner Produktionskapazität im Werk in Trübbach/Schweiz an. Darüber hinaus sei eine komplette Pilotanlage als integrierter Bestandteil der F&E- und Prozessmodulentwicklungsabteilung eingerichtet worden.

ra/rt

Gruss,

Simona

Vontobel
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OC Oerlikon

Simona wrote:

Sollte man wohl weiterverfolgen:[...]...[...]

OC ist klar ein Wachstumstitel mit hohem Potential:

http://www.pvi.ch/23-12-2007/der-alchemist-high-risk-strategy/

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



www.starmind.com - Know-How Trading

www.pvi.ch - currently inactive

www.payoff.ch - ALL ABOUT DERIVATIVE INVESTMENTS

Perry2000
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OC Oerlikon

Geht ja unglaublich ab :shock:

... und ich bin nicht dabei :?

Sonnenkönig
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OC Oerlikon

"Vekselberg muss Gas geben, wenn er das Solar-IPO der Oerlikon verhindern wird. Das könnte sogar in eine direkte Konfrontation ausarten. Schöne Optionsumsätze."

Bin gespannt wie diese Sache weiterverlaufen wird. Was denkt Ihr sind die möglichen Auswirkungen auf den Kurs?

Sonnenkönig
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OC Oerlikon

"Die Vorbereitungen zum Rückzug von der Börse laufen dem Vernehmen nach ebenso auf Hochtouren wie jene über das Initial Public Offering (IPO, erster Schritt an die Börse) der rasch wachsenden Solarsparte."

Quelle: Die Presse

Und noch ein interessanter Artikel aus dem heutigen Tagi:

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/859357.html

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Eine Überlegung zur aktuellen Situation bei Oerlikon:

Vor nicht allzulanger Zeit machte dieses Gerücht die Runde:

Cash.ch wrote:

OC Oerlikon soll M+W Zander-Facility-Engineering kaufen wollen

18.03 18:14

Zürich (AWP) - Der Technologiekonzern OC Oerlikon soll Anfang Mai für rund 1 Mrd EUR die M+W Zander-Sparte Facility Engineering übernehmen wollen. [...]

Verkäuferin sei die Wiener Beteiligungsfirma Victory, die M+W Zander vollständig kontrolliert und gleichzeitig 27,57% an Oerlikon hält.

Mit Zander vertraute Personen würden den fairen Wert der Sparte "bei maximal 300 Mio EUR" sehen, heisst es weiter.

Zwar dementiere Victory-Chef Ronny Pecik: "M+W Zander steht nicht zum Verkauf." Doch das sehen involvierte Kreise anders. Allein im März hätten mehrere Treffen zum Fall Zander in Wien stattgefunden. Neben Victory hätten Vertreter von OC Oerlikon, Zander und sowie Berater von McKinsey und Bain & Company teilgenommen.

Quelle: http://www.cash.ch/news/story/450/166293/6/6

Aktuell liest man, dass Vekselberg mittels Renova versucht die Kontrolle über Oerlikon an sich zu reissen und Vitory zu vertreiben.

In anbetracht der dieser Situation macht's nun durchaus Sinn, dass Victory versucht eine 300 Mio. Firma für 1000 Mio. an Oerlikon zu verkaufen und sich aus diesem Geschäft 700 Mio. in's persönliche Säcklein abzuzweigen.

Victory wäre so auch bei einem erfolgreichen "Putsch" seitens Vekselberg fein raus.

Das wäre nicht die feine Art und leiden würden wiedermal die Kleinaktionäre. Den Akteuren könnte ich das aber gut zutrauen... Sowohl VR, wie CEO von Oerlikon können ein Interesse haben bis zur nächsten GV möglichst viel Geld aus dem Unternehmen zu ziehen und mit dem Zander Deal wäre dies möglich.

Weiteres Indiz dafür ist, dass der Zander Deal auf Anfang Mai gelegt ist; vor der GV!

