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CS sagt Ende des Immo-Booms vorher
 

Die Credit Suisse rechnet mit einem deutlich anspruchsvolleren Schweizer Immobilienmarkt und schreibt, in welchen Regionen derzeit Überkapazitäten geschaffen werden.

 

Von Lorenz Burkhalter

 

Einmal im Monat bringt die Credit Suisse ihre institutionellen Anlagekunden mit der Publikation "Swiss Strategy and Relative Value" auf den neusten Stand. In der aktuellen Ausgabe macht die Grossbank den Schweizer Immobilienmarkt zum Thema und sagt diesem ein Ende des Booms vorher.

Zwar stehe gerade der Wohnimmobilienmarkt vor einem weiteren Jahr mit hoher Zuwanderung und einer dadurch robusten Nachfrage. Der Zyklus habe seinen Zenit allerdings beinahe unbemerkt überschritten. Zumindest bei den erstklassigen Wohnimmobilien sei der Markt mit rückläufigen Preisen und Mieten konfrontiert.

Überhitzungsrisiko noch nicht vom Tisch

Darüber hinaus würden die hohen Wohneigentumspreise zunehmend selber zur bremsenden Kraft, weil Kapitalanforderungen und Tragbarkeit im Zuge verschärfter Regulierungen hohe Hürden setzen würden. Die Preisdynamik habe daher insbesondere an den bisher beliebten Orten nachgelassen und die Nachfrage verlagere sich in Regionen mit niedrigeren Preisen.

Das Überhitzungsrisiko sei jedoch noch nicht vom Tisch. Die Preise werden erst dann nach unten korrigieren, wenn die Zinsen auf mittlere Frist deutlicher zu steigen beginnen, so ist sich der für das Real Estate & Regional Research tätige Stratege sicher. Und auch das vielversprechende Konjunkturumfeld, die stabilen Haushalteinkommen, die wachsende Bevölkerung, der robuste Beschäftigungstrend sowie die relativ niedrigen Zinsen sollten für eine weiterhin starke Nachfrage nach Wohnobjekten sorgen.

Für die vielfach in Randgebieten entstehenden neuen Wohnbauprojekte sei die Nachfrageentwicklung nicht ideal. Arbeitsplätze würden vornehmlich in den urbanen Zentren geschaffen, wo die Nachfrage nach Wohnimmobilien folglich am stärksten sei. Demnach fliesse derzeit zu viel Kapital in Wohnbauten in ländlichen Gegenden. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil es in den grösseren Städten an entsprechenden Möglichkeiten fehle. Damit steige die Wahrscheinlichkeit höherer Leerstände in den Randgebieten.

Büroimmobilien vor mageren Jahren

Durch die tiefen Zinsen sei in den vergangenen Jahren auch der Bau zahlreicher neuer Büroräumlichkeiten angekurbelt worden. Die steigenden Leerstandsraten würden vor allem die Besitzer von vergleichsweise teuren oder nur wenig attraktiven bestehenden Objekten zu spüren bekommen, nicht so die Investoren neuer Bauprojekte.

Deshalb finde der Teufelskreis der Überinvestitionen weiterhin kein Ende. Das wachsende Überangebot werde sich in den kommenden Quartalen noch verstärken und in Bewertungskorrekturen und Mietpreisrückgängen niederschlagen. Auf den Büroflächenmarkt kämen magere Jahre zu, so der Verfasser des Kommentars weiter.

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Bugatti hat am 06.04.2014 - 05:43 folgendes geschrieben:

auch wenn man steuerlich in der Schweiz stark benachteiligt wird, nur damit die Banken weiterhin Ihre fetten Gewinne einfahren können, ohne viel zu leisten.

Unter dem Strich fährst du trotzdem nicht schlecht. Wichtig ist, was einem in der Tasche bleibt. Es bringt ja nichts, wenn man mehr Geld den Banken gibt, als man Steuern spart.

 

Hauskäufer sollen mehr bezahlen
Die Finanzaufsicht Finma will die Regelung für Hypothekarnehmer verschärfen. Hypotheken sollen schneller zurückbezahlt werden.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Hauskaeufer-sollen-mehr-bezahlen-...

 

Manche muss man zum Glück zwingen.....

 

 

 

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Wird das Eigenheim zu teuer für den Mittelstand?

Die Eidgenössische Finanzaufsicht Finma will durchsetzen, dass Hypotheken künftig schneller zurückbezahlt werden. Der Massnahmenplan sieht wie folgt aus: Während Tiefzinsphasen sollen Hypothekarnehmer nicht mehr nur den normalen Zins auf ihre Hypothek bezahlen, sondern jenen, mit dem die Banken in ihren Sicherheitsmodellen rechnen. Dieser liegt derzeit bei etwa fünf Prozent. Betroffene müssten also künftig mindestens doppelt so viel bezahlen wie bisher. Die Differenz zum Marktzins würde zur Rückzahlung der Hypothek verwendet werden. Vorerst sollen jene Haus- oder Wohnungskäufer von der neuen Regelung betroffen sein, deren Belehnung über 67 Prozent liegt, berichtet der «SonntagsBlick».

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/Wird-das-Eigenheim-zu-teuer-fuer-...

 

 

In diesem Umfeld muss man die Gelegenheit nutzen um für eine Amortisation zu sparen, auch wenn die Belehnung unter 50% liegt Ein einfacheres Umfeld wird es so schnell nicht wieder geben

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In 500 Gemeinden fallen die Preise

Neue Zahlen der Beratungsfirma Wüest & Partner zeigen, dass das Feuer im Immobilienmarkt langsam erlischt. Dies trotz weiterhin grosser Nachfrage in den urbanen Zentren.

Der Immobilienmarkt weist keinen klaren Aufwärtstrend mehr auf. Dies geht aus dem neuen Monitoring von Wüest & Partner hervor. Gemäss der viel beachteten Erhebung verzeichneten 400 von 2400 Schweizer Gemeinden im vergangenen Jahr sogar fallende Preise für Einfamilienhäuser. Eigentumswohnungen wurden in 500 Gemeinden günstiger.

Als Resultat mussten Wohneigentumsbesitzer schweizweit 9 Milliarden Franken an Wertminderungen in Kauf nehmen, schreiben die Immobilienberater. Besonders im zweiten Halbjahr habe die Dynamik auf dem Immobilienmarkt nachgelassen, sagt Robert Weinert von Wüest & Partner. Den Abwertungen stehen 88 Milliarden Franken an Aufwertungsgewinnen gegenüber, was darauf hindeutet, dass die Preise in der überwiegenden Zahl der Gemeinden noch immer zulegten.

Kurswechsel in Genf

Auffallend sind die geografischen Muster: Ausser dem Kanton Schaffhausen gab es 2013 keine einzige Region, in der Eigentumswohnungen flächendeckend teurer wurden. Uneinheitlich entwickelten sich beispielsweise die Gemeinden um Zürichsee und Vierwaldstättersee sowie jene im Südtessin und im Kanton Genf. Dies im Gegensatz zum Jahr 2012, als sämtliche der dortigen Gemeinden noch starke Preisanstiege verzeichneten.

Sanfte bis deutliche Zuwüchse waren damals auch im Kanton Basel-Land registriert worden – anders als im jüngsten Beobachtungszeitraum, in dem die Preise mehrheitlich fielen. Sogar in der Stadt Zürich wurden Eigentumswohnungen übers Jahr 2013 gesehen billiger: Ein Zeichen dafür, dass es auf dem Immobilienmarkt nicht mehr automatisch nach oben geht. In der Region Genfersee, einem Immobilien-Hotspot, fielen die Preise erstmals seit 1998, und zwar um 2,6 Prozent.

