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alpenland
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US Zahlen

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 1,2 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -5,4 Mio. Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 3,2 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 800.000 Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,6 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor +700.000 Barrel.

Also netto über alles = Minus 0.4 mio Barrel

wildhund
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Öl

Es ist schön, der Oelpreis fällt wieder.

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wildhund
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Öl

Ölpreis: Verdacht von Marktmanipulationen werden geprüft

Washington. sda/dpa/reuters/baz. Angesichts anhaltender Rekordpreise untersucht die zuständige US-Bundesbehörde mögliche Preisabsprachen im Ölgeschäft.

Man prüfe «Praktiken im Zusammenhang mit Kauf, Transport, Lagerung und Handel von Rohöl und ähnlichen Produkten», teilte die oberste Aufsicht für die US-Terminbörsen, CFTC, am Donnerstag in Washington mit. Dabei gehe es um mögliche «Manipulationen und Missbrauch».

Die CFTC erklärte weiter, sie habe mit den britischen Aufsichtsbehörden und der Londoner Future-Börse ICE Futures Europe einen Informations-Austausch über Energie-Kontrakte vereinbart. Vorausgegangen sei eine sechsmonatige, intensive Beobachtung des Handels.

Druck der Politik

US-Politiker haben die CFTC seit Monaten gedrängt, die Aufsicht zu verschärfen und gegen Spekulanten vorzugehen, die für den drastischen Anstieg des Ölpreises mitverantwortlich gemacht werden.

«Die Kommission hat wichtige Schritte eingeleitet, um sicherzustellen, dass die US-Energie-Terminmärkte ordnungsgemäss und frei von Manipulation in Missbrauch funktionieren», teilte die CFTC mit. Es habe bereits im Dezember eine landesweite Untersuchung über Handelsgeschäfte mit Öl gegeben.

Normalerweise würden solche Prüfungen nicht bekanntgemacht, erklärte die US-Aufsichtsbehörde. Angesichts der derzeit beispiellosen Marktbedingungen habe man sich diesmal aber anders entschieden.

Bei der Prüfung geht es unter anderem um Rohöl-Handelskontrakte für das oft gehandelte Produkt West Texas Intermediate (WTI), die in New York und London gehandelt werden.

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wildhund
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bin gespannt, ob heute die Marke 125 nachhaltig unterschritten wird. Jetzt wird's spannend.

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cidix
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Langsam wird es Zeit wieder die Ölputs auszupacken....

wildhund
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nach dem Aufbäumen geht jetzt möglicherweise die Luft langsam wieder aus. Ich gehe davon aus, dass die Marke 125 noch mehrmals getestet wird.

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alpenland
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hallo Wildhund

du hast Recht bei 125.- könnte man offenbar einsteigen.

(Bin verganene 2 Wochen 3 mal ausgestoppt worden, jetzt fehtl mir der Mut)

Umgekehrt, die Goldmänner usw hatten wahrscheinlich längstens Kenntnis von dieser Untersuchung und der kurs ist nicht abgestürzt

d.h. der Markt bezahlt wahrscheinlich den heutigen Preis.

wildhund
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@alpenland

Ich bin aber auch der Meinung, dass der Oelpreis die 125 nächstens unterbieten wird. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

siehe foglenden Bericht:

New York (BoerseGo.de) - Das Öl entwickelte sich heute wieder sehr volatil und pendelte - im Vergleich zum Vortagesschluss - zwischen Plus und Minus. Per Saldo stieg der Crude-Kontrakt für Juli fiel 0,73 Dollar auf 127,35 Dollar. „Fundamentale Daten können die hektischen Preisbewegungen beim Öl nicht mehr erklären“, kommentiert Edward Morse, Chef-Energieökonom bei Lehman Brothers. In einer gestern veröffentlichten Studie, betitelt „Oil dotcom“, ziehen er und die Anleihen-Experten von Lehman Brothers einen Vergleich mit der Spekulationblase, die 2000 an der Nasdaq geplatzt war. Damals hatten zahlreiche Wall Street Analysten zur Spekulationsblase beigetragen, weil sie die Kursziele für die betreffenden „New Economy“-Aktien laufend hochschraubten. Genau das passiere jetzt beim Öl. Dort erhöhen Goldman Sachs, Morgan Stanley und andere laufend ihre Preisprognosen für den Energieträger und ziehen damit neue Käufer an. Das Lehman-Team verweist darauf, dass 90 Milliarden Dollar neues Geld in den Ölmarkt geflossen sind und damit die Nachfrage künstlich aufblähten. Jede 100 Million Dollar, die zusätzlich in den Ölmarkt strömt, erhöht den Preis des West Texas Intermediate Oil (WTI-Future) um weitere 1,6 Prozent. „Wir beobachten jetzt ein Herdenverhalten bei den Ölanlegern, das typisch für eine Spekulationsblase ist“, erklärt Morse.

