MEINL EUROPEAN

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jodl
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8) am besten schlaftabletten nehmen und nach 5.jahren wieder hinschauen. Biggrin champagner für die hartgesottenen optimisten!!!

Biggrin

dein geld ist nicht verloren,es hat nur jemand anderer !!!

Vontobel
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jodl wrote:

8) am besten schlaftabletten nehmen und nach 5.jahren wieder hinschauen. Biggrin champagner für die hartgesottenen optimisten!!!

Biggrin

Da hast du natürlich absolut recht Biggrin

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jodl
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MEINL EUROPEAN

8) na ja, vielleicht kommt schon bald ein grossinvestor der die ernte einfährt. ich hab mir in der bilanz angesehen,wieviele einkaufszentren in den nächsten 3.jahren eröffnet werden.die m2.fläche ist schon enorm,das muss sich ja auch ordentlich auf den gewinn je aktie auswirken. Biggrin

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Vontobel
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MEINL kann sich weiter erholen...

Hier besteht noch einiges an Potential...ich wiederhole mich gerne nochmals.... NAV pro Titel ca EUR 15...die Bude schreibt kräftig Gewinn.

Derzeit für EUR 10.23 zu haben.

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Brunngass
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@ Phil

hättest Du die Güte die armen Anleger über die Herkunft der ausgewiesenen Gewinne zu informieren.

Meinl ist etwa so der einzige Titel, wo ich Dir glaube dass der Kurs nicht durch die Schweinebanker manipuliert wird. Hast Du die Schlussaktion von ABB, UBS, SLOG und ASCN verfolgt, ich schon.

Aber sonst wünsche ich Dir Alles Gute und ein schönes Wochenende.

jodl
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MEINL EUROPEAN

:?: 9.monate 2006 in teur 9.monate 2007 in teur

nettoumsatzerlöse 78615 nettoumsatzerlöse 101795

betriebskosten 53105 betriebskosten 81853

nettoergebnis ohne nettoergebnis ohne

aufwertungsgewinne 25510 aufwertungsgewinne 19942

aufwertungsgewinne schön und gut,aber wenn bei den mieterlösen die betriebskosten so hoch mitsteigen wie kann man da in zukunft eine dividende erwarten,oder wovon kann die firma ihre kredite zurückzahlen die sie nächstes jahr aufnehmen werden.

hab ich hier einen negativfaktor entdeckt, oder irre ich mich????

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Vontobel
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MEL: Übernahmeoffert noch vor Weihnachten

Quelle: http://www.format.at/

Geht es nach dem Wunsch von Julius Meinl, soll die Ankündigung eines Offerts für die MEL noch vor den Feiertagen erfolgen.

Aktionäre der Meinl European Land (MEL) dürfen auf ein Weihnachtsgeschenk hoffen. Verhandlungen über einen Verkauf der arg ramponierten Immobiliengesellschaft, deren Aktien in den vergangenen Monaten mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüßt haben, laufen auf Hochtouren. Im Idealfall könnte die Ankündigung eines Offerts noch vor den Feiertagen erfolgen. Das Angebot selbst wird jedoch frühestens im Jänner auf dem Tisch liegen, da über zahlreiche Details, wie informierte Kreise berichten, noch gestritten wird.

Vor allem zwei Punkte harren einer Klärung.

• Julius Meinl möchte für sich, das Management und die Bank eine Schad- und Klagloserklärung des Käufers, die auch mögliche Verfehlungen nach Jersey-Recht umfassen soll. Dabei geht es dem Vernehmen nach um angebliche Überschreitungen der Market-Maker-Befugnisse durch die Bank.

• Die Managementgesellschaft MERE, eine Tochter der Meinl Bank, hat einen bis 2013 laufenden Managementvertrag, den sich Meinl ablösen lassen möchte. Das stößt seitens der möglichen Käufer auf Ablehnung. „Meinl“, so ein Londoner Banker, „pokert hoch und muss aufpassen, dass er nicht zwischen den Stühlen durchfällt.“

Die Frage der umstrittenen Partly Paid Shares ist prinzipiell geklärt: Wer das Angebot legt, bekommt auch die PPS. Um den Verkaufspreis wird freilich noch gerungen. Schließlich könnten die Papiere auch einfach – mit Zustimmung der jetzigen Eigentümer – gelöscht werden.