Realistisches Soft Landing?

Weil sich die Dynamik schweizweit abgeflacht hat, rechnet Wüest & Partner im kommenden Jahr noch mit einem Preisanstieg von 0,8 Prozent bei Eigentumswohnungen. Dies, nachdem in den vergangenen fünf Jahren stets Raten zwischen 3 und 6 Prozent verzeichnet worden waren. Die Einfamilienhauspreise, die in der Vergangenheit schwächer gestiegen waren, sollen nun mit einem Wachstum von 1,8 Prozent hinlegen. Bei den Büroflächen, wo sich der Markt schon früher abgekühlt hatte, werden Mietpreisabnahmen von 2,6 Prozent erwartet.

Die naheliegende Interpretation dieser Daten lautet: Der Immobilienmarkt steuert auf eine sanfte Landung zu. Dieses allgemeine Wunschszenario würde bedeuten, dass die Luft aus der Immobilienblase langsam entweicht. Die Marktpreise würden stagnieren oder leicht fallen und so wieder näher an ihr Fundamentalniveau herangeführt. Somit würde das Risiko einer abrupten Korrektur und den damit einhergehenden Problemen bei Banken und Hypothekarschuldnern nach und nach verringert. «Momentan spricht vieles für dieses Szenario», sagt Robert Weinert.

Kurzfristig dürften laut Wüest & Partner die Preise durch die rege Bautätigkeit im Bereich der Eigentumswohnungen gedämpft werden, mittelfristig könnte die gekappte Zuwanderung für Entspannung sorgen. Beide Tendenzen entlasten vor allem den weiteren Siedlungsgürtel im Umfeld der Städte, wie Robert Weinert sagt. «Die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt in den Zentren hoch.»

Zinsen verlieren an Gewicht

Ein ambivalenter Faktor sind die Hypothekarzinsen. Wie der Vergleichsdienst Comparis in seinem aktuellen Hypothekenbarometer aufzeigt, verharren diese nicht nur auf tiefem Niveau, sondern sind in den letzten Monaten sogar leicht gesunken. Dies unterstützt die Nachfrage nach Wohneigentum, wenn auch in schwächerem Masse als bisher. «Die tiefen Zinsen waren in der Vergangenheit ein starker Preistreiber», sagt Stefan Rüesch, Experte bei Comparis. «Doch sie verlieren an Gewicht.»

«Im Vergleich zur Miete zahlt sich der Wohnungskauf nach wie vor knapp aus», sagt Matthias Holzhey, Immobilienspezialist bei der UBS. Er rechnet mit einem leichten Anstieg der Zinsen im Verlauf des Jahres, vor allem bei den längeren Laufzeiten, was einige Hypothekennehmer hin zu kurzfristigen Hypotheken treiben könnte. Mit einem markanten Zinsanstieg auf breiter Front rechnet Holzhey aber nicht. Auch er verortet die preisliche Wirkung der tiefen Zinsen vor allem in der Vergangenheit. «Das hohe Preisniveau wird durch die tiefen Zinsen getragen, aber kaum weiter nach oben getrieben.»

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/In-500-Gemeinden-falle...

 

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Häuser sind kein Gold mehr

Die Immobilienbranche leidet am eigenen Erfolg. Nach 15 Jahren Dauerhoch droht der Abstieg. Ein Streifzug durch die Welt der Zürcher Grossgrundbesitzer.

Jahrelang galten sie als unbezwingbar. Alles, was sie anfassten, verwandelte sich zu Gold. Jetzt versiegen die alchemistischen Kräfte der Immobilienmanager. Die Branche leidet an den Nach­ahmern, die der eigene Erfolg anlockte.

Ein Vorfrühlingsmittag in einem Zürcher Konferenzzentrum: Jalousien halten die Sonne draussen, Männer in Krawatten plaudern zwischen hohen Scheiben und Stahlverstrebungen. Gleich wird Donato Scognamiglio, Chef des ­Immobilienberatungsinstituts Iazi, seine Marktanalyse vorstellen. 240 Branchenexperten sind gekommen, 50 musste man abweisen. Platzmangel.

Donato Scognamiglio mischt Hochdeutsch mit Mundart, Zahlen mit Anekdoten. Sein lockerer Vortrag vermag die schlechte Nachricht nicht zu verbergen: Die Mieten hinken den Preisen hinterher. Der Wert der Häuser steigt und steigt, um 27 Prozent schnellte er in der Stadt Zürich seit 2006 nach oben. Tiefe Zinsen und das Mietrecht verhinderten, dass die Mieten im gleichen Tempo nachzogen. Sie begnügten sich laut Iazi-Schätzung mit 9 Prozent.

Eigentümer können ihre Mieten nur dann stark verteuern, wenn sie die Bewohner rauswerfen und das Haus sanieren. Solche Massenkündigungen lösen in Zürich immer wieder Proteste aus. Der Normalfall sind sie nicht. Viele Eigentümer fürchten den Imageschaden oder Verzögerungen beim Bau.

Unbeliebtes Eigentum

Investoren können die hohen Kaufpreise also nicht mehr über steigende Mieten zurückholen. «Da baut sich Spannung auf», sagt Scognamiglio. «Unser Mietrecht führt zunehmend zu Verzerrungen.» Aus dem Publikum ertönt zustimmendes Raunen.

Wenn die Vermietung kein gutes Geschäft mehr bietet, bleibt der Verkauf von Eigentumswohnungen übrig. Doch der ist in der Branche weniger beliebt.

Dieses Dilemma kennt Christoph Caviezel, ein umgänglicher Anwalt, der Jeanshemden trägt und seinen Sätzen gerne ein «weisch» hinterherschickt. ­Caviezel ist Chef von Mobimo, der viertgrössten Schweizer Immobilien-AG. Aus seinem verglasten Büro in Küsnacht blickt man auf den Zürichsee, der jenseits der Hauptstrasse funkelt.

Caviezels Unternehmen besitzt Häuser für 2,4 Milliarden Franken. Trotzdem muss er in Verhandlungen manchmal sagen: «Das können wir uns nicht leisten.» So geschah es beim Guggach-Areal hinter dem Bucheggplatz, das die UBS «auf dem Silbertablett», also frei von Altlasten, anbot. «Wir hatten keine Chance», sagt Caviezel. Der Grund: Die höchsten Gewinne erreicht man derzeit, indem man Eigentumswohnungen baut und weiterverkauft. Tiefe Zinsen machen solche für viele erschwinglich.

Aus dem gleichen Grund gehen auch Luxusmietwohnungen kaum mehr weg. Wer sich heute 4000 Franken Miete pro Monat leisten kann, ersteht lieber gleich ein eigenes Zuhause.

Allreal, die Nummer drei der Schweizer Immofirmen, gewann die Guggach-Versteigerung. Die geplanten Wohnungen hat Allreal für 900'000 bis 2,7 Millionen Franken ausgeschrieben. Rund die Hälfte haben laut Website schon neue Besitzer gefunden. Ob dieser Hochpreismarkt weiter funktioniert, hängt stark davon ab, wie tief die Zinsen bleiben.