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weico
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wildhund wrote:

Ich bin aber auch der Meinung, dass der Oelpreis die 125 nächstens unterbieten wird. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

siehe foglenden Bericht:

New York (BoerseGo.de) - Das Öl entwickelte sich heute wieder sehr volatil und pendelte - im Vergleich zum Vortagesschluss - zwischen Plus und Minus. Per Saldo stieg der Crude-Kontrakt für Juli fiel 0,73 Dollar auf 127,35 Dollar. „Fundamentale Daten können die hektischen Preisbewegungen beim Öl nicht mehr erklären“, kommentiert Edward Morse, Chef-Energieökonom bei Lehman Brothers. „Wir beobachten jetzt ein Herdenverhalten bei den Ölanlegern, das typisch für eine Spekulationsblase ist“, erklärt Morse.

Das Herdenverhalten ist bei anderen Rohstoffen und Edelmetallen ja ebenfalls schon seit längerem zu beobachten. :roll:

Wer jetzt jetzt denkt, dass Rohstoffe und Edelmetall "billig" sei,der kann jetzt sicherlich bei Rohstoffen und Edelmetallen einsteigen.. :oops: ! :twisted:

Wer aber noch etwas zuwarten kann ,der kann dann nach einem "Absturz" das "Billige" dann BILLIGST einkaufen..... Lol

Wunderbar beschrieben in "Marc Faber's" neuster Welt-Kolumne:

"Nun gibt es drei Möglichkeiten, diese Divergenz zu schließen: Entweder werden die Zinsen dem Höhenflug der Rohstoffe bald folgen oder die Rohstoffpreise werden die fallenden Zinsen bald begleiten und zusammenbrechen. Die Möglichkeit – auf die ich setze – ist, dass die Zinsen steigen und die Rohstoffe inklusive Öl und Gold fallen werden. Weshalb? Die Finanzkrise führt zu einer Rezession in den USA. Die Einfuhr und der Ölverbrauch werden schrumpfen. Die amerikanische Handels- und Leistungsbilanzdefizite verringern sich und die internationale Liquidität kollabiert. Das Weltwirtschaftswachstum verringert sich und ein Prozess des „Deleveraging“ beginnt. "

Ganze Kolumne:

http://2big.at/uuc

P.S: das auch ein Herr Roubini (und Jim Rogers ..)in letzter Zeit ebensolche Aussagen machen,sei nur am Rande erwähnt... WinkWink

weico

wildhund
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Ich warte geduldig auf das Unterschreiten der 125 Marke. Dann wird es sich zeigen, ob der Preis wieder steigen wird oder wir uns Richtung 100 bewegen werden.

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wildhund
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Öl

New York (BoerseGo.de) - Hedgefonds hätten ihren Wetteinsatz auf einen weiter steigenden Ölpreis reduziert. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Der Futurekontrakt für US-Leichtöl kletterte seit vergangenen Juli um rund 80 Prozent auf schwindelerregende Rekordhöhen. Nun starteten US-Aufsichtsbehörden eine Untersuchung der Handelsaktivitäten bei Öl. Falls der aktuelle Rückzug des Ölpreises anhält dürften langfristig positionierte Händler vor dem Beginn von Geldverlusten stehen. Daher bestehe die Gefahr, dass diese ihre Positionen verkaufen, wodurch die Preise möglicherweise vor einer Abwärtsrally stehen.