Das Gerücht um den Deal erschien mir nicht sinnvoll, wenn Victory doch eine langfristige Strategie verfolgt. Aufgrund von Renovas Plänen ist der Sinn nun da...

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reckefoller
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OC Oerlikon

aber für renova macht das nur sinn, wenn sie diesen zu teuren einkauf bereits in ihrer offerte, die ja klar über dem aktuellen börsenkurs liegen soll, zusätzlich miteinkalkuliert haben.

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Der Plan macht nur für Victory Sinn! Wink

Im Interesse von Renova kann so eine Aktion nicht sein.

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Mwe
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OC Oerlikon

mich nähme es wunder, wie diese Angelegenheit Auswirkungen auf den Aktienkurs hat.

Heute ist OC recht Stabil hervorgeschossen und dann am Nachmittag regelrecht abgetaucht.

Je planmäßiger die Menschen vorgehen,

desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen !

reckefoller
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OC Oerlikon

aber renova isse piu forte, victory = looser Biggrin

Fortuna
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OC Oerlikon

Mwe wrote:

mich nähme es wunder, wie diese Angelegenheit Auswirkungen auf den Aktienkurs hat.

Heute ist OC recht Stabil hervorgeschossen und dann am Nachmittag regelrecht abgetaucht.

Durch solche Streitigkeiten wird der Kurs bestimmt eine Weile gedrückt, aber ich denke langfristig hat das keine Auswirkungen.

Es ist in deren eigenem Interesse, wenn sie das schnellstmöglichst beilegen.

Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, daß man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird.

Sonnenkönig
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OC Oerlikon

Die Renova Gruppe des russischen Milliardärs Victor Vekselberg hat am Mittwoch nach Börseschluss präsiziert, wie sich der am Montag bekannt gegebene Anteil am Schweizer Technlogiekonzern zusammensetzt. Das ist durchaus spannend. Nachdem Renova der Deutschen Bank ein Paket von 1,5 Millionen Aktien abgekauft hat, beträgt der direkte Anteil 24,39 Prozent (oder 3,45 Millionen Namensaktien).

Die Call-Option mit Realerfüllgung von 1.073.941 Aktien, was einen Stimmrechtsanteil von 7,59 Prozent ausmacht, so Renova in einer Mitteilung an Oerlikon, wird von der Wiener Victory Industriebeteiligung der beiden Investoren Georg Stumpf und Ronny Pecik (über Privatstiftungen) emittiert. Diese Long Coll Option habe das Bezugsverhältnis von 1:1 und einen Ausübungspreis von 364 Franken (in Summe 391 Millionen Franken). Die Ausübungsperiode dauert bis 31. August 2009.

Am Mittwoch ging das Oerlikon-Papier mit 388 Franken aus dem Handel. Nachbörslich wurden 404 Franken geboten. Renova hält den Erwerbspositionen (insgesamt 31,98 Prozent Stimmrechsanteil) auch Veräusserungspositionen. Es ist diese eine eingeräumte Short Call Option für 1,5 Millionen Stimmrechte (10,6 Prozent). Die Ausübungsperiode endet am 20. Juni, der Ausübungspreis beträgt 500 Franken.

Victor Vekselberg war vor knapp zwei Jahren von Victory-Vorstand Ronny Pecik zu Oerlikon (damals noch Unaxis) geholt worden. Die Wiener Beteilgungsfirma verkaufte damals 10,2 Prozent ihrer 43 Prozent direkt gehaltener Anteile an die Renova Gruppe. An der Börse war dieses Aktienpaket knapp mehr als 480 Millionen Franken wert. Von Pecik wurde der Verkaufspreis mit mehr als 450 Millionen Franken beziffert.

Zuletzt war in Schweizer Medien über ein Zerwürfnis zwischen Renova und Victory spekuliert worden. Renova wolle die Macht ergreifen, hieß es. Andererseits gab es Vermutungen, Renova und Victory würden danach streben, die derzeit günstigen Oerlikon-Aktien aufzusammeln und das Unternehmen von der Börse zu nehmen.