Höchstgebot reicht nicht immer

Das Geschäftsmodell hat einen weiteren Haken. Man macht genau einmal Gewinn, einen Teil davon frisst die Grundstückgewinnsteuer weg. Investoren bevorzugen deswegen Mietobjekte; sie bringen jedes Jahr Rendite. Um im Bieterwettkampf mithalten zu können, behelfen sie sich mit einer Mischrechnung: so viel Eigentum wie nötig, so viele Mietwohnungen wie möglich. In den drei neuen Mobimo-Blöcken auf dem Maag-Areal beträgt das Verhältnis 150 zu 100.

Nicht immer reicht das Höchstgebot, um Boden zu sichern. Manchmal braucht es Erfahrung und Geduld – etwa beim Labitzke-Areal, auf dem komplexe Eigentumsverhältnisse herrschten. Vor dem Kauf habe man lange verhandelt, vieles abgeklärt, sagt Caviezel. «Darin sind wir gut.» Mobimo bekam das Areal zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

Dieser ermöglicht ein Eigentum-Miete-Verhältnis von 25 zu 75 Prozent. 3-Zimmer-Wohnungen sollen rund 2500 Franken pro Monat kosten. Das gilt in Zürich heute als «mittleres Preissegment».

Mobimo ist nicht der einzige Grossanleger, der unter Kaufhemmungen leidet. Genossenschaften können im Bieterwettkampf schon länger nicht mehr mithalten; auch nicht die Pensionskasse des Kantons Zürichs (BVK), die mit 26 Milliarden Franken Anlagevolumen zu den grössten der Schweiz gehört. Letztes Jahr hat die BVK knapp 30 Objekte im zweistelligen Millionenbereich geprüft. Bei keinem griff sie zu. Zu teuer. «Unsere laufenden Renten verpflichten uns auf eine Verzinsung von 3,25 Prozent. Das erreicht man bei den momentanen Preisen nicht», sagt BVK-Chef Thomas Schönbächler. Lebensversicherer hätten es im Vergleich einfacher, weil sie weniger Rendite garantieren müssten.

Laut Experten begnügen sich heute Investoren mit einer Rendite von unter 3 Prozent. Vor zehn Jahren hätte man dies als lächerlich wenig abgelehnt.

Im Jahr 2000 kam die Wende

«Anlagenotstand» oder «überkaufter Mark» heisst die Situation im Jargon. Zu viel Kapital buhlt um ein zu kleines Angebot. Wie es dazu kam, weiss Andreas Bleisch, schnell denkender und schnell redender Verwaltungsratsvize der Beratungsfirma Wüest & Partner.

Die Wende brachte das Jahr 2000. Es markiert den Geburtstermin der drei grössten börsenkotierten Immobilienfirmen: SPS, PSP, Allreal. Sie starteten eine neue Ära im Schweizer Häusermarkt.

«Nach dem Crash 1991 war dieser tot», sagt Bleisch. Bis 1998 sanken die Preise. «Dann machte der allgemeine Aufschwung Immobilien wieder spannend». Parallel fegte die «New Economy»-Euphorie durchs Land. Viele Firmen wagten den Börsengang, im Windschatten wurden die drei grossen Immobilien-AGs gegründet. «Hinter SPS und PSP standen Versicherungen. Mit der Auslagerung der Immobilien machten sie Geld frei für ihre Allfinanzstrategien.»

Dank Lockerung der Lex Koller flossen auch ausländische Millionen in die Unternehmen. Seit 1997 dürfen ausländische Investoren in Schweizer Gewerbebauten einsteigen. Seit 2005 können sie Aktien von Gesellschaften erwerben, denen Schweizer Wohnhäuser gehören. Diese Ausnahme veranlasst hat der Luzerner FDP-Politiker und Mobimo-Verwaltungsrat Georges Theiler. Ebenfalls 2005 ging Mobimo an die Börse.

Zu Beginn hätten Investoren die Gesellschaften wenig beachtet, sagt Bleisch. Dann geriet die Börse unter Druck. Häuser versprachen plötzlich zuverlässigere Renditen. Die Finanzkrise verstärkte diese Tendenz. Börsenkurse tauchten, die Zinsen fielen. Lebensversicherer und andere Milliardenplayer erhöhten ihren Einsatz im Häusergeschäft.

Die Kurse kletterten und kletterten

Die Kurse der börsenkotierten Immofirmen kletterten und kletterten. Ihr Börsenwert hat sich seit 2000 min­destens verfünffacht. Die grössten elf ­kommen zusammen auf 13,8 Milliarden. Noch mächtiger sind die Immobilienfonds. Sie konnten ihren Börsenwert auf gut 34 Milliarden Franken steigern.

Die Entwicklung hat viele Schweizer zu Immobilieninvestoren gemacht – indirekt über Pensionskassen und Lebensversicherungen; oder direkt, indem sie Immobeteiligungen kauften. «Von unseren 3500 Aktionären sind viele Klein­sparer», sagt Mobimo-CEO Caviezel.

Der Siegeszug der Immobilien-AGs hat auch die Zürcher Eigentumsverhältnisse verschoben. Im Jahr 2000 besassen sie 24'300 Wohnungen. Bis 2011 stieg dieser Anteil auf 32'300, was 15 Prozent aller Zürcher Wohnungen entspricht. Trotzdem: Das grösste Stück des Marktes (41 Prozent) kontrollieren weiterhin private Kleineigentümer. Den Börsen­kotierten gehören zudem oft Geschäftshäuser. Dieses Segment funktioniert abgekoppelt vom Wohnungsmarkt. Bei den Büroflächen droht wegen einer langen Bauphase gerade ein Überangebot.

Weniger Einschränkungen?

Die Branche wüsste, wie sie aus der jetzigen Sackgasse herausfinden könnte: mit mehr Häusern. «Es wird am falschen Ort gebaut, in der Peripherie, weil es dort Landreserven gibt», sagt Andreas Bleisch. «Dabei braucht vor allem Zürich mehr Wohnungen. Dadurch beruhigten sich die Mieten. Die neue Bau- und Zonenordnung sollte Platz dafür schaffen.»

Christoph Caviezel glaubt, dass Vorschriften und Einschränkungen die Mieten hochdrückten. «Wenn uns die Stadt Zürich auf einem Grundstück 10 statt 20 Wohnungen erlaubt, werden die 10 logischerweise teurer.» Die Mobimo-Rendite von 5 Prozent trage hingegen wenig zu den steigenden Mieten bei.

In die entgegengesetzte Richtung steuert Jacqueline Badran, SP-Nationalrätin und erfolgreichste Gegnerin der Branche. Allein die Erwähnung ihres Namens quittieren deren Vertreter mit wenig schmeichelhaften Kommentaren. «In den letzten 15 Jahren wurden Häuser zur reinen Geldanlage», sagt Badran. «Das viele renditesuchende Geld treibt Preise und Mieten nach oben.» Da der Boden beschränkt und Wohnen ein Grundbedürfnis sei, müsse der Staat einschreiten. Laut Badran soll er dabei zwei Hebel bedienen: Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus und Zurückbindung der Immobilienfirmen.

Jacqueline Badran weiss breite Mehrheiten hinter sich. Die Stadtzürcher unterstützen alle linken Wohnbauinitiativen. Und selbst der bürgerliche Bundesrat befürwortet zwei ihrer Motionen. Diese fordern, die Lockerungen der Lex Koller rückgängig zu machen. Schweizer Immobilien würden für ausländisches Kapital wieder vollständig gesperrt. Der Finanzbranche graut davor.