Im Rennen um die Übernahme hat derzeit die Investmentbank Goldman Sachs (GS) die Nase vorn. Mit dabei sind auch noch HSBC und ein osteuropäisches Konsortium. Gespräche mit der österreichischen Soravia-Gruppe haben dagegen zu keinem Ergebnis geführt.

Die Rahmenbedingungen für das Offert sind mittlerweile ziemlich konkret. Es wird sich um ein Tender Offer handeln, bei dem der Käufer anbietet, zwischen 25 und 30 Prozent der Papiere – ausreichend, um die Hauptversammlung zu beherrschen – zu einem Kurs von 12 bis 12,50 Euro zu kaufen. Jeder Aktionär hat somit das Recht, diesen Prozentsatz seiner Aktien anzudienen. Wem der Preis zu gering ist – und das werden wohl einige sein –, der kann seine Andienungsrechte wie Bezugsrechte über die Börse verkaufen. Der MEL-Kurs würde sich dann etwas unter dem Offert-Kurs – weil nicht alle Papiere abgenommen werden – einpendeln.

Der Käufer könnte freilich auch darauf spekulieren, ein Angebot für alle ausstehenden Aktien zu machen. Da ohnehin viele Anleger nicht annehmen werden, könnte er schließlich bei rund einem Drittel des Aktienkapitals landen. Das setzt eine gut gefüllte Kriegskasse voraus, was allerdings bei GS und HSBC gegeben ist. Anders als GS soll sich die HSBC auch eine Übernahme bei der Meinl Bank selbst vorstellen können. Der Vorteil: Das oben erwähnte Problem mit der Managementgesellschaft wäre damit gelöst.

Abgesehen von der MEL gibt es derzeit auch Spekulationen um eine mögliche Übernahme der Meinl Airports International. Institutionelle Investoren wollen für die operativ kaum existente Gesellschaft ein Angebot unter ihrem Cash-Wert legen und dadurch einen Arbitrage-Gewinn machen.

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Vontobel
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Neue Analyse

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Gefunden in einem MEINL Forum - Österreich

AAAMEL-Verkauf startet am Montag

28.12.2007 | 18:19 | (Die Presse)

Käufer für MEL-Managementgesellschaft MERE gefunden.

Wien (eid/dom/ju). Der Abverkauf der nach einer verschwiegenen Zertifikats-Rückkaufaktion im Sommer in schwere Bedrängnis geratenen Immobiliengesellschaft Meinl European Land (MEL) beginnt doch noch in diesem Jahr: Am Silvestertag wird MEL zumindest den Verkauf der Managementgesellschaft MERE (Meinl European Real Estate Ltd.) bekannt geben. Der Verkauf hätte schon am Freitag verkündet werden sollen, die Verhandlungen zogen sich dann aber doch noch in das Wochenende hinein.

Zuschlag an britischen Investor?

Am Freitag deutete viel darauf hin, dass ein britischer Investor zum Zug kommt. Die in Frage kommenden (und jüngst mehrmals genannten) österreichischen Investoren wie René Benko und Eco Business dementierten, dass sie Interesse hätten oder noch im Rennen seien. Die zumindest indirekt im Einflussbereich der Meinl Bank stehende MERE (im Board of Directors sitzen Meinlbank-Vorstand Peter Weinzierl und Meinl-Finanzchef Stephan Visy) beherrscht die MEL per Managementvertrag völlig – und kassiert dafür von MEL jährliche Managementgebühren in Millionenhöhe. Beide Unternehmen sind offiziell im Offshore-Paradies Jersey angesiedelt.