Quelle: www.wirtschaftsblatt.at

Sonnenkönig
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OC Oerlikon

Fortuna wrote:

Mwe wrote:
mich nähme es wunder, wie diese Angelegenheit Auswirkungen auf den Aktienkurs hat.

Heute ist OC recht Stabil hervorgeschossen und dann am Nachmittag regelrecht abgetaucht.

Durch solche Streitigkeiten wird der Kurs bestimmt eine Weile gedrückt, aber ich denke langfristig hat das keine Auswirkungen.

Es ist in deren eigenem Interesse, wenn sie das schnellstmöglichst beilegen.

Tauziehen um den Oerlikon-Konzern

Was könnte hinter den Zukäufen des Milliardärs Viktor Vekselberg stecken?

Operativ ist OC Oerlikon gut unterwegs, bezüglich Eigentumsverhältnissen rumort es beim Technologiekonzern allerdings. Victory und Renova sind die Akteure im Tauziehen um das Sagen bei Oerlikon.

Innert Tagen ist es bei OC Oerlikon zu einer markanten Gewichtsverschiebung im Aktionariat gekommen. Zuerst baute der russische Milliardär Viktor Vekselberg über seine Beteiligungsgesellschaft Renova den Aktienanteil von zuletzt knapp 14 auf gut 24 Prozent aus. Das Paket von 1,5 Millionen Aktien war der Renova durch die Deutsche Bank angedient worden, zusammen mit einer Kaufoption auf weitere 1,07 Millionen Aktien, was einem Stimmrechtsanteil von 7,6 Prozent entspricht. Umgekehrt hat die bisherige Mehrheitseignerin von Oerlikon, die österreichische Beteiligungsgesellschaft Victory von Ronny Pecik und Georg Stumpf, letzten Freitag eine Reduktion ihrer Anteile am Technologiekonzern bekannt gegeben – von 27 auf 26 Prozent. Victory veräusserte auch Optionen und hält nun noch Rechte zum Kauf von 23,3 Prozent der Oerlikon-Aktien. Unter dem Strich hat sich Renova Victory also angenähert.

Verschiedene Szenarien

Was heisst das nun? Zuerst einmal, dass die Spekulationen um die Zukunft von OC Oerlikon ins Kraut schiessen und – in den Medien und unter Analysten – verschiedene Szenarien angedacht werden. Etwa die folgenden: Renova stockt ihren Anteil noch weiter auf. Tut dies Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft in den nächsten Tagen, könnte sie bereits an der Generalversammlung vom 13. Mai in Luzern auf eine adäquate Vertretung im Verwaltungsrat pochen. Übernimmt Renova gar die gesamten Victory-Anteile, hätte Vekselberg das alleinige Sagen, könnte den Verwaltungsrat ganz anders besetzen und dann die eigenen Ziele verfolgen. Laut «Finanz und Wirtschaft» könnte das zum Beispiel heissen, die zukunftsträchtige Solarsparte abzuspalten und an die Börse zu bringen und den Rest des Konzerns von der Börse zu nehmen. Ein Ausstieg von Victory beziehungsweise ein markantes Aufstocken der Anteile durch Renova wäre auch ein Zeichen dafür, dass die beiden Beteiligungsgesellschaften nicht mehr unbedingt am gleichen Strick ziehen.

Von allen Seiten werden die neuen Eigentumsverhältnisse mit einem «no comment» kommentiert. Oerlikon-Sprecher Burkhard Böndel lässt auf Anfrage einzig verlauten: «Wir können es mit beiden gut.»

Die beiden Beteiligungsgesellschaften haben in der Vergangenheit immer wieder ihr Interesse an einem langfristigen Engagement bei Oerlikon betont. Das taten sie schon bei Sulzer, wo sie vor einem Jahr mit einer eigens dafür geschaffenen Gesellschaft namens Everest eingestiegen waren. Das überfallartige Auftreten beim Winterthurer Industriekonzern löste in der Folge eine Debatte um die Rolle speziell der Zürcher Kantonalbank aus, welche mit sogenannten Cash-Settlement-Optionen ein Umgehen der Meldepflicht ermöglicht hatte.