«Willkommen Risiko»

Zurück in den City-Vortragssaal. Donato Scognamiglio rechnet vor, dass amerikanische Aktien letztes Jahr 29 Prozent Gewinn einfuhren. Schweizer Immo-AGs erreichten noch 5 Prozent. Viele Investo­ren haben die Konsequenzen daraus gezogen. Die Kurse der börsenkotierten Firmen knicken nach unten, Kapital wandert ab. Für die AGs ist das vorerst kein Problem. Fallende Börsenkurse allein mindern den Wert ihrer Häuser nicht.

Als grösstes Hindernis für die Branche ortet Scognamiglio die Politik. Schnell könnten die Bedingungen ändern: Ecopop-Initiative, Badrans Motionen, Erhöhung des Kapitalpuffers. «Wenn das alles mit steigenden Zinsen zusammenkommt, werden sich die Werte nach unten korrigieren.» Sconamiglio ist kein einsamer Pessimist. Die neuste Studie von Wüest & Partner sagt Gleiches voraus (siehe TA von gestern).

Die goldenen Jahre sind vorbei für Scognamiglios Zuhörer. Auf seine letzte Folie hat er geschrieben: «Goodbye Return, Welcome Risk.»

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Haeuser-sind-kein-Gold-mehr/...

 

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Lex Koller: Nötiger denn je

Die Lex Koller schränkt den Grundstückerwerb durch Personen mit Wohnsitz im Ausland ein. Das ist richtig, denn nur so können Immobilien und Boden vor dem Zugriff des internationalen Finanzkapitals geschützt werden. Unsere Häuser und Wohnungen sind keine Spekulationsobjekte, die Mieten und Preise sind schon jetzt (zu) hoch. Deshalb müssen die Aufweichungen der Lex Koller rückgängig gemacht werden.

http://www.sp-ps.ch/ger/Medien/Pressedienst/Pressedienst-Aktuelle-Ausgab...

 

Viele Hunde sind des Hasen Tod.

 

Die Zutaten: Etwas Zuwanderungsstopp von der SVP und etwas Verschärfung der Lex Koller durch die SP.

 

 

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Zürcher Hauspreise steigen wieder an

Nach zwei Quartalen mit sinkenden Preisen für Wohneigentum im Kanton Zürich sind die Notierungen im ersten Quartal 2014 überraschend wieder angestiegen.

Neu steht der von der ZKB berechnete Zürcher Wohneigentumsindex ZWEX bei 270,70 Punkten (Q1 1980 = 100).  Im Vergleich zum Vorquartal ist der Index für Wohneigentum im Kanton Zürich damit um 1,4 Prozent gestiegen. Bezogen auf das Vorjahresquartal haben sich die Transaktionspreise für Wohneigentum kantonsweit um 0,3 Prozent erhöht, schreibt die Zürcher Kantonalbank in einer Mitteilung.

Im ersten Quartal 2014 liegt der Preisanstieg über den Werten der Vorquartale. "Wir bewerten die jüngsten Anstiege aber nicht als Rückkehr zum Trend stark ansteigender Preise, sondern als kurzfristige Abweichung", so die ZKB. Den Rekord erreichte der Zwex im zweiten Quartal 2013 mit einem Stand von 272,46 Punkten.

Die ZKB geht davon aus, dass sich die Immobilienpreise künftig in ruhigerem Fahrwasser bewegen. "Zum einem dämpft das erreichte Preisniveau die Nachfrage, zum anderen dürften die verschärften Kreditvergabestandards erst in den folgenden Monaten ihre volle Wirkung entfalten." Einen Preiseinbruch sieht die ZKB indes nicht, "denn dafür die die Fundamentaldaten intakt: ein solides Wachstum des Schweizer Bruttoinlandproduktes und nach wie vor attraktive Hypothekarzinsen", schreibt die ZKB.

Preisrückgang am Seebecken

Die Einzelauswertung des Zwex zeigt im weiteren folgende Resultate: Der ZWEX SEE (Q3 2006 = 100), der die Preisentwicklung in den Gemeinden rund um den Zürichsee und der Stadt Zürich abbildet, stieg im Vergleich zum Vorquartal um 1,8 Prozent, gegenüber dem Vorjahresquartal fiel er indes um 1,8 Prozent. Der aktuelle Stand ist bei 133,84 Punkten.

Der ZWEX REGIO (Q3 2006 = 100) misst die Preisentwicklung im restlichen Kanton. Der Index nahm auf 133,53 Punkte zu, was einem Anstieg von 1,2 Prozent zum Vorquartal und 1,1 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Der ZWEX wird quartalsweise von der Zürcher Kantonalbank berechnet. Der qualitätsbereinigte Immobilienpreisindex misst die Preissteigerung von Wohneigentum im Kanton Zürich seit 1980 und basiert den Angaben zufolge auf Daten von rund 17'200 Transaktionen von Einfamilienhäusern und Stockwerkeigentum.

http://www.cash.ch/news/front/zuercher_hauspreise_steigen_wieder_an-3195...

 

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Die Immobilien-Party ist vorbei

Die Preisanstiege im Schweizer Immobilienmarkt werden sich in in Zukunft klar abschwächen, sagt IAZI-Geschäftsführer Donato Scognamiglio im cash-Talk. Und er sagt, weshalb auch Gefahren von der Urne kommen.

http://www.cash.ch/news/front/die_immobilienparty_ist_vorbei-3202171-449

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Immobilien-Preise könnten bald deutlich fallen

Die Preise für Schweizer Wohneigentum sind in den letzten Jahren förmlich explodiert. Dies könnte sich aber bald ändern.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Immobilien-Preise-koennten-bald-d...

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Schweiz droht ein Mietwohnungs-Überangebot

Der Immobilienmonitor der Credit Suisse zeigt: Mit der Umsetzung der Initiative gegen Masseneinwanderung dürfte die Nachfrage nach Wohnraum mittelfristig nachlassen.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz/schweiz-droht-ein-mietwo...

 

Des einen Freud, des anderen Leid

 

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Eigenheimverkäufer müssen Preisvorstellungen revidieren

Eigentlich herrscht mittlerweile ein breiter Konsens darüber, dass der vielerorts erhitzte Schweizer Eigenheimmarkt am Abkühlen ist. Dies zu belegen, ist jedoch gar nicht so leicht, denn die Preisentwicklung von Immobilien lässt sich nicht einfach beobachten.

Längere Vermarktung

Da jedes Haus ein Unikat ist und Transaktionen verschiedener Häuser deshalb nicht direkt vergleichbar sind, braucht es komplizierte Modelle, um die Preisentwicklung zu messen. Da diese Modelle naturgemäss nicht immun sind gegen Fehler, ist es in der Vergangenheit auch schon vorgekommen, dass ein Datenanbieter von sinkenden Preisen, ein anderer von steigenden Werten berichtet hat.