Unterdessen hat die OPEC ihre Theorie, wonach die ungewöhnlich hohen Ölpreise auf Spekulanten zurückzuführen sind, untermauert. Dagegen besagt die "fundamentale Theorie", dass die Ölpreise von rund 130 Dollar je Barrel als Folge der schwindenden Förderraten aus Ländern wie Mexico und Russland anzusehen sind. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Öl durch den Hauptverbraucher USA noch immer nicht viel in Rückläufigkeit begriffen und es steigt nach wie vor die Nachfrage aus den großen Ländern China und Indien.

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Spekulatius
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Hallo Jungs

seid ihr noch in Puts? - habe damit Anfang des Jahres viel verloren - damals waren wir aber noch zwischen 95 und 105 ...

Ich kann nur abraten, wenn es weitergeht wie bisher folgt jeder Korrektur um 10 Dollar wieder ein Anstieg um 20...

Kennt jemand den Zusammenhang zum Gold. Gesetzt der Fall das Oel wäre wirklich eine Blase (G SOROS cnbc), wie weit würde dann das Gold fallen, wenn Oel nur 100 oder sogar wieder darunter wäre... ?

wildhund
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Ölpreis weiter auf hohem Niveau

New York. ap/baz. Der Ölpreis hat wieder etwas nachgegeben und sich bei der Marke von 127 Dollar eingependelt. US-Leichtöl verbilligte sich am Dienstag im elektronischen Handel der New Yorker Rohstoffbörse zeitweise auf 127,59 Dollar je Barrel (159 Liter). Am 22. Mai hatte der Ölpreis sein Rekordhoch von 135,09 Dollar erreicht.

Als Grund für den jüngsten Rückgang nannten Analysten unter anderem die gesunkene Nachfrage in den USA, dem grössten

Wer wohl recht hat? Ich schätze, die 2. Meinung.

Ölverbraucher der Welt.

Der Preis des für die Versorgung in Europa wichtigen Nordseeöls der Sorte Brent blieb weitgehend stabil und lag an der Börse in London am Dienstag zwischenzeitlich bei 127,92 Dollar je Fass.

Trotz der jüngsten Verschnaufpause sehen Experten keine grundlegende Entspannung an den Ölmärkten. In den nächsten zwei Jahren könnte der Preis nach Prognosen bis auf 200 Dollar je Fass steigen, unter anderem wegen der weltweit weiter starken Nachfrage.

Andere Experten sprechen von einer Spekulationsblase, die mitverantwortlich sein soll für den hohen Ölpreis.

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Trade_Around_Th...
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Dramatische Kehrtwende Total erwartet weniger Öl

Dienstag, 3. Juni 2008

Dramatische Kehrtwende

Total erwartet weniger Öl

Die weltweite Ölförderung stößt nach Einschätzung des französischen Öl-Konzerns Total bald an ihre Grenzen. Die geförderte Menge werde deutlich geringer wachsen als von der Internationalen Energieagentur (IEA) erwartet. Wegen geologischer und geopolitischer Probleme rechnet der Konzern damit, dass sich die Tagesförderung bei 100 Mio. Barrel (je 159 Liter) stabilisiert. Selbst dieses Niveau sei schwer zu halten, sagte Konzernchef Christophe de Margerie laut "Les Echos". Die IEA erwartet einen Anstieg von derzeit 87 Mio. auf 116 Mio. Barrel bis 2030.

Vor zwei Wochen hatten bereits Experten der Energy Watch Group (EWG) die IEA-Angaben bezweifelt. Nach Angaben einer EWG-Studie müssen vor allem die Erwartungen bei Förderstaaten wie Russland, Brasilien, Venezuela, Iran, Irak und Saudi-Arabien nach unten korrigiert werden (siehe Link: "Die große Öl-Krise").

Laut Total dürfte sich die Ölförderung bis 2020 auf 95 Mio. Barrel erhöhen. Dazu kämen fünf Millionen Fass Treibstoffe aus Gas- und Kohlesynthese. Weitere Steigerungen seien schwer möglich. "Die IEA wird bald feststellen, dass sie zu optimistisch war", sagte der Total-Chefstratege Jean-Jacques Mosconi. So sei die Förderung der amerikanischen Offshore-Felder in diesem Jahr schon um acht Prozent gesunken. Es gebe ein Problem nicht nur beiden Kapazitäten, sondern auch bei den Reserven.