Victory stieg dann bereits im vergangenen August bei Everest wieder aus und überliess Renova ihren 50-Prozent-Anteil. Im Hinterkopf des einen oder andern Investors geistert möglicherweise immer noch die Idee eines grossen Industriekonglomerats im Stile der amerikanischen General Electric (GE) herum, wie sie Thomas Limberger, heute Konzernchef bei Von Roll, während seiner Zeit als Oerlikon-Chef skizziert hatte.

Pflege des Aktienkurses

Unter diesen Vorzeichen wurde von Beobachtern auch das Zusammengehen mit dem Thurgauer Textilmaschinenhersteller und Autozulieferer Saurer 2006 gesehen.Vielleicht hat das Aufstocken der Anteile von Renova bei Oerlikon aber auch einen ganz profanen Grund – die Pflege des Aktienkurses. Immer wenn Fantasien über die Oerlikon-Zukunft vorgeherrscht hatten, war das dem Kursverlauf dienlich. Seit es etwas ruhiger geworden ist, gelten die Oerlikon-Papiere als nicht mehr besonders sexy. Die Aktie ist innerhalb von gut einem Jahr von über 600 Franken um knapp 50 Prozent getaucht und notiert heute bei gut 380 Franken. Nun ist also – Renova sei dank – neuerlich Zeit für (Anleger-)Spekulationen.

Quelle: www.espace.ch

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Da wird produziert, dass die Korken knallen! Wink

Oerlikon PR Abteilung wrote:

CMC startet Produktion von Solarmodulen

. 40 MWp Pilotbetrieb heute gestartet

. Produktionsbeginn im zweiten Halbjahr 2008

. Erweiterung auf Micromorph Tandem bereits geplant

. Gigawatt Produktion als mittelfristiges Kapazitätsziel

. Alle vereinbarten Ziele eingehalten oder übererfüllt

Trübbach/Taiwan, 16. April 2008 - Mit CMC beginnt nun auch in Asien der erste Oerlikon Solar Kunde seine Produktion hochzufahren. Die schlüsselfertige 40 MWp (Megawatt peak) Linie wurde in den vergangenen Monaten von Trübbach (Schweiz) nach Taiwan überführt, zusammengebaut und eingestellt, um mit dem heutigen Tag den Pilotbetrieb aufzunehmen. Oerlikon Experten begleiten den gesamten Prozess bis zum endgültigen Produktionsstart in der zweiten Jahreshälfte 2008. "Oerlikon Solar hat einen hervorragenden Job gemacht. Alle Zielvereinbarungen wurden eingehalten oder übererfüllt - so stellen wir uns eine erfolgreiche Zusammenarbeit vor", zeigt sich Bob Wong, Chairman von CMC erfreut. Die jetzt installierte Anlage ist der Beginn einer langfristig angelegten Partnerschaft zwischen CMC und Oerlikon im Solarmarkt, die auch gemeinsame Entwicklungsprojekte beinhaltet.

Der Start der ersten asiatischen Produktionslinie bedeutet für Oerlikon Solar einen weiteren Meilenstein in der jüngsten Erfolgsgeschichte. Die hochmoderne Anlage ist damit die erste ihrer Art, die im schnell wachsenden asiatischen Dünnschicht-Photovoltaik Markt die Fabrikation aufnehmen wird. "Wir sind stolz der langjährigen Erfolgsgeschichte unserer Partnerschaft mit CMC ein neues Kapitel beifügen zu können", sagt Dr. Uwe Krüger, CEO von Oerlikon.