Auch wenn es nun also von allen Seiten heisst, die Preise stiegen nicht mehr so rasch wie in der Vergangenheit, sind diese Einschätzungen mit einer Prise Vorsicht zu geniessen. Umso wertvoller sind ergänzende Indikatoren, die mithelfen, sich ein genaueres Bild vom Zustand des Immobilienmarktes zu verschaffen. Im neusten Wohnungsmarktbericht der ZKB findet sich ein solcher Indikator, allerdings nur für Einfamilienhäuser im Kanton Zürich. Die Bank hat ausgerechnet, wie viele der auf Homegate ausgeschriebenen Einfamilienhäuser einen Preisabschlag hinter sich haben. Die Analyse bestätigt das Bild eines sich abkühlenden Marktes, denn sie zeigt, dass der Anteil der Objekte mit Preissenkungen seit etwa Mitte 2011 stetig am Steigen ist. In den letzten Monaten hat er besonders stark zugelegt und beträgt mittlerweile 18%. Fast jeder fünfte Eigenheimverkäufer hat somit angesichts der mehrjährigen Immobilienhausse mittlerweile zu hohe Preiserwartungen und muss vor dem Verkauf einen Abschlag hinnehmen.

Ebenfalls für eine Abkühlung spricht die mittlere Vermarktungsdauer von Einfamilienhäusern im Kanton Zürich, die sich laut der ZKB im vergangenen Jahr stark erhöht hat. Genügten Mitte 2013 noch gut 50 Tage, um per Inserat einen Käufer zu finden, waren es zuletzt mehr als 70 Tage. Dieser Indikator ist allerdings nicht neu und wird auch andernorts erhoben.

Weniger Pensionskassengelder

Wie am Mittwoch ebenfalls bekannt wurde, hat sich der Betrag an Pensionskassengeldern, die in Eigenheime investiert werden, im vergangenen Jahr deutlich reduziert. Laut dem vierteljährlichen Wohnungsmarktbericht des Bundesamts für Wohnungswesen belief sich die vorbezogene Summe für Wohneigentumsförderung aus der beruflichen Vorsorge im Jahr 2013 auf 1,8 Mrd. Fr., nachdem sie im Vorjahr noch 2,3 Mrd. Fr. betragen hatte. Dieser – politisch erwünschte – Rückgang dürfte allerdings nicht Ausdruck einer gesunkenen Nachfrage nach Wohneigentum sein, sondern eine Folge der Selbstregulierung der Banken, die es nicht mehr zulassen, dass Hypothekarnehmer den notwendigen Eigenmittelanteil allein mit Vorsorgegeldern bestreiten.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/eigenheimverka...

 

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Tückische Hypotheken-Umschichtung

 

Sie sind billig und derzeit beliebt – Libor-Hypotheken. Wehe allerdings, wenn das Zinsumfeld dreht, dann könnte es laut ZKB zu einem Zinsschock für Mieter kommen.

 

http://bazonline.ch/wirtschaft/Tueckische-HypothekenUmschichtung/story/1...

 

P.S:.. eine Zinswende ..tönt schon fast nach einem weiteren Sahnehäubchen....  !  :music::drink::biggrin:

 

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Die Schweiz wird die Zinsen noch lange nicht erhöhen können, sonst steigt der Franken.

Vorher muss die SNB die Untergrenze zum Euro aufheben.

Und falls die Zinsen in allen Laufzeiten um mehr als 2% steigen, wird das Gift für die Immobilien sein.  Wenn dann die Mietzinsen zu stark steigen, werden einige der Zuwanderer wieder abwandern.

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Negativzinsen bald auch bei uns?

 

In kaum einem anderen Land gibt es so viele Eigenheimbesitzer wie in der Schweiz.  :roll:

Mit anderen Worten: Wir sind ein einig Volk von Hypothekarschuldnern und eines, das in den letzten Jahren substanziell von den tiefen Zinsen profitieren konnte.

Und es könnte sogar noch besser kommen: Denn dass die Europäische Zentralbank (EZB) anlässlich der Sitzung vom 6. Juni negative Einlagezinsen einführen wird, gilt mittlerweile als sicher. Die alles entscheidende Frage ist, ob die Schweizerische Nationalbank SNB dem europäischen Beispiel knapp zwei Wochen später folgen wird.

 

Geht es nach den Strategen der Genfer Bank Pictet & Cie, dann bleiben der SNB nur zwei Möglichkeiten.

  • Entweder sie führt ebenfalls negative Einlagezinsen ein,
  • oder aber sie nimmt weiteres Geld in die Hand, um den für den Euro eingeführten Mindestkurs zu verteidigen.

 

http://www.cash.ch/news/front/negativzinsen_bald_auch_bei_uns-3208365-449

 

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9-Punkte-Plan: So kommen Sie heil durch den Immo-Sturm

Nichts ist mehr wie vor Jahresfrist. In jeder zweiten Gemeinde fallen die Preise. Einfamilienhäuser werden schweizweit billiger. Folgt auf den Boom der Crash? Mit diesen 9 Tipps kommen Sie heil durch den Immo-Sturm..

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/9-punkte-plan-so-kommen-sie-heil-dur...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

jimmy
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was wird passieren wenn das ezb negative zins einfuhrt ,wird das auf unsere hypo zins ein einfluss haben.Werden die fallen (nicht libor oder die das schon fest sind)sondern für die wo das fester hypo. zins nachstens ablauft. .Werden die langfristigen fallen oder muss die snb auch die negative zins einfuhren um ein auswirkung auf die hypozins zu bewirken.Danke für euer input

Elias
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Ein Euro-Strafzins würde auch die Schweiz treffen

Die Europäische Zentralbank dürfte schon bald neue Massnahmen gegen die Deflation einleiten. Das wird sich auch auf die Schweiz auswirken.

Probleme für die Schweiz

Solche Schritte der EZB würden Deflations- und Wechselkursprobleme der Eurozone lösen, meint hingegen ZKB-Ökonom David Marmet. «Doch für kleine Volkswirtschaften wie die Schweiz würde es Probleme schaffen.» Denn der Franken dürfte auf die Massnahmen insofern reagieren, dass er gegenüber dem Euro an Wert gewinnt und sich so dem Mindestkurs von 1.20 Franken wieder annähert. «Die Schweizerische Nationalbank wäre gezwungen, zu reagieren», so Marmet. So wäre es entweder möglich, dass sie ihre Bilanz ausweitet – oder, dass auch sie Negativzinsen einführt.

Doch muss das den Schweizer Konsumenten überhaupt kümmern? Ja, erklärt Marmet. «Ein allgemein niedriges Zinsniveau dürfte auch dazu führen, dass der Zins bei Sparkonten auf nahezu null fällt.» Und das wiederum kurbelt den Konsum an, weil Sparen sich in so einem Moment kaum noch lohnt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Ein-Euro-Strafzins-wuerde-auch-di...

 

Ob der Konsum in der Schweiz deswegen wirklich steigt? Was soll man denn noch alles kaufen? Noch ein Handy, TV,  Compi, Velo, Auto? Noch mehr in die Ferien, auch wenn man alle Ferientage aufgebraucht hat?

 

Und wenn die Sparzinsen fallen, steigt die Marge für die Banken, was zu tieferen Hypozinsen führen müsste.

 

 

 

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Elias
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Die sieben Leben des Eigenmietwerts

Der Eigenmietwert in der Schweiz ist im Verbund mit Schuldzinsabzug und Unterhaltsabzug steuerlich logisch.

Denn dieses System lebt dem Prinzip der Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit nach – unter anderem mit der Gleichbehandlung Wohneigentümer/Mieter. Das Verfassungsgebot der Wohneigentumsförderung ist dadurch erfüllt, dass der Eigenmietwert in der Praxis meist deutlich unter dem Fremdvermietungswert liegt. Gemäss einem am Dienstag publizierten Papier der Eidgenössischen Steuerverwaltung sind dadurch die Wohneigentümer per saldo durch Privilegien bei der Bundessteuer mit jährlich etwa 800 Mio. Fr. subventioniert. Zusammen mit Abzügen für Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen belaufen sich die Privilegien der Wohneigentümer bei der Bundessteuer gar auf etwa 1 Mrd. Fr. pro Jahr.