Paradigmenwechsel am Markt

Auf Basis der Menge der bisher entdeckten Vorkommen und der geförderten Ölmengen hatten die EWG-Experten sogar einen Rückgang der täglichen Fördermengen bis auf 58 Mio. Barrel im Jahr 2020 errechnet.

Das Loch ist trocken: Schreckensruf der Geologen.

Bei den Angaben für das Jahr 2030 gehen die Prognosen von IEA und EWG noch weiter auseinander: Während die IEA einen Anstieg der Fördermenge auf 116 Mio. Barrel pro Tag für möglich hält, rechnen die Autoren der Studie mit einem Rückgang auf nur noch 39 Mio. Barrel.

Die IEA hatte erst im April mit ungewöhnlich deutlichen Worten vor einer weltweiten Krise bei der Ölversorgung gewarnt. "Wir sind der Ansicht, dass die Ölproduzenten ihre Fördermenge bedeutend erhöhen müssten, wir sind uns aber nicht sicher, dass sie es tun werden oder können", hatte IEA-Chefökonom Fatih Birol erklärt. Die IEA wird ihren neuen "World Energy Outlook" im November vorstellen.

So ist das Leben - mal verliert man,

mal gewinnen die Anderen.

wildhund
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Die Frage bleibt: Wann wird die Marke von 125 unterschritten?

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wildhund
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EU nimmt Öl-Spekulanten ins Visier

Luxemburg. sda/dpa/baz. Angesichts explodierender Öl- und Nahrungsmittelpreise nimmt die Europäische Union (EU) erstmals Spekulanten auf den Finanzmärkten ins Visier.

«Wir müssen bei diesem Aspekt wachsamer sein und handeln», sagte der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, der luxemburgische Premier und Ressortchef Jean-Claude Juncker, am Dienstag in Luxemburg. Im Kampf gegen die hohen Rohstoffpreise seien bereits mehrere Vorschläge auf dem Tisch.

Juncker hatte bereits vor zwei Jahren Sondersteuern auf die Gewinne von Ölkonzernen gefordert und erinnerte nun an diese Idee. Italien tritt neuerdings auch dafür ein.

Die EU-Finanzminister beauftragten die EU-Kommission zu prüfen, inwieweit Spekulanten die Kurse auf den Rohstoffmärkten treiben. Die Minister schlossen nationale Hilfsaktionen zu Gunsten benachteiligter Bevölkerungsgruppen nicht aus. Diese Stützen dürften aber nur kurzfristig gewährt werden, denn es dürfe in Europa nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommen.

Das vom französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ins Spiel gebrachte Einfrieren der Spritsteuern war bereits am Montag im Kreis der Euro-Ressortchefs auf Ablehnung gestossen.

Die Preise für Öl und Nahrungsmittel werden nach Einschätzung von Juncker in den kommenden Jahren auf hohem Niveau bleiben. «Das ist etwas Neues.» Europas dienstältester Regierungschef forderte die Europäer dazu auf, sich auf diese neuen Entwicklungen einzustellen.

Die EU-Staats- und Regierungschefs werden bei ihrem Gipfeltreffen am 19. und 20. Juni in Brüssel erneut über den Preisboom und die sozialen Folgen beraten.

In einem internen Papier an den Gipfel schrieben die obersten Kassenhüter der EU, sie seien besorgt über den Höhenflug der Ölpreise. Es müssten alternative Energiequellen gefördert und die Transparenz an den Ölmärkten verstärkt werden.

Öl nur leicht günstiger

Zwar gaben die Ölpreise am Dienstag nach, bewegten sich aber unverändert auf hohem Niveau. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 126,10 Dollar und damit 1,66 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Für ein Fass der Nordseesorte Brent mussten 126,36 Dollar und damit ebenfalls 1,66 Dollar weniger als am Montag gezahlt werden.

Die Lebensmittelpreise in der EU legten im April im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres um 7,1 Prozent zu. Sie trugen erheblich zum Anstieg der Inflationsrate bei, die im Eurogebiet im Mai nach ersten Schätzungen bei 3,6 Prozent lag. Das waren die höchsten Raten seit Einführung des Euro am 1. Januar 1999.