500.000 Module jährlich

Die schlüsselfertige 40 MWp Produktionsanlage zur Herstellung hochmoderner amorpher (a-si) Dünnschicht-Silizium Solarmodule ermöglicht eine Jahresproduktion von rund 500.000 Modulen. Sie umfasst den gesamten Fertigungsprozess von der Glasreinigung bis zum Testen der Solarmodule. Ebenfalls enthalten im Lieferumfang ist die Implementierung der gesamten Messtechnik zur Qualitätskontrolle, das "Back End" der Modulfertigung, sowie die TCO-Technologie (Transparent Conductive Oxide). Eine Erweiterung der bestehenden Herstellungskapazität ist bereits angedacht. Im nächsten Schritt soll eine schlüsselfertige 60 MWp Micromorph Tandem Linie - die neueste Oerlikon Solar PV-Technologie - das CMC Produktionsvolumen am bestehenden Standort in Taiwan ausweiten.

Micromorph Tandem: 50 Prozent Effizienzsteigerung Nach der erfolgreichen Etablierung der amorphen Dünnschichttechnologie hat Oerlikon Solar im vergangenen September auch die mikromorphe Tandemzelle zur Marktreife gebracht. Verglichen mit der amorphen Zelle besitzt die zweite Generation der Dünnschichttechnologie eine zusätzliche mikrokristalline Siliziumschicht. Das Lichtspektrum der Sonne wird mit dieser Anordnung optimal ausgenutzt, da die Kombination beider Zellen das gesamte Spektrum der Sonnenstrahlung sowohl im sichtbaren als auch im infraroten Bereich in elektrische Spannung umwandelt. Deshalb hat die mikromorphe Tandemzelle einen um etwa 50 Prozent höheren Wirkungsgrad als die amorphe Zelle und wird bis 2010 Wirkungsgrade von über 10 Prozent erreichen.

Produktionskapazität soll Gigawatt-Grössenordnung erreichen Berücksichtigt man den so bereits eingeleiteten Übergang von der amorphen zur mikromorphen Technologie, werden viele positive Einzeleffekte wie sinkende Aufwendungen für Materialien, verbesserte Taktzeiten oder höhere Effizienz der Module dazu beitragen, dass bereits 2010 in weiten Bereichen des Sonnengürtels Netzparität erreicht wird. So ist es auch CMCs mittelfristiges Ziel, die jährliche Produktionsleistung von einem Gigawatt zu erreichen. Diese technologisch ehrgeizigen Pläne gehen einher mit grossen wirtschaftlichen und ökologischen Zielen. "Wir von CMC wollen einen aktiven Beitrag leisten, der globalen Klimaerwärmung entgegenzuwirken", so Wong. Weil dies weltweit gleichzeitig einer der zukunftsträchtigsten Wachstumsmärkte ist, denkt CMC in grösseren Dimensionen. In wenigen Jahren will das Unternehmen eine Produktionskapazität von über einem GWp aufbauen und weltweit zu den Top 3-Anbietern für Dünnschicht-Silizium-Solartechnologie werden. Oerlikon ist in dieser Strategie als Technologielieferant fest eingeplant. "CMC und Oerlikon werden jetzt die Erfolgsstory, die wir gemeinsam im Markt für optische Speicher geschrieben haben, im Solarbereich wiederholen - und vielleicht sogar weit übertreffen", so Wong weiter.

OC Oerlikon Management AG, Pfäffikon

Churerstrasse 120

CH-8808 Pfäffikon SZ

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wildhund
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OC Oerlikon

Oerlikon will Pflicht zu Übernahmeangebot einführen

Pfäffikon SZ. sda/baz. Der Technologiekonzern OC Oerlikon will die Option-Out-Klausel aus den Statuten streichen. Damit würden künftig Aktionäre beim Überschreiten von einem Drittel der Anteile ein öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten müssen.

Der Verwaltungsrat hat auf der Einladung zur Generalversammlung vom 13. Mai ein entsprechendes Traktandum aufgeführt. Die gegenwärtige Ausnahmeregelung entspreche nicht mehr den modernen Standards der Corporate Governance.