Doch das System ist unpopulär, da der Eigenmietwert als theoretisches Konstrukt schwer vermittelbar bleibt. Seit 20 Jahren steht dessen Abschaffung zur Debatte, aber alle diskutierten Alternativen sind bisher gescheitert. Auch nach der Abfuhr für zwei Volksinitiativen des Hauseigentümerverbands an der Urne 2012 kamen wieder Vorstösse zum Systemwechsel ins Parlament. So brächte zum Beispiel der Vorschlag des Hauseigentümer-Präsidenten Hans Egloff den Hauseigentümern eine Zusatzsubvention via Bundessteuer von jährlich 500 bis 600 Mio. Fr., wie die Steuerverwaltung mit Daten von 2010 errechnete. Ein «reiner» Systemwechsel mit voller Abschaffung auch von Unterhalts- und Schuldzinsabzug liesse sich dagegen etwa aufkommensneutral ausgestalten.

Der Status quo ist im Vergleich zu den Alternativen nicht so schlecht. Wenn man den Eigenmietwert unbedingt abschaffen will, erschiene dies noch am ehesten mit dem «reinen» Systemwechsel sinnvoll. Das Parlament hat aber bisher nicht gezeigt, dass es fähig wäre, einen Systemwechsel ohne Zusatzsubventionen für die Hauseigentümer zu beschliessen.

 

http://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/die-sieben-leben-des-eigenmietwe...

 

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Immobilien-Aktien vor «heissem» Sommer?

Die Politik will die Möglichkeiten für ausländische Investitionen in den Schweizer Immobilienmarkt weiter einschränken. Diese Beteiligungsgesellschaften sind am stärksten betroffen.

http://www.cash.ch/news/im_fokus/immobilienaktien_vor_heissem_sommer-320...

 

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Wo man in der Schweiz mit tiefen Mieten rechnen darf

Die Schweizer Siedlungsfläche in knapp fünf Millionen Zellen aufgeteilt: Dank einem neuen Modell lässt sich im Detail zeigen, an welchen Lagen wie hohe Mieten bezahlt werden.

Die folgenden Karten basieren auf Daten des Immobilienberatungsbüros Wüest & Partner, das die Wohnlagen bis fast auf die Liegenschaft genau bewertet hat. Dafür teilten die Experten die Schweizer Siedlungsfläche in knapp fünf Millionen Zellen von jeweils 25 auf 25 Meter auf. Anschliessend ermittelten sie für jede Zelle die Standortqualität und rechneten diese in einen Mietpreis für eine Standardwohnung um.

 

Klicken Sie auf die Karte für eine noch detailliertere Ansicht:

Mietpreise Schweiz

 

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http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/3160/wo-man-in-der-schw...

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Bald strengere Vorschriften für die Hypothekenvergabe

Die Behörden scheinen es eilig zu haben mit neuen Massnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarkts. Am liebsten wäre es ihnen, dass die Banken ihre Selbstregulierung verschärfen.

Anfang Jahr hat der Bundesrat bekanntgegeben, den antizyklischen Kapitalpuffer per 30. Juni von 1% auf 2% zu erhöhen, um die Banken resistenter gegen allfällige Verwerfungen auf dem Immobilienmarkt zu machen. Ab Juli werden die Banken verpflichtet sein, ihre risikogewichteten Wohnbauhypotheken nicht mehr nur mit einem, sondern mit zwei zusätzlichen Prozentpunkten an Eigenmitteln zu unterlegen, was die Hypotheken zumindest ein klein wenig verteuern dürfte. Wie es aussieht, wird es aber nicht bei diesem Schritt bleiben. Die Zeichen verdichten sich, dass demnächst noch zusätzliche Massnahmen getroffen werden, um die Hypothekenvergabe und die Preisentwicklung am Wohnimmobilienmarkt zu bremsen. Der Bundesrat hatte im Januar angetönt, dass er dies als notwendig erachte, und neue Gespräche zwischen Behörden und Banken angeregt. Nun sollen offenbar bald Entscheidungen fallen.

 

Ganzer Beitrag: http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/bald-strengere...

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Bank von England steuert Zinswende an

Das starke Wachstum in Grossbritannien ruft die Währungshüter auf den Plan - die Zinsen könnten früher steigen als gedacht.

http://www.cash.ch/news/top_news/bank_von_england_steuert_zinswende_an-3...

 

 

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Abkühlung am Immobilienmarkt

In der Vergangenheit hat der einmal jährlich erscheinende Finanzstabilitätsbericht der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wiederholt Wellen gemacht. Die am Donnerstag veröffentlichte neuste Ausgabe sieht nun sowohl auf dem Hypothekar- und Immobilienmarkt wie bei den Schweizer Grossbanken Zeichen der Entspannung.

Noch keine Trendwende

Die SNB geht zwar davon aus, dass sich die Ungleichgewichte auf dem Schweizer Hypothekar- und Immobilienmarkt weiter verschärften könnten. Im ersten Quartal 2014 hätten die Ungleichgewichte aber nicht mehr zugenommen, nachdem die Dynamik bereits 2013 gegenüber 2012 etwas nachgelassen hatte. Zu dieser Abkühlung hat nach Meinung der SNB die Revision der Selbstregulierung im Bereich der Kreditvergabe im Jahr 2012 und die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers (AZP) im Jahr 2013 beigetragen.

Die Erfahrung zeige allerdings, dass noch nicht auf eine Trendwende geschlossen werden könne. In einem Umfeld anhaltend niedriger Zinsen bleibe Wachsamkeit geboten. Die SNB schlägt deshalb Massnahmen vor, die stärkere Anreize für eine vorsichtigere Kreditvergabe setzen. Diese sollten jetzt aufgegleist werden, damit sie im Falle einer neuerlichen Zunahme der Dynamik greifen könnten.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/abkuehlung-am-immobilienmarkt-1.18325621

 

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Weltweit wächst die Angst vor dem Häusercrash

Die Schweiz ist kein Einzelfall: Rund um den Globus warnen Aufseher immer lauter vor zu stark steigenden Hauspreisen. Die Gefahr wächst, dass der gegenwärtige Immobilienboom ein unsanftes Ende nimmt.

Die Mauern der Bank of England in Londons berühmter Threadneedle Street sind hoch und stabil genug, um selbst den stärksten Unwettern stand zu halten. Und doch dürften in der zweitältesten Zentralbank der Welt am Mittwoch die Alarmglocken geschrillt haben. Denn um fast zwölf Prozent stiegen die landesweiten Immobilienpreise im Juni, wie der Verband Nationwide meldete. Mehr denn je müssen Immobilienkäufer nun für ein Eigenheim bezahlen. Selbst die sagenhaften Rekordwerte aus dem Jahr 2007 – kurz bevor die Vermögensblase platzte – wurden erstmals überschritten.