Die „Ablöse“ dieses Managementvertrages an Meinl soll auch bis zuletzt der Knackpunkt bei den Verkaufsverhandlungen gewesen sein. Der Vertrag zwischen MERE und MEL kann nämlich nur unter Einhaltung einer sechsjährigen Kündigungsfrist aufgehoben werden. Nach früheren Berichten verlangt Meinl für die Auflösung 150 bis 200 Mio. Euro, heuer sollen aus den diversen Gebührenverträgen (etwa für das externe Management und für die Verwendung des Namens Meinl) rund 20 Mio. Euro von MEL zu Meinl geflossen sein. Der Verkauf der Managementgesellschaft ist aber nur der erste Schritt für eine Totalübernahme der zumindest imagemäßig angeschlagenen MEL, deren Börsekurs seit Bekanntwerden der verschwiegenen Zertifikatsrückkäufe von mehr als 21 auf unter zehn Euro abgestürzt ist. Geredet wird auch über eine direkte Investorenbeteiligung an der MEL.

Die steht derzeit nur noch zur Hälfte im Streubesitz jener „Zertifikateure“, die das Papier an der Wiener Börse erworben haben. Rund 20 Prozent der Zertifikate sind von der MEL zurück gekauft worden (wobei allein der Wert dieses „Zertifikatspakets“ seit dem Sommer um fast eine Mrd. Euro geschrumpft ist). Ein Drittel des Unternehmens gehört den geheimnisvollen Besitzern jener 150.0000 in einem karibischen Briefkasten registrierten „Partly Paid Shares“, die zwar nur mit einem Cent pro Stück (rund ein Tausendstel des derzeitigen Börsewertes) einbezahlt sind, aber volles Stimmrecht gewähren. Meinl hat sich immer geweigert, den oder die Besitzer dieses Pakets zu nennen. Zugegeben wurde nur, dass es „unter dem Einfluss des MEL-Boards“ steht. Vermutungen (unter anderem von Analysten), dass Meinl selbst dieses Paket hält, wurden von diesem immer energisch zurückgewiesen.

Übernahmeangebot erwartet

Fest steht, dass der neue MEL-Investor den MEL-Zertifikatsbesitzern ein Übernahmeangebot legen wird, das nach derzeitigem Stand kaum höher als 12 oder 13 Euro pro Aktie liegen wird. Allerdings gelten die hohen Kurse vom Frühjahr ohnehin unerreichbar.

AUF EINEN BLICK

Der Verkauf der Meinl European Land startet noch knapp vor dem Jahreswechsel: Am Montag will Meinl den Käufer der MEL-Managementgesellschaft MERE bekannt geben.

MEL selbst dürfte schrittweise abgegeben werden, Analysten erwarten ein Übernahmeangebot an die „Zertifikateure“.

"Die Presse", Print-Ausgabe

Gefunden im Forum: http://www.boerse-express.com/cat/matrix/mel?from=2006-12-29&type=1Y

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Wenn den MEINL Aktionären demnächst wirklich ein Übernahmeangebot über EUR 12-13 vorgelegt werden sollte, dann wird sich der Kurs relativ schnell in diese Zone bewegen.

Nur zur Info: derzeit ist die Aktie für EUR 9.43 zu haben.

Ich bleibe mit meinen 3'000 Stück drin und spekuliere auf einen Gewinn von ca CHF 10'000-15'000.

Mal schauen...Zeit habe ich genug...

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jodl
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8) ist es nun soweit oder wirds wieder nix,die börse kann ganz schön brutal sein,wie man im fall meinl sieht.hr.meinl ist unschuldig,alles andere scheint sich auch nicht zu bestätigen,

und käufer gibts anscheinend auch schon. kennt vielleicht schon ihrgend jemand einen preis für mel?

bei mel könnte man kostolanys formel anwenden:2+2=5-1

8)

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Vontobel
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jodl wrote:

8) ist es nun soweit oder wirds wieder nix,die börse kann ganz schön brutal sein,wie man im fall meinl sieht.hr.meinl ist unschuldig,alles andere scheint sich auch nicht zu bestätigen,

und käufer gibts anscheinend auch schon. kennt vielleicht schon ihrgend jemand einen preis für mel?

bei mel könnte man kostolanys formel anwenden:2+2=5-1

8)

Wie meinst du einen Preis?

Habe mal was von einem möglichen Kaufpreis um die EUR 12.00 gehört.

Ich habe vor ein paar Tagen zu Kursen von EUR 6.65 / 7.93 / 8.56 meine MEINL Position auf 1850 Titel mit EP EUR 7.60 aufgestockt.