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wildhund
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Die 125er Marke scheint nachhaltig gebrochen zu sein. Nächster Widerstand ist bei 123, bricht diese auch sehe ich nächstens 121 als nächster Prüfstand

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wildhund
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Wird die Marke 121 jetzt wohl auch noch durchbrochen? Es wird spannend.

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alpenland
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das Grillieren der Oelshorties

hat ganz massiv eingesetzt

es brauch nur den Flügelschlage eines Schmetterlings BiggrinBiggrinBiggrinBiggrin

Windhund, biste raus :?:

meine Longs freuts

Yankee
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wow, rauf auf 127.6usd!! was war denn der grund??

mit öl verbrennen sich wohl dieses jahr x-leute die hände!!

Gold ist kitschig, Platin glänzt nicht genug, aber Silber, es strahlt und ist elegant, kühl und sportlich...

Jodellady
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Öl

Yankee wrote:

wow, rauf auf 127.6usd!! was war denn der grund??

mit öl verbrennen sich wohl dieses jahr x-leute die hände!!

Sicher auch:

Die Schwäche des Dollars gegenüber dem € (der Grund, warum der Ölpreis in letzter Zeit sank, weil der Dollar ja wieder zulegte)

wildhund
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Re: das Grillieren der Oelshorties

alpenland wrote:

hat ganz massiv eingesetzt

es brauch nur den Flügelschlage eines Schmetterlings BiggrinBiggrinBiggrinBiggrin

Windhund, biste raus :?:

meine Longs freuts

ich bin draussen, aufgrund der eingesetzten Gegenbewegung. Haber aber gleichwohl heute früh wirde auf short gesetzt.

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Gibt es irgendwo eine Realtime-Übersicht der Ölpreise? Wenn ja, wo?

Besten Dank!

wildhund
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Simona
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Öl

Kurzinfo: Smile

BP erwartet neue Ölfunde in der Nordsee

06.06 10:02

HAMBURG (AWP International) - Der Ölkonzern BP sieht eine Renaissance der Förderaktivitäten in Europa. "Überall wird wieder angefangen zu bohren", sagte BP-Deutschlandchef Uwe Franke der "Financial Times Deutschland" (FTD/Freitag). Vor allem in der Nordsee gebe es noch unentdeckte Ölvorkommen. "Ich glaube, da finden wir noch einiges", sagte Franke.

Der rasant gestiegene Ölpreis macht die Ausbeutung von schwerer zugänglichen Ölvorkommen attraktiv. Energiekonzerne suchen daher in Europa wieder verstärkt nach Öl ? insbesondere in der Nordsee. Dabei geht es vor allem darum, bestehende Felder mit neuer Technologie weiter auszubeuten und auch neue Vorkommen zu finden.

Erst vor zwei Wochen hatte BP in der Nordsee ein neues Erdölfeld namens Kinnoull entdeckt. "Funde wie Kinnoull sind wichtige Ergänzungen zu unserem starken Reservenbestand in der Nordsee", sagte Dave Blackwood, Chef von BPs Nordseegeschäft. Kinnoull ist dort bereits der zweite Fund von BP in diesem Jahr. BP investiert laut Bericht eine Milliarde Dollar jährlich in die Erschliessung von Nordsee-Ölvorkommen./sb/she

Gruss,

Simona

Murphy
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Öl

Wenn Projekte in Angriff genommen werden würden ABB und Sulzer gut profitieren Smile

Freundliche Grüsse

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

http://market-trade.blogspot.com

Spekulatius
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Heute ganz verreckter Anstieg, aber es soll noch mehr kommen

Oil soared over $6 a barrel to $134, bringing gains in the last two days to $12, as the dollar weakened further and Morgan Stanley predicted $150 oil by July 4. CNBC

Jodellady
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Mein Gott!!!

Der Ölpreis steigt ja ins unermessliche!!!! 138.54$?!!!!!!

LMPG_ch
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wo uns dass noch hinbringt??

verrückt wie der so steigt.

berio
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Öl

Wäre schön, wenn sich die Kohleverflüssigung so weiterentwickeln könnte, dass es ein wenigstens ein kleines Gegengewicht zum Öl gäbe.