Noch dramatischer sind die in der Hauptstadt verzeichneten Preisanstiege: In diesem Sommer kosten Immobilien in London über ein Viertel mehr als noch vor einem Jahr. Die Zuwächse seit Jahresbeginn sind beinahe beispiellos – der Anstieg war so hoch wie zuletzt nach dem grossen Börsen-Crash im Jahr 1987 (siehe Grafik). Erstmals müssen Interessenten für ein durchschnittliches Eigenheim über 400'000 Pfund auf den Tisch legen.

Bank of England: Immobilienmarkt ist das «grösste Risiko»

Entsprechend nervös ist man bei der Bank of England: Der stellvertretende Direktor Jon Cunliffe bezeichnete die Lage am Häusermarkt nun als «grösstes Risiko» für die britische Wirtschaft. Das Problem: Die Preise steigen stärker als die Einkommen der Briten – und so wachsen auch die Schulden in der Wirtschaft, sagte Cuncliffe. Ende Juni gab die Bank of England deshalb Massnahmen bekannt, um den heiss gelaufenen Immobilienmarkt abzukühlen. Unter anderem wurde nun eine spezielle Kreditobergrenze für Schuldner eingezogen.

Für Schweizer Ohren klingt das bekannt. Seit Monaten schon geben sich Währungshüter, Banken und Aufsicht besorgt ob der hohen Hauspreise. Im Rahmen der Selbstregulierung tritt die Schweizerische Bankiervereinigung nun ebenfalls stärker auf die Bremse. Die sogenannte zweite Hypothek müssen Schuldner künftig schneller zurückzahlen. Statt 20 Jahre haben sie künftig nur noch 15 Jahre Zeit, die Höhe der Hypothek auf zwei Drittel zu senken.

London, Lausanne, Zürich: Die Zahl der Brennpunkte wächst. Der Boom am Häusermarkt – kein Einzelfall für die Schweiz oder Grossbritannien. Belgien etwa erlebt derzeit ebenfalls einen enormen Immobilienboom: Die Preise liegen dort inzwischen rund 50 Prozent über ihrem historischen Schnitt, worauf der Internationale Währungsfonds im Juni warnend verwies.

Auch in Schweden geht die Angst vor einem Crash um. Bemerkenswert ist dort, dass die Geldpolitik wie in der Schweiz sehr expansiv ist – trotz boomendem Häusermarkt. Denn noch grösser ist die Angst vor einer Deflation in dem nordeuropäischen Land. Deshalb senkte die Reichsbank den Leitzins Ende vergangener Woche sogar um einen halben Punkt auf 0,25 Prozent. Die Schieflage auf dem Markt für Immobilien wird dies noch weiter verstärken.

Bundesbank: Deutsche Grossstädte überbewertet

Nach Ansicht der Internationalen Währungsfonds liegen die Hauspreise in Europa auch in Österreich, der Niederlande, Norwegen und Frankreich deutlich – das heisst mindestens zweistellig – über dem langfristigen Schnitt dieser Länder. Die Hauspreise notieren mittlerweile für eine ganze Reihe von Staaten über ihren historischen Durchschnittswerten, sagte Min Zhu, der stellvertretende IWF-Direktor, kürzlich.

Alarmiert ist man auch in Deutschland. Dort warnte die Bundesbank im Februar bereits davor, dass die Preise für Wohnimmobilien «stärker gestiegen sind, als es die ökonomischen und demografischen Fundamentalfaktoren nahelegen». Besonders gelte dies für die städtischen Immobilienmärkte, wo die Preise heute um zehn bis 20 Prozent überbewertet seien. In den Grossstädten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München wichen «die Preise für Wohnimmobilien im Durchschnitt vermutlich um 25 Prozent nach oben ab.»

Kanada, Australien und Neuseeland sind ebenfalls alarmiert

Einige angelsächsische Staaten haben ebenfalls zu kämpfen. Kanada etwa blieb von der letzten Finanzkrise 2008/09 weitgehend verschont. Bis heute sind die Preise für Immobilien fast ungebremst gewachsen – und liegen laut IWF nun rund ein Drittel über dem historischen Durchschnittswert. Zuletzt wurde ein Jahresplus von knapp acht Prozent gemessen – noch vergleichsweise moderat mit früheren Zuwächsen. Auch in Australien und Neuseeland beäugen Aufseher und Notenbanker argwöhnisch die Entwicklung.

Die Probleme sind rund um den Globus also ähnlich. Die Lösungsmöglichkeiten hingegen sind es nicht – zu verschieden sind die Rahmenbedingungen an den Immobilienmärkten ausgestaltet. Davor warnte nun auch der IWF. Länderspezifische Faktoren verhinderten «Lösungen von der Stange», sagte Min. Dies jedoch macht die Herausforderungen nicht einfacher.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/weltweit-waechst-die-angst-vor-d...

 

 

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Preise für Eigentumswohnungen in der Schweiz sinken im 2. Quarta

Die Preise für Eigentumswohnungen sind im zweiten Quartal landesweit um 1,1% gesunken. Teurer wurden hingegen Einfamilienhäuser, wie der private Zürcher Raumentwickler Fahrländer in einer Mitteilung vom Freitag feststellt.

Der Preisrückgang bei den Eigentumswohnungen ist bei Objekten im mittleren und unteren Segment in den Hotsports Zürich und Genfersee besonders deutlich. Gesamthaft gingen die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen im zweiten Quartal in Zürich um 2,5% und in der Region Genfersee um 1,3% zurück.

In eher ländlichen und periphereren Landesregionen bewegten sich diese Preise seitwärts oder stiegen weiter. Steigende Preise für Eigentumswohnungen stellte Fahrländer dabei im Jura (+2,2%) und in der Ostschweiz (+1,9%) fest.

Bei den Einfamilienhäusern hat sich die bereits seit mehreren Quartalen anhaltende Preisstagnation im gehobenen Segment bestätigt. Generell teurer wurden hier Häuser im mittleren und insbesondere unteren Segment. Gesamtschweizerisch stiegen die Preise um 0,9%.

In der Region Genfersee ist dabei im Vergleich zum Vorquartal und auch zum Vorjahresquartal allerdings ein deutlicher Rückgang der Preise (-2,6% respektive -1,7%) für Einfamilienhäuser feststellbar. In den übrigen Regionen stiegen die Preise für Einfamilienhäuser zwischen 0,9 (im Mittelland) und 3,5% (im Alpenraum).

Das Bundesamt für Wohnungsbau (BWO) hatte seinerseits am Donnerstag festgestellt, dass die Preise auf dem Schweizer Wohnungsmarkt im vergangenen Jahr schwächer angestiegen seien als zuvor. Während die Preise 2012 noch um 3,7% anwuchsen, erhöhten sie sich 2013 im Schnitt um 1,1%.

Das BWO stellte dabei fest, dass der Grund für den Preisrückgang 2013 im Luxussegment lag, wo Wohnungen und Einfamilienhäuser günstiger wurden und für mittlere und untere Segmente weiterhin eine hohe Nachfrage bestand.

http://www.cash.ch/news/alle/preise_fuer_eigentumswohnungen_in_der_schwe...

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waspch
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Zitat Cach Guru:
EZHB - Chef Draghi sieht im europäischen Immobilienmarkt "keine Anzeichen einer Blase."

 

Wenn die Politiker versuchen eine Tatsache zu dementieren und beginnen die Leute zu beruhigen, steht es meistens schlecht.
Wenn 3/4 aller Eigenheimbesitzer die 5 Prozent nicht vermögen, sind das Anzeichen einer Blase.

Im übrigen wissen wir ja wo Draghi das Lügen gelernt hat.
 