Ich bleibe weiterhin dabei.

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jodl
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:? na ja hätte besser kommen können!!auf der einen seite ,ist es mir ihrgendwie klar das diese fonds aufgrund all dieser schlechten situationen das beste aus dieser sache herausholen würden.ich würde den hebel auch so ansetzen.mittelfristig,werden wohl einige kosten enstehen.auf der anderen seite,haben wir nun endlich ein ende des wartens auf einen neuen anfang der mit einer komplett neuen struktur,hoffentlich in die richtige richtung geht.ich werde meine 400 certificate kaufpreis 9.15 € nicht verkaufen,weil ich längerfristig davon immer noch überzeugt bin ,ich bin aber auch froh nicht alles auf eine karte gesetzt zu haben . :?

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weene
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http://www.meinleuropeanland.com/de/news/download/080320_MEL_pr.pdf

@jodl: für uns Kleinanleger ist dieser Teilverkauf an die Immobiliengesellschaft CPI/Gazet wahrscheinlich die schlechteste Lösung überhaupt. Da hat das Management rund um Meinl V geschaut, dass es für sich den besten Schnitt macht.

Die Verzinsung der Wandelanleihe von 10.75% ist schlichtweg eine Frechheit. Dies wird locker 50 Mio pro Jahr kosten, bei ca. 200-250 Mio Gewinn ist das schon krass. Wenn es denen dann passt, können Sie die Anleihe dann in Zertifikate/Aktien zu EUR 9.00 tauschen. Dass dies den NAV von ca. EUR 15 deutlich verwässern wird ist klar.

Doch das reicht natürlich noch nicht an schlechten News. Es gibt noch eine Kapitalerhöhung von 300 Mio zu 7 Euro und falls die Kleinaktionäre diese Summe voll ausübt, kriegt Gazet zusätzlich noch die Chance, Aktien im Umfang von EUR 200 Mio zu 7.- erwerben. Also alles in Allem bis zu 1 Mia neues Kapital, das deutlich unter dem NAV eingebracht wird.

Ach ja, und der grösste Verarschung ist der Deal mit Meinls MERE: EUR 280 Mio für die Auflösung des Vertrags!!!

Das ist mehr als ein Jahresgewinn!!

Die übrigen Punkte sind die einzigen guten News. Neuer Name, Einziehen der PPS und zurückgekauften Aktien, Neuer Name, neues Management. Ein Lichtblick für die Zukunft.

weene
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Habe noch einen interessanten Artikel über diesen Deal gefunden:

Minerva-Fazit: Der Deal würde den NAV je ADC von 15,15 Euro (Stand September 2007) auf neu rund 10,24 € einbrechen lassen. Den ADC-Inhabern ist das nicht zuzumuten. Der Hauptprofiteur des Deals ist Julius Meinl V, der für Managementverträge, die man aus wichtigem Grund wohl auch ohne Kosten per sofort auflösen könnte, 160 Mio. Euro in Cash, 40 Mio. Euro in ADCs und 80 Mio. in Wandelbonds, die einen fairen Wert von rund 120 Mio. Euro haben sollten, erhält. Unabhängig davon, ob unsere Einschätzung die Kündigung des Managementvertrages wäre aus wichtigem Grund auch ohne Kosten bzw. gegen die Zusage, keine Schadensersatzansprüche aus dem Aktienrückkauf zu prüfen, jederzeit möglich, stimmt oder nicht so erscheint es mehr als nur plausibel, dass eine Loslösung keine 280 bis 320 Mio. Euro kosten muss. Der zweitgrößte Profiteur sind Gazit/CPI, die 30 Mio. Optionsscheine im Wert von 84 Mio. Euro (!) geschenkt bekommen und einen Wandelbond deutlich unter dem Wert kaufen dürfen (rund 90 Mio. € unter dem Wert einer alternativen Finanzierung plus weitere Optionen im Wert von knapp 180 Mio. €). (Anm.: nominell hat Gazit/CPI einen größeren Mehrwert als Meinl, allerdings muss Gazit/CPI dafür investieren und dem künftigen Management vorstehen, weshalb wir in Summe Meinl als den größeren Profiteur sehen)Drittgrößter Profiteur dürfte das künftige interne Management sein, wenn wir die Aussagen nach „incentives“ richtig interpretieren. Wir möchten festhalten, dass wir nicht generell gegen Incentives für das neue Management sind – gute Arbeit soll gut entlohnt werden – und so eine Zustimmung unsererseits zu diesem HV-Punkt zumindest denkbar. Festhalten muss man aber, dass das was bisher an Details zum Deal vorliegt Zweifel offen lässt, ob die Incentives tatsächlich einen fairen Anreiz bieten oder eine weitere Abzocke sein sollen. Wir empfehlen den Inhabern der ADCs jedenfalls vom Stimmrecht auf der Hauptversammlung Gebrauch zu machen und den Deal zu Fall zu bringen. Die Vorgehensweise des MEL-Managements macht es darüber hinaus mehr als sichtbar, dass Änderungen im Board vorzunehmen sind. Die ADC-Inhaber sollten daher die in ihren Möglichkeiten stehenden Chancen ergreifen an einer Abberufung und Neubesetzung des Managements zu arbeiten. Aufgabe des neuen Managements sollte sein: - Prüfung schadensersatzrichtlicher Natur gegen Meinl Bank-Gruppe- Auflösung des Managementvertrages aus wichtigem Grund sofort- Abruf der partly paid shares – entweder der Betrag wird einbezahlt oder die Aktien werden ausgebucht. Solange keine Klarheit darüber herrscht, welche der beiden Optionen vom Aktionär gezogen wird, Ruhen der Stimmrechte- Suche nach einem operativ tätigen Management-Team- Klarheit in die Unternehmensstruktur MEL bringen - Erstellen eines Liquiditätsplanes – sollte eine Kapitalaufnahme zu mehr als 7,75% Verzinsung erforderlich sein, ist dem Verkauf bestehender Immobilien einer Kapitalaufnahme der Vorzug zu geben- A.o. Hauptversammlung für das dritte Quartal vorbereiten, in dem Kandidaten für das operative Management und die neue Struktur präsentiert werden, sowie Information der Aktionäre über die Liquiditätslage der Gesellschaft

- Stop des Investitionsprogrammes – Zielsetzung ist es ab dem Geschäftsjahr 2009 Dividenden an die ADC-Inhaber ausschütten zu können

Der Artikel stammt aus dem Minerva Morning News, die börsetäglich vor Marktstart kostenfrei versendet werden.

jodl
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MEINL EUROPEAN

:? grausslich was da passiert, wird wohl noch viele disskusionen drum geben,aber was nützt es uns jetzt zu diesem kurs.7 euro ,zum aussteigen lange zu spät.wieviel gewinn wird mel in 3 .jahren einfahren,wenn alle projekte geld einbringen.sollte das nicht prioritet haben?die vergangenheit können wir nicht ändern,aber für die zukunft können wir uns neu positionieren.

der gewinn je certificate für 2008 sollte bei ungefähr 1.30€ sein

was ein kgv von derzeit 5.5 wäre.wenns stimmt!

ich muss mich natürlich entschuldigen,bei all jenen die zu diesen höchstkursen eingestiegen sind,es ist selbstverständlich eine schweinerei was da passiert ist.ich habe bei meinem einstiegskurs leicht lachen, weil hier wohl der boden ist.kurse von 20.euro werden wir aber glaube ich auch nicht so schnell sehen.

trotzdem, kopf hoch,gewinnen kann man,verlieren muss man.

ich hasse es pessimist zu sein!! :roll:

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revinco
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Bekanntmachung UVS bestätigt FMA-Bescheide gegen MEL-Direkto

Jersey, 29. April 2008. Meinl European Land ("MEL") gibt bekannt, dass der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) in einer heute durchgeführten mündlichen Berufungsverhandlung die Straferkenntnisse der Finanzmarktaufsicht (FMA) gegen Mitglieder des Board of Directors der MEL wegen der Textierung einer Ad hoc-Meldung im wesentlichen bestätigt hat. Allerdings hat der UVS den Tatzeitraum ausdrücklich und ausschließlich auf den Tag des 27.7.2007 eingeschränkt, nachdem die FMA zuvor einen Tatzeitraum vom 27.7.2007 bis 23.8.2007 angegeben hatte.