Wenn das so weiter geht mit dem Ölpreis, haben die Ölscheichs immer noch mehr Geld. Die haben ja sonst schon zu viel. Das macht mir ein wenig Angst.

Die haben jetzt schon so viel Spekulations-Geld, dass sie sich überall einkaufen.

Synthetisches Benzin - der neue Renner ?!

von Miriam Kraus

Liebe Leser,

horrend hoch ist er noch immer der Ölpreis - und bleibt er wohl auch langfristig betrachtet. Obwohl ich, wie Sie ja wissen, davon ausgehe, dass der Ölpreis durchaus eine noch stärkere Korrekturbewegung fundamental vertretbar vertragen könnte. Vom gegenwärtigen Level aus betrachtet, dürfte der Ölpreis noch immer einen spekulativen Faktor von mindestens 20 USD pro Barrel in sich tragen. Aber lassen wir das - ich will ja nicht klagen. Immerhin hat Light Sweet Crude von seinem Hoch bei über 135 USD pro Barrel bereits fast 9 % abgegeben.

Nichts desto trotz - langfristig bleibt Öl teuer, zumindest wohl auf jeden Fall teurer als 60 USD pro Barrel. Warum ich ausgerechnet diesen Preis nenne? Nun ab diesem Preis pro Barrel Öl rentiert sich wieder einmal eine Alternative - die Kohleverflüssigung nämlich. ( Ich weiß, große Klimawandler und Schützer werden an dieser Stelle wieder sagen: Alternative, ha, dass ich nicht lache! Kohle ist doch auch ein fossiler Energieträger." Stimmt! Smile )

Australien will nun auch Kohle verflüssigen

Zumindest betrachte nicht nur ich - im Angesicht des wesentlich günstigeren Energieträgers Kohle und im Angesicht der wesentlich höheren förderbaren Reserven weltweit - die Kohleverflüssigung als echte Alternative. Ganz aktuell tut das jetzt auch Australien. Die australische Regierung plant nun die Entwicklung von Industrieanlagen zur Kohle- und Erdgasverflüssigung. Shell und Anglo American wollen zu dem Zweck ein Kohleverflüssigungswerk in Australien bauen.

Doch die Australier sind nicht die Ersten

Nachdem wir Deutschen ja nun leider sowohl Patente, als auch die letzte kleine deutsche Kohleverflüssigungsanlage auf Projektbasis schon lange verkauft haben, blüht die Kohleverflüssigung ebenso lange schon andernorts kräftig weiter. Um Namen zu nennen: es blüht verflüssigt in Südafrika und China.

Südafrika - einer der beiden Vorreiter

Ja, Südafrika. Während der schlimmen Zeit der Apartheid sicherte sich damals ein südafrikanisches Unternehmen, welches heute zu den größten börsennotierten Konzernen an der JSE zählt ein deutsches Patent, mit dem Kohle zu Treibstoff verflüssigt werden kann.

Heute ist das Unternehmen Marktführer auf dem Gebiet der synthetischen Kraftstoffe und baut Gasverflüssigungsanlagen in Katar.

China - zweiter Vorreiter

Und auch für die Chinesen mit ihren 1.000 Milliarden Tonnen an Kohleressourcen ist die Kohleverflüssigung eine echte Alternative - oder vielleicht auch einmal mehr als das. Vor etwa drei Jahren wurde eben jene oben genannte letzte kleine deutsche Kohleverflüssigungsanlage auf Projektbasis nach China verkauft.

Ganz im Zeichen des schnellen Drachen, wurde die Technologie weiterentwickelt und im vergangenen Dezember die Produktion in der Versuchsanlage in der Provinz Yunnan aufgenommen - jährliche Produktionskapazität: 3.500 Tonnen an Kraftstoff.

Noch eine Versuchsanlage, doch weiter wird es gehen...

Denn China will in den kommenden 5 Jahren weitere 15 Milliarden USD locker machen für den Aufbau von Kohleverflüssigungsanlagen.

Und kooperiert wird auch. Das oben genannte südafrikanische Unternehmen und ein chinesisches Pendant haben bereits Verträge für den Bau von gleich zwei Kohleverflüssigungsanlagen geschlossen.

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