Durch die Aufhebung der Opting-Out-Klausel werde die Gleichbehandlung aller Aktionäre gewährleistet, insbesondere die von Kleinaktionären, schreibt der Verwaltungsrat in einer Mitteilung vom Freitag.

Vor zwei Wochen hatte der russische Milliardär Viktor Vekselberg seine Beteiligung an OC Oerlikon aufgestockt. Über seine Investmentgesellschaft Renova hält er nun 24,39 Prozent an der Gesellschaft in Aktien. Er verkleinerte damit den Abstand zur grössten Oerlikon-Aktionärin, der Investmentgesellschaft Victory, die 27 Prozent der Aktien und 25,8 Prozent via Optionen hält.

Renova hält Optionen auf weitere 7,6 Prozent, deren Ausübung aber vom Ausgang der Verhandlungen mit anderen Oerlikon-Aktionären abhingen, sagte Renova-Investmentchef und Oerlikon-Verwaltungsrat Vladimir Kuznetsov laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag. Die Beteiligung könne auch ohne Einwilligung der europäischen Wettbewerbsbehörden nicht erhöht werden.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

Mercurius
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OC Oerlikon

Quote:

Oerlikon - VR schlägt Streichung der "Opting-Out"-Klausel vor. Heisst, dass Grossaktionäre kein Uebernahmeangebot mehr machen müssten bei weiteren Käufen...

Ähhh... ob der Cash Guru wohl so langsam in Pension gehen sollte?!!!

chrigi@cash
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Oerlikon - interessante Geschichte

(Quelle Xing)

Ich möchte Ihnen noch einige unserer Überlegungen zum Fall Oerlikon zutragen:

Unser Analyst hat sich die Bewertung von Oerlikon angesehen und kommt zu folgender Schlussfolgerung betreffend dem rechnerischen Wert:

Der Textil Bereich wurde zu CHF 1.786 Mrd. angeschafft (inkl. Cash von Saurer). Wir bewerten diesen mit vorsichtigen CHF 1.45 Mrd. Coating könnte sehr interessant sein für Sulzer (waren ja auch lange an Bodycote interessiert). Umgekehrt gilt, dass Sulzer Metco sehr gut in die Coating Division von Oerlikon passen würde. Der Solarsparte wird im Markt zwischen CHF 5 und 10 Mrd. potentieller Wert zugeschrieben. Wir nehmen den Mittelwert von CHF 7.5 Mrd. Nimmt man Vacuum und Drive Systems zu Marktwerten und Finanzanlagen zu Buchwert hinzu, zieht von allem die Schulden von CHF 1.775 Mrd. ab, ergibt dies einen theoretischen Aktienkurs um CHF 787.-.

Der Hauptdriver ist ganz klar die Solarsparte. Wenn man den Aussagen des Managements nur schon zu 10% Glauben schenkt, steht das Unternehmen in diesem Bereich fantastisch da. Die Solarsparte hat bekannterweise auch die ersten Grossaufträge erhalten. Man darf gespannt sein auf die weitere Auftragsentwicklung!

Die aktuellen Treiber des Aktienkurses richten sich eher um einen neuen Grossinvestor, der zusätzlich neben Victory und Renova in Oerlikon investieren will. Die Aktie erhält damit noch zusätzliche Fantasie!

hier noch ein interessanter Artikle der Fuw vom 13.2.08:

http://www.fuw.ch/de/zeitung_archiv/archiv/detailansicht.htm...