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Preise für Wohneigentum im Kanton Zürich gemäss ZWEX zum Vorjahr stabil

15.07.2014 15:20



Zürich (awp) - Die Preise für Wohneigentum sind im Kanton Zürich im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr praktisch stabil geblieben (-0,1%). Gegenüber dem ersten Quartal ergab sich jedoch ein leichter Preisanstieg um 0,6%. Der von der ZKB berechnete Zürcher Wohneigentumsindex ZWEX steht neu bei 272,28 Punkten (Q1 1980 = 100), wie die ZKB am Dienstag mitteilt.

Der ZWEX SEE (Q3 2006 = 100), der die Preisentwicklung in den Gemeinden rund um den Zürichsee und der Stadt Zürich abbildet, stieg auf 136,45 Punkte. Dies bedeutet einen Zuwachs von 2,0% gegenüber dem ersten Quartal und ein Minus von 0,4% im Vergleich zum Vorjahr.

Der ZWEX REGIO (Q3 2006 = 100), der die Preisentwicklung im restlichen Kanton misst, blieb stabil bei 133,58 Punkten. Sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahr blieben damit die Preise unverändert.

Der ZWEX wird quartalsweise berechnet. Er misst die Preissteigerung von Wohneigentum im Kanton Zürich seit 1980 und basiert den Angaben zufolge auf Daten von rund 17'300 Transaktionen von Einfamilienhäusern und Stockwerkeigentum.

AWP

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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Für so viel Geld ist in der Schweiz noch nie gebaut worden

In der Schweiz ist 2013 für die Rekordsumme von 63,1 Milliarden Franken gebaut worden. Gegenüber dem Vorjahr haben die Bauausgaben damit um weitere 1,8 Prozent zugenommen. Teuerungsbereinigt betrug die Zunahme 1,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. Letztmals rückläufig waren die Bauausgaben Ende der 1990er-Jahre gewesen.

Vor allem in neue Hochbauprojekte wurde vergangenes Jahr investiert.

  • Die Bauausgaben stiegen im Hochbausegment um 3,1 Prozent auf 47,3 Milliarden Franken.
  • Im Tiefbau resultierte dagegen ein Rückgang um 0,9 Prozent auf 10,6 Milliarden Franken.
  • Und die öffentlichen Unterhaltsarbeiten nahmen gar um 3,6 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken ab.

Die weitere Aufschlüsselung zeigt, es wurde auch vermehrt neu gebaut als umgebaut: Die Investitionen in Neubauprojekte nahmen im Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf 38 Milliarden Franken zu, während die Investitionssumme in Umbauprojekte um 0,2 Prozent auf 19,8 Milliarden Franken stieg.

Eine Gegenbewegung zum Bauboom ist nicht in Sicht: Der Arbeitsvorrat für 2014 erhöhte sich gegenüber 2013 um 0,3 Prozent auf 42,7 Milliarden Franken

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Fuer-so-viel-Geld-ist-...

 

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Spürbarer Preisdruck auf Wohnimmobilien

Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index steht im zweiten Quartal mit 1,24 unverändert in der Risikozone, schreibt die UBS in einer Medienmitteilung am Dienstag. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Index geringfügig um 0,02 Punkte. Die Risiken auf dem Immobilienmarkt haben damit seit einem Jahr nicht mehr signifikant zugenommen.

Dies sei nicht selbstverständlich, denn das Umfeld für Immobilien sei im laufenden Jahr soweit "hervorragend", wie die UBS festhält: "Die langfristigen Zinsen haben sich seit Jahresbeginn halbiert, die Zuwanderung hält sich auch nach Annahme der Masseneinwanderungsinitiative auf dem hohen Niveau der Vorjahre und auch die Konjunktur läuft gut."

Die regionalen Risiken bleiben unverändert. Hohe Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen von über 4 Prozent wurden in der Südschweiz und der Nordwestschweiz beobachtet. Am Genfersee und in Zürich bleiben die Wohnungspreise hingegen unter Druck, was angesichts der hohen Bewertung aber keine Entwarnung signalisiert.

Das generelle Abbremsen des Anstiegs bei den Immobilienpreisen führt die UBS auf die Massnahmen des Bundesrates zurück. Der anhaltende Trend zur Verschärfung der regulatorischen Vorschriften zur Hypothekarvergabe drücke spürbar auf die Preise für Wohnimmobilien und dämpfe die Zukunftsaussichten. Dies könne durch aus als Erfolg für die bisher getroffenen härteren Eigenkapitalvorschriften bei der Hypothekarvergabe gewertet werden.

Die Schweiz werde mit jeder weiteren Massnahme mehr und mehr zum Experimentierfeld, ob die Feinsteuerung des Immobilienmarkts über Vorschriften zur Hypothekarvergabe des Bankensektors gelingen könne, so die UBS weiter. Der Regulator habe eine glaubwürdige Bedrohungskulisse aufgebaut, dass bei einer neuerlichen Beschleunigung der Preis- und Verschuldungsdynamik die Regulierungsschraube weiter angezogen werde.

"Preiswachstumsraten von schweizweit durchschnittlich gegen 5 Prozent jährlich wie in den Boom-Jahren 2008 bis 2011 dürften damit trotz guten Wirtschaftsdaten bis auf weiteres Geschichte sein. Sollten sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen jedoch wider Erwarten verschlechtern und auch die Immobilienpreise fallen, so bleibt offen, ob die regulatorischen Hürden wieder rechtzeitig abgeschafft werden können.", schreibt die UBS in einer Mitteilung.

http://www.cash.ch/news/top_news/spuerbarer_preisdruck_auf_wohnimmobilie...

 

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Gefahr einer Immobilienblase gesunken?

Im Schweizer Immobilienmarkt ist es laut einer Studie zu einer Entspannung gekommen.

Laut einer heute Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Mitteilung von Comparis und der ETH Zürich bestünden nur noch in fünf Bezirken Anzeichen einer Immobilienblase, jedoch seien diese allerorten schwach ausgeprägt. Damit habe sich der Markt abgekühlt, heisst es im Immobilienreport der beiden Absender.

Starke Anzeichen einer Blasengefahr gebe es nirgendwo mehr. Anfang 2013 habe es noch elf kritische Bezirke gegeben. Trotz verschwundener Blasengefahr, habe aber mancherorten ein enormer Preisschub stattgefunden, zum Beispiel in Entremont, Imboden oder March, heisst es weiter.

Insgesamt sei es aber zu einer Beruhigung des hiesigen Marktes gekommen. "Wir beobachten eine Abkühlung auf dem Schweizer Immobilienmarkt", lässt sich Studienleiter Didier Sornette, Professor für Entrepreneurial Risks an der ETH Zürich, in der Mitteilung zitieren. Sornette und sein Team stützten sich in ihrer Analyse auf Angebotspreise von über einer Million Häuser und Wohnungen, die seit 2005 auf comparis.ch veröffentlicht wurden.

"Wie aufgrund des politisch-wirtschaftlich stabilen Rahmens in der Schweiz zu erwarten war, kam es trotz der angespannten Situation zu keinem Immobilien-Crash. Die Entwicklung bestätigt: Blasen platzen in der Schweiz in Anbetracht der besagten Stabilität nicht plötzlich, sondern sie lassen langsam Luft ab", wird Sornette weiter zitiert.

http://www.cash.ch/news/front/gefahr_einer_immobilienblase_gesunken-3238...

 

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