Die Boardmitglieder der MEL werden nach Zustellung der Bescheide des UVS Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VwGH) einbringen, da das Verfahren mangelhaft geführt wurde und das Ergebnis auf einer falschen Rechtsansicht des komplexen Sachverhalts beruht.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

Johnny P
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Meinl Power streift Meinl-Vergangenheit ab

11 Jul 2008 - 12:10

(neu: Aussagen Hans Haider, Stimmen der kritischen Aktionäre)

Wien, 11. Jul (Reuters) - Nicht weniger als die Lösung von der Meinl Bank ist das erklärte Ziel von Hans Haider. Der Chef der Meinl International Power will sich Ende Juli von den Aktionären diesen Schritt absegnen lassen. Das könnte an die 32 Millionen Euro kosten.

Ob Haider dafür die Zustimmung erhält ist offen, weil die Stimmverhältnisse nicht klar sind. Mit den zur Abstimmung vorliegenden Beschlüssen sollen aber die kritischen Aktionäre besänftigt werden.

Haider und seine neuen Board-Mitglieder haben die Option, den Managementvertrag mit der Meinl Power Management zu lösen. Letztere führte quasi die Geschäfte. Die Kosten dafür wurden von vielen als zu "großzügig" angesehen.

32 Millionen Euro würde die Ablöse des auf sechs Jahre vereinbarten Vertrages kosten, falls MIP das Management selbst übernimmt oder jemand anderen beauftragt. Karl-Heinz Grasser, Ex-Finanzminister und zu einem Drittel Eigentümer der Management-Gesellschaft, geht damit von Bord. Potenziell zehn Millionen Euro Ablöse würde das bedeuten. Haider wollte dies nicht kommentieren.

"Wir haben das noch nicht entschieden", wollte sich Haider nicht festlegen, wie Meinl Power künftig geführt werden soll. Durchklingen ließ er aber, dass sich das neue Board wohl von der Meinl Power Management verabschieden wird.

Bereits gekündigt ist der ebenfalls als sehr "großzügig" bezeichnete Market Maker-Vertrag mit der Meinl Bank. Der Lizenzvertrag ist sistiert und anderes geändert. Mindestens fünf Millionen Euro sollen damit gespart werden, sagte Haider.

All dies und die Wahl von Georg Antesberger, Allen Fuchs und Karl Heiz in den Board legt Haider als "Paket" vor. Geht es nicht durch, sei auch sein Verbleib offen und abhängig von den Strategien.

Zur Rückführung von Kapital sagte Haider heute, nur wenn man bis Mitte 2009 nicht voll investiert sei, werde man dies tun.

Die kritischen Aktionäre monierten am Freitag, dass sie erneut zur Kasse gebeten würden. 50 Millionen Euro wären bereits an das Management geflossen. Jetzt würden weitere 32 Millionen Euro fällig, teilte Alexander Proschofsky, Vertreter der Gruppe, am Freitag mit. Nach dem in der Vorwoche bekannt gewordenen Prüfbericht gebe es gute Gründe, den Managementvertrag ohne Kosten zu kündigen, hieß es in der Mitteilung Proschofskys.

Die MIP war wie die anderen Firmen aus der Meinl-Gruppe - Meinl European Land (MEL) und Meinl Airports - massiv wegen Intransparenz in die Kritik geraten.

Auch Meinl Airports hat Veränderungen angekündigt. Sie wollen den Vorstand erweitern und haben Änderungen der Verträge mit Meinl angekündigt.

Ungleich Meinl Airports und MEL stellt sich Haider aber den kritischen Aktionären in Wien in den Hauptversammlungen am 28. Juli, während Erstere die Aktionäre nach Jersey, dem Steuer schonenden Sitz aller drei, bittet.

Meinl Power notierten zuletzt mit 6,60 Euro. Seit Begebung vor rund einem Jahr steht ein Minus von 34 Prozent zu Buche.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

revinco
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Finde weder MEINL POWER noch Meinl European.... ist das nun MEINL INTL. oder MEINL Air ? (evtl. Valorennummer?)

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