(Link kopieren)

und folgender:

Die Marktkapitalisierung der kotierten Photovoltaikunternehmen betrug Anfang 2004 um 800 Mio.$. Ende 2007 waren es 110 Mrd.$. Zu Beginn dieses Jahres mussten die Investoren indes empfindliche Kursrückschläge hinnehmen. An den intakten Aussichten der Branche hat das aber nichts geändert. Die Solarindustrie rechnet im Bereich der Photovoltaik für die nächsten Jahre mit durchschnittlichen Wachstumsraten von 50% und mehr. Diese Meinung vertritt Michael Rogol, ein anerkannter Branchenexperte. Er rechnet bis 2011 mit einem Anstieg der Produktionskapazitäten um 700%. Rogol lag mit seinen Prognosen in den letzten Jahren stets deutlich über den Marktschätzungen – und er lag jeweils richtig. Schneller als die Kapazitäten für herkömmliche, kristalline Zellen wächst die Nachfrage nach der Dünnfilmtechnologie, die unter anderem auch von Oerlikon angeboten wird. Ein Investment im Solarbereich bedarf starker Nerven und Ausdauer. Das haben die letzten Wochen gezeigt. Ein Engagement in dieser Branche setzt langfristiges Denken voraus. Mit einem Anlagehorizont von drei Jahren sind Q-Cells und die skandinavische REC reizvolle Möglichkeiten. Daneben sind OC Oerlikon für eine Überraschung gut!

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Eptinger
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OC Oerlikon

Schade, schade:

Kräftemessen der Grossaktionäre bei OC Oerlikon

18.04 15:28

Beim Technologiekonzern OC Oerlikon kommt es auf der Generalversammlung am 13. Mai zu einem Kräftemessen zwischen den beiden grössten Aktionären Victory und Renova.

Der von Victory-Teilhaber Georg Stumpf präsidierte Verwaltungsrat schlägt den Aktionären vor, die sogenannte Opting-out-Klausel abzuschaffen.

Das würde bedeuten, dass ein Aktionär, der seine Beteiligung auf mehr als ein Drittel aufstockt, anders als bisher eine Übernahmeofferte für den ganzen Konzern vorlegen muss. Das erhöht die Hürde für jene, die die Kontrolle bei Oerlikon anstreben.

Renova, die Beteiligungsgesellschaft des russischen Milliardärs Viktor Vekselberg, lehnt die Abschaffung der Klausel ab. Sie hat ihre Beteiligung an Oerlikon kürzlich auf 24,39 Prozent aufgestockt und kommt damit den 26,0 Prozent der österreichischen Beteiligungsgesellschaft Victory gefährlich nahe. Zudem verfügt Renova über Optionen auf fast 8 Prozent der Oerlikon-Aktien.

Nachdem Gespräche zwischen den beiden Parteien in den vergangenen Tagen offenbar keine Einigung brachten, beurteilen Analysten den Vorschlag des Verwaltungsrats als Abwehrmassnahme Victorys gegen Renova. Damit zerbricht eine bewährte Allianz, denn der Einstieg Renovas bei Oerlikon im Sommer 2006 wurde von Victory eingefädelt.

Der nun vorgelegte Plan würde bei Oerlikon die Aktionärsgruppe begünstigen, die noch vor der Generalversammlung ihren Anteil an der Firma über die kritische Marke von 33 Prozent hinaus erhöhen kann. Denn bis dahin gilt noch das Opting-out und es muss keine Offerte für den ganzen Konzern gemacht werden.

(Quelle: SDA)

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Gruss vom Eptinger

Fortuna
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OC Oerlikon

Eptinger wrote:

Der nun vorgelegte Plan würde bei Oerlikon die Aktionärsgruppe begünstigen, die noch vor der Generalversammlung ihren Anteil an der Firma über die kritische Marke von 33 Prozent hinaus erhöhen kann. Denn bis dahin gilt noch das Opting-out und es muss keine Offerte für den ganzen Konzern gemacht werden.

(Quelle: SDA)

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Das würde bedeuten, dass die in nächster Zeit um die restlichen Prozent "kämpfen" und somit auch der Wert der Aktie steigt. Sehe ich das richtig?

Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, daß man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird.

Eptinger
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OC Oerlikon

Das habe ich schon auch überlegt. Natürlich ja, das wäre möglich.

Ich glaube aber nicht, dass die so Lausbubenstückli machen, oder irre ich mich? Und wäre es lässig, bei sowas dabeizusein?

Gruss vom Eptinger

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